Ski Alpin
24.10.2021
Sölden, Österreich
Riesenslalom der Herren BEENDET
Aktualisieren
 
Mitte November geht es weiter
Das Rennwochenende in Sölden mit Riesenslaloms der Damen und Herren geht damit zu Ende. Die nächste Weltcupstation liegt ebenfalls in Österreich - am 13. und 14. November geht es in Lech mit Parallelslaloms der Damen und Herren weiter. Für heute soll es das von dieser Stelle gewesen sein. Tschüss und auf Wiedersehen!
 
Swiss-Ski-Team stellt den Tagesschnellsten
Marco Odermatt bringt dem Swiss-Ski-Team den Tagessieg ein. Mit Gino Caviezel verpasst ein weiterer Schweizer das Treppchen als Vierter nur knapp. Justin Murisier wird Zwölfter, Justin Murisier schließt das Rennen als 16. ab. Danielle Setter wird 21. Mit Daniel Yule, Tanguy Nef und Cedric Noger gingen drei weitere Schweizer Fahrer an den Start, für die das Rennen als 50., 52. und 55. des ersten Durchgangs vor dem zweiten Lauf beendet war.
 
Leitinger mit Abstand bester Österreicher
Um ein Haar brachte Roland Leitinger dem ÖSV-Team im ersten Saisonrennen der Herren einen Weltcupsieg ein. Mit Rang zwei erreicht er aber trotzdem ein tolles Ergebnis. Marco Schwarz folgt als zweitbester Österreicher am heutigen Tag auf Rang 13, Manuel Feller wird 15. Matthias Mayer und Stefan Brennsteiner sind im zweiten Lauf ausgeschieden. Dominik Raschner, Patrick Feuerstein und Lukas Feurstein verpassten den zweiten Durchgang als 38., 40. und 48. des ersten Laufs, Raphael Haaser brachte seine Fahrt in Durchgang eins nicht ins Ziel.
 
Kein DSV-Athlet in den Top 15
Mit Stefan Luitz und Alexander Schmid erreichten zwei DSV-Läufer den zweiten Durchgang, Julian Rauchfuss schied im ersten Lauf aus. Stefan Luitz wird nach zwei absolvierten Läufen 17., Alexander Schmid 19. Beide Fahrer verpassten im zweiten Durchgang durch Fehler im Steilhang eine bessere Platzierung.
 
Odermatt gewinnt den Riesenslalom von Sölden
Der Schweizer Marco Odermatt fährt von Rang drei nach dem ersten Durchgang nach ganz vorne und gewinnt das erste Weltcuprennen der alpinen Ski-Saison der Herren in Sölden. Roland Leitinger belohnt sich für zwei starke Durchgänge mit einem tollen zweiten Platz, lediglich 0,07 Sekunden trennen ihn vom Tagessieg. Zan Kranjec komplettiert das Podium als Drittplatzierter mit 0,10 Sekunden Rückstand auf Marco Odermatt.
 
Roland Leitinger (AUT)
Und jetzt folgt als letzter Fahrer im zweiten Durchgang Roland Leitinger, der den ersten Lauf überraschend als Schnellster abschloss. Leitinger gelingt keine so gut gesetzte Fahrt wie Marco Odermatt, doch der Österreicher kämpft. So macht es Roland Leitinger unten noch einmal mächtig eng, am Ende fehlen für den Österreicher aber sieben Hundertstel zum Weltcupsieg. Sein zweiter Platz kann sich aber auch mehr als sehen lassen!
 
Mathieu Faivre (FRA)
Und nun ist Odermatt mindestens Zweiter! Denn dem nach dem ersten Lauf zweitplatzierten Mathieu Faivre gelingt kein so guter zweiter Durchgang. Faivre verliert mächtig an Boden und ist nun Zehnter.
 
Marco Odermatt (SUI)
Der nächste Topfahrer zeigt seine ganze Klasse! Odermatt bleibt cool und hält dem Druck mit einer engagierten und draufgängerischen Fahrt statt! Der Schweizer schiebt sich mit einem Zehntel Vorsprung an die Spitze und hat damit schon einmal mindestens einen Podestplatz sicher.
 
Zan Kranjec (SLO)
Der Slowene macht es im Steilhang nicht ganz so gut wie Caviezel, hat aber unten noch eine Menge Körner übrig um dort noch eine tolle Zeit herauszuholen! 0,29 Sekunden Vorsprung auf den Caviezel sprechen für sich, Kranjec belohnt sich für eine tolle Fahrt mit Rang eins!
 
Gino Caviezel (SUI)
Wie macht es Gino Caviezel? Der Schweizer beweist ein tolles Timing im Steilhang und windet sich geschmeidig um die Tore! Auch weiter unten geht Gino Caviezel nicht die Puste aus - der Schweizer übernimmt die Führung und feiert dies unten vor den Fans!
 
Alexis Pinturault (FRA)
Mit Alexis Pinturault ist nun ein Favorit auf den Tagessieg an der Reihe. Der Franzose fährt mutig und findet auch im Steilhang eine gute Linie, im flacheren Teilstück am Ende kann er mit dem US-Amerikaner dann nicht ganz mithalten. Trotzdem weist Alexis Pinturault im Ziel noch 0,06 Sekunden Vorsprung auf und ist neuer Erstplatzierter!
 
Alexander Schmid (GER)
Hält Alexander Schmid seinen Vorsprung? Bis in den Mittelteil sieht es für den Deutschen gut aus, doch bei einem Schwung im Steilhang verliert er dann die Kontrolle über den Innenski. Alexander Schmid wird 13.
 
Filip Zubcic (CRO)
Um Hunderstel geht es auch bei den Zwischenzeiten von Filip Zubcic. Vor dem Ziel verliert der Kroate dann aber doch noch an Boden, 0,21 Sekunden Rückstand lassen ihn auf den vierten Platz führen.
 
River Radamus (USA)
Radamus feiert! Der US-Amerikaner gibt die Ski frei und riskiert bei seiner Fahrt extrem viel! Sein Plan geht auf, Radamus übernimmt mit einem Vorsprung von vier Hundertstel die Führung!
 
Luca De Aliprandini (ITA)
Auch Luca De Aliprandini kann Lucas Braathens Zeit nicht knacken! Nach dem ersten Lauf hat der Italiener noch fünf Zehntel Vorsprung, im Ziel sind es 0,07 Sekunden Rückstand für ihn auf den Norweger.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Wie schlägt sich Henrik Kristoffersen? Der Norweger pusht sich im Starthäuschen und findet gut in den Lauf. Doch im Mittelteil hat er Probleme auf Zug zu bleiben. Henrik Kristoffersen muss mit Rang fünf Vorlieb nehmen.
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Auch Brennsteiner scheidet aus! Der Österreicher steigt sich selbst auf die Ski, rutscht weg und verdreht sich. Brennsteiner geht in der Folge zu Boden und rutscht den Hang hinunter, ein Ski löst sich. Hoffentlich hat der Österreicher sich dabei nicht verletzt.
 
Matthias Mayer (AUT)
Mayer findet gut in den zweiten Durchgang, dann wählt er im Mittelteil aber eine falsche Linie, verpasst ein Tor und scheidet somit aus.
 
Manuel Feller (AUT)
Feller zeigt direkt im oberen Streckenabschnitt, dass er sich für den zweiten Lauf einiges vorgenommen hat. Doch der Österreicher tut sich schwer den richtigen Rhythmus zu finden, so dass er sich schlussendlich mit dem fünften Platz begnügen muss.
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
Reiht sich der nächste Norweger oben im Tableau ein? Nein, für Nestvold-Haugen reicht es lediglich für Rang zwölf. Im Mittelteil ist seine Fehlerquote zu groß.
 
Stefan Luitz (GER)
Stefan Luitz verpasst eine vordere Platzierung in diesem Weltcuprennen. Im Steilhang hat der Deutsche mächtig Probleme, da hilft auch eine bessere Performance im flacheren Teil weiter unten nicht mehr so viel. Stefan Luitz übernimmt Platz sechs.
 
Justin Murisier (SUI)
Der Schweizer findet oben gut in den Kurs, doch mit fortlaufender Dauer der Fahrt kann er mit den Zeiten von Lucas Braathen nicht ganz mithalten. Der Norweger bleibt Erster, Justin Murisier reiht sich hinter Rasmus Windingstad auf Rang drei ein.
 
Marco Schwarz (AUT)
Für ganz vorne reicht es für Marco Schwarz heute nicht. 0,44 Sekunden Rückstand lassen ihn auf den vierten Platz im Klassement führen.
 
Lucas Braathen (NOR)
Der Norweger sorgt für ein Ausrufezeichen! Lucas Braathen wirft alles in diesen Durchgang und hat unten trotzdem noch Kraft genug, sich zu feiern. Dazu hat er auch allen Grund - mit zwei Zehntel Vorsprung verdrängt er seinen Landsmann Rasmus Windingstad nach einer tollen Fahrt auf den zweiten Platz!
 
Loic Meillard (SUI)
Nun ist Loic Meillard an der Reihe. Der Schweizer wirkt im Mittelteil etwas gehemmt und gibt seine Ski nicht ganz frei. Auch wenn er unten noch alles rausholen will - 0,37 Rückstand bedeuten den zweiten Rang.
 
Trevor Philp (CAN)
Eine unruhige Fahrt legt Trevor Philp hin. Im letzten Streckenteil macht es der Kanadier zwar wieder besser, aber zuvor hat sich schon zuviel Rückstand aufsummiert. In der Konsequenz ergibt sich Rang fünf.
 
Rasmus Windingstad (NOR)
Ganz anders präsentiert sich Rasmus Windingstad! Der Norweger fährt voll auf Zug und legt sich in die Kurven. Satte 0,57 Sekunden Vorsprung weist der Norweger im Ziel auf. Dementsprechend groß ist der Jubel von Rasmus Windingstad im Zielbereich!
 
Stefan Hadalin (SLO)
Der Slowene ist im Mittelteil mächtig am kämpfen und rettet sich nur mit viel Mühe um die Tore. Im Ziel macht Hadalin seiner Enttäuschung lautstark Luft, 0,47 Sekunden Rückstand auf Read bedeuten Platz fünf.
 
Erik Read (CAN)
Jetzt ist Maurberger schließlich seine Führung los! Read zeigt zwar keine perfekte Fahrt, doch acht Hundertstel seines Vorsprungs rettet der Kanadier ins Ziel.
 
Daniele Sette (SUI)
Der Schweizer gibt im mittleren Streckenabschnitt eine bessere Figur ab, doch für eine Übernahme der Führung reicht es auch für Sette nicht! Schmale vier Hundertstel trennen den Schweizer von Platz eins, den weiterhin Maurberger inne hat.
 
Adam Zampa (SVK)
Adam Zampa nimmt Simon Maurberger oben ebenfalls Zeit ab, im Mittelteil baut sich dann aber ein Rückstand für den Slowaken auf. Adam Zampa ist Fünfter.
 
Cyprien Sarrazin (FRA)
Sarrazin findet oben gut in den Hang, dann hat der Franzose durchaus Probleme, in den engen Kurven die Balance zu halten. Ganz unten fährt Sarrazin ebenfalls nicht fehlerlos, im Ziel steht für ihn Rang zwei zu Buche.
 
Thibaut Favrot (FRA)
Thibaut Favrot hat im Mittelteil Probleme und kann auch unten nicht mehr korrigieren. So muss sich der Franzose im Ziel mit Platz drei begnügen.
 
Simon Maurberger (ITA)
Tonettis Landsmann Simon Maurberger ist im Anschluss an der Reihe. Der Italiener beweist im Mittelteil nicht immer optimales Timing bei den Toranfahrten, im unteren Teil stimmt bei seiner Fahrt dann aber viel! Nach zwei Durchgängen ist Maurberger 0,54 Sekunden schneller als Tonetti.
 
Riccardo Tonetti (ITA)
Riccardo Tonetti macht im zweiten Lauf den Anfang. Der Italiener legt bei strahlendem Sonnenschein eine engagierte und durchaus mutige Fahrt hin. Nach 2:08,05 Minuten fährt er über die Ziellinie.
 
Leitinger in der Pole Position
Roland Leitinger wird den zweiten Durchgang beschließen, denn der ÖSV-Athlet war im ersten Lauf überraschend der schnellste Fahrer. Mathieu Faivre und Marco Odermatt besitzen mit 0,19 bzw. 0,21 Sekunden Rückstand auf den Führenden ebenfalls gute Chancen auf einen Sieg im ersten Weltcuprennen der Saison. Auch die dahinter rangierenden Fahrer sind noch in Tuchfühlung, der zweite Lauf verspricht also viel Spannung im Kampf um den Tagessieg und die Podestplatzierungen.
 
Das Finale naht
Herzlich willkommen zurück zum zweiten Lauf des Riesenslaloms der Herren im österreichischen Sölden. Die 30 besten Fahrer des ersten Durchgangs werden sich gleich ab 13:30 Uhr ein zweites Mal die Piste am Rettenbachferner hinunterstürzen.
 
Das Finale beginnt um 13:30 Uhr
Nach einer kurzen Erholungspause fällt die ersten Entscheidung im Weltcup-Winter der Männer ab 13:30 Uhr. Dann sind wir wieder live mit dem Riesenslalom in Sölden zurück. Bis gleich!
 
Odermatt und Caviezel mit besten Podestchancen
Das Swiss-Team darf mit mindestens zwei Läufern auf ein Podium beim Saisonauftakt hoffen. Marco Odermatt auf dem dritten Rang sowie Gino Caviezel auf Fünfter erarbeiteten sich beide hervorragende Ausgangspositionen für den zweiten Durchgang. Weniger positiv verlief der ersten Lauf dagegen für Justin Murisier (16. Platz) und Loic Meillard (19.), die sich nicht in den anvisierten Top-Ten wiederfinden. Daniele Sette (25.) komplettiert im Finale das Aufgebot der Schweizer. Daniel Yule (49.), Tanguy Nef (51.) und Cedric Noger verpassten den Sprung in den zweiten Lauf.
 
ÖSV-Trio bringt sich in Stellung
Bei den Österreichern standen vor dem Rennen Stefan Brennsteiner, Marco Schwarz sowie Manuel Feller im Blickpunkt, doch dann stellte Roland Leitinger seine drei Teamkollegen in den Schatten und kämpft am Mittag in Sölden um den Sieg. Auch für Brennsteiner (11. Platz), Matthias Mayer (13.) sowie Feller (14.) ist aber noch längst nichts verloren. Durch die knappen Abständen können sich alle drei ÖSV-Läufer im Finale um viele Positionen zu verbessern. Als fünfter Österreicher nimmt außerdem Marco Schwarz (18.) am zweiten Durchgang teil. Im Gegensatz dazu haben Dominik Raschner (38.), Patrick Feurstein (40.) und Lukas Feurstein (48.) vorzeitig Feierabend, zudem erreichte Raphael Haaser nicht das Ziel.
 
Starker Auftritt von Schmid
Beim deutschen Skiverband wird man sicherlich zufrieden auf dem ersten Lauf zurückblicken können. Der Trainingsrückstand scheint die Leistung von Alexander Schmid (6. Platz) überhaupt nicht zu beeinträchtigen. Mit 67 Hundertstel Rückstand ist für den Oberstdorfer sogar in Richtung Podest noch alles möglich, wenn er in seinen zweiten Durchgang ebenfalls die nötige Konstanz bekommt. Stefan Luitz liegt zur Halbzeit nach einer engagierten Fahrt auf dem 16. Rang, dagegen ist Julian Rauchfuss bereits ausgeschieden.
 
Leitinger führt vor dem Weltmeister
Albert Popov aus Bulgarien schließt als letzter Start den ersten Lauf auf dem 71. Rang ab. Ein Paukenschlag von Roland Leitinger war der Höhepunkt des ersten Durchgangs beim Weltcupauftakt der Männer. Mit einer taktischen Fahrt verwies der Österreicher vor heimischen Publikum den WM-Sieger Mathieu Faivre aus Frankreich auf den zweiten Platz. Der Schweizer Marco Odermatt liegt wie Zan Kranjec aus Slowenien, Swiss-Starter Gino Caviezel und Top-Favorit Alexis Pinturault mit kleinen Zeitabständen in Lauerstellung. Auch für Alexander Schmid ist nach einem starken ersten Lauf, der mit dem siebten Platz belohnt wurde, noch alles möglich.
 
Tanguy Nef (SUI)
Schon an der ersten Zeitnahme lässt sich absehen, dass für Tanguy Nef am Rettenbachferner nicht viel zu holen sein wird. Auf dem 51. Rang reiht sich der Schweizer zwei Hundertstel hinter Teamkollege Daniel Yule ein.
 
Lukas Feurstein (AUT)
Da sich Vincent Kriechmayr gegen einen Start beim Weltcupauftakt in Sölden entschieden hat, rutschte der Vorarlberger kurzfristig ins ÖSV-Aufgebot. Nach einer vielversprechenden ersten Zwischenzeit muss Lukas Feurstein abreißen lassen und sortiert sich auf dem 45. Platz ein.
 
Daniel Yule (SUI)
Das Slalom-Ass der Schweizer tastet sich langsam an den Riesenslalom heran, muss allerdings zunächst von den hohen Startnummern wegkommen. Ein schwieriger Weg, wie Daniel Yule feststellen wird. Der 28-Jährige landet mit 3,37 Sekunden Rückstand weit hinter den Top-30.
 
Julian Rauchfuss (GER)
Als Dritter im Bunde der deutschen Mannschaft nimmt Julian Rauchfuss die Qualifikation für den zweiten Lauf ins Visier, was die Piste mit Sicherheit noch hergeben würde. Jedoch schafft es auch der 27-Jährige nicht bis ins Ziel und scheidet aus.
 
Dominik Raschner (AUT)
Dem nächsten Österreicher mit hoher Startnummer gelingt der Sprung in den zweiten Durchgang nicht. Mit einem Rückstand von knapp 2,50 Sekunden verpasst Dominik Raschner die Top-30 deutlich.
 
Patrick Feurstein (AUT)
Der ÖSV-Läufer feiert in Sölden vor heimischem Publikum sein Weltcup-Comeback, nachdem er die komplette Vorsaison verpasste. Der 34. Platz als Zwischenergebnis wird für Patrick Feurstein deshalb eher zweitrangig sein.
 
Raphael Haaser (AUT)
Bei der internen Qualifikation des ÖSV für diesen Weltcup überzeugte der Tiroler und sicherte sich den umkämpften Startplatz. Von Erfolg ist der Einsatz allerdings nicht gekrönt, denn Raphael Haaser erreicht die Ziellinie nicht.
 
Cedric Noger (SUI)
Gar nichts läuft dagegen bei Cedric Noger zusammen. Der 29-jährige Techniker aus der Schweiz scheidet aufgrund einer schwachen Performance mit einem großen Rückstand von 3,56 Sekunden vorzeitig aus.
 
Matthias Mayer (AUT)
Der Speed-Spezialist aus dem ÖSV möchte beim Saisonauftakt auch seine Qualitäten im Riesenslalom unter Beweis stellen. Das schafft Matthias Mayer eindrucksvoll - eine beherzte Fahrt befördert der 31-Jährigen auf den 13. Platz!
 
Leitinger überrascht alle
Der ersten 30 Starter sind damit im Ziel. Mit der hohen Startnummer 17 düpierte Roland Leitinger die Konkurrenz und liegt mit 19 Hundertstel Vorsprung vor Weltmeister Mathieu Faivre an der Spitze des Klassements. Insgesamt sind die Abstände auf den vorderen Platzierungen äußerst eng. Dahinter befinden sich Marco Odermatt, Zan Kranjec, Gino Caviezel und Alexis Pinturault allesamt innerhalb knapp sechs Zehntel, auf Rang sieben lauert zudem Alexander Schmid.
 
Ryan Cochran-Siegle (USA)
Bis zu seinem Sturz in Kitzbühel befand sich der US-Amerikaner in herausragender Verfassung. Inzwischen hat 29-Jährige die Zwangspause überwunden und will erneut angreifen. Beim Saisonauftakt klappt das aber noch nicht, auf der 27. Position wird es Ryan Cochran-Siegle wohl nichts mit dem zweiten Lauf.
 
Daniele Sette (SUI)
Etwas Aggressivität während des Laufes lässt der nächste Schweizer vermissen. Kontinuierlich büßt Daniele Sette deswegen Zeit ein und wirkt im Ziel über den aktuellen 23. Platz mit 1,51 Sekunden Rückstand nicht wirklich glücklich.
 
Trevor Philp (CAN)
Bis zur ersten Zwischenzeit ist der Kanadier pfeilschnell unterwegs. Im steilen Gelände summiert sich der Rückstand jedoch nach einer unrunden Linie auf über eine Sekunde auf, weshalb Trevor Philp die Top-Ten nicht angreifen kann.
 
Stefan Hadalin (SLO)
Ebenfalls sehr ordentlich verkauft sich Stefan Hadalin bis in den Schlussabschnitt. Auf dem 20. Rang mit 1,44 Sekunden Rückstand muss der Slowene letztlich sogar noch um den Einzug in den zweiten Durchgang zittern.
 
River Radamus (USA)
Der US-Amerikaner probiert stets am Limit zu fahren, was direkt belohnt wird. Erst ein dicker Patzer im Übergang zum letzten Flachstück verhindert ein noch besseren Resultat, dennoch jubelt River Radamus im Ziel verdientermaßen über den starken neunten Platz!
 
Victor Muffat Jeandet (FRA)
Auch Victor Muffat Jeandet stellt sich momentan auf ein neues Material ein. Daran muss der Franzose, der auf der Piste überhaupt nicht zurecht kommt, aber noch viel arbeiten. Ganz am Ende des Zwischenklassements wird es sogar mit dem zweiten Lauf schwierig.
 
Riccardo Tonetti (ITA)
Die ersten Metern aus dem Starthaus passen dagegen bei Riccardo Tonetti nicht. Einer sauberen Fahrt fehlt das letzte Risiko. Als erster Athlet erreicht der Italiener mit über zwei Sekunden Rückstand abgeschlagen das Ziel.
 
Giovanni Borsotti (ITA)
Infolge einer kurzen Präparierungspause wollen zwei Italiener ihre Chance nutzen, angefangen mit Giovanni Borsotti. Beim 30-Jährige stimmt die ersten Zwischenstand, dann scheidet er allerdings an der Einfahrt zum Steilhang mit einem Innenskifehler aus.
 
Atle Lie McGrath (NOR)
Genau wie seinen Teamkollegen Lucas Braathen erwischte es im Januar ebenso Atle Lie McGrath in Adelboden am Knie. Inzwischen trainiert der junge Norweger seit August wieder auf den Ski und will sein großes Talent aufblitzen lassen. Den Saisonauftakt wird der Norweger jedoch schnell abhacken wollen, denn nach einem Ausrutscher sorgt er für den ersten Ausfall.
 
Erik Read (CAN)
Bei dem Gefühlsskifahrer wirkt es, als würde ihm die nötige Aggressivität fehlen. Kontinuierlich büßt Erik Read Zeit ein und fällt deshalb weit zurück. Knapp vor Adam Zampa sortiert sich der Kanadier letztendlich ein.
 
Adam Zampa (SVK)
Mit einem ähnlichen Lauf wie von Manuel Feller ist grundsätzlich auch jederzeit von Adam Zampa zu rechnen. Der Slowake kann wegen vieler Rutschphasen allerdings nicht in den Kampf um die vorderen Ränge eingreifen und verliert 1,73 Sekunden.
 
Roland Leitinger (AUT)
Kann der nächste Österreicher für die rot-weiß-roten Fans nachlegen? Schon ab den ersten Metern sieht es dank einer Zwischenbestzeit sehr gut aus. Auch der Steilhang gelingt Roland Leitinger mit einer cleveren Fahrweise, der folgende Schlussabschnitt sogar noch besser. Mit 19 Hundertstel Vorsprung überquert der 30-Jährige unter dem großen Jubel der Fans die Ziellinie und geht in Führung!
 
Stefan Luitz (GER)
Nach einer eher schwachen Saison wechselte der 29-Jährige aus Bolsterlang im Sommer das Skimaterial. Geht es jetzt wieder bergauf für den Deutschen? Nach einem optimalen Beginn patzt Stefan Luitz unmittelbar nach der ersten Zwischenzeit. Dennoch hält der Deutsche den Rückstand bei knapp über einer Sekunde in Grenzen.
 
Alexander Schmid (GER)
Mit beeindruckenden einzelnen Läufen zeigte der 24-Jährige Oberstdorfer im letzten Winter des Öfteren sein Potenzial, wobei die Konstanz über beide Durchgänge fehlte. Nun steht Alexander Schmid nach seiner Verletzung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte am Start. Das stört Alexander Schmid allerdings wohl kaum. Nach einer mutigen und fehlerfreien Fahrt freut sich der Deutsche im Ziel über Platz sechs!
 
Manuel Feller (AUT)
Wild und stets am absoluten Limit - so lässt sich die Fahrweise von Manuel Feller schon seit Jahren am besten beschreiben. Der Österreicher verliert im steilen Mittelstück annähernd neun Zehntel, dafür holt er am Ende nochmal Zeit heraus und erarbeitet sich mit der zehnten Position eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Über Jahre hinweg war der ehrgeizige Norweger in den technischen Disziplinen der Dauerkonkurrent von Marcel Hirscher, doch zuletzt erlebte Henrik Kristoffersen eine echte Seuchensaison im Riesenslalom. Eine Bestzeit an der ersten Zwischenstand blinkt auf, anschließend kann der 27-Jährige das kleine Polster aber längst nicht halten und weist letztendlich einen Rückstand von sieben Zehntel auf.
 
Lucas Braathen (NOR)
Im vergangenen Jahr feierte der 21-jährige Norweger am Rettenbachferner seinen allerersten Weltcupsieg. Eine Knieverletzung, die er sich in Adelboden zuzug, beendete dann seine Saison vorzeitig. Nun scheint Lucas Braathen aufgrund der Vorleistung fast ein wenig übermotiviert zu sein und reiht sich nur auf dem zwölften Platz ein.
 
Gino Caviezel (SUI)
Der vierte vielversprechende Läufer aus der überragenden Riesenslalom-Mannschaft der Schweizer heißt Gino Caviezel. Der 29-Jährige zeigt, dass im steilen Gelände noch etwas möglich ist! Der Starter aus dem Swiss-Team lässt die Ski laufen und handelt sich daher bis zum Ziel lediglich 16 Hundertstel Rückstand ein.
 
Thibaut Favrot (FRA)
Laut den Trainern machte Thibaut Favrot in den Trainingsläufen einen ziemlich guten Eindruck. Das kann der Franzose jedoch im Rennen noch nicht unter Beweis stellen. Insbesondere im Steilhang verlieren derzeit nahezu alle Athleten sehr viel Zeit. Dadurch übernimmt Favrot die ungeliebte rote Laterne.
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Ein starker Riesenslalom bei der WM in Cortina d´Ampezzo ließ den Knoten beim Österreicher aus Zell am See platzen. In der Folge entwickelte sich der 30-Jährige zum Stammgast unter den Top-Five. Über den Sommer hinweg konnte Stefan Brennsteiner die Form anschießend konservieren. Vor allem dank eines starken Beginns erreicht der Österreicher mit nur sieben Zehntel Rückstand das Ziel - Platz sieben!
 
Justin Murisier (SUI)
Die dritte Hoffnung aus dem Swiss-Team schiebt sich energisch aus dem Starthaus. Auch Justin Murisier wählt in der Mittelpassage nicht die engste Linie, was sofort bestraft wird. Im Ziel landet der Schweizer mit über einer Sekunde Rückstand auf der achten Position.
 
Marco Schwarz (AUT)
Der Sieger der kleinen Kristallkugel im Slalom hat sich mittlerweile im Riesenslalom ein zweites Standbein aufgebaut und will dies zum Saisonauftakt vor heimischen Publikum bestätigen. Schon immer galt Marco Schwarz als Spezialist für das Flache, dabei fehlt ihm aber hier das letzte Risiko im Steilhang. Somit reiht sich der Österreich knapp hinter Leif Kristian Nestvold-Haugen ein.
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
Der erfahrene Norweger vollzog in der Sommerpause eine Materialwechsel. Nach guten Start sind bei Leif Kristian Nestvold-Haugen jedoch einige Rutschphasen zu erkennen, weshalb er die vorderen Platzierung nicht angreifen kann. Mit fast einer Sekunden Rückstand sortiert er sich auf dem siebten Rang ein.
 
Marco Odermatt (SUI)
Auf die Spuren von Alexis Pinturault will sich der aufstrebende Marco Odermatt endgültig auf den Weg nach ganz oben machen, sowohl im Riesenslalom als auch im Gesamtweltcup. Blitzschnell umkurvt der Schweizer die ersten Tore, kann jedoch stattdessen im steilen Teil die Ski nicht ganz auf Zug halten. Im Schlussspurt schiebt sich Odermatt allerdings wieder bis auf zwei Hundertstel an Mathieu Faivre heran.
 
Mathieu Faivre (FRA)
Der 29-Jährige etablierte sich in der letzten Saison mit konstanten Leistungen in der absoluten Weltspitze und krönte sich schließlich bei der WM in Cortina d´Ampezzo sogar mit dem Titel. Eine perfekte Linie wählt Mathieu Faivre im Steilhang. Anschließend verliert er durch einen Fehler noch ein bisschen Zeit, trotzdem verteidigt der Franzose acht Hundertstel bis ins Ziel und übernimmt die Führung!
 
Filip Zubcic (CRO)
Mittlerweile verbucht Filip Zubcic drei Weltcupsiege, die er allesamt im Riesenslalom eingefahren hat. Sehr angriffslustig nimmt der Kroate die ersten Tore in Angriff , doch im steilen Gelände kann er nicht mit Zan Kranjec mithalten. Dennoch landet Zubcic auf einem starken dritten Platz im Zwischenklassement.
 
Zan Kranjec (SLO)
Ein persönlicher Schicksalsschlag innerhalb der Familie warf Zan Kranjec im vergangenen Winter etwas aus der Bahn, jetzt sollen sich die Ergebnisse aber wieder in eine positive Richtung entwickeln. Bis zur ersten Zwischen liegt der Slowene trotz schöner Technik bereits eine halbe Sekunde zurück. In der Folge gelingt ihm aber dafür der Steilhang sowie die Flachpassage am Ende herausragend, weshalb es um drei Zehntel für den ersten Platz reicht!
 
Loic Meillard (SUI)
Der andere der ganz wenigen verbliebenen Allrounder im Männer-Bereich heißt Loic Meillard, als dessen beste Disziplin dabei der Riesenslalom gilt. Jedoch beginnt der Schweizer extrem zögerlich und büßt deswegen ordentlich Zeit ein. Bis zur Ziellinie summiert sich der Rückstand auf über acht Zehntel.
 
Alexis Pinturault (FRA)
Der Allrounder aus Frankreich stellte im zurückliegenden Winter im Riesenslalom das Maß der Dinge dar und gewann folglich die kleine Kristallkugel der Disziplinenwertung sowie den Gesamtweltcup. Mit einer ruhigen und flüssigen Fahrt unterbietet Alexis Pinturault die Zeit von Luca De Aliprandini um 31 Hundertstel und übernimmt die Führung.
 
Luca De Aliprandini (ITA)
Der Weltcup-Winter bei den Männern wird vom Riesenslalom-Vizeweltmeister eröffnet! Gestern gab das italienische Damen-Team allerdings kein positives Bild ab. Läuft es bei Luca De Aliprandini besser? Der Techniktrainer der Deutschen hat einen äußerst drehenden Lauf gesteckt, was dem 31-Jährigen normalerweise entgegenkommen sollte. Ohne großen Fehler erreicht er folglich nach 1:04.81 Minuten das Ziel.
 
Traumverhältnisse in Sölden
Wieder dürfen sich die alpinen Sportler über bestes Winterwetter am Rettenbachferner freuen. Drei Grad liegt die Temperatur im Zielraum unter dem Gefrierpunkt, außerdem ist am Himmel keine einzige Wolke zu erkennen. Für die insgesamt 71 Starter ist dementsprechend alles angerichtet.
 
Alle Augen auf Odermatt
Marco Odermatt (Startnummer 7) kam im zurückliegenden Winter auf beeindruckende Art und Weise in der Weltspitze an und schaffte es im Riesenslalom nur einmal nicht unter die fünf Plätze. Die kleine und große Kristallkugel sind in diesem Jahr daher definitiv ein Thema für den 24-Jährigen. Ich will versuchen, gut in die Saison zu starten und locker zu bleiben, erzählte der Herausforderer von Alexis Pinturault pragmatisch. Mit Loic Meillard (3), Justin Murisier (10) und Gino Caviezel (13) werden darüber hinaus drei weitere Eidgenossen gute Podestchancen zugeschrieben. Daniele Sette (29), Cedric Noger (36), Daniel Yule (55) und Tangey Nef (66) komplettieren das Swiss-Team.
 
ÖSV-Team peilt Top-Resultate an
Nach zwei Podestplätzen am Ende der vergangenen Saison führt Stefan Brennsteiner (Startnummer 11) plötzlich die rot-weiß-rote Mannschaft an. Ich habe ganz gute Trainings gehabt, weiß aber mittlerweile mit meinen dreißig Jahren, wie das einzuordnen ist. Training ist Training und Rennen was anderes, sagte der Österreicher vorsichtig optimistisch. Auch der WM-Dritte Marco Schwarz (9) sowie Manuel Feller (16) wollen die vorderen Platzierungen angreifen. Es folgen zudem mit höheren Startnummern Roland Leitinger (19), Speed-Spezialist Matthias Mayer (31), Raphael Haaser (37), Patrick Feurstein (39), Dominik Raschner (41) und Lukas Feurstein (57).
 
DSV schickt ein Trio ins Rennen
Die Mannschaft des deutschen Skiverbandes wird beim Saisonauftakt am Rettenbachferner von Stefan Luitz (Startnummer 18) angeführt. Infolge eines eher schwachen Winters vollzog der 29-Jährige aus Bolsterlang im Sommer einen Materialwechsel und sieht sich auf dem richtigen Weg. Ich habe ein Setup gefunden, habe Kilometer gemacht und fühle mich wohl auf den Ski. Ich freue mich auf den Auftakt und möchte mit vollem Einsatz, Attacke und Selbstvertrauen gut Skifahren, erklärte Luitz. Alexander Schmid (17) fehlen nach einer Sehnenreizung im linken Knie noch einige Schneetage, dennoch stellt er sich in Sölden der Herausforderung. Julian Rauchfuss (43) vervollständigt das DSV-Team.
 
Großer Favoritenkreis schielt auf das Podest
Einen Favoriten auf den ersten Saisonsieg im Riesenslalom vorherzusagen scheint nahezu unmöglich zu sein, zu viele Athleten besitzen dafür das Potenzial. Als erstes ist in diesem Kreis der Franzose Alexis Pinturault zu nennen, der in der Vorsaison insgesamt vier Riesentorläufe sowie die kleine Kristallkugel gewann. Marco Odermatt aus der Schweiz ist in dieser Disziplin vom Podium ebenfalls fast nicht mehr wegzudenken. Dennoch sicherte mit einem weiteren Franzose Mathieu Faivre im Frühjahr ein ganz anderer Skiläufer den Weltmeistertitel im Riesenslalom. Auch Filip Zubcic, Loic Meillard, Stefan Brennsteiner, Zan Kranjec sowie Henrik Kristoffersen wird der Sprung nach ganz oben zugetraut.
 
Der Weg zu Olympia
Ein spezieller Winter steht bevor, denn im Februar klopfen die olympischen Wettbewerbe in Peking, auch wenn diese schon ziemlich kritisiert werden, an der Tür. Die erste traditionelle Standortbestimmung für das Großevent findet wie gewohnt am Rettenbachferner im österreichischen Sölden statt. Zwei Flachpassagen, sowohl ab dem Starthaus als auch unmittelbar vor der Ziellinie, rahmen einen kniffligen Steilhang samt einer Neigung von 65% ein.
 
Herzlich willkommen!
Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zum alpinen Weltcup in Sölden! Gestern bildete der Riesenslalom die Frauen den Auftakt in die Wintersport-Saison 2021/22, heute sind die Männer an der Reihe. Um 10 Uhr beginnt der erste Durchgang, das Finale folgt anschließend um 13:30 Uhr.