Ski Alpin
27.02.2021, 10:00
Bansko,
Riesenslalom I der Herren BEENDET
 
Auf Wiedersehen!
Nach dem Sieg Filip Zubcic und dem 11. Platz von Alexander Schmid als bester Deutscher verabschieden wir uns vom ersten Tag in Bansko. Morgen geht es für die Athleten an gleichem Ort mit einem weiteren Riesenslalom weiter, der erste Durchgang beginnt wieder um 10:00 Uhr.
 
Zwei Top-Ten-Plätze für die Schweiz
Das Swiss-Team beendet das Rennen mit zwei Athleten unter den Top-Ten. Marco Odermatt (5. Platz) und Loic Meillard (8.) werden morgen aber wohl noch ein Stück weiter vorne angreifen wollen. Darüber hinaus haben sich Justin Murisier (13.), Gino Caviezel (21.) und Semyel Bissig (25.) nach dem zweiten Durchgang ordentlich im Endklassement platziert.
 
Podestplatz für Brennsteiner
Für den österreichischen Skiverband überstrahlt der drittplatzierte Stefan Brennsteiner am heutigen Tage natürlich alles, der gleichzeitig sein bestes Karriereergebnis und sein erstes Podium feiert. Manuel Feller (6. Platz) und Marco Schwarz (10.) runden mit zwei weiteren Top-Ten-Resultaten die hervorragende Mannschaftsleistung ab. Zudem sammelt Adrian Pertl noch einige Weltcup-Punkte.
 
Schmid fällt zurück
Alexander Schmid (11. Platz) konnte im zweiten Durchgang seine gute Ausgangspostion nicht ausnutzen und hat noch einige Plätze verloren. Im steilen Gelände war der Deutsche extrem schnell, doch im Flachstück stimmte die Abstimmung nicht, sodass viel Zeit verloren ging. Stefan Luitz (14.) hat sich als zweiter DSV-Athlet im Finale steigern können und sich letztendlich um vier Ränge verbessert.
 
Zubcic siegt in Bansko
Der Kroate Filip Zubcic gewinnt nach einem fantastischen zweiten Lauf völlig verdient den ersten Riesenslalom in Bansko. Mathieu Faivre bestätigt zudem seine starke Verfassung und belegt am Ende den zweiten Platz. Dazu ist besonders erfreulich, dass Stefan Brennsteiner als Dritter seinen ersten Podestplatz der Karriere feiert. Alexis Pinturault ohne Stock und Marco Odermatt reihen sich unmittelbar hinter dem Podium in der Ergebnisliste ein.
 
Mathieu Faivre (FRA)
Hält der Franzose dem Druck stand und lässt nach dem Titelgewinn in Cortina d´Ampezzo direkt den nächsten Sieg folgen? Nein, der Weltmeister kann nach einem kleinen Missgeschick im Mittelteil nicht zurückschlagen. Trotzdem feiert Mathieu Faivre auf dem zweiten Platz hinter Filip Zubcic sein nächstes Podest.
 
Filip Zubcic (CRO)
Mittlerweile ist der Kroate in dieser Disziplin ein Dauergast auf dem Podium und hat auch in Bansko wieder beste Chance dazu. Filip Zubcic attackiert erneut, leistet sich keinen Fehler und wird dafür belohnt. Im Ziel geht er mit fast einer Sekunde Vorsprung deutlich in Führung. Das ist ein Ansage an Mathieu Faivre!
 
Alexis Pinturault (FRA)
Drei Athleten stehen noch oben, den Anfang macht Alexis Pinturault. Kann der beste Riesenslalom-Läufer des laufenden Winters zurückschlagen? Der Franzose patzt an der gleichen Stelle wie Henrik Kristoffersen zuvor und verliert dabei sogar einen Stock. Trotz allem kämpft er, hält das Gleichgewicht und verpasst die Bestzeit nur um 13 Hundertstel.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Rund vier Zehntel Rückstand hatte der Norweger nach dem ersten Lauf auf das Podest und er wird alles geben, um da noch heranzukommen. Aber das wird definitiv nichts, nach der ersten Zwischenzeit rutscht Henrik Kristoffersen auf dem Innenski aus und verschenkt ein gutes Ergebnis.
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Der Österreicher war die Überraschung am Morgen und hat sich mit hoher Startnummer weit nach vorne gefahren. Hat er jetzt die Nerven, das Ergebnis zu Hause zu bringen? Der Start wirkt etwas wackelig, ist dafür aber richtig schnell. Die Linie passt jederzeit, damit geht Stefan Brennsteiner klar in Führung und feiert auf jeden Fall das beste Ergebnis seiner Karriere!
 
Marco Odermatt (SUI)
Wenn Marco Odermatt noch ein Wort um die Vergabe der kleinen Kristallkugel im Riesenslalom mitreden möchte, muss er nun alles aus sich herausholen. Der Schweizer wirkt anfangs demzufolge fast ein bisschen übermotiviert, doch dann dreht er im Flachstück mächtig auf. Mit elf Hundertstel Vorsprung reicht es daher im Ziel zur neuen Bestzeit!
 
Alexander Schmid (GER)
Jetzt gilt es für Alexander Schmid, kann er sich im Vergleich zu der ordentlichen Fahrt am Morgen nun nochmals steigern? Nicht ganz, zur zweiten Zwischenzeit baut er sein Polster mit einer lockeren Fahrweise erst deutlich aus. Ab dem Mittelteil läuft dann jedoch nicht mehr viel, deswegen geht es noch bis auf den sechsten Rang nach hinten.
 
Loic Meillard (SUI)
Der Lauf sollte Loic Meillard normalerweise entgegenkommen. Bis in den Schlussabschnitt liegt er nahezu gleichauf mit Manuel Feller. Anschließend versucht es der Schweizer mit einer engen Linie, doch dieser Plan geht nicht auf.
 
Manuel Feller (AUT)
Zuletzt häuften sich bei Manuel Feller die Ausfälle, daher wäre es wohl wichtig für ihn, ein gutes Resultat ins Ziel zu bringen. Das gelingt ihm eindrucksvoll, denn die Zeit stimmt dazu nach einer tadellosen Fahrt. Der Österreicher ballt die Faust und jubelt über die zwischenzeitliche Führung.
 
Zan Kranjec (SLO)
Die Fahrt des Slowenin wirkt optisch extrem dynamisch und die Zeiten spiegeln den positiven Eindruck ebenfalls wider. Den Übergang in den unteren Streckenabschnitt verpatzt Zan Kranjec dann aber, sodass auch er zunächst ein paar Position verliert.
 
Marco Schwarz (AUT)
Der Österreicher agiert wie gewohnt blitzsauber und leistet sich kaum Rutschphasen. Bis in den Mittelteil ist Marco Schwarz auch an den Zwischenzeiten voll dabei, dann muss er jedoch leicht abreißen lassen und landet auf dem zweiten Platz.
 
Justin Murisier (SUI)
Schon am dritten Tor hat Justin Murisier große Mühe, überhaupt im Kurs zu bleiben. Er schafft es noch, verliert aber dafür in der Folge ein bisschen den Faden. Im Ziel reiht sich der Schweizer nach einem großen Kampf auf dem dritten Rang ein.
 
Thibaut Favrot (FRA)
Schafft es Thibaut Favrot, zwei Läufe ordentlich ins Ziel zu bringen? Ja, diesmal klappt es! Im mittleren Teil verpasst er zwar die optimale Linie, doch der Franzose kann trotzdem zwei Zehntel seines Vorsprungs bis ins Ziel retten und dort die neue Bestzeit setzen.
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
Beim Norweger passt im Riesenslalom nichts mehr zusammen. Leif Kristian Nestvold-Haugen bringt zwar 1,28 Sekunden Vorsprung mit, doch das nützt ihm gar nichts. Im Ziel verwandelt sich das große Polster stattdessen in einen großen Rückstand von 1,32 Sekunden.
 
Luca De Aliprandini (ITA)
Ein dicker Patzer hat dem Gewinner der Silber-Medaille bei der WM eine deutlich bessere Ausgangsposition vermasselt. Deshalb brennt Luca De Aliprandini nun eine Angriffsfahrt in den Schnee. Aufgrund einiger Fehler im Mittelteil reicht es aber auch für den Italiener nicht.
 
Gino Caviezel (SUI)
Mutig schiebt sich Gino Caviezel aus dem Starthaus, dennoch ist schnell ein Großteil seines Polsters weg. Der Schweizer riskiert alles, doch das nützt in dem Fall überhaupt nichts, weil er dadurch zu hektisch wird. Es geht daher bis auf siebten Rang zurück. Stefan Luitz kann nun eventuell doch noch ein paar Plätze aufholen.
 
Giovanni Borsotti (ITA)
Der Italiener bringt mittlerweile schon einen Vorsprung von fast einer Sekunde aus dem ersten Durchgang mit. Das reicht Giovanni Borsotti gegenüber Stefan Hadalin aber längst nicht, weil er auf der Piste viel zu hart agiert und dadurch Tempo verliert.
 
Stefan Luitz (GER)
Wenn der 28-Jährige aus dem Allgäu die Fehler aus dem ersten Durchgang vermeiden kann, könnte ich noch ein gutes Stück nach vorne gehen. Das gelingt Stefan Luitz allerdings nicht ganz, denn schon im oberen Teil leistet er sich zwei Fahrfehler. Deshalb reiht er sich im Ziel nur auf dem zweiten Platz ein.
 
Victor Muffat Jeandet (FRA)
Der Franzose sucht aktuell nach seiner Form der vergangenen Jahre und fährt wieder nur hinterher. Da fehlt bei Victor Muffat Jeandet fast alles, er verpasst die schnellste Zeit somit um über zwei Sekunden.
 
Semyel Bissig (SUI)
Sein Trainer hat den Kurs im zweiten Lauf gesetzt, doch den Vorteil kann Semyel Bissig nicht nutzen. Bereits zur ersten Zwischenzeit büßt der Schweizer nach einem Patzer zu viel Zeit ein und fällt ebenfalls ein gutes Stück zurück.
 
River Radamus (USA)
Der US-Amerikaner trifft eigentlich eine schöne Linie und fährt technisch hervorragend. Trotzdem reicht es für ihn recht deutlich nicht, River Radamus verfehlt um fast sechs Zehntel die Bestzeit.
 
Adam Zampa (SVK)
Adam Zampa liegen diese Pistenverhältnisse nicht, der Lauf wirkt daher ziemlich unruhig. Auch die Technik passt nicht, so kann er nichts ausrichten und reiht sich im Ziel auf dem dritten Platz ein. Daraufhin schüttelt der Slowake mit dem Kopf.
 
Rasmus Windingstad (NOR)
Der Norweger kann da bei Weitem nicht mithalten, ihm fehlt das absolute Risiko. Rasmus Windingstad büßt am Ende 1,31 Sekunden ein und fällt daher in der Ergebnisliste auf den momentan vierten Rang zurück.
 
Stefan Hadalin (SLO)
Eine ähnlich starke Performance wie Rönngren zeigte am Morgen der Slowene Hadalin, der den schlechteren Pistenverhältnissen trotzte. Erneut dreht er auf und vergrößert sein Polster an den ersten beiden Zwischenzeiten. Das reicht ihm, um letztendlich mit 0,76 Sekunden Vorsprung souverän die neue Bestzeit zu setzen.
 
Mattias Rönngren (SWE)
Mit der hohen Startnummer 52 hat sich Mattias Rönngren für den zweiten Lauf qualifiziert, allein das war eine großartig Leistung. Der Schwede verpasst jedoch jetzt im Mittelsektor gleich mehrere Male den Schwungansatz, dadurch geht es für ihn ebenfalls vorerst im Zwischenklassement nach hinten.
 
Hannes Zingerle (ITA)
Der nächste Italiener geht auf die Piste. Im oberen Streckenabschnitt verdreht es Hannes Zingerle den Oberkörper, was ihm viel Zeit kostet. Das kann er bis ins Ziel nicht mehr aufholen und überquert nur auf den dritten Platz die Ziellinie.
 
Adrian Pertl (AUT)
Der Österreicher ist der Athlet, der es vorhin mit der höchsten Startnummer in den zweiten Durchgang geschafft hat. Nun findet Adrian Pertl allerdings nicht wirklich in den Rhythmus des Laufes und fällt somit auf den zweiten Rang zurück.
 
Filippo Della Vite (ITA)
Die Teilnahme am Finale ist für den 19-Jährigen Italiener bereits ein Riesenerfolg. Wieder gibt Filippo Della Vite dort richtig Gas und baut seinen Vorsprung auf seinen Teamkollegen aus. Im Ziel übernimmt er damit die deutliche Beszeit und sichert sich die ersten Weltcup-Punkte seiner Karriere.
 
Ivan Kuznetsov (RUS)
Die Technik stimmt bei Ivan Kuznetsov, er agiert extrem sauber. Dafür stimmt bei ihm im mittleren Abschnitt der Strecke die Linie nicht mehr. Dementsprechend kann der Russe Riccardo Tonetti nicht verdrängen.
 
Riccardo Tonetti (ITA)
Weiter geht´s in Bulgarien! Riccardo Tonetti stürzt sich im Finale als erster Läufer auf den Kurs und muss natürlich die besten Pistenbedingungen für sich ausnutzen. Ganz fehlerfrei war die Fahrt jedoch nicht, im Ziel bleibt die Zeit bei 2:24.19 Minuten stehen.
 
Große Zeitabstände
Nur die ersten fünf Athleten liegen nach dem ersten Lauf innerhalb einer Sekunde. Thibaut Favrot hat beispielsweise auf dem 12. Platz bereits einen Rückstand von zwei Sekunden auf die Spitze, die Zeitabstände sind also zur Halbzeit relativ groß. Allerdings ist es in Bansko mittlerweile ziemlich warm geworden, weshalb möglicherweise die Piste ein Faktor werden könnte und sich das Feld wieder darum wieder zusammen schiebt.
 
Zwei DSV-Starter sind dabei
Für den deutschen Skiverband haben es Alexander Schmid (7. Platz) und Stefan Luitz (18.) ins Finale geschafft. Der ÖSV ist vor allem mit Stefan Brennsteiner (5.) aussichtsreich platziert und insgesamt sogar vierfach vertreten. Außerdem haben sich aus dem Swiss-Team fünf Läufer qualifiziert und wollen eine bessere Performance zeigen als noch im ersten Durchgang.
 
Willkommen zurück!
Herzlich willkommen zurück zum Riesenslalom der Männer in Bansko. In ungefähr einer halben Stunde startet der zweite Durchgang. Dann werden die besten 30 Athleten aus dem ersten Lauf in umgekehrter Reihenfolge auf die Piste gehen. Somit eröffnet Riccardo Tonetti das Finale, bevor Mathieu Faivre als letzter Starter die große Chance auf den Sieg hat.
 
Um 13:00 Uhr geht´s weiter!
Der Finaldurchgang beim Riesenslalom in Bansko wird am Mittag um 13:00 Uhr beginnen. Nach der kurzen Pause sind wir dann natürlich wieder live mit dem Geschehen auf der Piste zurück, bis gleich!
 
Swiss-Team durchwachsen
Marco Odermatt (6. Platz) und Loic Meillard (8.) haben sich zwar unter den Top-Ten einsortiert, doch wahrscheinlich wird man sich im Swiss-Team trotzdem ein bisschen mehr erhofft haben. Außerdem sind mit Justin Murisier (12.), Gino Caviezel (16.) und Semyel Bissig (20.) drei weitere Schweizer für das Finale qualifiziert. Daniel Sette, Cedric Noger und Tanguy Nef haben stattdessen schon jetzt Feierabend.
 
Gutes Zwischenergebnis für den ÖSV
Der österreichisches Skiverband kann nach dem ersten Durchgang zufrieden auf die Ergebnisliste blicken. Stefan Brennsteiner sorgte für eine Überraschung und hat aktuell auf dem fünften Rang nur acht Zehntel Rückstand auf Mathieu Faivre. Manuel Feller (9. Platz) und Marco Schwarz (11.) kämpfen ebenfalls um die vorderen Platzierungen mit. Dazu wird Adrian Pertl (27.) im zweiten Lauf dabei sein, den Christian Borgnäs, Fabio Gstrein und Roland Leitinger wiederum verpasst haben.
 
Schmid in Schlagdistanz
Alexander Schmid (7. Platz) liegt nach einer ordentlichen Leistung im ersten Durchgang in Lauerstellung, der Rückstand nach ganz vorne beträgt zur Halbzeit 1,35 Sekunden. Bei seiner Fahrt gab es durchaus noch Luft nach oben. Stefan Luitz (18.) wird im zweiten Lauf als zweiter Deutscher dabei sein, er liegt allerdings ein Stück weiter hinten im Feld. Bastian Meisen ist dagegen bereits ausgeschieden.
 
Faivre führt nach dem ersten Lauf
Mittlerweile ist der Bulgare Albert Popov bei seinem Heimrennen als letzter Starter des ersten Laufes ins Ziel gefahren und der Durchgang damit beendet. Mathieu Faivre konnte also erneut seine derzeitige Stärke ausspielen und führt zur Halbzeit mit elf Hundertstel vor Filip Zubcic. Auf dem dritten Rang hat Alexis Pinturault ebenfalls nur einen geringen Rückstand auf die Spitze. Henrik Kristoffersen folgt dahinter und wird das Podest am Mittag attackieren wollen, was reichlich Spannung für das Finale verspricht.
 
Fabio Gstrein (AUT)
Fabio Gstrein kann es seinem Mannschaftskollegen Adrian Pertl nicht nachmachen. Der letzte Starter aus Österreich büßt kontinuierlich zu viel Zeit ein und verpasst damit den zweiten Durchgang recht deutlich.
 
Tanguy Nef (SUI)
Nein, das war keine gute Fahrt von Tanguy Nef. Der Schweizer findet überhaupt nicht ins Rennen und kann daher im Ziel mit einem Rückstand von über sechs Sekunden nur einen Athleten hinter sich lassen.
 
Adrian Pertl (AUT)
Die Stärken von Adrian Pertl sind hauptsächlich aus dem Slalom bekannt, wo er letzte Woche bei der WM die Silber-Medaille gewann. Nun kann der Österreicher im Riesenslalom ebenfalls aufzeigen und darf sich auf dem 27. Platz Hoffnung auf den zweiten Lauf machen.
 
Stefan Hadalin (SLO)
Was man auf der Piste noch alles leisten kann, zeigt Stefan Hadalin. Der Slowene meistert mit der hohen Startnummer 47 den Lauf souverän und reiht sich dementsprechend auf einem starken 24. Platz ein.
 
Christian Borgnäs (AUT)
Der Österreicher kämpft um die Teilnahme im zweiten Durchgang, er ist bei den Zwischenzeit nah dran. Letztendlich geht es sich für Christian Borgnäs aber denkbar knapp nicht aus, er landet auf dem 31. Platz.
 
Bastian Meisen (GER)
Nicht besser ergeht es dem letzten deutschen Starter. Bastian Meisen liegt bereits an der zweiten Zwischenzeit weit zurück. In der Folge scheidet er dann sogar vorzeitig aus und erreicht gar nichts das Ziel.
 
Cedric Noger (SUI)
Als nächster Läufer aus dem Swiss-Team ist Cedric Noger an der Reihe. Doch auch er verspielt schon bis in den Mittelteil alle Chancen auf ein gutes Resultat. Bis ins Ziel wächst sein Vorsprung auf fast sechs Sekunden an, damit wird er ausscheiden.
 
Faivre glänzt erneut
Damit sind die ersten 30 Starter nun unten angekommen. Der Weltmeister Mathieu Faivre hat seine überragende Form wieder beweisen können und wird den zweiten Lauf wohl als Führender in Angriff nehmen. Knapp dahinter folgen Filip Zubcic und Alexis Pinturault. Der Deutsche Alexander Schmid hat sich ebenfalls ordentlich geschlagen und liegt derzeit auf dem siebten Rang in Lauerstellung.
 
Daniele Sette (SUI)
Bei den Schweizern läuft es heute einfach nicht. Daniele Sette kämpft, leistet sich aber direkt nach wenigen Toren einen dicken Patzer, der ihm viel Zeit kostet. Bis ins Ziel wächst sein Rückstand auf 4,31 Sekunden an.
 
Aleksander Andrienko (RUS)
Das letzte Risiko meidet Aleksander Andrienko auf der Strecke, deswegen wird auch der Russe trotz einer passablen Technik nicht mehr viel ausrichten können. Auf dem 25. Platz muss er im Ziel noch einige Minuten zittern.
 
Semyel Bissig (SUI)
Der Schweizer fährt eine runde Linie und lässt die Ski ruhig laufen. Dann patzt Semyel Bissig allerdings im Mittelteil, weshalb er sich einen großen Rückstand einhandelt. Zumindest kommt er noch auf dem 20. Rang ins Ziel und dürfte damit sicher im zweiten Durchgang dabei sein.
 
Fabian Wilkens Solheim (NOR)
Für Fabian Wilkens Solheim ist das Rennen ganz schnell vorbei. Nach wenigen Sekunden rutscht der Norweger bei einem Rechtsschwung auf dem Innenski aus und landet im Schnee. Er ist somit der dritte Ausfall des ersten Laufes.
 
Cyprien Sarrazin (FRA)
In der aktuellen Saison läuft bei Cyprien Sarrazin bislang noch gar nichts zusammen. Daher ist der Franzose unglaublich vorsichtig unterwegs. Der logische Folge sind über fünf Sekunden Rückstand im Ziel, damit wird er den zweiten Durchgang verpassen.
 
Trevor Philp (CAN)
Auf der Piste scheint also doch noch einiges möglich zu sein. Trevor Philp kann das allerdings nicht ausnutzen und kommt nach einer enttäuschenden Fahrt fast vier Sekunden hinter der Bestzeit ins Ziel.
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Kann Stefan Brennsteiner noch etwas ausrichten? Der Beginn ist äußerst vielversprechend und die ersten beiden Zwischenzeiten sind die besten seit langem. Der Österreicher kann den Rückstand letztendlich sogar unter einer Sekunden halten und sich auf dem fünften Rang einordnen, das war eine klasse Leistung!
 
River Radamus (USA)
Der US-Amerikaner versucht das Risiko gering zu halten und auf die Linie zu achten, doch das geht sich nicht aus. River Radamus stellt die Ski zu oft quer, deswegen summiert sich für ihn ein Zeitrückstand von über drei Sekunden auf.
 
Giovanni Borsotti (ITA)
Der nächste Italiener agiert technisch sauber und findet eine schöne Linie. Jedoch verliert auch Giovanni Borsotti trotzdem sehr viel Zeit und reiht sich nur auf dem 16. Rang ein. Möglicherweise lässt die Piste jetzt bereits spürbar nach.
 
Riccardo Tonetti (ITA)
Bis zur ersten Zwischenzeit büßt Riccardo Tonetti nach vielen Rutschphasen schon sieben Zehntel ein. Die Balance auf den Ski fehlt dem Italiener komplett, weshalb er im Ziel ganz am Ende des Zwischenklassements landet.
 
Thibaut Favrot (FRA)
Der nächste Franzose sollte nicht unterschätzt werden, hat aber oftmals Schwierigkeiten, zwei konstante Läufe nach unten bringen. Hier stimmt es zunächst im ersten Durchgang, wonach sich Thibaut Favrot mit zwei Sekunden Rückstand knapp hinter den Top-Ten einsortiert.
 
Stefan Luitz (GER)
Bei Stefan Luitz dauert es nicht lange, bis es zum ersten schweren Patzer kommt. An einigen Stellen passt der Lauf, doch alles in alles ist das zu unkonstant für einen besseren Platz. Der Deutsche kommt daher auf dem 15. Rang ist Ziel.
 
Adam Zampa (SVK)
Der Slowake ist in dieser Saison eigentlich in einer überraschend starken Verfassung. Wie gewohnt riskiert Adam Zampa alles, doch die Technik stimmt diesmal überhaupt nicht. Damit fällt er als erster Starter über drei Sekunden hinter die Bestzeit zurück.
 
Erik Read (CAN)
Das war gar nichts! Schon nach wenigen Toren liegt Erik Read im Schnee und büßt an dieser Stelle fast zwei Sekunden ein. Im unteren Teil fädelt der Kanadier dann außerdem noch mit einem Arm ein und scheidet entgültig aus.
 
Manuel Feller (AUT)
Die Weltmeisterschaft wurde für Manuel Feller zu einer Enttäuschung, nachdem er in beiden technischen Disziplinen ausgefallen ist. Findet der 28-Jährige nun zurück in die Spur? Ja, der Österreicher sucht eine enge Linie, was sich auszahlt und für einen Platz unter den Top-Ten genügt.
 
Justin Murisier (SUI)
Der letzte Läufer der ersten Startgruppe ist Justin Murisier. Der Schweizer geht leicht angeschlagen ins Rennen, doch dafür hält er sich ziemlich gut. Trotz eines Konzentrationsfehlers auf den letzten Metern sortiert er sich auf dem zehnten Platz ein.
 
Luca De Aliprandini (ITA)
Bei seiner Heim-Weltmeisterschaft war Luca De Aliprandini im richtigen Moment zur Stelle und eroberte Silber. Der Italiener gibt mit dem neuen Selbstvertrauen alles und sucht das volle Risiko. Jedoch kostet ihm ein großer Fehler eine bessere Ausgangsposition für den zweiten Lauf.
 
Marco Schwarz (AUT)
Der Österreicher ist momentan wohl in der besten Form seines Lebens und schaffte zuletzt auch im Riesenslalom der Anschluss an die Weltspitze. Allerdings leistet sich Schwarz schon im oberen Streckenabschnitt einen Patzer, wodurch er viel Zeit verliert. Der restlichen Lauf ist zwar ordentlich, doch das reicht nur noch für den neunten Rang.
 
Gino Caviezel (SUI)
Im Swiss-Team scheint es nicht mehr so gut zu laufen, wie am Anfang der Saison. Auch Gino Caviezel kommt überhaupt nicht in Tritt und verliert insgesamt deutlich über zwei Sekunden auf den Führenden Franzosen.
 
Roland Leitinger (AUT)
Das Rennen des ersten Österreichers ist bereits nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Dann verpasst Roland Leitinger nämlich einen Schwungansatz und fährt in der Folge an einem Tor vorbei. Er markiert damit den ersten Ausfall am heutigen Tage.
 
Victor Muffat Jeandet (FRA)
Der Franzose sucht ebenfalls im Moment seine Form und fährt hinterher. Auf der Piste wirkt Victor Muffat Jeandet sehr unsicher, da geht nichts voran. Letztendlich handelt er sich mit dieser Leistung fast drei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit ein.
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
Schon so lange ist der 33-Jährige in der ersten Startgruppe vertreten, doch für den ganz großen Wurf reichte es bislang noch nie. Das scheint auch heute nichts zu werden, bei Nestvold-Haugen ist derzeit der Wurm drin. Er überquert auf der letzten Position die Ziellinie.
 
Alexander Schmid (GER)
In Cortina d´Ampezzo vergab Alexander Schmid die ganz große Gelegenheit auf eine Medaille, hat er diesen Tiefschlag überwunden? Der Deutsche ist zumindest dabei, weil die Angriffslust stimmt. Im unteren Streckenabschnitt leistet er sich jedoch zwei kleinere Fehler, weshalb es nur zum sechsten Rang reicht.
 
Filip Zubcic (CRO)
Der Kroate hat sich inzwischen längst im Riesenslalom in der Weltspitze etabliert und in der laufenden Saison bereits vier Podestplätze eingefahren. Technisch optimal ist seine Fahrt nicht, aber das Tempo stimmt trotzdem. Im Ziel reiht sich Filip Zubcic nur elf Hundertstel hinter Mathieu Faivre ein.
 
Loic Meillard (SUI)
Bei Loic Meillard läuft es ebenfalls nicht besser als bei Zan Kranjec zuvor. Bis zur zweiten Zwischenzeit summiert sich ein Rückstand von fast einer Sekunde auf, im Ziel sind es sogar 1,40 Sekunden. Somit übernimmt der Schweizer nun die rote Laterne.
 
Zan Kranjec (SLO)
Der Slowene findet nicht wirklich in den Rhythmus und verliert deshalb bereits auf den ersten Metern viel Zeit. Zudem fehlt Zan Kranjec die absolute Entschlossenheit und das letzte Risiko, damit sortiert er sich zunächst am Ende des Zwischenklassements ein.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
In diesem Winter war der Norweger in der Disziplin oftmals nicht auf der Höhe und fuhr nur hinterher. Hier sieht es für Kristoffersen ein bisschen besser aus. Nach einen ordentlichen Fahrt landet er mit knapp sieben Zehntel Rückstand auf dem dritten Rang und ist für den zweiten Lauf in Schlagdistanz.
 
Alexis Pinturault (FRA)
Bei einer fehlerfreien Fahrt scheint der Franzose derzeit unschlagbar zu sein, er verfügt über den schnellsten Riesenslalom-Schwung von allen Läufern. Alexis Pinturault ist allerdings einige Male etwas zu spät dran und kommt von der Linie ab. Deswegen kann er seinen Teamkollegen letztlich nicht verdrängen und reiht sich auf dem zweiten Platz ein.
 
Mathieu Faivre (FRA)
Der neue Weltmeister im Riesenslalom heißt überraschend Mathieu Faivre und steht damit mehr im Rampenlicht als jemals zuvor. Und der Franzose legt direkt wieder extrem forsch los, sein Vorsprung wächst kontinuierlich an. Es sind fast keine Rutschphasen zu erkennen und so pulverisiert er die Zeit von Marco Odermatt mit über einer Sekunde Vorsprung.
 
Marco Odermatt (SUI)
Der erste Riesenslalom-Wettbewerb des Wochenendes in Bansko startet und Marco Odermatt schiebt sich kräftig aus dem Starthaus. Der Lauf ist relativ drehend gesetzt, doch der Schweizer bringt eine flüssige und vor allem fehlerfreie Fahrt ins Ziel. Die erste Richtzeit lautet 1:09.46 Minuten.
 
Gleich geht´s los!
In wenigen Minuten wird der Schweizer Marco Odermatt den ersten Durchgang in Südosteuropa eröffnen, dort müssen die Athleten dann auf der Strecke insgesamt 52 Tore meistern. Die Temperaturen liegen zwar momentan knapp über dem Gefrierpunkt, doch die Piste sollte trotzdem kompakt bleiben und damit lange halten.
 
Alles läuft über Pinturault
Der ganz große Favorit im Riesenslalom heißt derzeit Alexis Pinturault. Die letzten drei Weltcup-Rennen konnte der Franzose in dieser Disziplin eindrucksvoll gewinnen und auch bei der WM lag Gold schon griffbereit, bevor das bittere Ausscheiden folgte. Darüber hinaus wird nach den gezeigten Leistungen auch von Marco Odermatt und Filip Zubcic einiges erwartet. Den neuen Weltmeister, Mathieu Faivre, werden mittlerweile alle auf dem Schirm haben, genau wie Henrik Kristoffersen.
 
Schlagkräftiges Swiss-Team
Die Schweizer haben mehrere Kandidaten in ihren Reihen, die um die vordersten Platzierungen mitfahren können. Dabei ist insbesondere Marco Odermatt (Startnummer 1) zu nennen, der sogar noch Chance auf die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung hat. Loic Meillard (6), Gino Caviezel (12) und Justin Murisier (15) sind ebenfalls dazu in der Lage, ein sehr gutes Resultat zu erzielen. Zudem starten Semyel Bissig (28), Daniel Sette (30), Cedric Noger (34) und Tanguy Nef (56) für das Swiss-Team.
 
ÖSV hofft auf Schwarz
Im österreichischen Skiverband lief in dieser Saison in der Basisdisziplin noch nicht viel zusammen, im Weltcup gab es noch keinen Podestplatz zu feiern. Doch die Bronze-Medaille von Marco Schwarz (Startnummer 13) bei der Ski-WM macht Hoffnung auf Besserung. Außerdem wollen Roland Leitinger (11) und Manuel Feller (16) ein Top-Ten-Ergebnis in Angriff nehmen. Dazu vervollständigen Stefan Brennsteiner (24), Christian Borgnäs (45) und die beiden Slalom-Asse Adrian Pertl (53) und Fabio Gstrein (58) die Mannschaft.
 
Drei DSV-Starter dabei
Alexander Schmid (Startnummer 3) schnupperte bei der Weltmeisterschaft in Cortina d´Ampezzo an einer Medaille, schied dann aber in aussichtsreicher Position aus. Stefan Luitz (19) fuhr doch bei seinem Comeback im zweiten Durchgang teilweise starke Zwischenzeiten. Diese Leistung gilt es jetzt auch im Weltcup unter Beweis zu stellen. Als dritter Läufer steht für den deutschen Skiverband mit höherer Startnummer Bastian Meisen (39) am Start.
 
Herzlich willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zum alpinen Weltcup der Männer, der nach der Weltmeisterschaft im bulgarischen Bansko gastiert. An diesem Wochenende messen sich die Athleten bei gleich zwei Riesenslalom-Wettbewerben. Der erste Durchgang am heutigen Tage beginnt um 10:00 Uhr.