Das war es für heute auch schon vom Biathlon-Weltcup! Morgen greifen dann auch die Männer mit ihrer Staffel ins Geschehen ein, ehe es am Freitag mit den Sprintwettbewerben weitergeht. Tschüss aus Ruhpolding und bis zum nächsten Mal!
Österreich und Schweiz stark, aber auf der Strecke chancenlos
Die Quartetts aus Österreich und der Schweiz haben mit nur je vier Nachladern das zweitbeste Schießergebnis dieser Staffel erzielt. Nur Tschechien (3 Nachlader) schoss besser. Dennoch fehlen Anna Juppe und Lena Häcki-Groß am Ende auf den Rängen sieben und neun fast anderthalb Minuten aufs Podium.
Preuß trudelt auf der Sechs ein
Lange war das deutsche Quartett hier auf Treppchenkurs und lief sogar um den Sieg mit. Vanessa Voigt, Julia Tannheimer und Janina Hettich-Walz lieferten tolle Vorstellungen ab und auch Franziska Preuß hielt auf ihrer ersten Runde voll mit. Beim finalen Stehendschießen versagten der erfahrenen Deutschen dann aber die Nerven und es ging in die Runde. So war nicht mehr als Platz sechs für den DSV drin.
Norwegen schnappt sich noch den Sieg!
Ein irres Finish von Maren Kirkeeide! Die Norwegerin brennt eine unfassbare letzte Runde in den Schnee, kommt Lisa Vittozzi immer näher und fliegt dann auf der Zielgeraden aus dem Windschatten noch an der Italienerin vorbei! Hanna Öberg sichert Rang drei für Schweden vor Frankreich und Tschechien.
Vittozzi fliegt davon!
Was für ein Auftritt von Lisa Vittozzi! Die Italienerin hängt Simon sofort ab und läuft mehrere Sekunden Vorsprung heraus. Italien steuert hier auf den Tagessieg zu. Dahinter wird Simon von Kirkeeide und Öberg geschnappt!
Preuß ballert sich raus!
Ist das bitter! Ausgerechnet Franzi Preuß verballert am Schießstand ein deutsches Podium! Die Deutsche muss sogar in die Strafrunde und hat damit keine Chance mehr.
Achtes Schießen
Vittozzi gegen Simon! So lautet hier wohl das Duell um den Tagessieg! Beide ziehen ihr Stehendschießen blitzsauber durch und gehen mit 13 Sekunden Vorsprung auf Norwegen und Schweden auf die letzte Runde.
Ein letzter Stehendanschlag
Wer behält stehend die Nerven? Vittozzi und Simon sind zuerst auf der Matte, doch Kirkeeide, Preuß und Öberg sind nur wenige Sekunden zurück.
Sechskampf um den Sieg
Weiterhin ist diese Staffel an Spannung nicht zu überbieten. Italien und Frankreich liegen ganz vorne nur wenige Sekunden vor Schweden, Norwegen, Deutschland und Tschechien. Die Entscheidung wird im letzten Schießen fallen!
Österreich verabschiedet sich
Für den ÖSV ist der Kampf um die Medaillen nach einem bis dato tollen Rennen vorbei. Anna Juppe muss zweimal nachladen und liegt nun schon 45 Sekunden hinter der Spitze. Noch eine halbe Minute weiter zurück liegt die Schweiz mit Lena Häcki-Groß.
Siebtes Schießen
Vittozzi und Simon legen brillante Schießeinlagen hin und gehen gemeinsam mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden auf die vorletzte Runde. Preuß behält die Nerven, nietet auch alles um und ist nun wieder Dritte mit leichtem Vorsprung auf Tschechien und Norwegen. Öberg muss für Schweden dreimal nachladen und liegt ein Stück zurück.
Preuß mach Boden gut
Beim Wechsel lag Franziska Preuß über 13 Sekunden hinter der Spitze, nun sind es keine zehn mehr. Anna Juppe fällt weiter zurück, während die sechs Nationen vorne ziemlich geschlossen zum Liegendschießen kommen.
Spannung pur!
Sieben Nationen kämpfen hier nach dem letzten Wechsel noch um den Sieg! Und was sind da für große Namen dabei! Lisa Vittozzi führt das Feld für Italien an und wird gejagt von Hanna Öberg (Schweden) und Julia Simon (Frankreich). Norwegens Maren Kirkeeide und die Tschechin Vinklakova sind dran, Franzi Preuß liegt ungefähr fünf Sekunden zurück. Anna Juppe fehlen weitere sieben Sekunden.
Letzter Wechsel
Vobornikova bricht hinten raus ein und wird sogar noch von Italien und Schweden geschnappt. Direkt hinter der Tschechin folgen dann Norwegen und Frankreich. Alle liegen innerhalb von sieben Sekunden. Fünf weitere zurück folgen Deutschland und Österreich.
Was für ein Tempo!
Braisaz-Bouchet feuert auf ihrer letzten Runde alles raus und halbiert den Rückstand von 26 Sekunden schon auf dem ersten Kilometer! Davon profitieren auch Deutschland mit Janina Hettich-Walz und Österreich mit Anna Andexer. Die Schweiz liegt nach drei Nachladern von Aita Gasparin nun eine Minute zurück.
Hettich-Walz muss kämpfen
Janina Hettich-Walz braucht stehend gleich alle drei Nachlader, kommt aber zum Glück ohne Strafrunde durch und bleibt damit im Kampf ums Podium in der Verlosung. 16 Sekunden hinter Tschechien duellieren sich aktuell Norwegen, Italien, Schweden und Österreich. Deutschland liegt weitere zehn Sekunden zurück und Hettich-Walz läuft nun im Windschatten von Justine Braisaz-Bouchet, die auch dreimal nachladen musste.
Sechstes Schießen
Wann erleben wir hier den ersten richtigen Patzer am Schießstand? Vobornikova liefert ihn schon mal nicht und nietet wieder alles um. Nach sechs Schießen ist Tschechien ohne Nachlader und geht mit deutlichem Vorsprung zurück auf die Strecke! Alle anderen Nationen müssen nachladen!
Zehn Sekunden
Langsam aber sicher setzt das Trio aus Frankreich, Schweden und Tschechien sich vorne ab und wird ungefähr zehn Sekunden Vorsprung mit zum Stehendschießen bringen.
Braisaz-Bouchet zieht an
Justine Braisaz-Bouchet ist aktuell die stärkste Läuferin im Biathlonweltcup und will das nun natürlich ausspielen. Die Französin drückt vorne voll aufs Gas und nur Elvira Öberg kann halbwegs mitgehen, während Vobornikova kämpfen muss. Sechs Sekunden zurück folgt die Gruppe mit Deutschland, Österreich, Norwegen und Italien.
Fünftes Schießen
Janina Hettich-Walz muss ebenso wie die Italienerin Carrara einmal nachladen und fällt leicht zurück, während Tschechien, Frankreich, Schweden und Österreich ohne Nachlader zurück auf die Strecke stürmen.
Vollversammlung am Schießstand
Zum fünften Schießen kommen dann gleich acht Nationen nahezu gleichzeitig. was für eine Spannung hier in Ruhpolding!
Frankreich wieder da
Für die französische Mannschaft spielt Justine Braisaz-Bouchet ihre Stärken in der Loipe auch heute wieder voll aus und läuft auf der ersten Runde mal locker die 15 Sekunden Rückstand vom Wechsel zu. Auch Norwegen und Österreich mit Anna Andexer sind wieder ganz vorne dabei.
Öberg macht Tempo
Die stärkste Läuferin in der Führungsgruppe ist nun die Schwedin Elvira Öberg, die auch gleich das Tempo anzieht. Hettich-Walz läuft dahinter gleichauf mit der Italienerin Michela Carrara und der Tschechin Tereza Vobornikova.
Zweiter Wechsel
Vier Nationen liegen zur Halbzeit des Rennens nahezu gleichauf! Die Schwedin Gestblom übergibt mit minimalem Vorsprung auf Elvira Öberg, direkt dahinter schickt Julia Tannheimer nun Janina Hettich-Walz ins Rennen. Auch Italien und Tschechien sind ganz vorne dabei.
Quintett fliegt weg
Angeführt von der unheimlich laufstarken Tannheimer hat sich vorne eine Fünfergruppe abgesetzt, zu der auch noch die Schwedin Gestblom gehört. Dahinter folgt eine Gruppe mit 10-15 Sekunden Rückstand, zu der nach je drei Nachladern auch Frankreich und Norwegen gehören.
Viertes Schießen
Was für ein Auftritt von Julia Tannheimer! Die Deutsche musste auf der zweiten Runde viel investieren, lässt aber im Stehendanschlag trotzdem alle für Scheiben blitzschnell weiß werden und geht als Erste auf ihre letzte Runde! Auch Wierer, Hauser und die Tschechin Charvatova kommen sauber durch und liegen nur wenige Sekunden zurück.
Alles wieder zusammen
Kurz vor dem nächsten Schießen ist alles wieder beisammen! Wierer konnte sich vorne nicht absetzen und eine Gruppe von acht Nationen nähert sich dem Stadion. Julia Tannheimer und Lisa Hauser sind ebenso voll dabei, wie Schweden und Norwegen.
Tannheimer muss kämpfen
Julia Tannheimer benötigt am Schießstand einen Nachlader und schießt auch nicht allzu schnell, sodass es mit 17 Sekunden Rückstand an der Spitze einer kleinen Gruppe wieder auf die Runde geht. Die Schweizerin Amy Baserga liegt weitere zehn Sekunden zurück.
Drittes Schießen
Was für eine Schießeinlage von Dorothea Wierer! Die Italienerin fängt blitzschnell an und nietet in unter 20 Sekunden alle fünf Scheiben um. Italien übernimmt die Führung mit fünf Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Juni Arnekleiv. Es folgen Tschechien, Österreich, Frankreich und Schweden.
Lücke geschlossen!
Dorothea Wierer macht nun für die Verfolgerinnen Tempo und verringert den Rückstand auf Michelon immer weiter. Kurz vor dem dritten Schießen ist die Lücke nahezu geschlossen.
Vorsprung bleibt konstant
Michelon hält den französischen Vorsprung auf ihrer ersten Runde bei ca. acht Sekunden. In der Verfolgergruppe ist nun Julia Tannheimer für Deutschland unterwegs und misst sich u.a. mit Dorothea Wierer aus Italien und der Österreicherin Lisa Hauser.
Erster Wechsel
Wenig überraschend übergibt Lou Jeanmonnot führend auf Oceane Michelon. Den Vorsprung hätte die Gesamtweltcupführende aber nach zwei perfekten Schießeinlagen sicher gerne größer als sechs Sekunden gehabt. Hannah Auchentaller übergibt für Italien an Position zwei direkt vor Anna Gandler aus Österreich. Vanessa Voigt folgt ein paar Sekunden später, die Schweizerin Lea Meier hat weitere zehn Sekunden im Gepäck.
Jeanmonnot kommt nicht weiter weg
Auf der letzten Runde könnte Lou Jeanmonnot nun natürlich alles raushauen, hat sich aber entweder verzockt oder die Verfolger haben zugelegt. Die Französin kommt nicht weiter weg und die Lücke wird sogar kleiner. Voigt kann in der Verfolgungsgruppe nicht ganz vorne mitgehen, hält aber Anschluss.
Voigt voll dabei
Jawoll! Auch Vanessa Voigt bleibt fehlerfrei und liefert eine Topleistung ab. Gemeinsam mit den Staffeln aus Schweden, Estland, Tschechien und Österreich geht es auf die Verfolgung von Jeanmonnot. Norwegen musste zweimal nachladen und liegt ein paar Sekunden zurück.
Zweites Schießen
Mit fast neun Sekunden Vorsprung kommt Jeanmonnot zum Stehendschießen und geht wieder auf die Eins. Die Französin lässt sich Zeit mit dem ersten Schuss und feuert dann fünfmal perfekt ins Ziel. Frankreich wird mit einer klaren Führung auf die letzte Runde gehen.
Die Lücke geht auf
Unwiderstehlich geht Jeanmonnot in der Eins-Eins-Technik vorneweg und distanziert die Konkurrenz immer weiter. Sieben Sekunden liegen Voigt und Co. nun schon zurück. Die Deutsche läuft ihr Tempo und versucht gar nicht, die Französin wieder zu stellen.
Acht Nationen vorneweg
Ganz vorne hat sich nun eine Gruppe von acht Läuferinnen gebildet, die einen kleinen Vorsprung haben. Angeführt wird diese von Lou Jeanmonnot , die nun richtig aufs Tempo drückt. Anna Gandler folgt ein Stück dahinter und muss eine kleine Lücke zulaufen.
Erstes Schießen
Jetzt geht es erstmals an die Scheiben! Jeanmonnot geht doch noch auf die erste Matte und schießt legt eine fehlerfreie Serie hin. Das gilt aber auch für Vanessa Voigt, die ganz schnell im Anschlag ist und alle fünf Scheiben blitzschnell umlegt. Auch die anderen Topnationen Schweden und Norwegen sowie Österreich mit Anna Gandler und die Schweiz mit Lea Meier kommen ohne Nachlader durch.
Jeanmonnot und Voigt machen Tempo
Ganz vorne zeigt sich neben der schnellen Französin Jeanmonnot auch Vanessa Voigt auf dieser ersten Runde immer wieder. Die Deutsche, die ihre Stärken traditionell vor allem am Schießstand hat, scheint sich heute gut zu fühlen und kommt nun sogar als erste Athletin zum ersten Schießen.
Feld bleibt geschlossen
Auf der etwas anspruchsvolleren Strecke in Oberhof hatte Jeanmonnot sich gleich auf der ersten Runde abgesetzt. Ob das auch heute wieder der Plan der französischen Mannschaft war, ist nicht sicher, aber auf jeden Fall bleibt das Feld auf dem ersten Kilometer noch dicht zusammen.
Startschuss
Ab geht die Post! Die Frauenstaffel von Ruhpolding ist unterwegs. Für Deutschland ist Vanessa Voigt unterwegs und misst sich u.a. mit der Französin Lou Jeanmonnot, Marthe Kraakstad Johansen aus Norwegen und der Schwedin Johanna Skottheim.
Gleich geht´s los!
Langsam aber sicher steigt die Spannung in Ruhpolding! Die Startläuferinnen der insgesamt 19 Nationen haben sich bereits am Start aufgereiht und machen sich bereit für einen hoffentlich spannenden und fairen Wettkampf. Die Bedingungen sind an diesem Mittwoch sehr ordentlich. Neuschnee oder Nebel suchen wir vergebens und auch der Wind hält sich in Grenzen.
Schweiz unverändert
Die Staffel aus der Schweiz darf sich nach dem Fiasko von Oberhof mit zwei Strafrunden, zwölf Nachladern und Rang 13 nochmal in der gleichen Besetzung beweisen. Lea Meier, Amy Baserga, Aita Gasparin und Lena Häcki-Groß wurden erneut nominiert.
Österreich wieder mit Hauser
Das ÖSV-Team kann heute wieder auf Lisa Theresa Hauser bauen. Die Verfolgungs-Siegerin von Östersund musste die Staffel in Oberhof zuletzt krankheitsbedingt auslassen und wird heute an Position zwei von Anna Gandler übernehmen. Auch Anna Andexer ist zurück im Team und übergibt dann auf Schlussläuferin Anna Juppe. Dunja Zdouc und Lea Rothschopf müssen im Vergleich zur Vorwoche weichen.
Eine Änderung beim DSV-Team
Die deutsche Mannschaft tritt im Vergleich zum letzten Staffelrennen in Oberhof leicht verändert an. Anstelle von Selina Grotian wird heute Vanessa Voigt eröffnen und an Julia Tannheimer übergeben. Janina Hettich-Walz läuft an Position drei und wird versuchen, Schlussläuferin Franziska Preuß so ins Rennen zu schicken, dass ein weiterer Podestplatz für den DSV drin ist.
Generalprobe für Olympia
Die vierte Staffel dieses Winters ist gleichzeitig die letzte vor den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d´Ampezzo und damit auch die letzte Chance für die antretenden Nationen, die optimale Besetzung zu finden. Von den bisherigen drei Staffeln gingen zwei an das französische Team um die Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot, einmal siegte Schweden. Die deutsche Mannschaft hat nach einem katastrophalen Auftakt in Östersund zuletzt mit zwei dritten Plätzen in Hochfilzen und Oberhof überzeugt.
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding! Um 14:30 Uhr geht´s los mit dem Staffelrennen der Frauen über 4x6 Kilometer!