Skispringen
23.01.2021, 16:15
Lahti, Finnland
Teamspringen Großschanze
 
Auf Wiedersehen!
Mit dem Sieg der Norweger vor Polen und Deutschland verabschieden wir und vom Skisprung-Weltcup in Lahti. Weiter geht es am morgigen Sonntag mit einem Einzelwettkampf. Wir sind auch dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Samstagabend!
 
Schweizer werden Siebte
Das Team aus der Schweiz hatte wie zu erwarten mit den vorderen Plätzen nicht viel zu tun und kämpfte abermals nur um Position sieben. Zumindest die konnte sich das Quartett am Ende aber im Duell mit der finnischen Mannschaft sichern.
 
Österreicher werden Vierte
Lange mit dabei waren auch die Österreicher. Im finalen Sprung aber konnte Huber mit den Konkurrenten nicht mithalten und es wurde schließlich der undankbare vierte Platz für die Alpennation. Besonders stark zeigten sich im Team Kraft und Aschenwald, die man sicherlich auch morgen auf der Rechnung haben muss.
 
Norwegen siegt vor Polen
Zum Ende des ersten Durchganges hatten sich die Norweger an die Spitze des Feldes gesetzt und diese hatten sie auch in den vier darauffolgenden Sprüngen nicht mehr weggegeben, wenn das Quartett zum Ende auch noch etwas vom Vorsprung in Richtung Polen einbüßte. Die landeten heute 5,9 Punkte hinter der norwegischen Mannschaft. Mit einem starken Sprung von Karl Geiger sich noch auf das Podest gekämpft hatte sich die deutsche Mannschaft. Damit ist die Wiedergutmachung für Zakopane allemal gelungen.
 
Norwegen
Im ersten Durchgang knallte Halvor Egner Granerud den Konkurrenten einen richtig weiten Sprung um die Ohren. Jetzt geht er seinen Versuch mit etwas zu viel Risiko an und eine Armbewegung kostet schnell Höhe und Geschwindigkeit. Er rettet sich aber noch auf 122,5 Meter und sorgt dafür, dass die Norweger zum ersten Mal in dieser Saison im Teamwettkampf ganz oben auf dem Podest stehen.
 
Polen
Dawid Kubacki ballt die Faust bei der Ausfahrt und wird im Auslauf schon von den Teamkollegen empfangen. Mit 123,5 Metern liefert der 30-Jährige ab und hält die Polen dank guter Haltungsnoten vor dem deutschen Quartett. 3,9 Punkte war am Ende der Unterschied. Nun steht nur noch Norwegen oben.
 
Österreich
Auch Daniel Huber müsste jetzt in diesen Bereich springen, wenn er Österreich vor Deutschland halten möchte. Gelingen aber tut Huber das nicht und mit zwei kleineren Fehlern im Flug heißt es für ihn bereits nach 123 Metern landen. Deutschland setzt sich 11,4 Punkte vor die Österreicher!
 
Deutschland
Kann Deutschland noch einmal den Angriff in Richtung Podium starten? Den Abschluss macht Karl Geiger und das tut er mit einer Ansage in Richtung der übrigen Konkurrenten! Bis auf 129 Meter geht es für den 27-Jährigen hinunter und auch in den Haltungsnoten sahnt er ab. Jetzt heißt es abwarten, was von den übrigen vier Teams noch kommt!
 
Japan
Als nächster Starter geht Ryoyu Kobayashi in die Spur. Für die Spitze bräuchte es nur 115,5 Meter und die kann er locker hinbringen. Der Absprung passt und auch in der Übergangsphase kommt Kobayashi ordentlich zurecht. Nach 124,5 Metern erntet er zudem hohe Noten, womit er Japan dann mindestens Platz fünf sichert.
 
Slowenien
Für die Slowenen geht es heute auch nicht mehr um viel und so heißt es für Anze Lanisek den letzten Sprung noch einmal in Hinblick auf den morgigen Tag nutzen. Auf die ganz große Weite aber geht es für den 24-Jährigen nicht und schon nach 123 Metern muss er den Telemark in den Hang stellen.
 
Schweiz
Für die Schweizer wird Gregor Deschwanden den letzten Sprung in diesem Wettkampf hinbringen müssen. Nach 116 Metern werden es dieses Mal für ihn nach ein paar kleineren Korrekturen starke 123,5 Meter. Dieses Selbstvertrauen heißt es jetzt mitnehmen in den morgigen Tag!
 
Finnland
In der letzten Gruppe wird in der umgekehrten Reihenfolge des aktuellen Zwischenergebnisses gesprungen. Daran das Finnland den Anfang machen muss, ändert sich aber nichts. Den Abschluss für die Gastgeber macht Niko Kytösaho mit 115,5 Metern.
 
Norwegen
Mit seinem ersten Sprung war Robert Johansson so gar nicht zufrieden. Jetzt läuft es für den Norweger viel besser und er sorgt dafür, dass sein Team auch die letzte Gruppe mit einem guten Vorsprung angehen wird. Nach 126,5 Metern und durchweg der 19.0 setzt sich Norwegen zwölf Punkte vor Polen.
 
Polen
Die Polen haben bereits einen großen Vorsprung aus den vorherigen Gruppen und so würden ihm 120 Meter für die Spitze vor Österreich reichen. Kamil Stoch aber baut noch einmal aus und stellt die 126 Meter in den Schnee. 13,6 Punkte Vorsprung stehen aktuell zu Buche, die Norweger stehen aber noch oben.
 
Deutschland
Diese Weite braucht es von Markus Eisenbichler jetzt auch, wenn Deutschland vor den Österreichern bleiben soll. Ganz an Aschenwald kommt er mit 125,5 Metern nicht heran, aber auch er kann durch die Haltungsnoten noch viele Punkte rausholen und so hält sich er Abstand zu den Österreichern mit 1,3 Punkten in Grenzen.
 
Österreich
Philipp Aschenwald hat es jetzt wieder deutlich besser und sofort sind dann auch wieder richtig weite Sprünge möglich. Die Technik von Aschenwald war sauber hingebracht und er setzt auch den Telemark nach 127,5 Metern gut in den Schnee. Dafür gibt es durchweg die 19.0 von den Haltungsrichtern.
 
Slowenien
Die Winde sind nicht leicht und Ziga Jelar wird sich strecken müssen, damit da noch was möglich ist. Doch der Slowene verhaut seinen Versuch früh, muss schon früh die Segel streichen und es wirft Slowenien nach nur 106 Metern weit zurück.
 
Japan
Keiichi Sato macht seine Sache da deutlich besser und mit seinem Versuch auf 118 Metern kann er ein positives Fazit unter den heutigen Wettkampf ziehen. Er hat mit 120 und 118 Metern sein Soll definitiv erfüllt.
 
Schweiz
Vorhin musste sich Dominik Peter mit 109,5 Metern zufriedengeben. Wie weit geht es jetzt für den 19-Jährigen? Auf keine Topweite, aber immerhin weiter als vorhin im ersten Durchgang. Nach 112 Metern packt er die Finnen und die Schweiz setzt sich immerhin auf Platz sieben.
 
Finnland
Der erste Springer der dritten Gruppe ist mit Jarkko Määttä bereits in der Spur. Der kann aber mit den Weiten der vorherigen Athleten so gar nicht mitgehen. Mit nur 103 Metern beendet er seinen heutigen Wettkampftag.
 
Norwegen
Daniel-Andre Tande hatte im ersten Sprung seine Schwierigkeiten und konnte nicht ganz mitgehen. Dieses Mal geht er dank der Teamkollegen mit einem kleinen Vorsprung in seinen Versuch und kann etwas gelassener springen. Das macht sich bezahlt und es geht bis auf 122,5 Metern. In der Haltung ist man heute in Gönnerlaune und auch Tande nimmt da richtig gute Werte mit. Einmal die 19.0 und zweimal die 18.5 gehen in die Wertung ein. Norwegen vergrößert den Vorsprung etwas und liegt nun 14,7 Punkte vor Polen.
 
Polen
In Zakopane verschenkte Andrzej Stekala den Sieg der Polen, heute passiert ihm das nicht und er kann auch in seinem Finalsprung einen richtig guten Sprung abliefern. Nach 124 Metern zieht Polen um 12,1 Punkte an dem deutschen Quartett vorbei.
 
Deutschland
Martin Hamann seinerseits lässt jetzt doch etwas an Metern liegen, wenn sich Deutschland mit seinen 116,5 Metern auch knapp vor den Österreichern halten kann. Der Vorsprung ist zur letzten Gruppe mit 3,3 Punkten aber deutlich geschrumpft.
 
Österreich
Am Schanzentisch passt das Timing nicht optimal, danach aber geht der Sprung sich dennoch aus und er kann 126,5 Meter herunterbringen. Die Noten sind wieder richtig hoch und er nimmt dreimal die 18.5 mit. Damit geht Österreich um 13,9 Punkte an Slowenien vorbei.
 
Slowenien
Auch bei Peter Prevc ging es vorhin richtig weit. Was kann er jetzt abliefern? An die 130 Meter geht es nicht heran, mit 121,5 Metern aber lässt Peter Prevc auch nicht komplett aus. Die Bedingungen sind aktuell ziemlich schwierig. Er wird warten müssen, was da die übrigen Konkurrenten noch abliefern können.
 
Japan
Yuken Iwasa hat jetzt etwas weniger Aufwind wie im ersten Durchgang und es heißt auch für ihn, sich jetzt zu beweisen. Mit 112 Metern bleibt die große Weite dieses Mal für den 21-Jährigen aber aus und Japan wird wichtige Punkte liegen lassen.
 
Schweiz
Sandro Hauswirth ärgert sich bei der Ausfahrt, denn ein kleiner Skifehler in der Luft hat ihm da doch einiges an Meter gekostet. Nach nur 105 Metern wird es nichts werden mit der Jagd nach den Finnen und die Schweiz hängt weiter auf Platz acht fest.
 
Finnland
Es will für die Finnen auf der heimischen Schanze einfach nicht laufen. Nachdem schon Aalto früh landen musste, geht es auch für Eetu Nousiainen jetzt nicht viel weiter als 103 Meter.
 
Norwegen
Marius Lindvik ballt bei der Ausfahrt die Fäuste. Er kommt gut in seinen Sprung hinein, liegt sehr gut über den Latten und bringt die 124,5 Meter. Damit bleiben die Norweger nach der ersten Gruppe im 2. Durchgang vorne. Ein Vorsprung von 12,9 Punkten steht aktuell zu Buche.
 
Polen
Piotr Zyla hatte im ersten Sprung für die Polen etwas ausgelassen und konnte nicht das bringen, was er eigentlich in der Lage ist. Dieses Mal gelingt ihm ein besserer Versuch, wenn auch er sich an der Weite von Sato die Zähne ausbeißt. Mit 126 Metern bleibt Polen nur hauchdünn mit 0,7 Punkten hinter Deutschland.
 
Deutschland
Auch Pius Paschke ist nach dem weiten Flug gefordert. An die Weite des Japaners kommt auch er mit 122,5 Metern nicht heran, musste er aber auch nicht, denn Deutschland hatte ja einen guten Vorsprung aus dem ersten Durchgang mitgenommen. Um 12,4 Punkte geht es an der Konkurrenz aus Nippon vorbei.
 
Österreich
Michael Hayböck schaut im Auslauf auch alles andere als glücklich aus. Die Erwartungen waren nach dem guten Trainingssprung sicherlich andere, jetzt heißt es für ihn schon nach 121,5 Metern landen. Über die Noten nimmt er zwar noch ein paar wichtige Zähler mit, aber für Japan reicht das nicht.
 
Slowenien
Bor Pavlovcic kann mit dem guten Sprung des Japaners nicht mitgehen. Die Skier sind zu weit aufgekantet, er verliert an Auftrieb und so heißt es schon bei 121,5 Metern seine Landung setzen. Man fällt jetzt doch deutlicher hinter Japan zurück.
 
Japan
Yukiya Sato legte gerade für die Japaner richtig gut vor und auch jetzt läuft es bei dem 25-Jährige so richtig gut! Den Absprung erwischt er perfekt, dann macht er richtig Richtung und erst nach 131,5 Metern kommt die Landung. Die allerdings fällt wackelig aus und es drückt ihn weit in die Hocke. Die guten Noten sind dahin und entsprechend groß ist dann der Ärger im Auslauf.
 
Schweiz
Auch bei Andreas Schuler läuft es nicht rund und er muss sich mit nur 110 Metern im zweiten Sprung abspeisen lassen. Das reicht nicht für den Angriff in Richtung der Finnen und die Schweiz bleibt auf Rang acht.
 
Finnland
Es ist angerichtet für das Finale im Teamwettkampf. Vorlegen müssen von der heimischen Schanze die Finnen, bei denen Antti Aalto loslegen muss. Er muss auch jetzt in der Luft wieder viel arbeiten und kommt am Ende bei nur 112,5 Metern raus. Da wird er alles andere als zufrieden mit der heutigen Leistung sein.
 
Finale um 17:14 Uhr
Nach einer kleinen Pause geht es in Lahti weiter mit dem Finale im Teamspringen. Losgehen soll es um 17:14 Uhr.
 
Schweizer auf Platz acht
Abgeschlagen sind nach dem ersten Durchgang bereits die Schweizer und das Quartett wird im Finale lediglich mit Finnland um Platz sieben kämpfen. Alle anderen Teams sind schon unerreichbar. Ausgeschieden sind die US-Amerikaner.
 
Norwegen führt zur Halbzeit
Nach dem Sprung von Halvor Egner Granerud haben sich die Norweger nach dem ersten Durchgang in die Spitzenposition gebracht. Das deutsche Quartett aber liegt in Schlagdistanz und es fehlen nur 9,5 Punkte zum ersten Platz. Dritte sind mit 16,2 Punkten Rückstand die Polen. Österreich nimmt einen Abstand von 26,7 Punkten mit in den Finaldurchgang.
 
Norwegen
Die Schanze in Zakopane mochte Halvor Egner Granerud so gar nicht und hat dort besonders in der Anlaufspur zur Konkurrenz liegen gelassen. Hier läuft es schon seit dem Training vorhin richtig gut und auch jetzt lässt es der 24-Järige krachen! Er macht die Fehler seiner Teamkameraden wett, brennt die 130 Meter in den Schnee und bringt Norwegen an die Spitze.
 
Polen
Dawid Kubacki ist jetzt gefordert, wenn er die Polen an der Spitze halten möchte. Mit 118 Metern aber gelingt ihm nicht ganz die Weite, die es dafür bräuchte. Die Landung ist nicht sauber hingebracht und da hat er schon viel Glück, dass es da trotzdem gute 18er-Werte gibt. Polen bleibt hinter dem DSV-Quartett.
 
Deutschland
Karl Geiger aber lässt sich nicht verunsichern! Er erwischt seinen Sprung am Schanzentisch sauber, gestaltet die Übergangsphase flüssig und knallt die 125 Meter hin. Für die Haltung gibt es zweimal die 18.5 und einmal die 18.0. Mit 17,2 Punkten setzt sich das Quartett von Österreich ab.
 
Österreich
Oh je! Was war denn das? Daniel Huber vermasselt seinen Sprung am Schanzentisch, kommt danach so gar nicht auf Höhe und muss bereits nach 115,5 Metern zu seiner Landung kommen. Für die gibt es gerade einmal 17er-Werte. Der gute Vorsprung zu Japan und Slowenien ist dahin und es heißt abwarten, was jetzt von der übrigen Konkurrenz kommt.
 
Slowenien
Auch Anze Lanisek schafft es nicht, einen richtig weiten Sprung abzuliefern und mit 121,5 Metern bleibt auch er sicherlich etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Haltung aber ist gut und so bleibt Slowenen dicht an den Japanern dran.
 
Japan
Ryoyu Kobayashi kommt ganz gut vom Tisch, dann aber ist der Japaner etwas zu passiv unterwegs, bekommt die Drehung nicht perfekt hin und lässt dadurch etwas an Höhe liegen. Mit 122,5 Metern geht es zwar souverän an Finnland und Co. vorbei, aber das Team orientiert sich ja an anderen.
 
Schweiz
Gregor Deschwanden kann seinen Aufwärtstrend auch nicht fortsetzen und auch für ihn heißt es jetzt schon nach 116 Metern den Sprung zu beenden. Die Schweizer fallen um 7,7 Punkte hinter die Finnen zurück.
 
Finnland
Niko Kytösaho muss in der Luft immer wieder in seinen Sprung eingreifen, um die Flugposition stabil zu halten und so heißt es dann bereits nach 116 Metern die Skier in den Schnee setzen. Im Finale können die Finnen aber noch einmal ran, denn es werden die US-Amerikaner sein, die hier rausfliegen werden.
 
USA
Vor der letzten Gruppe im ersten Durchgang entscheidet sich die Jury noch einmal dazu, ein Gate nach unten zu gehen. Es wird also nicht unbedingt leichter. Decker Dean kann aus dieser Luke einen Sprung auf 103,5 Meter zeigen.
 
Norwegen
Robert Johansson müsste jetzt einen weiten Satz an die 130 Meter zeigen, damit die Norweger aufholen. Gelingen tut ihm das nicht, nach 125,5 Metern bei weniger Aufwind als die Athleten vor ihm bleibt er aber dran. Norwegen setzt sich auf Platz zwei, knapp vor Österreich und Deutschland. Polen liegt mit 9,9 Punkten Vorsprung an der Spitze.
 
Polen
Kamil Stoch lässt sich davon nicht beeindrucken und auch bei ihm geht es bis auf 126,5 Meter hinunter. Die großen Punkte aber holt er über die Haltung, in der die Haltungsrichter reihenweise zur 19 greifen. 10,8 Punkte führt Polen jetzt vor Deutschland und Österreich.
 
Deutschland
Markus Eisenbichler ist mit seinem Sprung alles andere als glücklich und winkt im Auslauf enttäuscht ab. So schlecht aber war der auch nicht und nach 126,5 Metern und guten Haltungsnoten im 18er-Bereich führt Deutschland jetzt punktgleich mit den Österreichern.
 
Österreich
Kann Philipp Aschenwald die Österreicher im Rennen halten? Nach dem Schanzentisch muss er kurz ausbalancieren, danach aber läuft es für ihn und er kommt nach 125 Metern zu seiner Landung. Für Slowenien und Japan aber reicht das locker und Österreich baut leicht aus.
 
Slowenien
Ziga Jelar aber kann das schon einmal nicht kontern und so lassen die Slowenen in ihrem dritten Sprung wieder liegen und müssen sich am Ende mit 0,1 Punkten knapp hinter den Japanern einrangieren.
 
Japan
Keiichi Sato setzt auf diese Weiten mächtig viele Meter obendrauf, doch die Ansprüche des Japaners sind inzwischen andere und mit einem kleinen Technikfehler im Flug nimmt er sich da ein paar Meter. Nach 120 Metern wird es nicht leicht werden, wieder aufzuholen.
 
Schweiz
Bei Dominik Peter ist die Mimik nach der Landung auch versteinert, denn er war in dieser Saison schon einmal weiter. Nun heißt es bei nur 109,5 Metern zur Landung kommen. Das reicht für die Schweizer zwar für das Finale, für mehr aber nicht.
 
Finnland
Jarkko Määttä hat in der Luft einiges zu tun und auch für ihn heißt es mit 101 Metern sehr früh die Landung hinbringen. Er hat es Aalto und Nousiainen zu verdanken, dass man trotzdem locker vor den US-Amerikanern liegt.
 
USA
Es geht bereits in die dritte Gruppe. Einmal mehr beginnen die US-Amerikaner, für die jetzt Casey Larson an den Anlauf geht. Mit 100 Metern endet aber auch sein Sprung sehr früh. In dieser Gruppe wird wieder aus Gate acht gesprungen, die Jury ist also wieder nach unten gegangen.
 
Norwegen
Daniel-Andre Tande ist jetzt auch gefordert, wenn er die Norweger im Spiel halten möchte. Tande aber gelingt das nicht so recht und am Ende ärgert sich der 26-Jährige im Auslauf. Er weiß, dass er da noch ein paar Meter mehr hätte herauskitzeln können. Mit zehn Punkten Rückstand ist aber noch alles drin für die Wikinger. Noch hat sich kein Team absetzen können.
 
Polen
Der Wind ist eingeschlafen und so würden Andrzej Stekala jetzt schon 126 Meter reichen, um die Führung zu übernehmen. Damit aber gibt sich der Youngster der Polen nicht zufrieden. Obwohl er die Kante nicht ganz trifft, geht es dennoch auf starke 129 Meter hinunter und damit an die Spitze der Zwischenwertung.
 
Deutschland
Martin Hamann war im Training richtig gut dabei. Jetzt kommt er zwar nicht an die Sprünge von Kraft und Prevc heran, mit 123,5 Metern und guten Haltungsnoten aber ist Deutschland weiter mittendrin im Geschäft! Nur 5,3 Punkte fehlen zu den führenden Slowenen.
 
Österreich
Stefan Kraft steht dem in Nichts nach und auch bei dem Österreicher geht es die Schanze richtig weit hinunter! Wie Prevc vorhin geht es für Kraft bis auf 130 Meter hinunter. Die Noten sind richtig hoch und er nimmt dreimal die 19.0 mit. Der Fehler von Hayböck ist bereits wieder repariert und Österreich zurück im Geschäft.
 
Slowenien
Peter Prevc lässt sich davon aber mal so gar nicht beeindrucken! Der Slowene kommt gut vom Schanzentisch weg, liegt richtig gut über den Skiern und stellt erst nach 130 Metern die Landung hin. Um 8,3 Punkten geht es an den Japanern vorbei.
 
Japan
In der ersten Gruppe legte Japan stark vor, jetzt muss Yuken Iwasa nachziehen. Der kommt zwar nicht in den Bereich seines Teamkollegen, ist am Ende seines Sprunges aber dennoch zufrieden und freut sich über solide 121,5 Meter. Die Noten sind ebenfalls gut und so wird sich Japan sicher im Rennen halten.
 
Schweiz
Sandro Hauswirth kann auch nicht viel mehr herausholen. Mit 108,5 Metern aber hat das Quartett die US-Amerikaner weiterhin mehr als locker im Griff.
 
Finnland
Eetu Nousiainen geht für die finnischen Athleten in der zweiten Gruppe an den Anlauf. Die Erfahrung auf der Schanze in Lahti kann er aber nicht so recht nutzen und es heißt bereits bei 107,5 Metern den Telemark hinbringen.
 
USA
Es geht bereits in die zweite Gruppe und in der muss Patrick Gasienica den Anfang machen. Für den US-Boys ist es der erste Start in einem Weltcup und entsprechend schwer dürfte es ihm heute fallen, auch wenn die Jury nach der ersten Gruppe noch ein Gate nach oben gegangen ist. Nach 104 Metern muss er schon zur Landung kommen.
 
Norwegen
Den Abschluss in der ersten Gruppe macht Marius Lindvik für die norwegische Mannschaft und auch der rangiert sich im Bereich von Polen und Slowenien ein. Nach 122 Metern fehlen nur fünf Punkte zu den Japanern, die nach der ersten Gruppe in Führung liegen.
 
Polen
Bisher geht es hier eng zu und auch Piotr Zyla gelingt es nicht, für seine Mannschaft bereits früh einen großen Rückstand herauszuspringen. Nach 123 Metern und Haltungsnoten im 17er-Bereich steht Platz vier für die polnischen Springer zu Buche.
 
Deutschland
Klasse! In Zakopane ging für Pius Paschke nicht viel, hier in Lahti läuft es heute viel besser und nach einem Versuch auf 125 Meter setzt sich das deutsche Team knapp hinter Japan auf die zweite Position im Zwischenresultat.
 
Österreich
Auch Michael Hayböck ist jetzt gefordert, wenn er für sein Team einen guten Auftakt hinbringen möchte. Er bräuchte 126 Meter, um sich Japan zu schnappen, ganz gelingen aber tut ihm das nicht und es heißt schon bei 121 Metern landen. Dort verliert Hayböck weitere Punkte, denn ein Telemark war das nicht. Österreich rangiert sich auf Platz drei ein und hat 12,5 Punkte Rückstand.
 
Slowenien
Der nächste Springer ist mit Bor Pavlovcic für die Slowenen bereits in der Spur. Und auch bei ihm geht es auf eine ansehnliche Weite. Erst nach 123 Metern kommt die Landung und auch die Haltung ist gar nicht so übel. Zweimal die 18.0 und einmal die 17.5 nimmt er da mit. Nur 5,1 Punkte fehlen zu den Japanern.
 
Japan
Yukiya Sato springt immer mit Volldampf vom Schanzentisch weg und kennt eigentlich nur volles Risiko. Und das scheint heute das richtige Rezept zu sein! Der 25-Jährige legt für seine Mannschaft starke 125 Meter vor.
 
Schweiz
Was kann Andreas Schuler jetzt für die Schweizer runterbringen? Die Bedingungen sind heute schwierig und insbesondere nach dem Tisch ist es nicht unbedingt leicht. Schuler kämpft sich durch, kommt aber bei Weitem nicht an Aalto heran mit 104,5 Metern und niedrigen Noten.
 
Finnland
Antti Aalto macht für die Finnen den Anfang, man hat hier also die, auf dem Papier, stärkeren Springer an den Anfang der Gruppen gesetzt. Und der springt schon einmal an den K-Punkt heran. 117,5 Meter stellt Aalto für sein Team hin, das jetzt schon 42 Punkte vor den US-Boys liegt.
 
USA
Den Anfang machen die US-Amerikaner, die sich aber wohl schon nach Durchgang eins verabschieden müssen. Urlaub hat mit der schwierigen Anlage in Lahti so seine Schwierigkeiten und für den 19-Jährigen Youngster heißt es schon nach gerade einmal 94,5 Metern die Landung hinsetzen.
 
Neun Nationen am Start
Nach Finnland angereist sind elf unterschiedliche Nationen, am heutigen Teamwettkampf teilnehmen können allerdings nur neun, da Estland und Kanada kein Team mit vier Athleten stellen können. Schwächste Nation dürfte die USA sein, die droht den Kampf um das Finale gegen das Quartett aus der Schweiz zu verlieren.
 
Schweiz springt nur ums Finale
Für die Skispringer aus der Schweiz geht es wie so oft im Teamspringen wieder nur darum, es in den zweiten Durchgang der besten achte Nationen zu schaffen, denn für mehr reicht das Leistungsniveau der kleinen Skisprungnation aktuell nicht. Das Team vertreten in Finnland Sandro Hauswirth, Andreas Schuler, Dominik Peter und Gregor Deschwanden. Simon Ammann fehlt indes weiterhin im Aufgebot. Er war zuletzt im Continentalcup am Start.
 
Gibt es wieder den ÖSV-Sieg?
Die Österreicher indes kommen mit Aufwind aus Zakopane und haben heute auch wieder Stefan Kraft in ihren Reihen, der sich zuletzt eine Pause vom stressigen Weltcup gönnte und sich in der Heimat erholte. Eröffnet wird der Wettkampf gleich von Michael Hayböck. An zweiter Position folgt Stefan Kraft. Philipp Aschenwald und Daniel Huber komplettieren das Quartett.
 
Zakopane abhaken
Bei den deutschen Adlern gilt es in Lahti vor allem den missglückten Teamwettkampf aus Zakopane abhaken, als nicht mehr als Platz sechs möglich war. Wenig überraschend führen auch in Lahti Markus Eisenbichler und Karl Geiger das Team an. Neben ihnen wurden für den Teamwettkampf Martin Hamann und Pius Paschke nominiert.
 
Die üblichen Verdächtigen
Die großen Favoriten auf den Sieg im heutigen Teamwettkampf dürften die üblichen Verdächtigen sein. Wie üblich muss man Norwegen und Polen ganz hoch einschätzen. Aber auch Deutschland und Österreich dürften sich wieder Chancen einrechnen, dass es mit dem Sieg klappen könnte.
 
Voller Tag
Nachdem Lahti gestern seinem Ruf als eine der windanfälligsten Wettkampfstätten im Weltcupkalender gerecht wurde, mussten die Athleten am Freitag unverrichteter Dinge ohne Training und Qualifikation wieder in die Hotels reisen. Heute wurde das Training dann unmittelbar vor dem Wettkampf nachgeholt. Entsprechend fiel bei den meisten Trainern auch die Entscheidung erst relativ spät, welche Athleten für das Teamspringen nominiert werden.
 
Herzlich willkommen!
Eine Woche nach dem letzten Teamwettkampf im Weltcup steht für die Skispringer in Lahti bereits der nächste Mannschaftsbewerb an. Um 16:15 Uhr soll es losgehen!