Ski Alpin
06.03.2022
Kvitfjell, Norwegen
Super G der Herren BEENDET
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Weltcup-Finale im Super G in elf Tagen
Der letzte Super G vor dem Weltcup-Finale, das am 17. März auf dem Programm steht, ist damit zu Ende gegangen. Für hier und heute soll es das gewesen ein, vielen Dank für´s Mitlesen, tschüss und auf Wiedersehen!
 
Odermatt nur auf Platz 28
Heute ist kein Fahrer des Swiss-Ski-Teams auf dem Podium vertreten, mit Beat Feuz (5. Platz), dem überraschend starken Justin Murisier (6.) und Niels Hintermann (9.) stehen aber zumindest drei Schweizer in den Top Ten. Stefan Rogentin folgt etwas dahinter auf Platz 13, Ralph Weber wird 27. Marco Odermatt erwischte heute einen gebrauchten Tag und wird nur 28. Gilles Roulin (35.) und Lars Rösti (36.) sind wie Josua Mettler (43.) nicht unter den Top 30 zu finden, Gino Caviezel wird nach einer verpatzten Fahrt nur 49.
 
Mayer erneut Dritter
Nachdem er schon am Freitag in der Abfahrt auf dem Podium stand, wird Matthias Mayer auch im heutigen Super G Dritter. Mit Vincent Kriechmayr fährt ein weiterer ÖSV-Läufer mit Platz sieben eine vordere Platzierung ein. Stefan Babinsky wird guter Elfter, Daniel Danklmaier folgt auf Rang 16. Otmar Striedinger schließt das Rennen als 30. ab, Raphael Haaser (31. Platz), Christian Walder (32.) und Max Franz (34.) holen dagegen keine Weltcuppunkte.
 
Baumann noch in den Top 10
Romed Baumann ist am heutigen Tag bester DSV-Läufer, er schließt das Rennen auf Rang zehn ab. Wenige Plätze dahinter führt das Klassement Andreas Sander, der mit Rang 13 ebenfalls ein ansprechendes Ergebnis erreichte. Für Josef Ferstl lief es nicht ganz so rund, er wird 24. Simon Jocher kann nur Rang 29 für sich verbuchen. Dominik Schwaiger war mit hoher Startnummer unterwegs und schied aus.
 
Kilde gewinnt Super G von Kvitfjell
Alle Athleten haben ihre Fahrt absolviert. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde holt sich beim Super G in Kvitfjell den 13. Weltcupsieg in seiner Karriere. Durch diesen Erfolg sichert er sich auch den Gewinn der Disziplinenwertung! Zweiter des heutigen Rennens wird der Kanadier James Crawford, der Platz eins nur um 0,07 Sekunden verpasste. Matthias Meyer folgt mit einem Rückstand von 0,12 Sekunden auf Aleksander Aamodt Kilde auf Rang drei und komplettiert beim Super G von Kvitfjell das Podium.
 
Dominik Schwaiger (GER)
Mit Dominik Schwaiger scheidet der letzte DSV-Starter am heutigen Tag nach der zweiten Zwischenzeit aus.
 
Josua Mettler (SUI)
Josua Mettler offenbart bei seiner Fahrt die ein oder andere Unsicherheit. 2,19 Sekunden Rückstand bringen ihm derzeit Rang 40 ein.
 
Gilles Roulin (SUI)
Oben liefert Gilles Roulin eine sehr konzentrierte und runde Vorstellung ab. Unten bauen sich dann doch noch die Rückstände auf, sodass es für den Schweizer nur zu Rang 34 reicht.
 
Otmar Striedinger (AUT)
Otmar Striedinger wählt bei seiner Fahrt eine etwas zu enge Linie, die dann nicht durchweg funktioniert. Der ÖSV-Athlet übernimmt mit 1,76 Sekunden Rückstand auf den Führenden Rang 28.
 
Lars Rösti (SUI)
Lars Rösti übernimmt Rang 31 im Tableau, 1,96 Sekunden Rückstand sind etwas zu viel für eine Platzierung in den Top 30.
 
Niels Hintermann (SUI)
Niels Hintermann ruft auch im Super G eine sehr gute Leistung ab und rundet so sein starkes Wochenende erfolgreich ab! Mit 0,84 Sekunden Rückstand, der sich vor allem im oberen Mittelteil aufbaut, reiht sich Niels Hintermann auf Rang neun ein.
 
Ralph Weber (SUI)
Ralph Weber ist mit der Startnummer 32 an der Reihe. Der Schweizer verliert auf seiner Fahrt kontinuierlich etwas an Boden und reiht sich mit 1,63 Sekunden Rückstand auf Rang 23 ein.
 
Kilde vor Heimsieg!
Im dritten Anlauf scheint es für Aleksander Aamodt Kilde endlich zu klappen, der beim Super-G in Kvitfjell von dem nächsten Sieg steht! Damit würde der Norweger auch die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin gewinnen, da Marco Odermatt aus der Schweiz nach einem verpatzen Lauf derzeit nur auf dem 23. Rang liegt. Als Zweiter konnte einmal mehr ein Kanadier glänzen, diesmal winkt James Crawford ein Platz auf dem Podest. Olympiasieger Matthias Mayer hat sich als Dritter vor Dominik Paris und Beat Feuz behauptet.
 
Stefan Babinsky (AUT)
Die Startgruppe der besten 30 wird von Stefan Babinsky abgeschlossen. Im Gegensatz zu Simon Jocher wählt der Österreicher insbesondere im Mittelteil ein schöne Linie, wodurch er seinen Rückstand in Grenzen halten kann. Auf zehnten Platz überquert Babinsky die Ziellinie und freut sich über das Resultat.
 
Simon Jocher (GER)
Kann Simon Jocher sein Top-Ten-Resultat vom Freitag wiederholen? Nein, das gelingt ihm nicht! Stattdessen verliert der Deutsche die Ideallinie das ein oder andere Mal aus den Augen und muss die Kanten seiner Ski zu hart in den Schnee setzen. Dementsprechend reicht es für Jocher lediglich für die 23. Position.
 
Justin Murisier (SUI)
Der drittplatzierte Matthias Mayer muss noch einmal um seinen Platz auf dem Podest zittern! Justin Murisier wittert lange Zeit die Chance auf den ganz großen Erfolg, büßt aber im Schlusshang noch ein paar Zehntel ein. Trotzdem ist der sechste Rang im Zwischenklassement ein starken Ergebnis für den Schweizer.
 
Daniel Danklmaier (AUT)
Die Piste befindet sich nach wie vor in einem optimalen Zustand und würde Überraschungen definitiv noch zulassen. Davon kann Daniel Danklmaier nicht profitieren, der sich vor allem im eher flachen mittleren Teil den entscheidenden Zeitrückstand einhandelt und dadurch eine Platzierung unter den Top-Ten verpasst.
 
Nils Allegre (FRA)
Mit der absolut höchsten Geschwindigkeit aller bisherigen Starter rast Nils Allegre über den oberen Abschnitt der Piste. In der Folge unterläuft dem Franzosen ebenfalls kein sichtbarer Fehler, der erst nach der letzten Zwischenzeit ein Top-Resultat verspielt und sich nur auf dem 15. Platz einsortiert.
 
Trevor Philp (CAN)
Eigentlich kommt Trevor Philp aus dem technischen Bereich, doch auch im Super-G nähert sich der Kanadier allmählich der Weltspitze. Auf dieser schnellen Kurssetzung hat er aber selbstverständlich Probleme und kommt nicht über den 13. Platz hinaus.
 
Christian Walder (AUT)
Nach einer kurzen Unterbrechung darf Christian Walder auf die Strecke gehen. Ohne das letzte Risiko kann der Österreicher allerdings überhaupt nichts ausrichten. Mit fast zwei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit landet Walder weit abgeschlagen im hinteren Teil des Klassements.
 
Johan Clarey (FRA)
Der zweite Ausfall folgt sofort! An einem Linksschwung lehnt sich Johan Clarey zu weit nach innen und verliert den Druck auf dem Außenski. Der 41-jährige Franzose schlägt in das Fangnetz ein, steht aber glücklicherweise schnell wieder auf den eigenen Beinen und hat sich bei dem Sturz offenbar nicht verletzt.
 
Brodie Seger (CAN)
Kann Brodie Seger eine ähnliche Leistung wie sein Mannschaftskollege James Crawford abliefern? Nein, das schafft er ebenfalls nicht! An einer Bodenwelle im mittleren Streckenabschnitt hebt es den Kanadier aus, der dementsprechend am folgenden Tor vorbeifährt und für den ersten Ausfall in diesem Rennen sorgt.
 
Broderick Thompson (CAN)
Weiter geht´s auf der Piste und der nächste Kanadier bringt die Bestzeit von Aleksander Aamodt Kilde in Gefahr! Bis zur zweiten Zwischenzeit ist Broderick Thompson pfeilschnell unterwegs und auf Tuchfühlung zur Bestzeit. Dann verliert er allerdings zunehmend den Faden und eine Sekunde, weshalb er auf Rang zwölf zurückfällt.
 
Adrian Smiseth Sejersted (NOR)
Die Startgruppe der besten 20 wird von Adrian Smiseth Sejersted, dem zweiten Norweger, abgeschlossen. Auch der 27-Jährige hält sich sehr ordentlich im Rennen, nur ein taktischer Fehler nach der zweiten Zwischenzeit verhindert eine absolute Top-Zeit. Über Platz sieben ist aber auch Sejersted im Zielraum äußerst zufrieden.
 
James Crawford (CAN)
Einen ganz besonders starken Eindruck macht die kanadische Speed-Mannschaft in diesen Tag, setzt James Crawford die Erfolgsserie fort? Ja, was für eine Leistung! Ein herausragender Mittelteil beschert dem Kanadier sogar die Zwischenbestzeit. Sehr mutig absolviert er auch die folgenden Schlüsselstellen und verliert erst auf den finalen Metern die mögliche Führung. Dennoch jubelt Crawford ausgelassen über den zweiten Rang!
 
Christof Innerhofer (ITA)
In seiner mittlerweile 15. Weltcup-Saison dürfte Christof Innerhofer selbst in Kvitfjell mittlerweile jede Bodenwelle auswendig kennen. Profitieren kann der Südtirol davon jedoch nicht, der viel zu vorsichtig auf der Ski steht und deswegen kontinuierlich an Zeit verliert. Auf dem 13. Platz reiht er sich am Ende knapp vor Josef Ferstl ein.
 
Raphael Haaser (AUT)
In den Abfahrten schaffte es Raphael Haaser etwas überraschend nicht in das rot-weiß-rote Aufgebot, jetzt darf der 24-Jährige wieder mitwirken. Dabei findet der Österreicher nicht den besten Weg und kommt einige Male weit von der Ideallinie ab. Der folgende Tempoverlust resultiert in einem großen Zeitrückstand von 1,80 Sekunden.
 
Romed Baumann (GER)
Zuletzt suchte Romed Baumann nach seiner Bestform, weshalb er in aller Regel nicht mehr unter den Top-Ten zu finden war. Die besten Zeiten kann der deutsche Starter zwar wieder nicht angreifen, durch eine passable Fahrt schiebt sich Baumann aber zumindest auf die sechste Position, da er seinen Rückstand unter einer Sekunden in Grenzen halten kann.
 
Beat Feuz (SUI)
Fast schon traditionell ist Beat Feuz im Super-G etwas schwächer einzuschätzen als in der Abfahrt. Die schnelle Kurssetzung am heutigen Tage liegt dem Schweizer aber natürlich, der besonders im mittleren Abschnitt seine Gleitfähigkeiten ausspielen kann. Dann büßt Feuz jedoch auf den letzten Metern noch zwei Zehntel ein, weshalb er vom Podest fällt.
 
Blaise Giezendanner (FRA)
In Peking kratzte Blaise Giezendanner an einer Medaille, landete aber letztendlich auf dem undankbaren vierten Platz. Kann er sich in Norwegen revanchieren? Nein, das schafft der Franzose bei Weitem nicht. Giezendanner reiht sich nach einer insgesamt recht unsicheren Fahrt mit 1,40 Sekunden Rückstand an der neunten Stelle ein.
 
Matthias Mayer (AUT)
Olympiasieger Matthias Mayer kommt auch auf dem norwegischen Schnee zurecht, wie er am Freitag als Abfahrtsdritter unter Beweis stellte. An allen Zwischenzeiten liegt der Österreicher ein weiteres Mal auf Augenhöhe mit Aleksander Aamodt Kilde. Vor dem Zielhang fehlen ihm lediglich zwei Zehntel auf die Bestzeit, davon kann Mayer aber nur noch acht Hundertstel abknabbern.
 
Stefan Rogentin (SUI)
Trotz guter Startnummer ist Stefan Rogentin, der noch auf sein erstes Podest im Weltcup wartet, eher in der Außenseiterrolle. Nach einem Sprung hat der Schweizer einige Mühe und erwischt nur knapp das folgende Tor. Alles in allem ist es allerdings eine solide Fahrt, die ihn zeitgleich mit Andreas Sander den fünften Rang im Zwischenklassement einbringt.
 
Andreas Sander (GER)
Nach der ersten kurzen Präparierungspause kämpft Andreas Sander gegen die inzwischen wochenlange Formschwäche an. An der so wichtigen Überzeugung auf den Brettern fehlt es dem Deutschen momentan, der deswegen anfangs kein optimales Tempo generieren kann. Im unteren Teil der Piste steigert sich Sander aber nochmal, der sich daher immerhin auf der fünften Position einsortiert.
 
Dominik Paris (ITA)
Die Abfahrt am Samstag endete für Dominik Paris mit seinem 21. Weltcupsieg der Karriere und den zweiten Erfolg im laufenden Winter. Kann der Südtiroler nun nachlegen? Nein! Vom Start weg kommt er das ein oder andere Mal von der perfekten Linie ab. Zwar bringt sich Paris im mittleren Streckenabschnitt nochmal in Schlagdistanz, knackt die Zeit von Aleksander Aamodt Kilde aber nicht. Dennoch freut er sich zurecht über Rang zwei!
 
Marco Odermatt (SUI)
Im Fernduell gegen Aleksander Aamodt Kilde und die kleine Kristallkugel schiebt sich Marco Odermatt kraftvoll auf die Piste! Auf dem Kurs, der eher einer Abfahrt ähnelt, kann der Schweizer seine hervorragenden Qualitäten jedoch nicht ausspielen. Stattdessen leistet sich Odermatt mehrere folgenschwere Fehler, die ihn auf Platz sieben nach hinten werfen.
 
Matthieu Bailet (FRA)
Als echte Wundertüte samt allen dazugehörigen Höhe und Tiefen hat sich Matthieu Bailet in den vergangenen Jahren etabliert. Der Franzose schlägt sich heute zunächst recht ordentlich, dann patzt er allerdings noch im unteren Teil und verschenkt wertvollen Meter. Anschließend geht es für Bailet auf den vierten Rang zurück.
 
Aleksander Aamodt Kilde (NOR)
Nun wird es für den Lokalmatador und Topfavorit Aleksander Aamodt Kilde ernst, der seinen vierten Saisonsieg im Super-G anpeilt! Schon an der ersten Zwischenzeit liegt der Norweger deutlich vorne, dann dreht er richtig auf und zieht über eine halbe Sekunden davon. Mit der höchsten Geschwindigkeit rast Kilde letztlich über die Ziellinie und distanziert Vincent Kriechmayr um 73 Hundertstel.
 
Josef Ferstl (GER)
Gestern raste Josef Ferstl mit höherer Startnummer noch in die Top-Ten, profitiert er auch heute von dem neuen Selbstbewusstsein? Leider nicht, weil der Deutsche speziell in der Flachpassage das bisher langsamste Tempo alle Läufer aufweist. Im unteren Streckenabschnitt kann Ferstl diesen Nachteil nicht mehr korrigieren und landet lediglich auf Platz vier.
 
Vincent Kriechmayr (AUT)
Dem amtierenden Weltmeister Vincent Kriechmayr ist natürlich jederzeit ein absolutes Spitzenresultat zuzutrauen. Vor allem die Linienwahl passt beim Österreicher, dementsprechend baut er sein Polster über den gesamten Lauf hinweg kontinuierlich aus. Erst im Schlusshang büßt Kriechmayr noch einige Hundertstel ein, rettet aber die Führung ins Ziel.
 
Max Franz (AUT)
An den vergangenen beiden Tagen kam Max Franz auf dem norwegischen Schnee noch nicht zurecht und landete jeweils im hinteren Mittelfeld. Der Österreicher schafft es jetzt wieder nicht, das nötige Feingefühl auszupacken und hat deswegen gegen Ryan Cochran-Siegle keine Chance. Franz reiht sich schließlich auf dem dritten Platz.
 
Ryan Cochran-Siegle (USA)
Jetzt wird sich erstmals zeigen, was die Fahrt von Travis Ganong wert ist, denn der Gewinner der olympischen Silbermedaille katapultiert sich aus dem Starthaus! Der zweite US-Amerikaner hält seine Bretter im oberen Streckenanschnitt auf Zug und macht auch danach einen guten Eindruck. 43 Hundertstel ist Ryan Cochran-Siegle am Ende schneller als sein Teamkollege.
 
Gino Caviezel (SUI)
In den beiden Abfahrten kam Gino Caviezel noch nicht mehr Zug, kann er dem Kaltstart trotzen und die Zeit von Travis Ganong attackieren? Nein, denn dem Schweizer kommen die schnellen Bedingungen auf der Piste überhaupt nicht entgegen. Stattdessen handelt sich Caviezel an jeder Zwischenzeit einige Zehntel Rückstand ein.
 
Travis Ganong (USA)
In Kvitfjell eröffnet Travis Ganong zum Abschluss der Weltcup-Wochenendes den vorletzten Super-G dieser Saison! Die sehr direkt Kurssetzung sollte eher den Spezialisten aus der Abfahrt in die Karten spielen, dazu gehört auch der erfahrene US-Amerikaner. Ohne erkennbaren Fehler meistert Ganong alle Schlüsselstellen und setzt nach einer Fahrzeit von 1:27.34 Minuten den ersten Richtwert.
 
Mehrere Siegchancen für die Schweiz
Das Swiss-Team setzt ein weiteres Mal auf Hoffnungsträger Marco Odermatt (Startnummer 9), der als einziger Athlet in dieser Super-G-Saison den Dominator Aleksander Aamodt Kilde bei einem Rennen schlagen konnte. Außerdem will der 24-Jährige beim Thema Gesamtweltcup eine endgültige Vorentscheidung erzwingen. Eine vordere Platzierung peilen auch Gino Caviezel (2), Stefan Rogentin (12) und Beat Feuz (15) an. Darüber hinaus stehen Justin Murisier (28), Ralph Weber (32), Niels Hintermann (34), Lars Rösti (38), Gilles Roulin (46) sowie Josua Mettler (49) im Aufgebot der Eidgenossen.
 
Mayer führt ÖSV-Aufgebot an
Der österreichische Skiverband hat mit Matthias Mayer (Startnummer 13) den neuen Olympiasieger im Super-G in den eigenen Reihen, der erneut für einen Platz auf dem Podest in Frage kommt. Gleiches gilt für Max Franz (4), Weltmeister Vincent Kriechmayr (5) und Raphael Haaser (17). Mit höheren Nummern komplettieren vier weitere Athleten die ÖSV-Mannschaft, dabei hoffen Christian Walder (24), Daniel Danklmaier (27), Stefan Babinsky (30) und Otmar Striedinger (42) darauf, dass die Piste lange hält.
 
DSV will in die Top-Ten
In den beiden vorherigen Abfahrten schafften es Josef Ferstl (Startnummer 6) und Simon Jocher (29) jeweils einmal unter die besten zehn Läufer, ein solches Resultat ist für den deutschen Skiverband auch im heutigen Super-G das Minimalziel. Für die restliche Mannschaft verliefen die Wettbewerbe in Kvitfjell bis zu diesem Zeitpunkt allerdings eher durchwachsen. Neben Romed Baumann (16) suchen derzeit auch Andreas Sander (11) sowie Dominik Schwaiger (52) nach ihrer besten Form.
 
Der norwegische Topfavorit
Auf der heimischen Piste will Aleksander Aamodt Kilde den nächsten Schritt zum Gewinn der kleinen Kristallkugel machen. Drei der vier Super-G-Wettbewerben in diesem Winter konnte der Norwegen für sich entscheiden, der in der DIsziplinenwertung daher 61 Punkte vor dem Schweizer Marco Odermatt liegt und erneut als Favorit in das Rennen gehen wird. Auf der dritte Position hat auch Matthias Mayer aus Österreich noch theoretische Chancen, weist aber bereits einen Rückstand von 90 Zählern auf.
 
Herzlich willkommen!
Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zum alpinen Weltcup der Männer in Kvitfjell! Das Speed-Wochenende in Norwegen endet mit dem vorletzten Super-G der Saison. Um 11 Uhr wird der erste Läufer das Starthaus verlassen.