Ski Alpin Liveticker

Kitzbühel, Österreich22.01.2021, 11:30 Uhr
Abfahrt I der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Beat Feuz
1:53.77
2.
Matthias Mayer
1:53.93
+ 0.16
3.
Dominik Paris
1:54.33
+ 0.56
4.
Johan Clarey
1:54.66
+ 0.89
5.
Andreas Sander
1:54.72
+ 0.95
6.
Carlo Janka
1:55.14
+ 1.37
7.
Matthieu Bailet
1:55.27
+ 1.50
8.
Romed Baumann
1:55.28
+ 1.51
9.
Vincent Kriechmayr
1:55.39
+ 1.62
10.
Nils Allegre
1:55.41
+ 1.64
11.
Travis Ganong
1:55.52
+ 1.75
12.
Dominik Schwaiger
1:55.58
+ 1.81
13.
Otmar Striedinger
1:55.65
+ 1.88
13.
Josef Ferstl
1:55.65
+ 1.88
15.
Maxence Muzaton
1:55.82
+ 2.05
16.
Hannes Reichelt
1:56.01
+ 2.24
17.
Daniel Danklmaier
1:56.24
+ 2.47
18.
Kjetil Jansrud
1:56.28
+ 2.51
19.
Jared Goldberg
1:56.34
+ 2.57
20.
Matteo Marsaglia
1:56.40
+ 2.63
21.
Brice Roger
1:56.80
+ 3.03
22.
Christof Innerhofer
1:56.81
+ 3.04
23.
Nicolas Raffort
1:56.84
+ 3.07
24.
Bryce Bennett
1:56.87
+ 3.10
25.
Urs Kryenb├╝hl
1:57.17
+ 3.40
26.
Martin Cater
1:57.89
+ 4.12
27.
Adrien Theaux
1:58.10
+ 4.33
28.
Ralph Weber
1:58.70
+ 4.93
 
Max Franz
DNF
 
Ryan Cochran-Siegle
DNF
Letzte Aktualisierung: 04:17:31
Auf Wiedersehen!
 
Wir verabschieden uns von einem schwierigen Renntag in Kitzb├╝hel. Weiter gehen soll es hier am morgigen Samstag mit einer weiteren Abfahrt, dann hoffentlich unter besseren Bedingungen. Wir sind wieder live mit dabei und w├╝nschen Ihnen noch einen sch├Ânen Freitag!
Auch Kriechmayr in den Top Ten
 
Im Team der ├ľsterreicher konnte neben Matthias Mayer auch Vincent Kriechmayr mit Platz neun in die Top Ten hineinfahren. Otmar Striedinger beendete sein Rennen auf dem 13. Platz, w├Ąhrend sich Hannes Reichelt und Daniel Danklmaier auf den Positionen 16 und 17 wiederfinden. Max Fritz hatte seinen Lauf nicht beenden k├Ânnen und schied aus.
Janka auf Platz sechs
 
Bei den Schweizern liegt heute nat├╝rlich eine bedr├╝ckte Stimmung auf dem Renntag, auch wenn Beat Feuz den Sieg holen konnte und auch f├╝r Carlo Janka mit Platz sechs ein gutes Ergebnis heraussprang. Hier bleibt zu hoffen, dass Urs Kryenb├╝hl den Sturz glimpflich ├╝berstanden hat. Ralph Weber gab mit Startnummer 29 nicht alles und kam nach Sicherheitsfahrt auf dem letzten Rang durch. Die ├╝brigen Schweizer konnten nach Absage nicht starten.
Gutes DSV-Teamergebnis
 
Auf dem Podest wird zwar heute kein deutscher Rennl├Ąufer stehen, in der Summe aber kann das Team mit dem heutigen Auftreten zufrieden sein. Andreas Sander landete auf dem guten f├╝nften Platz und auch f├╝r Romed Baumann wurde es mit Position acht noch die Top Ten. Dominik Schwaiger holte aus einer schlechten Piste bei den sp├Ąteren Startnummern noch viel raus und ordnet sich auf dem guten zw├Âlften Rang ein. Josef Ferstl war unmittelbar dahinter 13.
Beat Feuz siegt in einem schwierigen Rennen!
 
Beat Feuz d├╝rfte es schon geahnt haben, nun ist es offiziell, dass der Schweizer den Sieg auf der Streif feiern kann. Feuz lieferte mit Startnummer f├╝nf eine b├Ąrenstarke Fahrt ab und hatte die Konkurrenz locker abh├Ąngen k├Ânnen. Danach kam ihm einzig Matthias Mayer noch nahe, scheiterte aber mit 16 Hundertsteln an der Bestzeit. Den dritten Platz darf Streif-Spezialist Dominik Paris feiern. Insgesamt hatte das Rennen schlie├člich drei Stunden gedauert, ehe nach Startnummer 30 der fr├╝hzeitige Abbruch kam. Neben zahlreichen Windunterbrechungen zum Ende gab es leider auch zwei St├╝rze, bei denen der von Urs Kryenb├╝hl besonders ├╝bel endete. Ersten Informationen zufolge war er nach seinem schweren Sturz im Zielsprung aber die ganze Zeit ansprechbar und soll sich ein Sch├Ądel-Hirn-Trauma zugezogen haben. Hoffen wir das Beste!
Rennen abgebrochen!
 
Jetzt ist es offiziell! Die Jury hat sich noch einmal betraten und sich dazu entschlossen, das Rennen abzusagen. Der Wind in der Traverse ist nicht zu beherrschen. Nachdem 30 Fahrer gestartet sind, wird das Ergebnis aber gewertet.
Wie viel Sinn macht das noch?
 
Noch gibt es keine Entscheidung von der Jury und Marco Odermatt mit Startnummer 31 wartet immer noch oben ab. Nach nun fast drei Stunden seit Rennstart d├╝rfte die Sicht aber mit jeder verstrichenen Minute schwieriger werden und eine Durchf├╝hrung schwieriger.
Die derzeitige Top 3
 
Das Rennen ist weiterhin unterbrochen und so k├Ânnen wir in Ruhe auf das aktuelle Zwischenergebnis blicken. Daran d├╝rfte sich auch nicht mehr viel ├Ąndern, denn die Strecke gibt nicht mehr viel her. Die beste Fahrt legte Beat Feuz hin, der nach 1:53.77 Minuten im Ziel ankam. Nur 0,16 Sekunden dahinter rangiert sich Matthias Mayer ein. Dominik Paris ist Dritter.
30 sind unten
 
30 Fahrer sind unten und gerade gibt es die n├Ąchste Unterbrechung. Da darf man sich fragen, wie lange die Jury dieses Rennen ├╝berhaupt noch durchziehen wird. Mit 30 Athleten im Ziel ist man inzwischen zudem an einem Punkt, an dem bei einer Absage das Rennen auch gewertet werden w├╝rde.
Nicolas Raffort (FRA)
 
Nicolas Raffort ist der letzte Fahrer, der hier auf jeden Fall durchmuss, damit wir dieses Rennen werten k├Ânnen. Der Franzose aber hat auch kaum eine M├Âglichkeit auf ein gutes Ergebnis. Schon am Steilhang kommt er in Schwierigkeiten, muss einige Schl├Ąge hinnehmen und verliert fr├╝h m├Ąchtig an Zeit. Es geht mit einem Abstand von fast drei Sekunden in den letzten Teil der Strecke. Im Zielsprung tr├Ągt es auch ihn weit raus und er kommt ins Rudern. Auf Platz 23. beendet er sein Rennen.
Ralph Weber (SUI)
 
W├Ąhrend Dominik Schwaiger im Zielraum andeutet, dass es inzwischen einfach zu dunkel ist, ist mit Dominik Schwaiger der n├Ąchste Athlet auf der Strecke. Aber auch er hat hier kaum noch eine Chance, einen guten Lauf abzuliefern. Auch bei ihm steht am Ende ein riesiger R├╝ckstand hinter dem Namen und er landet auf Platz 27. Durch diese Ergebnisse bekommt Schwaigers Lauf einen immer gr├Â├čeren Wert.
Adrien Theaux (FRA)
 
Adrien Theaux ist der n├Ąchste Franzose, der sich der Strecke stellt. Doch der liefert schon oben eine richtig wilde Fahrt ab. Es tr├Ągt ihn weit hinaus, er muss viel eingreifen und schon fr├╝h steht ein R├╝ckstand von ├╝ber zwei Sekunden zu Buche. An der Hausbergkante sind es dann schon drei Sekunden. Mit ├╝ber vier Sekunden kommt er schlie├člich durch und ordnet sich auf dem letzten Platz ein.
Brice Roger (FRA)
 
Brice Roger h├Ąlt im oberen Teil ebenfalls mit, ab der Hausbergkante aber ist der R├╝ckstand deutlich und er verliert doch deutlich. Mit ├╝ber drei Sekunden R├╝ckstand ordnet er sich auf dem 21. Rang ein.
Dominik Schwaiger (GER)
 
Dieses Mal bleibt es bei einer kurzen Pause und mit Dominik Schwaiger aus dem deutschen Team ist der n├Ąchste Starter auf dem Hang! Oben macht er seine Sache richtig gut, ist vorne mit dabei und auch im Steilhang ist Schwaiger bei den besten Fahrern mit dabei. An der Seidlalm w├Ąchst sein R├╝ckstand an, aber bisher war das eine richtig gute Fahrer, wenn man die Umst├Ąnde betrachtet. In der Traverse rutscht er kurz weg und auch im Zielsprung tr├Ągt es ihn weit hinunter und bei der Landung richtig rein! Schwaiger bleibt aber stehen und darf sich ├╝ber den guten zw├Âlften Platz freuen.
Der Wind, der Wind ...
 
Zwei Fahrer sind unten und schon gibt es wieder eine Unterbrechung. Es scheinen wieder einige B├Âen reingezogen zu sein. Knapp zweieinhalb Stunden dauert dieses Rennen inzwischen schon und erst 25 Fahrer sind unten.
Matteo Marsaglia (ITA)
 
Matteo Marsaglia macht es im ersten Abschnitt ordentlich, ist gut dabei, muss dann aber auch Federn lassen und b├╝├čt m├Ąchtig an Zeit ein. Schon vor der Traverse liegt sein R├╝ckstand bei 2,56 Sekunden. Den unteren Teil f├Ąhrt er gut und es kommt nicht mehr viel dazu. Zufrieden aber ist er am Ende nicht und sch├╝ttelt nach Platz 19 den Kopf im Zielraum.
Jared Goldberg (USA)
 
Nach einer Unterbrechung von 40 Minuten ist mit Jared Goldberg der n├Ąchste Starter auf der Strecke. Die TV-Bilder zeigen, dass der Hang jetzt komplett im Schatten liegt. Bei den US-Amerikaner ist der R├╝ckstand schon fr├╝h da und auch im Zielsprung geht es bei ihm richtig weit und er muss abrudern. Mit 2,57 Sekunden liegt er auf Platz 18.
Es gibt einen Vorl├Ąufer
 
Im Augenblick ist es wieder ruhig auf der Strecke und ein Vorl├Ąufer soll bald runtergeschickt werden. Sobald die B├Âen aber wieder reinkommen, droht die n├Ąchste Unterbrechung.
Oben jetzt ruhig
 
W├Ąhrend im oberen Bereich der Wind jetzt wieder nachgelassen hat, soll das Problem nun weiter unten liegen. In der Traverse gibt es immer wieder B├Âen und die sind nat├╝rlich schwer einzusch├Ątzen.
Viel Redebedarf
 
W├Ąhrend das Rennen weiterhin unterbrochen ist, gibt es im Zielraum derweil gro├če Hektik und es wird viel geredet am Funk. Momentan schaut es nicht gut aus, mit diesem Rennen!
Wind weiter zur stark
 
18 Minuten dauert die Pause hier bereits und noch gibt es keine Startfreigabe. Der Wind ist weiter zu stark, um die Sicherheit der Rennl├Ąufer zu gew├Ąhrleisten.
Sechs m├╝ssten noch runter
 
Der Wind ist weiter das Problem und noch konnte es nicht weitergehen. Um heute zumindest ein Ergebnis werten zu k├Ânnen, m├╝sste zumindest die Top 30 gefahren sein. Momentan sind wir bei Startnummer 24. Schwierig wird auch bald die Sicht werden, denn die schattigen Teile werden immer mehr.
Wind macht Probleme
 
Die Arbeiten am Zielsprung sind abgeschlossen, doch der Wind bereitet weiter Probleme und ist oben zu stark, um das Rennen wieder freizugeben.
Wieder Unterbrechung
 
Es kommt wieder zu einer Rennunterbrechung. Es wird noch einmal am Zielsprung gearbeitet, da hier zuletzt jeder Rennl├Ąufer gr├Â├čere Schwierigkeiten hatte. Auch scheint am Startbereich ein b├Âiger Wind durchzuziehen.
Daniel Danklmaier (AUT)
 
Im letzten Jahr konnte Daniel Danklmaier den starken f├╝nften Platz einfahren. Heute aber wird er dieses Ergebnis nicht wiederholen k├Ânnen. Danklmaier ist zwar gut unterwegs, b├╝├čt aber wie viele vor ihm im finalen Abschnitt ein. Er ist 16.
Hannes Reichelt (AUT)
 
Hannes Reichelt hat in seiner Karriere die Streif schon einige Male bezwungen. Heute aber wird er mit der Fahrt nicht zufrieden sein. Er beginnt ordentlich, doch nach einem dicken Patzer wird der R├╝ckstand richtig hoch und er muss sich schlie├člich mit Rang 15 zufriedengeben.
Josef Ferstl (GER)
 
Josef Ferstl hat hier gute Trainingsdurchl├Ąufe abgeliefert, wie l├Ąuft es jetzt im Wettkampf f├╝r den DSV-Rennl├Ąufer? Er startet ordentlich, kommt dann aber nach einem Fehler ins Hintertreffen. Auch in seinem Lieblingsabschnitt, dem Super-G-Teil kann er nicht mehr so recht angreifen, auch wenn keine Fehler mehr zu erkennen sind. Im Zielsprung haut es auch ihn richtig weit runter und er hat M├╝he, die Landung zu stehen. Mit 1,88 Sekunden R├╝ckstand sortiert sich Ferstl auf dem zw├Âlften Platz ein.
Otmar Striedinger (AUT)
 
Otmar Striedinger beginnt richtig stark und auch ein kleiner Fehler bringt den ├ľsterreicher da ├╝berhaupt nicht aus dem Tritt. Er f├Ąhrt mutig, bleibt voll auf den Skiern und erst im unteren Teil b├╝├čt er deutlich an Zeit ab. Hier bleibt abzuwarten, ob da einfach nicht mehr viel m├Âglich ist. Momentan scheint das der Fall zu sein. Auf Rang zw├Âlf rangiert sich Striedinger am Ende seines Laufes ein.
Maxence Muzaton (FRA)
 
Maxence Muzaton seinerseits wirkt in seiner Fahrt zu verkrampft und kann dadurch nicht das Maximum rausholen. Am Zielsprung gibt es noch einmal einen Streckmoment, als es ihn nach einem zu weiten Sprung nach hinten dr├╝ckt. Er bleibt aber Stehen und bringt die Fahrt ins Ziel. Dort ist der ├ärger gro├č und er schimpft wie ein Rohrspatz.
Bryce Bennett (USA)
 
Das Rennen wird mit dem US-Amerikaner Bryce Bennett fortgesetzt. Er startet gut, doch im Steilhang kommt er in Schwierigkeiten und der R├╝ckstand ist f├╝r ihn schnell da. Den kann er auch auf der ├╝brigen Strecke nicht mehr verringern, auch weil er den letzten Abschnitt auf Sicherheit f├Ąhrt. Mit 3,10 Sekunden Abstand kommt er ins Ziel.
Pause dauert an
 
Die Pause nach dem Sturz dauert noch an. Schon jetzt ist aber klar, dass es f├╝r alle obenstehenden noch ein schwieriges Rennen wird. Es gab bisher zwei St├╝rze und auch die Piste wird durch die Sonnenausstrahlung immer weicher. Von Beat Feuz gibt es im Ziel derweil leichte Kritik am Zielsprung. Gegen├╝ber den ORF ├Ąu├čert er, dass diese Stelle schon seit drei Tagen ein Thema ist. Dieser wurde zwar entsch├Ąrft, aber nicht genug. "Der Zielsprung geh├Ârt dazu", so der Schweizer. "Aber bei diesem Tempo muss es nicht 60 bis 70 Meter weit gehen. Vor allem aber, ist diese H├Âhe nicht n├Âtig."
Kryenb├╝hl auf dem Weg ins Krankenhaus
 
Kryenb├╝hl ist nach der Erstversorgung nun auf dem Weg ins Krankenhaus. Hoffen wir, dass er sich von diesem unsch├Ânen Sturz schnell wieder erholen wird!
Hubschrauber ist da
 
Leider muss bereits zum zweiten Mal in diesem Rennen der Hubschrauber anr├╝cken. Kryenb├╝hl wird ihm Zielraum weiterhin erstversorgt. Laut Jury-Radio geht man nach ersten Untersuchungen von einem Sch├Ądel-Hirn-Trauma aus. Kryenb├╝hl soll bei Bewusstsein und ansprechbar sein. Das ist zumindest schon einmal eine vorsichtige, positive Nachricht nach diesem f├╝rchterlichen Sturz.
Urs Kryenb├╝hl (SUI)
 
Schwerer Sturz von Urs Kryenb├╝hl! Der Schweizer verliert am Zielsprung die Balance, landet danach mit voller Wucht auf im Schnee und bleibt zun├Ąchst nach einigen ├ťberschl├Ągen liegen. Die Sanit├Ąter sind sofort bei ihm und zumindest scheint er sich zu bewegen. Es bleibt das Beste zu hoffen, denn dieser Sturz sah deutlich ├╝bler aus, als von Cochran-Siegle.
Martin Cater (SLO)
 
Martin Cater m├╝ht sich mit starken Knieschmerzen herum und das ist heute sichtbar. Der Slowene kann nicht voll draufgehen, baut kaum Druck mit dem Knien auf und schnell geht es f├╝r ihn nur noch darum, das Ding ins Ziel zu bringen. Mit 4,12 Sekunden R├╝ckstand kommt er schlie├člich an und ├╝bernimmt die rote Laterne.
Carlo Janka (SUI)
 
Carlo Janka war in den Trainingsdurchg├Ąngen auch nicht ├╝bel dabei. Den oberen Abschnitt mit Mausefalle f├Ąhrt er richtig gut und ist nah dran an den Besten. Danach aber kommt er nicht optimal auf Zug, muss einige kleinere Fehler hinnehmen und kann nicht mehr nach dem Podest greifen. 1,37 Sekunden R├╝ckstand stehen am Ende zum Teamkollegen zu Buche.
Travis Ganong (USA)
 
Es geht weiter und mit Travis Ganong ist der n├Ąchste Starter am Anlauf. Er war in den Trainingsl├Ąufen gut dabei, es ist aber nat├╝rlich der Wettkampf, der z├Ąhlt. Der l├Ąsst sich vom Sturz des Teamkollegen nicht verunsichern, macht oben viel Druck, wenn auch der R├╝ckstand schnell da ist. Danach hat er dann auch mit den ersten Spuren zu k├Ąmpfen, die sich durch die Sonneneinstrahlung auftun. Das und einige kleinere Fehler kosten ihm dann Zeit und er kommt am Ende mit einem R├╝ckstand von 1,75 Sekunden durch.
Pause dauert an
 
Cochran-Siegle ist inzwischen mit dem Hubschrauber abtransportiert worden, noch ist das Rennen aber unterbrochen. Es d├╝rfte aber nicht mehr lange dauern, bis der n├Ąchste Starter an den Anlauf geht.
Arbeiten am Fangnetz
 
Gleichzeitig wird jetzt am Fangnetz gearbeitet, welches nach dem Sturz neu aufgebaut werden muss. Die Pause wird noch einige Minuten dauern.
Unterbrechung in Kitzb├╝hel
 
Ryan Cochran-Siegle kann selbstst├Ąndig laufen, versp├╝rt aber Schmerzen in der Schulter. Vorsichtshalber wird er mit dem Helikopter geborgen und es werden einige genauere Untersuchungen auf ihn warten.
Ryan Cochran-Siegle (USA)
 
Sturz von Ryan Cochran-Siegle! Der US-Amerikaner beginnt sein Rennen richtig stark, verschneidet dann aber in der Traverse, fliegt ab und landet in den Fangz├Ąunen. Er kann sich selbst aus dem Netz befreien und einige Betreuer sind gleich bei ihm. Auf den ersten Blick scheint es aber so, als h├Ątte er da Gl├╝ck gehabt!
Christof Innerhofer (ITA)
 
Christof Innerhofer ist zwar technisch durchaus sauber unterwegs, doch den Italiener scheint der Mut und die Angriffslust zu fehlen, um hier vorne mitmischen zu k├Ânnen. Der R├╝ckstand w├Ąchst ├╝ber die gesamte Strecke immer weiter an und mit ├╝ber drei Sekunden R├╝ckstand sortiert er sich am Ende des Feldes ein.
Johan Clarey (FRA)
 
Gestern musste der Franzose im Zielsprung einen Sturz hinnehmen. Heute geht er mit Schmerzen, besonders im Arm, an den Start. Davon l├Ąsst er sich wenig beeindrucken, f├Ąhrt die Streif trotzdem und wie! Oben ist er noch etwas vorsichtiger unterwegs, dann aber dreht er auf, f├Ąhrt eine tolle Linie und ist an der Seidlarm sogar 22 Hundertstel vorne! Am L├Ąrchenschuss ist er dann ein wenig zu sp├Ąt dran und der Vorsprung ist mit einem Schlag weg. Dann nimmt er Tempo raus, wirkt wieder vorsichtiger und landet mit 89 Hundertsteln R├╝ckstand auf Platz vier. Dennoch kann er mit sich und seiner Leistung zufrieden sein. Die h├Ątte nicht jeder Starter nach diesem Sturz gebracht!
Matthieu Bailet (FRA)
 
Auch f├╝r Matthieu Bailet ist schnell klar, dass er heute nicht ganz vorne mitmischen kann. Der Franzose kommt nicht sauber durch den Steilhang, kommt schnell ins Hintertreffen und f├Ąhrt auch die ├╝brige Piste zu vorsichtig, um das Podium ernsthaft angreifen zu k├Ânnen. So steht dann m Ziel ein R├╝ckstand von 1,5 Sekunden und Platz f├╝nf zu Buche.
Dominik Paris (ITA)
 
Dominik Paris wei├č wie Streif geht und konnte hier schon dreimal gewinnen. Heute startet Paris zun├Ąchst mit einem R├╝ckstand in das Rennen, der stetig anw├Ąchst und bei der Seidlalm bereits bei einer halben Sekunde liegt. In Richtung Sieg wird es f├╝r ihn auch unten nichts mehr, mit einem st├Ąrkeren finalen Abschnitt kann er sich aber immerhin noch auf Platz drei setzen.
Nils Allegre (FRA)
 
Nils Allegre haut sich mit viel Selbstvertrauen aus dem Starthaus, muss aber schnell einsehen, dass er hier nicht mithalten kann. Er f├Ąhrt mutig, leistet sich aber zu viele Fehler und schnell ist ein R├╝ckstand von ├╝ber einer Sekunde da. Im Zielhang stehen dann 1,64 Sekunden R├╝ckstand zu Buche und er ordnet sich hinter Kriechmayr auf der F├╝nf ein.
Matthias Mayer (AUT)
 
Jetzt gilt es f├╝r den Sieger aus dem letzten Jahr. Kann Matthias Mayer auch in dieser Saison auf der Streif triumphieren oder muss er heute einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Matthias Mayer macht es spannend, bleibt lange ganz nah an Feuz dran. Am Steilhang kommt er nicht so gut ├╝ber den Sprung und verliert Zeit und Tempo. Den unteren Abschnitt f├Ąhrt er dann wieder richtig stark und kommt noch einmal um 16 Hundertstel heran. Den Sieg wird er heute nicht holen, aber die Chance auf das Podest lebt!
Andreas Sander (GER)
 
Andreas Sander war in den Trainings richtig gut dabei und auch jetzt kann sich die Fahrt des Deutschen durchaus sehen lassen. An Feuz kommt er zwar nicht heran, aber eine starke und technisch saubere Fahrt bringt ihm den zweiten Platz hinter dem Schweizer ein. Im Zielhang gibt es den Daumen nach oben f├╝r eine gute Abfahrt. Nun muss er warten, was die ├╝brigen Fahrer da noch dagegensetzen k├Ânnen.
Beat Feuz (SUI)
 
Beat Feuz hat bisher Kitzb├╝hel noch nicht gewonnen, heute zeigt er, dass er richtig hei├č auf den Sieg ist! Schon oben hat er einen gro├čen Vorsprung und den baut er ├╝ber die gesamte Fahrt weiter aus. Auf der Seidlarm ist er schon 74 Hundertstel voran. Dann kommt der letzte Abschnitt und auch da brennt der Schweizer ein regelrechtes Feuerwerk ab! Feuz f├Ąhrt mit viel Mut, bleibt voll drauf und knallt der Konkurrenz ein Vorsprung von 1,51 Sekunden um die Ohren. Was f├╝r eine Fahrt!
Max Franz (AUT)
 
Der n├Ąchste ├ľsterreicher ist bereits unterwegs und versucht, die Zeit von Baumann anzugreifen. Er kommt gut durch den ersten Abschnitt, aber dann ger├Ąt auch er im Steilhang in den R├╝ckstand. Im L├Ąrchenschuss kommt er wieder besser zurecht, nimmt Vorsprung mit, als es dann aber in die Traverse geht, springt er zu weit und verpasst das n├Ąchste Tor. Er scheidet aus!
Vincent Kriechmayr (AUT)
 
Vincent Kriechmayr legt los und wie! Der ├ľsterreicher w├Ąhlt oben eine aggressive Herangehensweise, macht m├Ąchtig Dampf und kann schnell einen kleinen Vorsprung ausbauen. Dann aber b├╝├čt Kriechmayr im Steilhang ein und b├╝├čt seinen Vorsprung mit einem Schlag wieder ein. Danach ist er wieder besser unterwegs, f├Ąhrt eine richtig enge Linie und baut ├╝ber die Seidlalm wieder aus. Dann aber dreht sich das Blatt wieder zugunsten von Baumann! Kriechmayr rangiert sich elf Hundertstel hinter Baumann ein.
Romed Baumann (GER)
 
DSV-Starter Romed Baumann ist der n├Ąchste Starter, der sich in die Steif begibt. Oben kommt er viel besser zurecht als vorher Jansrud und nimmt einen guten Vorsprung mit in den Steilhang. Und auch dort l├Ąuft es gut. Wie kommt er ├╝ber die Hausbergkante? Gut! Er kann noch einmal ausbauen, nimmt viel Tempo mit in den Schlussteil und geht mit einer Sekunde Vorsprung ├╝ber die Ziellinie. Nun hei├čt es f├╝r ihn warten, was die Konkurrenz bringt.
Kjetil Jansrud (NOR)
 
Da Aleksander Aamodt Kilde nach einem Kreuzbandriss fehlt, muss Kjetil Jansrud die norwegischen Fahnen hochhalten. 2015 hat er hier schon gewonnen, er wei├č also wie es geht. Ganz optimal aber l├Ąuft es f├╝r den Norweger nicht und schon im ersten Abschnitt hat er viel zu tun und ein paar Fehler kosten ihm Geschwindigkeit und Rhythmus. Jansrud versucht draufzubleiben und kommt am Ende mit 1:56.28 Minuten durch. Ob das f├╝r den Sieg reicht? Wohl nicht. Die Fehler ganz oben haben einfach zu viel gekostet.
Kann Feuz zuschlagen?
 
Beat Feuz kam in diesem Winter noch nicht ganz auf Touren, untersch├Ątzen darf man den Routinier aber sicherlich keinesfalls, was er mit dem vierten Platz im ersten Training unter Beweis stellte. Auf der Jagd ist er nicht nur nach dem legend├Ąren Steif-Sieg, sondern auch nach Saisonsieg Nummer eins. Neben ihm d├╝rfte sich aus dem Swiss-Team Carlo Janka die gr├Â├čten Chancen ausrechnen. Urs Kryenb├╝hl, Ralph Weber, Marco Odermatt, Gilles Roulin, Stefan Rogentin und Nils Mani vervollst├Ąndigen das Aufgebot der Eidgenossen.
Kriechmayr ist hei├č
 
Vincent Kriechmayr h├Ątte nichts dagegen, wenn er auf der Streif endlich die lange Durststrecke beenden k├Ânnte. Inzwischen ist es f├╝r ihn ├╝ber zwei Jahre her, seit er das letzte Mal in der Abfahrt ganz oben stand. Im letzten Wettkampf zeigte er mit Platz zwei, dass er hei├č auf den Sieg ist und auch im Training war Kriechmayr mit Platz eins am Donnerstag mit dabei. Neben ihm hat das ├ľSV-Team mit dem Vorjahressieger Matthias Mayer ein weiteres hei├čes Eisen in Feuer. Der derzeit Zweite im Abfahrtsweltcup wei├č, wie man die Streif besiegt. Im gro├čen Aufgebot hei├čt es auch Max Franz auf der Rechnung haben. Otmar Striedinger, Hannes Reichelt, Daniel Danklmaier, Daniel Hemetsberger, Christian Walder und Christopher Neumayer komplettieren die Mannschaft.
Sander mischt mit
 
Aus deutscher Sicht ist die Prognose aber keinesfalls ├╝bel. Andreas Sander zeigte in den Trainings auf und landete jeweils auf dem sechsten Platz der Ergebnislisten. Auch Josef Ferstl und Dominik Schwaiger waren am Donnerstag in den Top 15 zu finden und k├Ânnen ein positives Gef├╝hl mit auf die Streif nehmen. Romed Baumann mischte ebenfalls mit, war aber im ersten Training mit Platz sieben am St├Ąrksten. Hinzu gesellen sich Manuel Schmid und Simon Jocher.
Gro├čer Favoritenkreis
 
Der Favoritenkreis auf den Sieg ist gro├č. Als Spezialist f├╝r die Steif gilt der Italiener Dominik Paris, der hier schon dreimal gewinnen konnte. Auch Vorjahressieger Matthias Mayer, Beat Feuz, Vincent Kriechmayr und Ryan Cochran-Siegle, der im ersten Training die beste Zeit fuhr, geh├Âren zum engeren Favoritenkreis auf den Sieg. Aufpassen muss man auf Kjetil Jansrud, aber auch auf die US-Amerikaner Jared Goldberg, Travis Ganong und Bryce Bennett. Sie waren insbesondere im ersten Training ganz nah dran.
Der Mythos Steif
 
Die Streif gilt als eine der schwierigsten Abfahrten der Welt und ist der Klassiker im Kalender der Speedfahrer. 3.312 Meter L├Ąnge, 860 Meter H├Âhenunterschied, ein Durchschnittsgef├Ąlle von 27 Prozent, der steilste Start im Weltcup mit einem 50-Prozent-Gef├Ąlle. Von Start an trifft man auf Besonderheiten en masse: Mausefalle, Karussellkurve, Steilhang, Seidlalmsprung, Hausbergkante, Traverse. Diese Knackpunkte der Strecke hei├čt es f├╝r die Athleten zum Weg in Richtung Ziel zu bew├Ąltigen und alle haben es in sich.
Herzlich willkommen!
 
Hallo und herzlich willkommen zum ersten Teil des spektakul├Ąren Alpin-Wochenendes in Kitzb├╝hl. Auf der Streif stehen an diesem Wochenende gleich drei Rennen an, zwei davon in der Abfahrt. Der Start zur ersten von zwei Abfahrten auf dem Hahnenkamm erfolgt um 11:30 Uhr.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Manuel Feller
1:47.24
2.
Clement No├źl
1:47.32
0.08
3.
Alexis Pinturault
1:47.35
0.11
4.
Alex Vinatzer
1:47.56
0.32
5.
Loic Meillard
1:47.57
0.33
6.
Marco Schwarz
1:48.00
0.76
7.
Luca Aerni
1:48.38
1.14
8.
Victor Muffat Jeandet
1:48.42
1.18
9.
Linus Stra├čer
1:48.48
1.24
10.
Tanguy Nef
1:48.98
1.74
11.
Christian Hirschb├╝hl
1:49.04
1.80
12.
Henrik Kristoffersen
1:49.22
1.98
13.
Filip Zubcic
1:49.59
2.35
14.
David Ryding
1:49.75
2.51
14.
Stefan Hadalin
1:49.75
2.51
16.
Alexandr Khoroshilov
1:50.35
3.11
 
Jean-Baptiste Grange
DNF
 
Ramon Zenh├Ąusern
DNF
 
Michael Matt
DNF
 
Adrian Pertl
DNF
 
Manfred M├Âlgg
DNF
 
Daniel Yule
DNF
 
Sebastian Foss Solevag
DNF
 
Kristoffer Jakobsen
DNF
 
Fabio Gstrein
DNF
 
Benjamin Ritchie
DNF