Biathlon
14.01.2022
Ruhpolding, Deutschland
Staffel der Damen BEENDET
 
Auf Wiedersehen!
Das war's für heute vom Biathlon-Weltcup in Ruhpolding! Morgen folgt die 4x7,5-Kilometer-Staffel der Männer (14:30 Uhr), ehe am Sonntag die beiden Verfolgungsrennen den Abschluss der Woche in den Chiemgauer Alpen bilden (Damen 12:45 und Herren 14:45 Uhr).
 
Swiss-Team verpasst Top-Ten
Die Schweizerinnen lagen zwischendurch auf Top-Ten-Kurs, doch dann musste ausgerechnet die erfahrene Selina Gasparin insgesamt dreimal in die Strafrunde und raubte dem Swiss-Team somit alle Chancen auf ein gutes Resultat. Gemeinsam mit Irene Cadurisch, Elisa Gasparin und Lena Häcki landet die 37-Jährige am Ende auf dem 14. Platz.
 
ÖSV weit abgeschlagen
Wie erwartet war für die Staffel des österreichischen Skiverbandes nicht viel möglich. In Abwesenheit von Lisa Theresa Hauser landen Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer Anna Juppe und Christina Rieder lediglich auf dem 16. Rang. Vor allem auf der Loipe zeigte das ÖSV-Quartett deutliche Defizite, die am Schießstand nicht zu korrigieren waren.
 
Herrmann glänzt für den DSV
Erneut hat es mit dem Podestplatz für die Staffel des deutschen Skiverbandes nicht geklappt. Vanessa Voigt brachte das Quartett durch eine perfekte Leistung am Schießstand in eine hervorragende Ausgangsposition, bevor Vanessa Hinz einmal in die Strafrunde musste und weit zurückfiel. Anschließend rückte Franziska Hildebrand ohne Schießfehler wieder in die Top-Ten, ehe die risikofreudige Denise Herrmann die Aufholjagd auf dem vierten Rang erfolgreich abschließen konnte.
 
Erfolg für die Favoritinnen
Das favorisierte Quartett mit den laufstarken Anais Chevalier-Bouchet, Chloe Chevalier, Justine Braisaz-Bouchet sowie Julia Simon setzt vor den olympischen Spielen ein Ausrufezeichen. Damit gewinnt Frankreich bereits zum zweiten Mal in dieser Saison eine Staffel. Auch die Schwedinnen dürfen sehr zufrieden sein, denn Johanna Skottheim, Stina Nilsson, Mona Brorsson und Anna Magnusson konnten das Fehlen von Elvira und Hanna Öberg kompensieren. Valeriia Vasnetcova, Svetlana Mironova, Irina Kazakevich sowie Kristina Reztsova unterstreichen ebenfalls, dass mit Russland jederzeit zu rechnen ist.
 
Platz vier für Deutschland
Denise Herrmann hat es dank einer sehr starken letzten Laufrunde geschafft und die Angriffe von Hanna Sola, Federica Sanfilippo sowie Ragnhild Femsteinevik gekontert. Damit beendet die DSV-Staffel den Wettkampf beim Heim-Weltcup auf dem vierten Platz.
 
Sieg für Frankreich!
Schon weit vor der Ziellinie beginnt Julia Simon zu jubeln und wird von ihren französischen Teamkolleginnen in Empfang genommen. Anna Magnusson freut sich über den zweiten Platz, anschließend kommt Kristina Reztsova an.
 
Herrmann schiebt sich vor
Für Denise Herrmann und die DSV-Staffel ist wenigstens noch der vierte Platz möglich. Nur zwei Sekunden fehlen ihr aktuell auf die Norwegerin Ragnhild Femsteinevik.
 
Simon ohne Druck
An der Spitze des Feldes kann Julia Simon bereits ihre Kräfte sparen, denn Anna Magnusson weist einen Rückstand von über 40 Sekunden auf. Auch Kristina Reztsova wird der dritten Platz für Russland wahrscheinlich recht ungefährdet holen.
 
Letztes Schießen
Kristina Reztsova setzt einen Schuss neben das Ziel. Auch Ragnhild Femsteinevik sowie Federica Sanfilippo unterläuft allerdings das gleiche Missgeschick, wodurch sich doch Reztsova den Vorteil für die Schlussrunde holt. Denise Herrmann riskiert viel, trifft aber zweimal nicht.
 
Letztes Schießen
Die Spannung steigt, denn das abschließende Schießen steht an! Sehr ruhig und souverän legt Julia Simon alle fünf Scheiben um und macht den zweiten Staffel-Sieg für Frankreich in diesem Winter perfekt. Danach sichert Anna Magnusson mit nur einem Nachlader den zweiten Platz für Schweden.
 
Wer holt Rang drei?
Deutlich spannender wird es im Kampf um den dritten Platz auf dem Podest zugehen. Die Russin Kristina Reztsova, Ragnhild Femsteinevik aus Norwegen und die Italienerin Federica Sanfilippo haben dabei die besten Karten.
 
Magnusson verliert Zeit
Auf der Strecke vergrößert Julia Simon den Vorsprung auf die zweitplatzierte Anna Magnusson. Der ersten zwei Plätze scheinen derzeit relativ ungefährdet zu sein.
 
7. Schießen
Es ist bisher nicht der Tag von Hanna Sola. Letztendlich schießt die verunsicherte Athletin aus Belarus sogar zwei Strafrunden und öffnet damit die Tür für Federica Sanfilippo, Kristina Reztsova und Ragnhild Femsteinevik. Auch Denise Herrmann verzichtet auf die Nachladepatronen.
 
7. Schießen
Julia Simon legt sich zum Liegendschießen auf die Matte und startet ihr Schießen. Wie kommt die Französin weg? Fast optimal! Mit nur einem Nachlader verlässt Simon das Stadion und die fehlerfreie Anna Magnusson dadurch nicht näher kommen.
 
Sola geht locker an
Auf den ersten Metern schlägt Hanna Sola nicht das höchste Tempo an, sondern verliert sogar vier Sekunden auf Julia Simon. Hinter der Athletin aus Belarus laufen nun Federica Sanfilippo für Italien sowie die Norwegerin Ragnhild Femsteinevik.
 
Denise Herrmann ist an der Reihe
Auf der letzten Laufrunde hat sich Franziska Hildebrand noch um eine Position verbessern können, wodurch Denise Herrmann auf dem neunten Platz läuft. Das Podest ist jedoch wohl bereits in aussichtslose Ferne gerückt.
 
Letzter Wechsel
Ganz starke Leistung von Justine Braisaz-Bouchet! Die schnelle Französin schickt ihre Teamkollegin Julia Simon mit einem Vorsprung von 13 Sekunden auf Anna Magnusson sowie sogar 36 Sekunden auf Hanna Sola auf das letzte Teilstück.
 
Gutes Rennen von Comola
Überraschend stark präsentiert sich auch die Italienerin Samuela Comola, die ihren Staffel auf dem vierten Rang hält. Derweil scheint Elena Kruchinkina auf der Schlussrunde langsam in der Grenzbereich zu gelangen.
 
Hohes Tempo von Braisaz-Bouchet
Auf der Loipe baut Justine Braisaz-Bouchet ihr Polster erneut um vier Sekunden aus. Mona Brorsson konnte derweil Elena Kruchinkina abhängen, die inzwischen 20 Sekunden hinter der Französin unterwegs ist.
 
5. Schießen
Kann Franziska Hildebrand ein zweites Mal auf die Nachlader verzichten? Die Deutsche kämpft, behält allerdings die Ruhe und zieht die Serie fehlerfrei durch! Im Gegensatz dazu läuft bei der Schweizerin Selina Gasparin gar nichts und handelt sich gleich drei Strafrunden ein.
 
5. Schießen
Justine Braisaz-Bouchet kommt mit einem kleinen Vorsprung zu ihrem zweiten Schießen. Kann sie Frankreich an der ersten Position halten oder kann die Konkurrenz noch mal angreifen? Die Französin patzt einmal, korrigiert ihren Fehler aber sofort! In der Folge laufen auch Elena Kruchinkina und Mona Brorsson nach schönen Schießeinlagen durch die Zeitnahme.
 
Schweiz in den Top-Ten
Die Staffel der Schweizerinnen absolviert bis zu diesem Zeitpunkt einen ordentlichen Auftritt. Selina Gasparin liegt im Moment auf dem achten Rang und befindet sich unmittelbar hinter der Russin Irina Kazakevich.
 
Die Spitze des Feldes
Justine Braisaz-Bouchet, Mona Brorsson und Elena Kruchinkina laufen nach wie vor auf den ersten drei Positionen. Fünf Sekunden hat Frankreich Vorsprung auf Belarus, dann folgt Schweden mit weiteren vier Sekunden Abstand.
 
5. Schießen
Da die führenden Mannschaften allesamt die fünf Ziele ohne Fehler abgeräumt haben, können die Verfolgerinnen keine Zeit aufholen. Immerhin legt Franziska Hildebrand ebenfalls ein sauberes Schießen nach und verbessert sich auf den 14. Platz.
 
5. Schießen
Justine Braisaz-Bouchet, Mona Brorsson und Elena Kruchinkina schmeißen sich für den Liegendanschlag auf die Matten. Alle drei Athletinnen beginnen fast zeitgleich, liefern ein starkes Schießen ab und gehen dicht hintereinander wieder auf die Strecke. Nur die Schwedin hat ein kleines Problem nach Repetieren und büßt ein wenig an Boden ein.
 
Was ist für Hildebrand möglich?
Durch die Strafrunde von Vanessa Hinz muss Franziska Hildebrand jetzt ein erhöhtes Risiko eingehen. Mittlerweile ist der Rückstand der deutschen Staffel auf Frankreich und Justine Braisaz-Bouchet, die die Führung übernommen hat, auf 1:19 Minuten angewachsen.
 
Kleine Abstände
Noch immer ist das Feld an der Spitze eng beisammen. Für Frankreich ist nun Justine Braisaz-Bouchet an der Reihe, bei Schweden übernimmt Mona Brorsson und misst sich unter anderem mit der Norwegerin Karoline Erdal.
 
2. Wechsel
Italien und Belarus laufen zum zweiten Wechsel ein. Dzinara Alimbekava übergibt schließlich auf der ersten Position auf Elena Kruchinkina. Dorothea Wierer schickt die unerfahrene Samuela Comola auf die nächsten sechs Kilometer.
 
Wierer lässt sich nicht überholen
Anscheinend will Dorothea Wierer ihrer Verfolgerin Dzinara Alimbekava nicht vorbeilassen, sondern selbst das Lauftempo bestimmen. Ansonsten kann derzeit nur Chloe Chevalier einigermaßen mithalten.
 
Alimbekava holt auf
Dzinara Alimbekava aus Belarus hat die Lücke zur Italienerin Dorothea Wierer geschlossen. Mit einem kleinen Abstand folgen dahinter Chloe Chevalier aus Frankreich und die Norwegerin Karoline Offigstad Knotten.
 
4. Schießen
Große Probleme hat Vanessa Hinz! Letztlich helfen der Deutschen auch drei Nachladepatronen nicht, weshalb es für Hinz nach langer Zeit auf der Matte in die Strafrunde geht. Deutschland durchquert lediglich auf dem 16. Rang die Zwischenzeit.
 
4. Schießen
Die ersten Athletinnen sind bereits wieder am Schießstand angekommen und bereiten sich auf den Stehendanschlag vor. Ein weiteres Mal feuert Dorothea Wierer den ersten Schuss ab, muss jedoch wieder nachladen. Auch Karoline Offigstad Knotten sowie Dzinara Alimbekava patzen allerdings, sodass doch Wierer die Führung übernimmt.
 
Feld erneut beisammen
Auf der Strecke zeigt sich, dass eigentlich noch nichts passiert ist. Insgesamt acht Mannschaften laufen nun an der Spitze des Feldes. Unter anderem sind Vanessa Hinz sowie Katharina Innerhofer in der Gruppe vertreten.
 
Wierer wieder dran
Auf der Loipe kann Karoline Offigstad Knotten nicht das höchste Tempo anschlagen und verliert erneut ein wenig Zeit. Dorothea Wierer hat die Skienden der Norwegerin fast wieder erreicht, auch Dzinara Alimbekava und Vanessa Hinz liegen nur noch acht Sekunden zurück.
 
3. Schießen
Dzinara Alimbekava aus Belarus bläst mit fünf schnellen Treffern zur Aufholjagd und schiebt sich mit 17 Sekunden Rückstand auf Karoline Offigstad Knotten an die dritte Position. Auch Vanessa Hinz blieb fehlerfrei und verlässt den Schießstand folglich als Fünfte.
 
3. Schießen
Das Duo Karoline Offigstad Knotten und Dorothea Wierer läuft zum Liegendanschlag in das Stadion ein. Unmittelbar davor hat die Italienerin ein kleines Loch gerissen, setzt den ersten Schuss, muss allerdings zweimal nachladen. Dagegen räumt die Norwegerin alles auf Anhieb und zieht vorbei.
 
Abstand bleibt konstant
Karoline Offigstad Knotten und Dorothea Wierer halten das Polster auf die ersten Verfolgerinnen auf der Strecke im gleichen Rahmen. Dahinter drücken aktuell vor allem Dzinara Alimbekava aus Belarus sowie die Schwedin Stina Nilsson mächtig auf das Gaspedal.
 
Hinz in der Verfolgerrolle
Vanessa Voigt konnte eine gute Schlussrunde absolvieren und Vanessa Hinz auf dem dritten Rang ins Rennen schicken. Bei Frankreich läuft nun Chloe Chevalier und auch die Finnen Mari Eder ist in dieser Gruppe mit dabei
 
1. Wechsel
Es geht in den ersten Wechsel! Fast zeitgleich wechseln die Staffeln aus Norwegen und Italien. Marte Olsbu Röiseland übergibt auf der ersten Positionen auf Karoline Offigstad Knotten. Bei Italien ist nun Dorothea Wierer an der Reihe.
 
Voigt kämpft
Auf der letzten Laufrunde hat Vanessa Voigt inzwischen zwei Ränge abgeben müssen, unter anderem ist Anais Chevalier-Bouchet an der Deutschen vorbeigezogen. Auch Schweden mit Johanna Skottheim sowie die Belarusin Iryna Leshchanka sind noch in Schlagdistanz.
 
Röiseland an der Spitze
Die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland hat Lisa Vittozzi aus Italien auf der Loipe überholt, doch die Italienerin beißt und will sich nicht abschütteln lassen. Das Duo läuft derzeit 15 Sekunden vor den ersten Verfolgerinnen.
 
2. Schießen
Einen tollen Auftritt am Schießstand zeigt ebenso Vanessa Voigt, die erneut keinen Nachlader benötigt und als Vierte zurück auf die Loipe geht. Anais Chevalier-Bouchet verfehlte dagegen zweimal das Ziel und verlor damit einige Sekunden auf die ersten Plätze.
 
2. Schießen
Marte Olsbu Röiseland hat die Verfolger wieder an Anais Chevalier-Bouchet herangeführt, somit erreicht eine große Gruppe den Stehendanschlag. Sehr schnell legen die Norwegerin sowie Lisa Vittozzi alle fünf Scheiben um und übernehmen die Führung.
 
Leshchanka hängt zurück
Alles in allem sind die Athletinnen jedoch noch ziemlich dicht beisammen. Aus dem Kreis der Favoritinnen hat einzig Iryna Leshchanka aus Belarus beim ersten Schießen einige Sekunden eingebüßt und dadurch den Anschluss an die Spitze leicht verloren.
 
Kleines Polster für Frankreich
Einen ganz kleinen Vorsprung hat sich Anais Chevalier-Bouchet aus Frankreich auf die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland, die mittlerweile auf Platz zwei stürmt ist, erarbeitet. Dahinter hält sich Vanessa Voigt im Windschatten.
 
1. Schießen
Auch Vanessa Voigt muss nicht zu den Nachladepatronen greifen und nimmt die nächste Runde auf dem fünften Rang in Angriff. Sogar auf Platz zwei läuft aktuell Irene Cadurisch aus der Schweiz.
 
1. Schießen
Zum ersten Mal am heutigen Tage wird es ernst und das gesamte Feld kommt geschlossen zum Schießstand. Wer kann sein Team nach dem Liegendschießen in die beste Ausgangslage bringen? Lisa Vittozzi drückt den ersten Schuss ab, muss allerdings einmal nachladen. Besser macht es Anais Chevalier-Bouchet, die als Erste auf die Strecke zurückkehrt.
 
Wer läuft gegen Voigt?
Vanessa Voigt wird sich als Startläuferin der DSV-Staffel mächtig strecken müssen. Die 24-Jährige duelliert sich auf ihrem Part beispielsweise mit der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland, die den Gesamtweltcup anführt, Anais Chevalier-Bouchet aus Frankreich und der Italienerin Lisa Vittozzi. Derweil ist die Russin Valeriia Vasnetcova leicht gestürzt, steht aber schnell wieder auf den Beinen.
 
Der Staffel-Modus
Alle Athletinnen haben über ihren Abschnitt eine Laufdistanz über sechs Kilometer zurückzulegen. Zudem stellen sich die Läuferinnen jeweils einmal im Liegend- und Stehendanschlag der Aufgabe am Schießstand. Dort stehen drei Nachladepatronen je Serie zur Verfügung. Für jede Scheibe, die dann immer noch nicht gefallen ist, müssen 150 Extrameter in der Strafrunde gelaufen werden.
Auf geht´s!
Der Startschuss der Frauen-Staffel ist gefallen und sofort beginnen die Positionenkämpfe aller Startläuferinnen! Für das deutsche Quartett macht Vanessa Voigt den Anfang und konkurriert auf den ersten sechs Kilometern unter anderem mit der Österreicherin Julia Schwaiger sowie Irene Cadurisch aus der Schweiz.
 
Perfekte äußere Bedingungen
Wie schon während den vorherigen Tagen können die Athletinnen in Ruhpolding erneut bestes Winterwetter genießen. Die Sonne strahlt über dem Stadion bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und der Wind spielt nahezu keine Rolle. Außerdem gilt die Laufrunde nicht als sonderlich anspruchsvoll.
 
Wer sind die Favoritinnen?
Rund drei Wochen vor Beginn der olympischen Spiele in Peking fehlen neben Lisa Theresa Hauser weitere bekannte Größen auf der Startliste. Bei den Schwedinnen verzichten Hanna und Elvira Öberg auf das Rennen und auch im norwegischen Aufgebot stehen, abgesehen von Marte Olsbu Röiseland, drei Läuferinnen aus der zweiten Reihe. Im Gegensatz dazu schonen Frankreich, Belarus und Russland ihre Athletinnen nicht, sondern peilen den Sieg mit den jeweiligen Bestbesetzungen an.
 
Häcki zurück im Swiss-Team
Auch die Mannschaft der Schweizerinnen ist maximal ein Geheimtipp. Immerhin kehrt Lena Häcki, die in der vergangenen Woche die Mixed-Staffel in Oberhof ausgelassen hat, als Schlussläuferin zurück in das Aufgebot. Die 26-Jährige hofft, von einer guten Vorarbeit von Irene Cadurisch, Elisa Gasparin sowie Selina Gasparin profitieren zu können. Das beste Resultat der Eidgenossinnen war in dieser Saison der neunten Platz beim Weltcup-Auftakt in Östersund.
 
ÖSV ohne Hauser
Ohnehin wäre das Quartett des österreichischen Skiverbandes lediglich in der Außenseiterrolle im Kampf um die Spitzenpositionen gewesen, nun lässt auch noch Lisa Theresa Hauser den Wettkampf aus und die Chancen der Mannschaft damit weiter sinken. Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer und Christina Rieder konnten am Mittwoch im Sprint ein weiteres Mal nicht überzeugen und verpassten allesamt den Verfolger der 60 Athletinnen. Komplettiert wird das ÖSV-Team von der unerfahrenen Anna Juppe, die an der dritten Position auf die Strecke gehen wird.
 
DSV will angreifen
Beim zweiten Heim-Weltcup nach Oberhof strebt das Team des deutschen Skiverbandes den ersten Staffel-Podestplatz im laufenden Winter an. Auf Platz fünf in Östersund sowie dem vierten Rang in Hochfilzen scheiterte die Mannschaft bislang zweimal hauchdünn an diesem Ziel. Startläuferin am heutigen Tag wird Vanessa Voigt sein, die sich durch ihr stabiles Schießen im vorderen Feld festbeißen soll. Anschließend folgen Vanessa Hinz und die wiedererstarkte Franziska Hildebrand, bevor Denise Herrmann den letzten Part übernehmen wird.
 
Herzlich willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding! Am dritten Wettkampftag in den Chiemgauer Alpen steht die 4x6-Kilometer-Staffel der Frauen auf dem Programm. Um 14:30 Uhr soll es losgehen!