Ski Alpin
25.01.2022
Schladming, Österreich
Slalom der Herren BEENDET
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Auf Wiedersehen!
Mit dem Sieg von Linus Straßer und der starken Aufholjagd von Feller verabschieden wir uns vom Weltcup in Schladming. Nächste Station sind dann die Olympischen Winterspiele in Peking. Wir sind auch dann wieder live dabei. Bis dann!
 
Tanguy Nef bester Schweizer
Im Team der Schweizer holt Tanguy Nef das beste Ergebnis mit Position zehn. Aufholen konnte im Finale Luca Aerni, für den es von Position 21 auf Platz 13 nach vorne ging. Auch Daniel Yule (15.) machte noch Plätze gut. Für Loic Meillard ging der Event auf Rang 16 zu Ende. Ramon Zenhäusern (18.), Sandro Simonet (21.) und Marc Rochat (25.) nehmen ebenfalls Punkte mit.
 
Feller rettet ÖSV-Tag
Nach dem ersten Durchgang hatten die Österreicher das Rennen eigentlich schon verloren gegeben. Im zweiten Durchgang legte Manuel Feller aber noch einmal alles rein, machte 25. Plätze gut und steht vor heimischer Kulisse auf dem Podium. Für Marco Schwarz ging es von Platz 24 auf Rang 17 nach vorne.
 
Linus Straßer feiert dritten Weltcupsieg!
Der Sieger des Nightrace 2022 heißt Linus Straßer! Der Deutsche hatte sich im ersten Durchgang in Position gebracht und war auch im Finale richtig gut aufgelegt. Straßer preschte an die Spitze und ließ von da an die restliche Konkurrenz hinter sich. Für Straßer ist es der dritte Weltcupsieg nach dem City-Event in Stockholm 2017 und dem Slalom in Zagreb im vergangenen Jahr. Nicht weniger unglücklich werden diejenigen sein, die neben ihm auf dem Podest stehen. Atle Lie McGrath steht zum ersten Mal auf dem Podium, Manuel Feller lieferte eine atemberaubende Aufholjagd ab.
 
Kristoffer Jakobsen (SWE)
Was für ein unglaubliches Finish! Kristoffer Jakobsen hatte einen souveränen Vorsprung, doch der bringt nichts, wenn man sich bereits kurz nach dem Start einen Patzer leistet. Beim dritten Tor fädelt der Schwede ein. Der Sieg geht damit an Straßer!
 
Giuliano Razzoli (ITA)
24 Hundertstel Vorsprung mit Giuliano Razzoli mit in seinen Lauf. Er kommt gut in seinen Lauf hinein, verliert aber auch in Richtung Straßer und dann kommt der dicke Patzer und er fädelt ein. Straßer ist damit mindestens Zweiter. Alle Dämme brechen bei McGrath, der sein erstes Weltcuppodest sicher hat.
 
Lucas Braathen (NOR)
Lucas Braathen hat in den ersten Toren zu tun und der Norweger kommt sofort in Rückstand zu Straßer. Der wächst immer weiter an und am Ende steht für Braathen ein enttäuschender zwölfter Platz zu Buche. Damit ist schon klar, dass Straßer heute auf dem Podest steht!
 
Clement Noël (FRA)
Clement Noël hingegen kann sich vom Podest verabschieden. Der Franzose kommt nicht richtig in seinen Run hinein, wirkt verkrampft und so gar nicht flüssig. Mit 0,63 Sekunden Rückstand zu Straßer geht es bis auf Platz neun zurück.
 
Linus Straßer (GER)
Mit einem lauten Schrei begibt sich Linus Straßer in seinen Lauf. Kann er heute bis auf das Podest vordringen? Die Chance ist zumindest da, denn auch jetzt liefert Straßer einen guten Lauf ab und es geht mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Hundertstel in Führung! Vier Starter stehen noch oben.
 
Alexandr Khoroshilov (RUS)
Alexandr Khoroshilov weiß, wie man Schladming gewinnt. 2015 stand der Russe hier ganz oben auf dem Podest. Heute aber wird ihm das nicht vergönnt zu sein. Schon bei den ersten Toren bekommt er Probleme und verliert gleich einmal drei Zehntel. Der Rückstand zu McGrath wächst immer weiter an und es geht auf Platz sieben nach hinten.
 
Atle Lie McGrath (NOR)
Es gibt einen Wechsel an der Spitze. Atle Lie McGrath kennt im Zielraum kein Halten mehr und feiert ausgelassen seine Zwischenführung. Der Norweger war gut dabei, musste nur ein paar kleine Rutscher hinnehmen und konnte 36 Hundertstel Vorsprung ins Ziel bringen.
 
Tanguy Nef (SUI)
Mit Tanguy Nef ist der letzte Schweizer unterwegs. Einen sauberen Lauf aber kann er nicht abliefern und mit einigen Rutschern, insbesondere im Steilhang, fällt er auf Platz sechs zurück.
 
Albert Popov (BUL)
Albert Popov verliert oben raus ebenfalls schnell von seinem Vorsprung. Nun aber geht es in den finalen Abschnitt, in dem Feller richtig gut war und genau dort leistet er sich den dicken Fehler. Mit 0,66 Sekunden Rückstand geht es zunächst auf Platz sechs zurück.
 
Loic Meillard (SUI)
Zehn Athleten stehen noch oben. Den Anfang aus dieser Gruppe macht Loic Meillard aus der Schweiz. Seinen Vorsprung kann er bis zur Einfahrt in den Steilhang halten, dann aber kommen die Schwünge zu spät und er rutscht immer wieder weg. Es geht auf Position neun zurück.
 
Benjamin Ritchie (USA)
Benjamin Ritchie konnte sich mit Startnummer 44 richtig weit vorne reinfahren und nimmt 0,73 Sekunden Vorsprung mit in seinen Lauf. Der schmilzt schnell dahin und als einige Tore überhaupt nicht passen geht es mit 1,23 Sekunden auf Platz 15 zurück.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Wackelt jetzt die Führung von Feller? Mit Henrik Kristoffersen ist einer der Nightrace-Spezialisten an der Reihe. Er liefert zunächst einen starken und sauberen Lauf ab, dann aber werden ihm unten zwei Tore zum Verhängnis. Mit kleinen Fehlern fällt er tatsächlich um 0,03 Sekunden hinter Feller zurück und ist Zweiter. Ganz eng geht es momentan in diesem Bereich zu. Nur 0,06 Sekunden liegen zwischen Platz eins und vier.
 
Tommaso Sala (ITA)
Tommaso Sala liefert eine freche und saubere Fahrt ab, doch es fehlt die letzte Attacke, um sich gegen Feller durchzusetzen zu können. Beim Ausgang in den Steilhang ist er noch knapp vorne, im Schlussabschnitt aber verliert er und mit 22 Hundertsteln ist er Vierter.
 
Reto Schmidiger (SUI)
Da hat er einfach zu viel gewollt! Reto Schmidiger überdreht völlig, hat dadurch schnell Schwierigkeiten und nach einem Einfädler ist schließlich Schluss. Der Schweizer kommt nicht ins Ziel.
 
David Ryding (GBR)
Dave Ryding geht mit viel Wut im Bauch in seinen zweiten Durchgang, nachdem es vorhin nicht zusammengepasst hatte. Im oberen Teil ist er noch dran, dann aber kommen die Fehler und der Brite fährt mit einem Rückstand von 1,10 Sekunden ins Ziel. Enttäuschtes Kopfschütteln beim Kitzbühel-Sieger.
 
Stefano Gross (ITA)
Stefano Gross mag eisige Pisten und genau das findet er in Schladming vor. Er ist zunächst top unterwegs, dann aber kommt der dicke Fehler und er fädelt ein!
 
Sebastian Foss Solevaag (NOR)
Der nächste Norweger springt aus dem Starthaus und startet den Angriff in Richtung Feller. Er kommt viel besser in den Lauf als sein Teamkollege, liefert eine angriffslustige Fahrt ab und doch reicht es am Ende nicht: Um hauchdünne 0,06 Sekunden bleibt er hinter Feller zurück. Er landet auf Platz drei.
 
Timon Haugan (NOR)
Kann Timon Haugan für einen Wechsel an der Spitze sorgen oder geht die Aufholjagd des Österreichers weiter? Haugan verliert im ersten Abschnitt, kann aber bei der Einfahrt ins Steile wieder aufholen. Ab diesem Punkt aber regierte Feller. So bleibt dann auch der Norweger am Ende hinter dem Österreicher zurück. Zehn Positionen hat Feller nun schon aufgeholt.
 
Sandro Simonet (SUI)
Der nächste Schweizer ist mit Sandro Simonet bereits auf der Strecke. Schnell aber ist bei ihm der Rückstand da, nachdem er oben raus einfach nicht in den richtigen Rhythmus findet. Es geht mit 1,12 Sekunden Rückstand auf Platz acht zurück.
 
Daniel Yule (SUI)
Feller lässt den nächsten Konkurrenten hinter sich! Daniel Yule beginnt richtig stark, baut seinen Vorsprung zunächst aus. Nach und nach schleichen sich aber immer mehr kleinere Fehler ein, die sich anhäufen. Er landet hinter Teamkollege Aerni auf Rang vier der Zwischenwertung.
 
Luca Aerni (SUI)
Luca Aerni ist der dritte von insgesamt acht Schweizern im Finaldurchgang. Sein Vorsprung aus dem ersten Durchgang ist schnell aufgebraucht. Im Steilhang ist er gut dabei, gegen Feller aber reicht es nicht und auch Vinatzer rutscht an ihm vorbei.
 
Alex Vinatzer (ITA)
Alex Vinatzer baut zunächst seinen Vorsprung aus. Doch Feller ist insbesondere den letzten Abschnitt richtig gut gefahren und genau dort fällt Vinatzer dann auch zurück. Er muss sich um vier Hundertstel geschlagen geben.
 
Manfred Mölgg (ITA)
Auch Manfred Mölgg kann sich nicht vor Feller halten. Der Italiener nimmt 33 Hundertstel mit in seinen Lauf und dieser Vorsprung ist bereits im ersten Abschnitt aufgebraucht. Immer wieder schleichen sich kleinere Fehler ein, die ihn schließlich auf Platz fünf zurückwerfen.
 
Marco Schwarz (AUT)
Mit Marco Schwarz ist bereits der letzte Österreicher an der Reihe. Feller konnte in seinem zweiten Lauf enorm zulegen. Was läuft jetzt bei Schwarz? Er kann seinen Vorsprung zunächst halten, dann aber büßt er zu seinem Teamkollegen ein und muss sich mit 0,93 Sekunden Rückstand auf Position zwei einordnen.
 
Billy Major (GBR)
Das Ziel von Billy Major dürfte sein, durchzukommen und die ersten Punkte in diesem Winter zu verbuchen. Das ihm die Piste liegt, zeigt er auch jetzt wieder. Insbesondere den ersten Teil fährt er sauber und souverän und erst ab dem Steilhang handelt er sich einen größeren Abstand ein. Als er im Zielraum ankommt, leuchtet die Zwei aus. Ein Ergebnis, welches er sicher mit Kusshand nimmt.
 
Simon Maurberger (ITA)
Auch der Italiener hatte nur einen knappen Vorsprung zu Feller und auch bei ihm geht es schnell hinter den Österreicher zurück. Die letzte Attacke bleibt bei Maurberger aus und als es aus dem Steilhang rausgeht liegt er bereits 1,14 Sekunden zurück. Den letzten Abschnitt war Feller richtig stark gefahren und so wächst der Abstand schließlich auf 1,43 Sekunden an.
 
Ramon Zenhäusern (SUI)
Ramon Zenhäusern war nur knapp schneller als Feller. Seinen Vorsprung aber büßt der Schweizer früh ein. Immer wieder hat er kleinere Schwierigkeiten und findet nicht ganz in die passende Balance. Mit 1,06 Sekunden Rückstand bleibt er deutlich hinter Feller.
 
Manuel Feller (AUT)
Jetzt ist bereits der erste von zwei Österreichern an der Reihe. 0,08 Sekunden Vorsprung nimmt Feller mit und die baut er schnell aus! Feller kommt viel besser zurecht als noch in seinem ersten Lauf. Der Rhythmus passt, er wirkt spritzig und ist vor allem im letzten Teil richtig gut! Noch einmal 0,72 Sekunden hat er da rausgeholt. Mit 1,72 Sekunden Vorsprung geht es an Rochat vorbei und nun wird es spannend, wie weit es da noch vorgehen kann!
 
Marc Rochat (SUI)
Marc Rochat kommt auf dem Kurs seines Trainers ebenfalls recht gut zurecht. Er kann seinen Vorsprung schnell ausbauen und kommt auch im Steilhang ordentlich durch. Im letzten Abschnitt verliert er mit einem Fehler noch einmal, nimmt aber 32 Hundertstel Vorsprung mit über die Linie.
 
Luke Winters (USA)
Es ist angerichtet und mit Luke Winters geht der erste Starter in den Stangenwald. Im Lauf, der vom Trainer der Schweizer gesetzt ist, dreht es sich insgesamt mehr und eine saubere Technik ist gefragt. Winters hat ein paar Schwierigkeiten, liefert aber in der Summe einen soliden Lauf ab.
 
Österreicher weit zurück
Gar nicht zufrieden waren mit dem ersten Durchgang die Österreicher. Aus dem Team schafften es gerade einmal zwei Starter überhaupt in das Finale, werden dort aber schon früh wieder an der Reihe sein. Manuel Feller zitterte sich als 28. in den zweiten Durchgang. Marco Schwarz ist 24.
 
Jakobsen führt nach einem Lauf
Bei Kristoffer Jakobsen hat im ersten Durchgang alles zusammengepasst. Der Schwede lieferte einen technisch sauberen Lauf ab und liegt mit 58 Hundertstel Vorsprung vor dem Italiener Giuliano Razzoli. Rang drei teilen sich Clement Noël und Lucas Braathen mit 67 Hundertstel Rückstand. Linus Straßer ist mit 0,82 Sekunden Rückstand Fünfter vor dem Russen Alexandr Khoroshilov und Atle Lie McGrath aus Norwegen.
 
Willkommen zurück!
Willkommen zurück zum großen Finale bei der Nightrace in Schladming. Um 20:45 Uhr geht es in den zweiten Durchgang.
 
Finale um 20:45 Uhr
Für den Augenblick verabschieden wir uns vom Slalom in Schladming. Weiter geht es um 20:45 Uhr mit dem Finale der besten 30 Fahrer.
 
Tanguy Nef bester Schweizer
Bei den Schweizern liegt Tanguy Nef als Achter in der aussichtsreichsten Position in Richtung Finale. Loic Meillard hat sich auf Platz zehn eingefunden, Reto Schmidiger konnte sich mit einer recht hohen Startnummer auf Platz 14 setzen. Auch Sandro Simonet (19.), Daniel Yule (20.), Luca Aerni (21.) sowie Ramon Zenhäusern (27.) und Marc Rochat (29.) sind im Finale dabei.
 
Enttäuschende Österreicher
Groß wird die Enttäuschung bei den Österreichern sein. Bei ihnen lief heute nicht viel zusammen und schon jetzt ist klar, dass niemand um die Topplätze mitmischen wird. Marco Schwarz ist als bester ÖSV-Athlet nur 24. Neben ihm werden wir gleich einzig Manuel Feller im Finale wiedersehen. Sicher nicht das Ergebnis, welches man sich erhofft hatte. Da passte heute einfach nicht viel zusammen.
 
Straßer lauert auf Platz fünf
Noch alle Chancen in Richtung Podest hat Linus Straßer. Der Deutsche findet sich auf Platz fünf hinter Noël und Braathen wieder und hat einen Rückstand von 0,82 Sekunden zum Führenden. Zum Podium fehlen ihm nur 0,15 Sekunden. Für das übrige deutsche Team ist nach dem ersten Durchgang schon Feierabend.
 
Jakobsen in Führung
Alle Athleten haben inzwischen den ersten Run beendet. In Führung liegt zur Halbzeit beim Nightrace Kristoffer Jakobsen aus Schweden, der das Feld anführt. Jakobsen knallte eine Zeit von 51,32 Sekunden hin und setzte sich 58 Hundertstel vor Giuliano Razzoli aus Italien. Den dritten Rang teilen sich Clement Noël und Lucas Braathen, die 0,67 Sekunden hinter Jakobsen liegen.
 
Kilian Pramstaller (AUT)
Der letzte Starter aus dem österreichischen Team ist mit Kilian Pramstaller auf der Planai. Bei seinem ersten Auftritt im Weltcup aber wirkt er noch sehr unsicher und landet schließlich auf dem letzten Rang.
 
Alexander Schmid (GER)
Alexander Schmid geht als letzter Starter aus dem deutschen Team im ersten Durchgang in den Stangenwald. Kann er dafür sorgen, dass neben Straßer noch ein weiterer DSV-Athlet im Finale vertreten ist? Leider nicht! Schmid beginnt ordentlich und ist in den Top 15 dran, aber dann rutscht er über seine Skier und scheidet aus!
 
Noel von Grünigen (SUI)
Noch kürzer fällt das Vergnügen bei Noel von Grünigen aus der Schweiz aus. Gerade erst losgelegt, ist nach einem Fehler auch schon wieder Schluss.
 
Fabian Himmelsbach (GER)
Schade! Fabian Himmelsbach war richtig gut unterwegs und die Top 20 waren für den Deutschen sicher möglich gewesen. Dann aber rutscht er weg und scheidet ebenfalls aus!
 
Julian Rauchfuss (GER)
Julian Rauchfuss werden wir im Finale auch nicht wiedersehen. Er fädelt ein und scheidet damit aus!
 
Joshua Sturm (AUT)
Für Joshua Sturm geht es vor allem darum, Erfahrungen im Weltcup zu sammeln. Zu einem zweiten Run aber wird der 20-Jährige nicht kommen. Der Rückstand ist früh da und nach seinem Lauf fehlen letztendlich 3,34 Sekunden nach vorne. Als derzeit 35. ist sein Ausscheiden bereits besiegelt.
 
David Ketterer (GER)
David Ketterer ist als nächster Athlet aus dem deutschen Team, der an der Reihe ist. Die weiterhin guten Bedingungen kann er aber nicht nutzen. Er kommt schon früh in Rückstand, kommt nicht so richtig in seinen Lauf hinein und mit Platz 31 ist für ihn jetzt schon klar, dass es nicht für das Finale reichen wird.
 
Benjamin Ritchie (USA)
Benjamin Ritchie zeigt, dass weiterhin noch alles möglich ist! Der US-Amerikaner ist lange in den 20ern zu finden, dann aber dreht er auf den letzten Metern noch einmal voll auf und setzt sich auf Platz elf.
 
Anton Tremmel (GER)
Kann Anton Tremmel die guten Bedingungen noch ausnutzen? Leider nicht! Er ist der nächste Starter, für den es nicht bis ins Ziel geht. Die Liste derjenigen mit einem ´DNF´ wächst weiter an.
 
Dominik Raschner (AUT)
Es gibt den dritten Ausfall im österreichischen Team. Dominik Raschner fädelt bei der Einfahrt in den Steilhang ein und wird damit auch nicht im Finale vertreten sein.
 
Marc Digruber (AUT)
Bisher steht für die Österreicher bei ihrem Heimweltcup noch nicht viel zu Buche. Kann Marc Digruber daran jetzt etwas ändern? Nein! Oben raus ist er noch gut dabei, dann aber wächst der Rückstand mit einem Schlag richtig an und auch im Steilen kommt er nicht gut durch. Nach Platz 29 wird es wohl nichts werden mit dem Finale der besten 30.
 
Reto Schmidiger (SUI)
Und auch bei Reto Schmidiger läuft es richtig gut! Im ersten Abschnitt ist er dran und auch im Steilhang lässt er nicht viel liegen. Mit Position 13 kann er sich eine gute Ausgangsposition für den Finaldurchgang verschaffen.
 
Atle Lie McGrath (NOR)
Atle Lie McGrath macht es noch besser! Der Norweger riskiert trotz zuletzt einiger Ausfälle wieder alles und mit einer mutigen und sicheren Fahrt kann er sich noch auf Platz sieben schieben. Die Freude im Zielhang ist entsprechend groß.
 
Sandro Simonet (SUI)
Sandro Simonet ist als nächster Athlet aus der Schweiz auf der Strecke. Er gibt alles, fährt eine enge Linie und findet sich auf einem guten 16. Platz wieder.
 
Die Top 30 sind unten
Die ersten 30 Starter sind unten. In Führung liegt Kristoffer Jakobsen aus Schweden, der 51,32 Sekunden für seine Fahrt gebraucht hatte. Zweiter ist mit 0,58 Sekunden der Italiener Giuliano Razzoli. Den dritten Rang teilen sich Clement Noël und Lucas Braathen. Sie trennen 0,67 Sekunden vom Spitzenreiter. Linus Straßer ist Fünfter. Bester Schweizer ist Tanguy Nef auf Position sieben. Wenig war beim Heimspiel bei den Schweizern möglich. Aus ihren Reihen ist Marco Schwarz als 20. der aktuell bestplatzierte Starter.
 
Luke Winters (USA)
Luke Winters legt alles in seinen Lauf hinein, geht volles Risiko und ist lange dran. Im Steilen muss aber auch er kämpfen, verliert etwas den Rhythmus und der Abstand nach vorne wächst an. Mit 2,17 Sekunden Rückstand findet er sich auf Platz 25 ein. Da wird es eng mit dem Finale, denn die Piste lässt weiter gute Läufe zu.
 
Stefano Gross (ITA)
Der nächste Athlet aus dem italienischen Team ist bereits auf der Strecke. Er beginnt stark, leistet sich dann aber im Steilhang einen Fehler. Auch im Zielabschnitt kommt er nicht sauber durch. Nach Platz 13 wird er aber dennoch nicht ganz unglücklich auf das Zwischenergebnis schauen.
 
Simon Maurberger (ITA)
Simon Maurberger kommt oben besser raus, am Ende springt aber auch bei dem Italiener nicht viel heraus, nachdem er im Steilhang mehr zu tun hat. Er findet sich auf Position 20 wieder und wird noch abwarten müssen.
 
Marc Rochat (SUI)
Für Marc Rochat ist schon früh klar, dass nicht viel geht. Er verliert direkt nach wenigen Toren die Balance und nach weiteren Fehlern verliert er immer mehr an Speed. Mit 2,03 Sekunden übernimmt er die rote Laterne.
 
Armand Marchant (BEL)
Es gibt den nächsten Ausfall! Armand Marchant beginnt richtig gut und auch danach wirkt er frech und frisch. Ein Einfädler kostet dann aber das gute Ergebnis und er wird das Finale nur als Zuschauer beobachten dürfen.
 
Timon Haugan (NOR)
Timon Haugan kann mit den zuletzt starken Läufen nicht mitgehen. Der Norweger hat ab dem zweiten Abschnitt doch sichtbare Schwierigkeiten, muss immer wieder eingreifen und hat so nichts mit den Top Ten zu tun. Mit 1,55 Sekunden Rückstand und Platz 14 blickt er nicht ganz glücklich drein.
 
Albert Popov (BUL)
Albert Popov bestätigt das wenig später und auch für den Bulgaren geht es noch bis in die Top Ten nach vorne! Popov legt alles rein, wirkt angriffslustig und lässt sich auch von kleineren Fehlern nicht aufhalten. Es reicht für Platz acht.
 
Tommaso Sala (ITA)
Zuletzt konnten die Fahrer mit höheren Startnummern noch ordentlich was rausholen und auch bei Tommaso Sala zeigt sich, dass heute lange gute Ergebnisse möglich sind. Der Italiener liefert einen unaufgeregten Lauf ab und rangiert sich auf Position zehn ein.
 
Alexandr Khoroshilov (RUS)
Der russische Routinier beginnt richtig stark und ist auf Kurs. Als dann aber der erste Fehler kommt, hat er mehr Schwierigkeiten und scheint nicht mehr so recht in seinen Lauf zu finden. Mit 85 Hundertsteln Rückstand und Position sechs aber gelingt dennoch ein solider Run.
 
Tanguy Nef (SUI)
Tanguy Nef legt mit einer Bestzeit im ersten Abschnitt los. Danach aber muss er einstecken und verliert seinen Vorsprung. Wo kommt er raus? Es ist Position sechs. 1,11 Sekunden fehlen zu Jakobsen. Seine Mimik verrät, da hatte er auch anderes vor.
 
Manfred Mölgg (ITA)
Manfred Mölgg schmeißt sich aus dem Starthaus. Oben ist der Italiener richtig gut dabei und auch bei der Einfahrt in den Steilhang passt noch alles zusammen. Dann aber lässt er liegen und sein Abstand nach vorne wächst stetig an! 1,67 Sekunden bedeuten Platz 13.
 
Fabio Gstrein (AUT)
Und auch beim nächsten Österreicher ist die Sache schon vor dem Ziel vorbei! Im Steilhang rutscht Gstrein weg und fädelt ein.
 
Johannes Strolz (AUT)
Schade! Johannes Strolz beginnt richtig stark mit einer Führung im ersten Sektor und fährt die Tore richtig eng, dann aber kommt er in die Rückenlage, rutscht weg und landet im Schnee. Strolz scheidet aus!
 
Giuliano Razzoli (ITA)
Giuliano Razzoli macht es da viel besser! Er liefert eine ganz ruhige, technisch blitzsaubere Fahrt ab und setzt sich auf den starken zweiten Platz hinter Jakobsen.
 
Luca Aerni (SUI)
Luca Aerni ist als nächster Schweizer im Stangenwald. Früh zeigt sich aber, dass er heute nicht in Richtung der Topplätze angreifen wird. Zweimal stellt es ihn quer und er verliert an Tempo. 1,62 Sekunden Rückstand nimmt er mit über die Ziellinie und ist neuer Zehnter.
 
Daniel Yule (SUI)
Drei Mal konnte Daniel Yule in Schladming schon auf das Podest fahren. Heute wird es aber auch für ihn wohl nichts werden. Im Steilhang verliert Yule mächtig und mit 1,58 Sekunden steht nur Position neun zu Buche.
 
David Ryding (GBR)
Der Überraschungsmann von Kitzbühel ist an der Reihe. Kann David Ryding auch heute wieder ein Feuerwerk zünden? Es wird zumindest nicht einfach werden, denn der Rückstand nach seinem ersten Run wird enorm sein. Ryding findet nicht ganz in den Rhythmus, rutscht immer wieder weg und bekommt einen Abstand von 1,40 Sekunden aufgebrummt. Das Ergebnis nimmt er mit Kopfschütteln zur Kenntnis. Die Ansprüche waren nach dem Sieg sicher andere.
 
Alex Vinatzer (ITA)
Alex Vinatzer wird sich weiter hinten einordnen müssen. Der Italiener nimmt viel Risiko, wird dafür aber nicht belohnt und hat direkt einen Rückstand von 0,26 Sekunden. Im Steilhang folgt ein größerer Fehler und er rangiert mit einem deutlichen Rückstand auf Position acht ein.
 
Lucas Braathen (NOR)
Der Führende im Slalom-Weltcup ist auf dem Weg und er zeigt, dass er auch heute wieder im Kampf um den Sieg mitmischen möchte! Oben raus verliert er etwas, im Steilhang und im Zielbereich aber ist er richtig stark und setzt zeitgleich mit Noël auf den zweiten Platz.
 
Filip Zubcic (CRO)
Es war ein kurzes Vergnügen für Filip Zubcic! Wenige Stangen nach dem Start rutscht er weg und scheidet aus.
 
Linus Straßer (GER)
Klasse! Linus Straßer kann zwar gegen den Schweden kaum etwas ausrichten, kann aber durchaus mit einer guten Fahrt überzeugen. In der ersten Haarnadel leistet er sich einen Fehler, danach aber ist er technisch sauber unterwegs. So reicht es ihm dann, um sich auf dem dritten Platz einzurangieren. Nun wird er gespannt schauen, was da von der Konkurrenz noch kommt.
 
Kristoffer Jakobsen (SWE)
Kristoffer Jakobsen konnte zu Saisonbeginn zweimal auf das Podium fahren, danach aber steht für den Schweden nichts mehr zählbares zu Buche. Wie präsentiert er sich jetzt auf der Planai? Richtig gut! Er fährt angriffslustig und technisch sauber, was ihm schnell den Vorsprung verschafft. Auch der Steilhang und die Haarnadel stellen ihn vor keine große Herausforderung. Er ballt die Faust und feiert im Zielraum die Führung mit 67 Hundertsteln.
 
Alexis Pinturault (FRA)
Es war ein kurzes Vergnügen für Alexis Pinturault! Der Routinier aus Frankreich wird schon kurz nach seinem Start fast abgeworfen und bucht einen Rückstand von über einer Sekunde. Als es ihn weiter unten ein weiteres Mal aushebt, gibt er das Rennen auf und schüttelt enttäuscht den Kopf.
 
Marco Schwarz (AUT)
Marco Schwarz konnte hier im Vorjahr den Sieg mitnehmen, dieses Jahr startet er mit anderen Vorzeichen und eine Verletzung am Sprunggelenk hatte ihn zurückgeworfen. Während er kurz nach dem Starthaus noch dran ist, geht es für Schwarz dann schnell zurück und der Rückstand wächst immer mehr an. Nach Rang fünf im Ziel wird auch er nicht ganz zufrieden mit seiner heutigen Leistung sein.
 
Sebastian Foss Solevaag (NOR)
In Madonna di Campiglio konnte der 30-Jährige den Sieg verbuchen. Wie läuft es heute bei ihm? Zufrieden wird er nicht sein. Oben kommt er nicht richtig in seinen Lauf hinein und auch unten raus gibt es kleinere technische Mängel. Mit acht Zehnteln muss er sich vorerst mit Platz vier abspeisen lassen.
 
Clement Noël (FRA)
Clement Noël kommt oben in Rückstand, dann aber dreht der Franzose voll auf und macht Druck auf den Führenden! Mit einer flüssigen und technisch sauberen Fahrt liegt er nach dem Steilhang 0,47 Sekunden in Führung und auch im Abschlussteil lässt er sich nicht lumpen. Auch da liefert er die beste Zeit ab. Es gibt einen neuen Führenden!
 
Loic Meillard (SUI)
Der nächste Eidgenosse ist schon aus dem Starthäuschen gestürzt. Meillard kommt oben richtig gut zurecht und kann sich einen kleinen Vorsprung verschaffen. Wenig später rutscht er aber kurz weg und verliert im Steilhang wieder. Kann er das Blatt noch einmal wenden? Ja! Mit einem starken Schlussteil rutscht er hauchdünn um drei Hundertstel vorbei an Kristoffersen.
 
Ramon Zenhäusern (SUI)
Was kann Ramon Zenhäusern dagegensetzen? Der erste Schweizer im Feld gerät schon im oberen Teil in Rückstand zum Konkurrenten aus Norwegen und der wird über den Lauf immer größer. Nach 0,73 Sekunden Rückstand bleibt er knapp vor Feller und setzt sich auf Platz zwei.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Henrik Kristoffersen hat das Nightrace bereits vier Mal gewonnen und auch heute ist der Norweger gut drauf! Er ist in einem schnellen Rhythmus unterwegs, setzt die Schwünge eng und liegt vor dem Steilhang schon seine Sekunde vor Feller. Im Zielabschnitt lässt er noch einmal liegen, bleibt aber mit 73 Hundertsteln souverän in Führung.
 
Manuel Feller (AUT)
Manuel Feller eröffnet vor heimischer Kulisse das spektakuläre Nightrace. Der Österreicher hat die letzten zehn Tage in der Quarantäne verbracht und konnte sich entsprechend nicht auf das Rennen vorbereiten. Wie kommt er damit nun zurecht? Wie üblich riskiert er alles in seinem Run und fast hätte es ihm im oberen Stück ausgehoben. Er rettet das aber und fährt seinen Lauf souverän zu Ende. Eine 53,27 legt er vor.
 
Das Team der Schweiz
Die Schweizer haben mit Ramon Zenhäusern und Loic Meillard zwei Starter, die direkt am Anfang des Wettkampfes an der Reihe sein werden. Neben ihnen können sich aber sicherlich auch Daniel Yule und Luca Aernie für heute ein gutes Ergebnis ausrechnen. Tanguy Nef, Marc Rochat, Sandro Simonet sowie Reto Schmidiger und Noel von Grünigen werden das Aufgebot komplettieren.
 
Straßer führt DSV-Team an
Das DSV-Team wird von Linus Straßer angeführt, der in dieser Saison einen Podestplatz in Adelboden vorweisen kann. Ansonsten steht für den 29-Jährigen neben einem 14. Rang in Kitzbühel noch nicht viel im Slalom zu Buche. Da kann es also wichtig sein, sich heute noch einmal Selbstvertrauen in Richtung Olympia zu holen. Straßer ist auch der Einzige, der in einer frühen Startergruppe kommen wird. Alle anderen deutschen Athleten finden sich weit hinten in der Startliste wieder. Anton Tremmel, David Ketterer sowie Julian Rauchfuss, Fabian Himmelsbach und Alexander Schmid wurden noch nominiert.
 
Feller mischt wieder mit
Es war eine haarscharfe Angelegenheit für Manuel Feller. Der Österreicher hatte in Kitzbühel wegen eines positiven Coronatests gefehlt, konnte sich aber heute für das Nightrace freitesten. Fehlen wird indes Michael Matt, der nach seinem guten vierten Platz einen positiven COVID-19-Test hatte. Zu beachten gilt es auch Johannes Strolz, der in diesem Winter schon ein paar gute Ergebnisse vorzuweisen hat. Komplettiert wird das Team der Österreicher durch Marco Schwarz, Fabio Gstrein, Marc Digruber, Dominik Raschner, Joshua Sturm sowie Kilian Pramstaller, der sein Weltcupdebüt geben wird.
 
Wer holt sich den Sieg?
Das Feld der Favoriten ist in diesem Jahr so groß wie schon lange nicht mehr und in den bisherigen fünf Slaloms des Winters gab es fünf verschiedene Sieger. Zu beachten gilt es aber sicherlich die starken Norweger mit Lucas Braathen, Henrik Kristoffersen und Sebastian Foss-Solevaag. Auf dem Hang immer gut zurecht kam in der Vergangenheit auch der Franzose Alexis Pinturault. Seinen Teamkollegen Clement Noël heißt es ebenfalls auf der Rechnung haben. Und da wäre da noch David Ryding, der vor wenigen Tagen alle überraschte.
 
Herzlich willkommen!
Nur noch wenige Tage, dann werden in Peking die Olympischen Winterspiele 2022 eröffnet. Zuvor aber geht es für die Slalom-Spezialisten in den Nachtslalom in Schladming. Um 17:45 Uhr beginnt der erste Durchgang, ehe dann um 20:45 Uhr das große Finale steigt.