Ski Alpin Liveticker

Wengen, Schweiz19. Januar 2019
Abfahrt der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Vincent Kriechmayr
2:28.36
2.
Beat Feuz
2:28.50
+ 0.14
3.
Aleksander Aamodt Kilde
2:28.62
+ 0.26
4.
Aksel Lund Svindal
2:28.88
+ 0.52
5.
Bryce Bennett
2:28.99
+ 0.63
6.
Emanuele Buzzi
2:29.16
+ 0.80
7.
Mauro Caviezel
2:29.20
+ 0.84
8.
Martin Cater
2:29.28
+ 0.92
9.
Christof Innerhofer
2:29.42
+ 1.06
10.
Gilles Roulin
2:29.62
+ 1.26
11.
Dominik Paris
2:29.63
+ 1.27
12.
Johan Clarey
2:29.69
+ 1.33
13.
Benjamin Thomsen
2:29.75
+ 1.39
14.
Brice Roger
2:29.82
+ 1.46
 
Hannes Reichelt
2:29.82
+ 1.46
16.
Niels Hintermann
2:29.85
+ 1.49
17.
Carlo Janka
2:29.86
+ 1.50
18.
Manuel Schmid
2:30.17
+ 1.81
 
Adrien Theaux
2:30.17
+ 1.81
20.
Mattia Casse
2:30.42
+ 2.06
21.
Otmar Striedinger
2:30.43
+ 2.07
22.
Kjetil Jansrud
2:30.47
+ 2.11
23.
Maxence Muzaton
2:30.48
+ 2.12
24.
Travis Ganong
2:30.66
+ 2.30
25.
Romed Baumann
2:30.80
+ 2.44
26.
Christian Walder
2:30.81
+ 2.45
27.
Bostjan Kline
2:30.85
+ 2.49
28.
Josef Ferstl
2:30.90
+ 2.54
29.
Dominik Schwaiger
2:30.99
+ 2.63
30.
Jared Goldberg
2:31.02
+ 2.66
Letzte Aktualisierung: 11:52:57
Bis morgen
 
Damit soll es das für heute aus Wengen gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Das Lauberhorn-Wochenende findet morgen eine Fortsetzung, dann steht der Slalom an. Wir sind natürlich wieder live mit von der Partie. Bis dahin - einen schönen Samstag noch!
Swiss-Ski
 
Für die Gastgeber gab es immerhin Platz zwei zu bejubeln. Darüber hinaus schafften es Mauro Caviezel als Siebter und Gilles Roulin als Zehnter in die Top 10. Das mannschaftlich starke Abschneiden der Eidgenossen vervollständigten Niels Hintermann (16.) und Carlo Janka (17.).
ÖSV
 
Die Österreicher zehren ganz von ihrem Tagessieger. Darüber hinaus blieben Spitzenplatzierungen aus. Zweitbester ÖSV-Athlet war Hannes Reichelt als Vierzehnter. Punkte verbuchten ferner Otmar Striedinger (21.), Romed Baumann (25.) und Christian Walder (26.).
DSV
 
Aus dem Kreis der verletzungsbedingt arg geschundenen deutschen Mannschaft wusste Manuel Schmid zu gefallen, der mit Startnummer 39 bis auf Rang 18 vor fuhr. Weltcuppunkte kassierten auch die beiden anderen DSV-Starter - Josef Ferstl als 28. und direkt dahinter Dominik Schwaiger.
Kriechmayr
 
Vincent Kriechmayr gewinnt die legendäre Abfahrt am Lauberhorn in Wengen und feiert seinen vierten Weltcupsieg. Mit seiner furiosen und fast fehlerfreien Fahrt nahm der Österreicher der großen Schweizer Hoffnung Beat Feuz 14 Hundertstel ab. Den beiden kam Aleksander Aamodt Kilde mit etwas höherer Startnummer noch recht nahe. Erst auf den letzten Metern vor dem Ziel büßte der Norweger die entscheidende Viertelsekunde ein.
Breitfuss Kammerlander
Als letzter Starter macht sich Simon Breitfuss Kammerlander auf den Weg. Der Bolivianer bezwingt die anspruchsvolle Piste und darf seine Einfahrt in den jubelnden Zielraum genießen. Die Zeit ist Nebensache, er wird letztlich das Schlusslicht im Klassement bilden. Damit ist das Rennen beendet.
Maple
 
Nun darf sich der vorhin abgewunkene Wiley Maple noch einmal versuchen. Und der US-Boy lässt seinen Landsmann nochmals zittern, ist anfangs recht zügig unterwegs. Doch zu allem Übel drückt es ihn am langen Linksschwung heftig zusammen. Maple gerät aus der Balance und kommt zu Fall. Zumindest verletzt sich der Amerikaner nicht und steht recht bald wieder.
 
 
Jared Goldberg zittert seit geraumer Zeit auf dem Schleudersitz. Doch die letzten Zeiten geben dem US-Amerikaner Hoffnung, dass es zumindest einen Weltcuppunkt gibt.
Casse
 
Obwohl Bostjan Kline noch geborgen werden muss, lässt man Mattia Casse fahren. Der Italiener nutzt das, ist schnell unterwegs und kommt mit gut zwei Sekunden Rückstand an. Platz 20! Erst danach wird Wiley Maple abgewunken.
Kline
 
Nochmals lassen die Slowenen aufhorchen. Bostjan Kline ist zwischenzeitlich gut unterwegs. Ab der letzten Zeitnahme jedoch geht noch richtig viel Zeit verloren, womit es lediglich Platz 26 wird. Wie Emanuele Buzzi rauscht Kline im Ziel in die Bande.
Cochran-Siegle
 
Es hat sich also gezeigt, dass die Piste sehr wohl noch etwas hergibt. Somit liegt es einzig an der Qualität und Leistung der Athleten. Die vermag Ryan Cochran-Siegle heute nicht zu bringen, kommt über Rang 30 nicht hinaus. Mittlerweile ist übrigens auch Johannes Kröll schon aus den Top 30 gepurzelt.
Cater
 
Unglaublich, was Martin Cater da fabriziert. De Slowene braust mit hohem Tempo zu Tal, bewegt sich gar auf Top-10-Kurs. Und der 26-Jährige bringt das sauber zu Ende, erreicht das Ziel als sensationeller Achter - mit nicht einmal einer Sekunde Rückstand. Respekt!
Giezendanner
 
Weit weniger schnell ist Blaise Giezendanner unterwegs. Mehr als drei Sekunden Rückstand, das ist für den Moment zwar Rang 29, wird aber am Ende nicht für Punkte reichen.
Schmid
 
Dann gibt es einen Lichtblick für den DSV. Manuel Schmid zeigt eine beherzte Fahrt, begrenzt den Rückstand auf deutlich unter zwei Sekunden. Das wird mit dem 17. Platz belohnt, den der 25-Jährige natürlich feiert.
Monsen
 
Und Felix Monsen gelingt eine Punktlandung auf den 30. Platz. Damit kickt der Schwede den Österreicher Christopher Neumayer aus den Top 30.
Goldberg
 
In diesem Bereich sortieren sich jetzt alle Athleten ein. Es entwickelt sich ein zähes Ringen um die Weltcuppunkte. In diesem mischt Jared Goldberg als 26. mit.
Allegre
 
Landsmann Nils Allegre ist mehr als eine Sekunde schneller. Zu seinem Pech macht das dort hinten gar nicht so viele Plätze Unterschied - Rang 26!
Raffort
 
Immer schwerer tun sich die Athleten, es überhaupt in Richtung Top 20 zu schaffen. Das gelingt nun auch Nicolas Raffort nicht. Der Franzose reiht sich als 27. ein. Damit haben wir jetzt exakt 30 Sportler im Klassement stehen.
Heel
 
Anschließend geht die Rote Laterne an Werner Heel. Als aktuell 29. wird es für den Italiener kaum etwas mit Weltcuppunkten werden.
Schwaiger
 
Dan sehen wir noch einen deutschen Rennläufer. Ein wenig besser geht es Dominik Schwaiger. Wirklich Bäume aber vermag der 27-Jährige nicht auszureißen. Mehr als zweieinhalb Sekunden kommen zusammen, was den 25. Platz bedeutet - unmittelbar hinter Josef Ferstl.
Vukicevic
 
Sollte die Qualität der Athleten jetzt derart massiv nachlassen? Auch Marko Vukicevic fährt der Musik deutlich hinterher und muss im Ziel über die Rote Laterne quittieren.
Neumayer
 
Einen wilden Ritt zeigt Christopher Neumayer. Ihn verreißt es bei einem Sprung, die Position geht völlig verloren. Dies ist nur ein Teil eines verpatzten Laufes, der ihn mit mehr als vier Sekunden Rückstand ganz ans Ende der Klassements zurückwirft.
Striedinger
 
Jetzt darf Otmar Striedinger seinen Lauf wiederholen. Erinnern wir uns an Johannes Kröll, dann kann das nicht viel werden. Schon oben im Gleitteil geht eine Dreiviertelsekunde verloren, was auf nicht mehr ideales Material hindeutet. Dagegen stemmt sich der Österreicher nach Kräften. Die Kondition für diesen zweiten Lauf scheint der 27-Jährige zu besitzen. Und Striedinger legt unten sogar zu. Erst ab der letzten Zwischenzeit geht noch einiges verloren. Immerhin Platz 18 wird es am Ende.
Muzaton
 
Gute Weltcuppunkte sind also allemal noch drin. Maxence Muzaton schafft es nicht ganz auf das Niveau von Hintermann. Vor allem geht dem Franzosen unten ein wenig der Strom aus. Die lange Abfahrt zehrt an den Kräften. Mehr als Rang 19 ist so nicht drin.
Hintermann
 
Dann gibt es wieder was für die schweizerischen Zuschauer. Niels Hintermann möchte den Menschen etwas bieten, geht engagiert zu Werke. Dem Eidgenossen gelingt eine ordentliche Fahrt, er begrenzt den Rückstand auf anderthalb Sekunden, was gerade für die Top 15 reicht. Der 23-Jährige ist zufrieden.
Walder
 
Deutlich besser findet sich Christian Walder zurecht. Ganz nach unten jedoch bringt es der Österreicher nicht. Da stimmt die Linie nicht, Geschwindigkeit geht verloren. Am Ende ist Walder fix und fertig, quält sich mit zweieinhalb Sekunden Rückstand ins Ziel.
Kröll
 
Nun darf Johannes Kröll sein vorhin abgewunkenes Rennen wiederholen. Eine lange Abfahrt hat der Österreicher nun bereits in den Beinen. Und das wirkt sich aus. Vielleicht passt jetzt auch das Material nicht mehr. Kröll fängt sich mehr als drei Sekunden ein und übernimmt im Ziel die Rote Laterne.
Ganong
 
Jetzt wird das Rennen mit Travis Ganong fortgesetzt. Oben gleitet der Amerikaner zügig dahin, ist voll bei den Leuten. Danach jedoch fehlt es an Zug, zu häufig stellt der 30-Jährige die Ski quer. Viel Zeit bleibt liegen. So sammeln sich mehr als zwei Sekunden an.
 
 
Auch Otmar Striedinger kommt in den Genuss eines Hubschrauberflugs. Der ÖSV-Läufer wird hoch auf die Kleine Scheidegg geflogen. Von dort aus begibt er sich, begleitet von einem Servicemann, zum Start unweit des Lauberhorngipfels.
Bergung
Emanuele Buzzi hat sich schwerer am rechten Bein verletzt und muss mit dem Helikopter geborgen werden. Das ist natürlich immens bitter für den 24-Jährigen. Über Platz sechs wird er sich unter diesen Umständen kaum freuen.
Unterbrechung
 
Während man Buzzi inzwischen von den Ski befreit hat, sich um den verletzten Italiener kümmert, bewegt sich Johannes Kröll wieder zum Start. Er wird wie auch Otmar Striedinger natürlich noch einmal starten dürfen.
Striedinger
 
Otmar Striedinger ist ebenfalls auf einem ganz guten Kurs unterwegs, macht Boden gut. Doch da Emanuele Buzzi noch immer im Ziel an der Bande liegt, geht man überhaupt kein Risiko ein und winkt nun schon den zweiten Österreicher ab. Streidinger ärgert sich natürlich, hat offenbar gemerkt, dass er gut unterwegs war.
Buzzi
 
Eine richtig gute Fahrt erwischt Emanuele Buzzi. Vor allem bringt der Italiener das auch zeitlich sauber nach unten, holt sogar noch Zeit raus. Furios braust Buzzi ins Ziel - als phänomenaler Sechster. Im Zielraum kommt der 24-Jährige zu Fall und tut sich offenbar weh.
Baumann
 
Inzwischen dürfen die Männer auf dem Podium langsam etwas aufatmen. Auch Romed Baumann hat nicht das Tempo, um die Lauberhornabfahrt entsprechend schnell zu bewältigen. Der Österreicher sammelt beinahe zweieinhalb Sekunden ein und lässt im Klassement einzig Josef Ferstl hinter sich.
Sejersted
 
Einen gewohnt wilden Lauf zeigt Adrian Smiseth Sejersted bereits oben. An der Bestzeit sollten wir die Läufer ohnehin nicht mehr messen. Doch der Norweger schafft es erst gar nicht ins Ziel. Bei einem lang gezogenen Linksschwung fährt er zu nah an die Stange, bekommt einen Schlag und scheidet aus.
Kröll
 
Anschließend ist Johannes Kröll besser unterwegs. Doch der Österreicher hat Pech. Da Matthieu Bailet und dessen Ausrüstung noch nicht aus dem Weg geschafft sind, wird Kröll abgewunken.
Bailet
 
Matthieu Bailet schiebt sich in den Hang, verliert aber bereits im Gleitstück enorm viel Zeit. Von Beginn an fehlt es an Geschwindigkeit. Und dennoch hat der Franzose Probleme, im technisch anspruchsvollen Teil die Linie zu halten. Zwischenzeitlich liegt er bereits mehr als drei Sekunden zurück. Eingangs des Ziel-S treibt es ihn zu weit ab. Bailet landet in den Fangnetzen und scheidet aus.
Ferstl
 
Dann startet die größte deutsche Hoffnung. Bei Josef Ferstl deutet sich früh an, dass es für ganz vorn nicht reichen wird. Die Ski bewegen sich nicht vollends auf Zug. Im weiteren Verlauf treibt es ihn weit von der Ideallinie ab. So wächst der Rückstand natürlich massiv an. Der fehlerbehaftete Lauf bringt ihm zweieinhalb Sekunden Rückstand ein, das bedeutet die Rote Laterne.
Caviezel
 
Das Interesse der eidgenössischen Zuschauer richtet sich dann aber schon auf Mauro Caviezel. Von Rückenproblemen geplagt, kämpft sich der 30-Jährige durch diese lange Abfahrt. Trotz aller Schmerzen begrenzt der Schweizer seinen Rückstand auf stabile acht Zehntel - so auch im Ziel. Rang sechs ist für ihn unter diesen Umständen absolut in Ordnung.
Bennett
 
Mit dem Norweger vermag Bryce Bennett nicht mitzuhalten. Der Amerikaner bringt es in der Summe nicht zusammen, fährt nur in Abschnitten schnell. Und genau diese zügige Linie findet Bennett unten raus. Dort holt er auf und schiebt sich auf einen hervorragenden fünften Platz. Die Freude ist groß!
Kilde
 
Aleksander Aamodt Kilde sollten wir unbedingt beachten. Der Sieger von Gröden ist voll dabei, bringt das Gefühl für diese Piste mit. Im Kernen-S fährt der Norweger richtig stark. Hervorragend hält Kilde die Position und lässt es unten gut laufen. An der letzten Zwischenzeit liegt er eine Hundertstel vorn. Oh, das wird knapp! Kurz vor dem Ziel passt die Linie nicht ganz, das kostet die entscheidende Viertelsekunde. Platz drei!
Clarey
 
Besser bewegt sich Johan Clarey talwärts. Der Franzose ist anfangs viel näher an den Besten dran. Allerdings geht ihm im letzten Abschnitt ein wenig der Saft aus. Dann läuft ihm auch noch der Außenski weg. So geht ihm noch eine halbe Sekunde verloren. In der Summe sind es 1,3 Sekunden - Rang sieben!
Innerhofer
 
Einen Christof Innerhofer müssen wir immer auf der Rechnung haben. Der Südtiroler riskiert viel, bleibt dabei aber nicht fehlerlos. Im technisch anspruchsvollen Teil büßt der 34-Jährige entscheidend Zeit ein. Der Sieger von 2013 fährt unten gut und freut sich letztlich über Platz vier.
Thomsen
 
Sauber gelangt Benjamin Thomsen durchs Kernen-S. Damit lässt sich der Kanadier ganz respektable Zeiten gut schreiben. Dennoch ist die Spitze außer Reichweite. Dennoch ist Thomsen letztlich mit Rang sechs zufrieden.
Mayer
 
Nun ist der Olympiasieger von 2014 an der Reihe. Nach einem Sturz bei der Kombinationsabfahrt jedoch schmerzt die Hüfte. Das muss der Österreicher jetzt ausblenden. Im Kernen-S ist es eng, Mayer bekommt beim Rechtsschwung die Kurve nicht, hat Bandenkontakt. Anschließend wirft es ihn in die gegenüberliegende Streckenbegrenzung. Aus und vorbei! Immerhin tut sich der ÖSV-Sportler nicht nochmals weh.
Roger
 
Brice Roger liegt oben schon zurück, versucht es anschließend im Kernen-S mit einer alternativen Linie. Unbedingt schneller ist das nicht. Der Franzose bewältigt die enorme Anstrengung und reiht sich im Ziel als ordentlicher Sechster ein.
Jansrud
 
Dann stößt sich Kjetil Jansrud oben ab. Was sagt die erste Zeit? Auch der Norweger hat Vorsprung. Das Gleitstück allein aber entscheidet das Rennen nicht. In der Folge investiert Jansrud klug in die Linie. Der letzte Zug aber fehlt. Wenig später fährt der 33-Jährige eine unnötig weite Linie. Zehntel um Zehntel sammeln sich an. So kommen mehr als zwei Sekunden zusammen - eine Enttäuschung.
Nyman
 
Weiter geht es mit Steven Nyman. Wird die Piste jetzt etwa mit zunehmender Sonneneinstrahlung schneller? Oben liegt der US-Amerikaner fast vier Zehntel vorn. Davon vermag der 36-Jährige nicht zu profitieren, denn es schließen sich zahlreiche Fehler an. Dem US-Boy gelingt keine saubere Fahrt mehr. Und dann legt sich Nyman auch noch in den Schnee. Auf gerader Strecke verschneidet es ihm die Ski. Bei hohem Tempo hebt es ihn in der Folge aus. Der 36-Jährige knallt hart auf die Piste. Doch alles geht glimpflich ab. Schnell deutet der Athlet an, dass alles in Ordnung ist. Und dann steht er auch schon wieder.
Unterbrechung
 
Natürlich müssen die Zäune erst gerichtet werden. Daher ist das Rennen vorübergehend unterbrochen.
Franz
 
Noch ist hier längst nichts entschieden. Max Franz bewegt sich talwärts. Der Sieger von Lake Louise ist anfangs dabei, doch diese Abfahrt ist deutlich anspruchsvoller. Dass er dies kann, zeigte der Österreicher als Zweiter in Gröden. Heute aber mag es nicht ganz so gut funktionieren. Unten legt Franz schließlich doch zu, verringert den Rückstand. Dann passiert es, der Läufer bekommt bei einem Rechtsschwung einen Schlag und rutscht über den Innenski weg. Die Fangnetze halten ihn auf. An dieser Stelle aber ist das Tempo nicht so hoch, weshalb die Sache ohne ernste Blessuren abgeht.
Roulin
 
Umgehend könnten die Schweizer in Person von Gilles Roulin zurückschlagen. Doch der 24-Jährige hat noch nicht ganz das Format, um auf allerhöchstem Niveau mitzuhalten. Für seine Verhältnisse schlägt sich der junge Mann gut, lässt am Ende sogar einige große Namen hinter sich und zeigt sich mit Platz vier sehr zufrieden.
Kriechmayr
Besser läuft es für Vincent Kriechmayr. Im Gleitstück ist der ÖSV-Läufer voll dabei. Am zweiten Messpunkt setzt es Bestzeit. Der 27-Jährige erlaubt sich kaum eine Schwäche, gibt den Ski gut frei. An einem Sprung jedoch stimmt die Richtung dann nicht. Plötzlich liegt der Österreicher gleichauf mit Feuz. Den Zuschauern stockt der Atem. Was ist im Ziel? Kriechmayr liegt vorn - 14 Hundertstel!
Reichelt
 
Hannes Reichelt ist unterwegs. Doch im Kernen-S passt es nicht. Wirft der Österreicher hier das Rennen weg? Ja, eine Sekunde fehlt. So sehr sich der 38-Jährige müht, das lässt sich nicht kompensieren. Viel kommt zwar nicht an Rückstand hinzu, mehr als Rang vier aber ist nicht drin.
Feuz
Mit immenser Spannung blicken die Zuschauer nach oben. Dort nämlich schiebt sich Beat Feuz in den Hang - die größte Hoffnung der Eidgenossen. Anfangs fährt der 31-Jährige etwas hinterher. Doch sein Teil kommt erst noch. Und in der Tat, Feuz forciert, hält trotz aller Unwägbarkeiten die Position. Jetzt ist er vorn und im Ziel sprechen fast vier Zehntel für ihn. Groß ist der Jubel bei Sportler und Publikum!
Theaux
 
Adrien Theaux macht sich auf den Weg. Schnell wird deutlich, den Kurs von Svindal vermag der Franzose nicht einzuschlagen. Die längste Abfahrt im Weltcup verlangt auch dem 34-Jährigen alles ab. Und wie bereits im Training kommt Theaux mit der Piste in Wengen nicht zurecht. Mehr als eine Sekunde ist der Rückstand im Ziel groß.
Svindal
Es geht Schlag auf Schlag. Schon steht der nächste große Name bereit. Der Olympiasieger gibt sich die Ehre. Aksel Lund Svindal findet eine sehr gute Linie, was sich zeitlich sofort auswirkt. Und der Norweger weiß zuzulegen. Mit Gefühl und all seiner Erfahrung lässt der Altmeister den Ski laufen. Eine Schrecksekunde gibt es dann doch noch. So gehen ein par Zehntel verloren. Eine Dreiviertelsekunde aber bleibt. Die klare Führung!
Janka
 
Dann steht der Sieger von 2010 bereit. Carlo Janka brandet großer Jubel entgegen. Die Schweizer wollen ihren Landsmann zu Tal tragen. Und der Eidgenosse ist in der Tat zügig unterwegs. Ab der dritten Zwischenzeit schaut es gut aus. Eine halbe Sekunde spricht für ihn. Die aber vermag er nicht zu behaupten. Unten fährt Janka nicht vollends auf Angriff und liegt letztlich eine Viertelsekunde zurück.
Paris
Jetzt geht die wilde Fahrt los. Dominik Paris macht sich auf den Weg. Der Italiener stellt uns die Strecke vor. Die Piste scheint knallhart und bestens präpariert. Nach einer perfekten Linie jedoch schaut das nicht aus. Im Kernen-S bleibt viel Zeit liegen. Der 29-Jährige erreicht zur Freude des Publikums das Ziel und setzt die erste Marke.
Bedingungen
 
Im Berner Oberland zeigt sich das Wetter von der allerbesten Seite. Bei klirrendem Frost herrscht perfekter Winter. Die Sonne strahlt vom blauen und vollkommen wolkenlosen Himmel. Und die Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau ist einfach phänomenal.
Abfahrt
 
Unglaubliche 4.270 Meter ist die Lauberhornabfahrt lang. Vom Start auf 2.315 Metern führt der Weg über 1.028 Höhenmeter zu Tal. Den Weg weist dabei die Kurssetzung von Hannes Trinkl. Der FIS-Renndirektor hat 46 Tore gesteckt.
Lauberhorn
 
Das legendäre Lauberhornrennen steht heute auf dem Programm. Speziell die Abfahrt gehört zu den absoluten Klassikern im alpinen Skisport. 55 Sportler wollen sich dieser Herausforderung in Wengen stellen.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Wengen zur Abfahrt der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76