Nordische
Kombination
28.01.2022
Seefeld, Österreich
Einzel Normalschanze
+ 7,5 km Langlauf BEENDET
Auf Wiedersehen!
Damit verabschieden wir uns für heute. Morgen geht es mit einem Sprung und dem 10-Kilometer-Lauf weiter. Wir hoffen natürlich, dass der Wind ein Erbarmen hat.
Fazit ÖSV:
Johannes Lamparter konnte die Fahne aus österreichischer Sicht hochhalten. Ansonsten war das Resultat eher mäßig. Lukas Greiderer und Martin Fritz konnten mit den Rängen 10 und 13 in etwa die erwartete Leistung bringen. Rehrl und Seidel hatten bereits nach dem Springen zu viel Rückstand und mussten sich mit den Plätzen 17 und 34 begnügen. Philipp Orter musste auf der Strecke ordentlich kämpfen und fiel von Rang vier auf Rang 20 zurück.
Fazit DSV:
Die DSV-Kombinierer haben wieder mal eine tolle Mannschaftsleistung geliefert. Terence Weber konnte leider nicht ganz mit Vincenz Geiger mitgehen, jedoch immerhin Rang vier einfahren. Erik Frenzel hat das Rennen eher defensiv angehen lassen, mit einem tollen Schlussspurt jedoch Platz sechs erreicht. Auch die beiden anderen Olympia-Teilnehmer Johannes Rydzek und Julian Schmid konnten mit den Rängen acht und zwölf ordentliche Ergebnisse liefern.
Fazit: Riiber bleibt der Kombi-König
Jarl Magnus Riiber hat keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wer der beste Kombinierer der Welt ist. Der Norweger musste gar nicht alles geben und ließ auf dem letzten Kilometer mehr oder weniger austrudeln. Vincenz Geiger hat uns jedoch einen tollen Lauf und insbesondere eine hervorragende Schlussrunde gezeigt, mit der er Johannes Lamparter bezwingen konnte. Damit haben wir heute ein Ergebnis gesehen, dass auch den Weltcup-Gesamtstand in etwa widerspiegelt. Geiger und Lamparter sind wohl die einzigen Athleten, die Riiber an diesem Wochenende und bei Olympia gefährlich werden können.
Watabe und Greiderer in den Top-10
Akito Watabe und Lukas Greiderer komplettieren die Top-10. Dahinter kommen Graabak und Schmid ins Ziel, die auf der Loipe ordentlich Plätze gut machen konnte. Manuel Faißt zieht im Sprint gegen Fritz und Gerard den Kürzeren und landet auf Rang 15. Fabian Rießle verfehlt die Punkteränge auf Platz 32.
Frenzel sichert sich Rang sechs
Eric Frenzel zündet noch mal den Turbo und lässt in einem langen Schlusssprint Herola und Rydzek stehen, die letztlich nicht über Rang sieben und acht herauskommen. In Hinblick auf Olympia ist dieses Finish natürlich ein gutes Zeichen.
Weber auf Rang vier
Terence Weber kann Rang vier retten. Kristjan Ilves hechelt kurz darauf auf als als Fünfter ins Ziel. Die beiden starken Springer konnten gegen Geiger und Lamparter nicht gegenhalten.
Vincenz Geiger belohnt sich für seine gelungene Attacke und fährt Rang zwei souverän ein. Fünf Sekunden später erreicht auch ein entkräfteter Lamparter das Ziel.
Lamparter kann nicht folgen
Lamparter kann nicht mehr ganz mitgehen und hat in der letzten Abfahrt eine kleine Lücke aufgehen lassen. Das sieht gut aus für Geiger.
Geiger attackiert
Geiger zündet noch mal den Turbo und hat offenbar auch Erfolg. Weber und Ilves können nicht mehr mitgehen. Lamparter knautscht und beißt. Noch ist der Österreicher dran.
Geiger hält Verfolger-Gruppe auf Distanz
Das Verfolgerquartett bleibt zusammen. Den ganz großen Turbo hat Geiger nicht gezündet. Allerdings bleibt der Vorsprung auf die dahinter liegende Gruppe bei 20 Sekunden. Für Frenzel, Rydzek und Co wird es nur noch um Rang sechs gehen.
Geiger übernimmt die Initiative
Vincenz Geiger beschleunigt das Tempo. Der Oberstdorfer möchte Herola, Rydzek und Co natürlich nicht mehr dran kommen lassen. Seine Verfolger lassen sich aber nicht abschütteln.
Verfolger-Quartett macht Boden gut
Der Vorsprung von Riiber ist geschmolzen. Die Verfolgergruppe um Weber hat nur noch 55 Sekunden Rückstand. Der Norweger lässt aber sicher schon jetzt ein wenig locker. Hinter dem Verfolger-Quartett bildet sich eine Gruppe um Rydzek, Herola, Frenzel und den Watabe-Brüdern.
Riiber hat nur noch 2,5 Kilometer vor sich
Riiber passiert die 5-Kilometer-Marke. Nur noch eine Runde, dann ist der Norweger schon im Ziel. Das ist jetzt eine bessere Trainingsfahrt für den großen Champion der Kombination.
Weber sprengt Verfolgungsgruppe
Terence Weber hat das Tempo angezogen. Jetzt können nur noch Lamparter, Geiger und Ilves folgen. Orter und Yoshito Watabe fallen hingegen zurück und werden in wenigen Momenten von Frenzel geschluckt werden.
Herola und Rydzek auf Aufholjagd
Da haben sich zwei gefunden! Herola und Rydzek pflügen geradezu den Anstieg hinauf und machen ordentlich Boden gut. Der Rückstand auf die Verfolgergruppe beträgt nur noch 20 Sekunden.
Ilves führt die Verfolger an
Kristjan Ilves führt die Verfolgergruppe an, zu der weiterhin Weber, Lamparter, Orter, Yoshito Watabe und Geiger gehören. Der Rückstand auf Riiber bleibt bei 1:12 Minuten. Frenzel hat Akito Watabe überholt und versucht Anschluss zu finden. Die Gruppe um Lamparter ist neun Sekunden weg.
Lamparter schließt Lücke
Lamparter konnte den Kontakt zu Weber und Ilves herstellen und auch Vincenz Geiger ist nun in der Gruppe dabei. Der Rückstand auf Riiber beträgt 1:10 Minuten. Der Norweger wirkt vorne völlig entspannt und kontrolliert das Rennen.
Weber jetzt hinter Ilves
Terence Weber hat sich von Kristjan Ilves überholen lassen und ruht sich im WIndschatten aus. Das Duo wird jedoch schon bald Gesellschaft bekommen. Gas Gelbe Trikot von Johannes Lamparter blitzt schon wenig dahinter hervor.
Rydzek gibt Gas
Erik Frenzel hat sich an die Ski-Enden von Akito Watabe gehängt. Im Hintergrund taucht schon die rote Mütze von Johannes Rydzek auf. Mit starken Stockschüben schiebt sich der starke Läufer näher und näher.
Geiger läuft zu Lamparter auf
Johannes Lamparter hat weiterhin 1:17 Minuten Rückstand und führt das Verfolgerfeld vor Philipp Orter und Yoshito Watabe an. Vincenz Geiger hat am Berg ordentlich Gas gegeben und konnte schon aufschließen. Erik Frenzel lässt es gemütlicher angehen und hat zehn Sekunden Rückstand auf die Gruppe.
Riiber baut Führung aus
Jarl Magnus Riiber hat die 1,2-Kilometer-Marke bereits passiert. Sein Vorsprung auf Terence Weber wurde sogar größer. Der Rückstand von Weber und Ilves beträgt 1:06 bzw. 1:07 Minuten.
Geiger und Frenzel starten
Es geht Schlag auf Schlag! Vincenz Geiger und Erik Frenzel sind im Rennen.
Weber macht sich auf Riiber-Jagd
Terence Weber stürmt aus der Startbox und hat Ilves im Gepäck. Auch Lamparter und Orter sind schon gestartet.
Riiber auf der Strecke
Jarl Magnus Riiber ist gestartet! Nun läuft der Countdown für Weber und Ilves. Das sind unendlich lange 57 Sekunden.
Der Countdown läuft
Die Kombinierer machen sich auf den Weg in die Startbox. Der Countdown für Jarl Magnus Riiber läuft bereits. In weniger als einer Minute wird sich der Norweger in die Loipe begeben. Die 2,5-Kilometer-Runde wird es ordentlich in sich haben, selbst wenn nur drei Runden gelaufen werden. Dafür ist Seefeld nun mal auch bekannt.
Riiber der klare Favorit: Spannung ums Podium
Der Sieger des Rennens steht praktisch schon vor dem Startschuss fest. Sollte Jarl Magnus Riiber die letzten Nachwirkungen seiner Rückenverletzung auch im Laufbereich nicht großartig spüren, wird der Norweger ein einsames Rennen führen. Terence Weber und Kristjan Ilves werden vermutlich früher oder später Begleitung von Johannes Lamparter bekommen, der 20 Sekunden Rückstand auf das Duo hat. Vincenz Geiger und Eric Frenzel werden versuchen, die Ski-Enden des Österreichers zu erreichen und sich gemeinsam auf die Verfolgungsjagd zu machen. Die wohl stärksten Läufer im Feld, Ilkka Herola und Johannes Rydzek, haben ebenfalls noch Chancen, um die Podiumsplätze mitzukämpfen. Dies gilt vor allem, wenn Lamparter, Frenzel, Geiger und Co beginnen zu taktieren. Die Entscheidung um die Ränge zwei und drei wird wohl erst in der letzten Runde fallen.
Noch 15 Minuten bis zum Start
Nachdem der für heute angedachte Sprungdurchgang abgesagt werden musste und die provisorische Wertungsrunde vom Donnerstag zum Einsatz kam, wird es für die Kombinierer nun auf den 7,5 Kilometern im Langlauf ernst. Der Startschuss für Jarl Magnus Riiber erfolgt exakt um 15:30 Uhr. Seine ersten Verfolger werden 57 Sekunden danach auf die Strecke gehen.
Weiter geht´s um 15:30 Uhr
Damit verabschieden wir uns fürs Erste. Der Langlauf wird wie geplant um 15:30 Uhr stattfinden.
Rehrl und Seidel in keiner guten Position
Die Österreicher müssen sich wohl auf Johannes Lamparter und Philipp Orter verlassen. Franz Joseph Rehrl und Mario Seidel ersprangen nur die Ränge 20 und 30 und werden nicht um die vorderen Ränge mitkämpfen.
DSV-Trio mit Chancen
Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf das Podest absolut gegeben. Neben Terence Weber darf sich vor allem Vincenz Geiger Hoffnungen machen. Mit einem Sprung auf 98,5 Meter beträgt sein Rückstand zwar schon 1:23 Minuten, jedoch ist das Podest nur 26 Sekunden entfernt. Eric Frenzel kam auf zwei Plätze hinter Geiger auf Rang neun ein. Seine 97,5 Meter brachten ihm eine Hypothek von 1:26 Minuten ein. Zufrieden sein kann Johannes Rydzek, der bei schlechten Bedingungen und viel Anlauf 99,5 Meter erreichte und als 13. einen Rückstand von 1:44 aufzuweisen hat. Das Podium könnte bei idealem Rennverlauf möglich sein. Manuel Faißt (19.) und Julian Schmid (21.) konnten sich keine sonderlich gute Ausgangsposition erspringen und haben knapp zwei Minuten Rückstand. Fabian Rießle erreichte nur 90 Meter und hat fast drei Minuten Rückstand.
Fazit PCR: Riiber mit knapp einer Minute Vorsprung
Bereits beim provisorischen Wettkampfsprung waren die Bedingungen ziemlich turbulent. Während einige Springer an die 20 Pluspunkte für den starken Rückenwind gutgeschrieben bekamen, durfte ausgerechnet Jarl Magnus Riiber bei Aufwind von der Schanze. Dank eines Sprunges auf 107 Meter und sechs Gates weniger ist sein Vorsprung mit 57 Sekunden gigantisch. Rang zwei belegte Terence Weber, der bei leichtem Rückenwind auf 99,5 Meter segelte. Zeitgleich mit ihm wird der Este Kristjan Ilves auf die Strecke gehen, der bei deutlich mehr Anfahrt den weitesten Sprung (109 Meter) stand. Johannes Lamparter und Philipp Orter erreichten 98 und 99 Meter und haben einen Rückstand von 1:16 bzw. 1:17. Yoshito Watabe belegte den sechsten Rang.
Abbruch!
Die Jury sorgt mit der Absage des Durchgangs für Erleichterung im Gesicht der Trainer. Einen von Chaos geprägten und womöglich gefährlichen Durchgang braucht vor den Olympischen Spielen wahrlich niemand. Demnach wird der PCR gewertet, der am Donnerstag ausgetragen wurde.
Jury-Meeting im Gange
Die Jury hat sich zusammengesetzt und wird nun über das weitere Vorgehen entscheiden. Mit einer Absage könnte es durchaus schnell gehen, zumal der Lauf bereits um 15:30 Uhr stattfinden soll. Viel Zeit bleibt demnach nicht.
Bis zu 6 m/s Aufwind
Am Schanzenturm herrscht ein Aufwind von bis zu 6 m/s. Das ist natürlich schon ein wenig grenzwertig, zumal es auch im Hang ordentlich bläst.
Vorspringer sicher gelandet
Soeben ist ein Vorspringer vom Bakken gegangen, während sich der nächste schon bereit macht. Die Hoffnung steigt also, dass es hier gleich mit dem Springen los gehen kann.
Der Wind macht Probleme
Der Start verzögert sich noch ein wenig. Die Baumwipfel bewegen sich schon ordentlich und die Fahnen der Trainer wehen. Wir hoffen, dass sich der Wind in den nächsten Minuten beruhigt.
Noch fünf Minuten
In gut fünf Minuten geht es los. Wir rechnen natürlich fest damit, dass der provisorische Wettkampfsprung nicht verwendet werden muss und die 55 Teilnehmer die Normalschanze von Seefeld gut herunter kommen. Der Wind weht an der Schanze zwar recht frisch, jedoch sollte alles glatt laufen.
Riiber im PCR überragend
Jarl-Magnus Riiber hat im provisorischen Wettkampfdurchgang am Donnerstag schon mal mächtig für Aufsehen gesorgt und gewann diesen mit 107 Metern klar und deutlich vor Terence Weber (99,5 Meter) und Kristjan Ilves (109 Meter), die sich jedoch gut 14 Punkte Rückstand eingefangen haben. Rang vier und fünf ging an die beiden Österreicher Johannes Lamparter und Philipp Orter. Vincenz Geiger und Erik Frenzel belegten die Ränge sieben und neun.
ÖSV mit elf Athleten vertreten
Der ÖSV ist beim Heim-Weltcup mit elf Athleten vertreten und stellt somit konsequenterweise auch die meisten Athleten aller Teams. Manuel Einklemmer und Thomas Rettenegger werden den Wettbewerb mit den Nummern eins und zwei eröffnen. Der Fokus liegt aber natürlich ganz klar auf Johannes Lamparter. Der Mann im Gelben Trikot wird den Sprungdurchgang mit der Nummer 55 beenden. Doch auch Mario Seidel mit der Nummer 45 ist zumindest heute ein Kandidat für das Podest.
DSV mit sieben Athleten am Start: Geiger und Frenzel mit den besten Chancen
Die Hoffnungen des deutschen Teams sind auf mehreren Schultern verteilt. Der viermalige Triple-Gewinner Eric Frenzel gehört ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis wie Vincenz Geiger. Julian Schmid, Terence Weber, Johannes Rydzek, Manuel Faißt und Fabian Rießle werden jedoch ebenfalls um die Top-Plätze mitkämpfen wollen. Die kurze Distanz spielt den laufstarken deutschen Athleten jedoch nicht so ganz in die Karten. Podiumsplätze sind aber natürlich trotzdem allemal möglich. Der erste DSV-Athlet wird Fabian Rießle mit der Nummer 37 sein.
Riiber zurück im Weltcup: Kommt es zum Duell mit Lamparter
Nach seiner unfreiwilligen Pause wegen einer Rückenverletzung kehrt Dominator Jarl Magnus Riiber zurück. Der Norweger konnte jedoch bereits im Rahmen der nationalen Titelkämpfe der Spezialspringer mit Rang zwei beweisen, dass er noch immer in einer überragenden Form ist. In seiner Abwesenheit hat jedoch sein junger österreichischer Rivale Johannes Lamparter ordentlich für Furore gesorgt. Eine der spannenden Fragen des Wochenendes wird es sein, ob der Youngster mit Riiber mithalten oder diesen sogar bezwingen kann. Am heutigen Wettbewerb muss man natürlich auch die anderen sprungstarken Österreicher wie Mario Seidel und Franz-Josheph Rehrl auf der Rechnung haben. Gleiches gilt für den Esten Kristjan Ilves und den Japaner Akito Watabe.
Herzlich willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zu Teil des Seefeld-Triples. Unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen wartet im österreichischen Traditionsort das erste richtige Saison-Highlight, aber auch der letzte Härtetest vor Peking. Der Sprungdurchgang beginnt um 13:30 Uhr, ehe es um 15:30 Uhr auf die Loipe geht.