Ski Alpin
24.03.2026, 09:30
Lillehammer, Norwegen
Riesenslalom der Herren BEENDET
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Auf Wiedersehen!
In Hafjell geht es gleich weiter mit dem letzten Slalom der Frauen in diesem Winter. Der steht bei den Männern dann am morgigen Mittwoch an. Wir sind dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Dienstag!
 
Nur Meillard mit Punkten
Für die Schweizer lief der letzte Tag im Riesenslalom durchwachsen. Neben Marco Odermatt sich nach seinem überraschenden Ausfall im ersten Durchgang von der Kugel verabschieden musste, lief es auch bei Luca Aerni und Thomas Tumler nicht nach Wunsch. Sie verpassten auf den Plätzen 16 und 17 die Punkteränge.
 
Brennsteiner fällt vom Podest
Im Team der Österreicher holt sich Stefan Brennsteiner das beste Ergebnis. Brennsteiner, der zur Halbzeit noch Zweiter gewesen war, fiel im Finale auf den vierten Platz zurück. Joshua Sturm und Marco Schwarz beendeten den Tag auf den Plätzen sieben und neun in den Top Ten. Patrick Feurstein wurde 22., womit er ohne Punkte bleibt.
 
DSV-Trio holt Punkte
Für das deutsche Trio gab es zum Abschluss der Riesenslalom-Saison Punkte zu bejubeln. Anton Grammel machte im Finaldurchgang fünf Plätze gut und wurde Siebter. Bei Fabian Gratz reichte es zu Platz zehn. Jonas Stockinger arbeitete sich im zweiten Durchgang von Platz 19 auf Platz elf nach vorne.
 
Pinheiro Braathen jubelt doppelt!
Lucas Pinheiro Braathen darf auf dem Hang, auf dem er als Kind Skifahren gelernt hat, heute doppelt jubeln! Nachdem sich Pinheiro Braathen beim Ausfall von Marco Odermatt, bereits zur Halbzeit in Führung gesetzt hatte, ließ er auch im Finale nichts anbrennen und sicherte sich mit 0,58 Sekunden Vorsprung nicht nur den Tagessieg, sondern auch die kleine Kugel in der Riesenslalomwertung. Loic Meillard hatte kurzzeitig auch die Hand an der Kugel, wurde aber noch von Braathen abgefangen und beendet den Tag auf Platz zwei. Atle Lie McGrath, gegen den Pinheiro Braathen dann morgen um die kleine Kristallkugel im Slalom fighten wird.
 
Lucas Pinheiro Braathen (BRA)
Nun entscheidet sich, wer die Kugel von Odermatt übernehmen wird. Ist es Meillard oder Lucas Pinheiro Braathen? Der Brasilianer muss heute Vierter werden, damit es sich ausgeht, doch damit gibt er sich nicht zufrieden. Pinheiro Braathen liefert vom ersten Schwung an eine tolle Fahrt ab. Die Schwünge sind sauber, die Linie passt und er erlaubt sich keinen Fehler. Pinheiro Braathen holt sich den Sieg und damit auch die Kugel!
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Die Chance von Meillard auf die Kugel bleibt am Leben. Stefan Brennsteiner liegt lange vorne, macht ordentlich Druck in Richtung des Schweizers, verliert aber im unteren Abschnitt komplett die Linie. Im Ziel reicht es für Rang drei.
 
Loic Meillard (SUI)
Nun geht es nicht nur in die Entscheidung um den Tagessieg, sondern auch um die Slalomkugel. Loic Meillard muss vorlegen und braucht den Sieg, wenn er bei einem Patzer von Pinheiro Braathen der lachende Dritte sein möchte. Meillard startet gut, kann seinen Vorsprung zunächst ausbauen. Meillard bleibt gut darauf, verliert unten raus allerdings noch etwas Zeit, nachdem er mehr Schwierigkeiten bekommt. Für die Führung reicht es am Ende aber dennoch knapp. Er geht an McGrath vorbei. Nun kommt es darauf an, was die nächsten beiden Läufer zeigen.
 
Fabian Gratz (GER)
Kann Fabian Gratz heute auf das Podest fahren? Dafür bräuchte der DSV-Starter noch einmal so eine Fahrt wie im ersten Durchgang. Gratz verliert oben in Richtung der starken Norweger, hält aber die Führung. Dann aber verliert Gratz die Linie, kommt nicht mehr über die Ski und verliert richtig an Zeit! Gratz fällt auf den siebten Platz zurück.
 
Atle Lie McGrath (NOR)
Atle Lie McGrath hat auf diesem Hang das Skifahren gelernt und wird sich morgen gegen Pinheiro Braathen um die Slalomkugel duellieren. Aber auch heute gibt es noch einmal ein tolles Ergebnis für McGrath im Riesenslalom. Mit einer sauberen und cleveren Fahrt holt er sich mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Bestzeit.
 
Marco Schwarz (AUT)
Nach dieser Vorstellung ist nun auch Marco Schwarz gefordert. Was kann der Österreicher dagegenhalten? Schwarz findet diesmal nicht das richtige Timing und muss den Angriff nach vorne früh abhaken. Vor allem im Steilhang kommt er nicht gut zurecht, danach verliert er bis ins Ziel kontinuierlich Zeit. 0,97 Sekunden Rückstand bedeuten Platz fünf.
 
Timon Haugan (NOR)
Als nächster Athlet wirft sich Timon Haugan aus dem Starthaus. Der Norweger zeigt, dass er noch mal vorne angreifen möchte, kommt super durch die ersten Tore und kann seinen Vorsprung bei Sonnenschein ausbauen. Wenn er das bis unten durchbringt, wird es die sichere Führung geben. Haugan knallt sogar die Laufbestzeit im Finale hin und ist mit 0,79 Sekunden souveräner Spitzenreiter.
 
Leo Anguenot (FRA)
Leo Anguenot ist wieder voll am Limit unterwegs, immer mit Zug nach vorne. Doch diesmal wird er dafür nicht belohnt. Er überdreht, rutscht am Innenski weg und scheidet aus. Damit sorgt er für den ersten Ausfall im Finale.
 
Sam Maes (BEL)
42 Hundertstel nimmt Sam Maes mit auf die Piste. Reicht das, um die beiden Spitzenreiter abzufangen? Schon in den ersten Toren verliert Maes richtig an Zeit, kurz darauf muss er alles reinlegen, um im Rennen zu bleiben. Eine Rettungsaktion, die sich lohnt. Maes sichert sich knapp die Spitze.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Völlig verpatzter Lauf von Henrik Kristoffersen! Er scheint den ganzen Lauf über damit zu kämpfen, die passende Position über seinem Ski zu finden, verliert dadurch von oben bis unten richtig an Zeit und kann insbesondere im zweiten Teil nichts ausrichten. Kristoffersen fällt mit einer satten Sekunde Rückstand auf Platz zehn zurück.
 
Joshua Sturm (AUT)
Was ist denn heute los? Zum zweiten Mal im zweiten Durchgang gibt es Zeitgleichstand! Joshua Sturm legt oben stark los und holt über vier Zehntel auf Grammel heraus. Auch im Mittelteil zeigt der ÖSV-Läufer eine starke Fahrt, verliert danach aber etwas. Im Schlussteil unterläuft ihm noch ein Fehler. Im Ziel reicht es zeitgleich mit Grammel trotzdem für die Führung.
 
Anton Grammel (GER)
Ganz anders läuft es wenig später für Anton Grammel! Der Deutsche kommt oben sauber raus, baut seinen Vorsprung aus dem ersten Durchgang sogar weiter aus und zeigt viele starke Passagen. Mit der zweitbesten Laufzeit im zweiten Durchgang übernimmt er die Führung von Stockinger und Pinturault.
 
Thomas Tumler (SUI)
Frust bei Thomas Tumler! Im oberen Teil der Strecke ist er noch voll dabei, dann aber verliert er völlig den Zug, findet überhaupt nicht mehr rein und die Lücke nach vorne reißt auf! Er ist nur noch Siebter!
 
Zan Kranjec (SLO)
Bei Zan Kranjec passte schon im ersten Durchgang nichts zusammen und auch jetzt fährt der Slowene seinen Schwüngen bis nach unten hinterher. Da ist nicht viel drin und es geht weit nach hinten zurück.
 
Alexis Pinturault (FRA)
Nun heißt es Abschied nehmen von einem der größten Athleten des Sports. Alexis Pinturault wird heute seine letzte Fahrt in seiner Karriere machen. Wer ihn kennt, weiß, dass er darin keinesfalls zurückstecken wird. Pinturault macht von oben an richtig Druck, fährt einen sauberen Schwung und am Ende steht doch tatsächlich die gleiche Gesamtzeit wie bei Stockinger zu Buche. Unten angekommen gibt es dann obendrauf die Champagnerdusche der Teamkollegen im Ziel.
 
Luca Aerni (SUI)
0,33 Sekunden Vorsprung nimmt Luca Aerni aus der Schweiz mit in seinen Lauf und die sind oben schnell weg. Aerni kommt zwar deutlich besser über die Wellen als noch im ersten Durchgang, hat aber große Schwierigkeiten, viel Geschwindigkeit aufzubauen und verliert bis zum Zielhang richtig an Zeit. Es geht auf Platz vier zurück. Entsprechend enttäuscht blickt er dann unten in die Kameras.
 
River Radamus (USA)
River Radamus kann seinen Vorsprung zunächst gut ausbauen, dann aber wendet sich, unten raus, das Blatt zugunsten des DSV-Starters. Radamus findet den Weg um die Stangen nicht mehr sauber und fällt mit 0,13 Sekunden Rückstand auf Platz drei zurück.
 
Filip Zubcic (CRO)
Filip Zubcic geht mit einem knappen Vorsprung ins Rennen, kann Jonas Stockinger den Kroaten abfangen? Zubcic riskiert viel mit aggressiv abgestimmtem Material, das ihm einiges an Kraft abverlangt. Er bringt den Lauf zwar sauber durch, ohne sichtbare Fehler, doch die Zeit läuft gegen ihn. Abschnitt für Abschnitt verliert er auf Stockinger. Im Ziel wird es eng, aber es reicht nicht: Zubcic bleibt knapp hinter dem Deutschen zurück.
 
Jonas Stockinger (GER)
Jonas Stockinger ist als erster deutscher Starter im Finale am Anlauf. Was gelingt ihm zum Abschluss?Trotz Rückenschmerzen erwischt er einen ordentlichen Start und behauptet zunächst seine Linie. Im Mittelteil lässt er etwas Zeit liegen, doch im unteren Abschnitt passt dann wieder alles zusammen. Im Ziel leuchtet die Eins auf. Stockinger übernimmt mit 26 Hundertstel Vorsprung die Führung.
 
Alex Vinatzer (ITA)
Wie gut der Run des Juniors war, zeigt sich nun bei Alex Vinatzer. Oben hat der Italiener den Youngster noch im Griff, ab dem Mittelteil schwingt das Pendel aber zugunsten von Bakkevig. Vinatzer kann die Schwünge nicht mehr sauber hinbringen, hat ein paar Probleme und muss sich 0,48 Sekunden dahinter einreihen.
 
Rasmus Bakkevig (NOR)
Rasmus Bakkevig kennt die Strecke in Lillehammer von seinem Training und zeigt sich jetzt stabiler als noch im ersten Durchgang. Bakkevig geht wieder mutig rein, zeigt gute Schwünge und übernimmt unten souverän mit 0,77 Sekunden erst einmal die Spitze. Wozu das in der Summe reicht, zeigt sich dann in den nächsten Minuten. Unten ist die Laune entsprechend groß und er jubelt mit breitem Lächeln dem Publikum entgegen.
 
Giovanni Franzoni (ITA)
Was geht bei Giovanni Franzoni, der sich zum Abschluss der Saison auch noch mal im Riesenslalom versuchen möchte. Der Speedfahrer wird sicherlich auch nicht viele Plätze aufholen, macht es aber besser als Feurstein und zieht am Ende um mehr als drei Sekunden vorbei. Man darf aber natürlich nicht vergessen, dass der Österreicher unten den Steher hatte.
 
Patrick Feurstein (AUT)
Patrick Feurstein eröffnet den zweiten Durchgang. 23 Starter sind noch im Rennen, die besten 15 holen heute Punkte. Nach seinem großen Patzer im ersten Lauf dürfte der Österreicher allerdings zu weit zurückliegen. Kann er sich zumindest mit einem guten Lauf verabschieden? In den Wellen hat er erneut Probleme, kommt diesmal aber besser durch als zuvor. Unten folgt dann ein Steher, der ihm noch mal viel Zeit kostet. So wird er sich das sicherlich nicht vorgestellt haben.
 
Pinheiro Braathen kann kleine Kugel sichern
Für Marco Odermatt entwickelt sich die Piste in Hafjell immer mehr zum Albtraum. Nach einem enttäuschenden Super-G erlebt der Schweizer auch im Riesenslalom einen bitteren Rückschlag. Nach mehreren Fehlern fuhr Odermatt im ersten Durchgang am Tor vorbei. Damit eröffnet sich für Lucas Pinheiro Braathen die große Chance im Kampf um die kleine Kristallkugel. Der Brasilianer führt nach dem ersten Durchgang und benötigt mindestens Platz vier, um sich den Sieg in der Riesenslalom-Wertung zu sichern.
 
Willkommen zurück!
Willkommen zurück beim Weltcup-Finale im Riesenslalom der Männer. In 15 Minuten geht es in den Finaldurchgang. Noch dabei sind 23 Starter.
 
Finale um 12:30 Uhr
Damit verabschieden wir uns vorerst vom Riesenslalom-Finale der Männer in Hafjell. In Norwegen übernehmen nun die Frauen das Geschehen. In wenigen Minuten startet der erste Durchgang im letzten Slalom des Winters. Die Männer sind dann um 12:30 Uhr wieder an der Reihe. Wir melden uns pünktlich zurück!
 
Tumler und Aerni außerhalb der Top Ten
Neben Odermatt hatten auch Tumler und Aerni nicht ihre besten Fahrten abliefern können. Thomas Tumler geht das Finale später von Platz 13 an, während Aerni nach vielen Fehlern den 15. Platz belegt.
 
Die übrigen Österreicher
Hinter Brennsteiner hat sich auch Marco Schwarz mit Platz sechs in den Top Ten platzieren können. Joshua Sturm liegt zur Halbzeit auf der elften Position. Bei Patrick Feurstein steht Platz 23 zu Buche. Haaser war ausgeschieden und ist gleich im Finaldurchgang nicht mehr dabei.
 
Gratz mit Podestchance
In einer guten Ausgangslage liegt nach dem ersten Durchgang Fabian Gratz. Der DSV-Starter hat mit nur 0,14 Sekunden Rückstand zu Meillard noch die Chance, ins Geschehen einzugreifen. Anton Grammel liegt als Zwölfter in den Punkterängen. Jonas Stockinger liegt auf dem 19. Platz.
 
Pinheiro Braathen führt nach Odermatt-Ausfall
Damit ist der erste Durchgang beendet und er hatte es direkt in sich. Gleich zu Beginn sorgte der Ausfall von Marco Odermatt nach einem großen Fehler auf den Wellen für einen echten Paukenschlag. Damit ist der Weg frei für Lucas Pinheiro Braathen, der nun alle Chancen hat, sich die kleine Kristallkugel im Riesenslalom zu sichern. Der Brasilianer führt zur Halbzeit und hat damit beste Karten. Ein vierter Platz würde ihm heute bereits reichen, um die Disziplinenwertung für sich zu entscheiden. Zweiter ist Stefan Brennsteiner aus Österreich mit 0,21 Sekunden Rückstand. Loic Meillard ist mit 0,63 Sekunden Dritter.
 
Giovanni Franzoni (ITA)
Giovanni Franzoni macht den Abschluss im ersten Durchgang. Der Italiener ist aufgrund der 500-Punkte-Regel am Anlauf. Es geht für ihn sicherlich auch vor allem um die Erfahrung und nicht um ein Topergebnis. Franzoni kommt oben solide raus, hat dann aber doch einige unsaubere Schwünge und Fehler. Aber auch er kommt durch und wird später im Finale wieder mitmischen.
 
Rasmus Bakkevig (NOR)
Rasmus Bakkevig hat die Starterlaubnis durch seinen Titel bei der Junioren-WM gesichert hatte. Auf seiner Heimpiste legt er mutig los, muss aber auch früh eingreifen, um einen Ausfall zu verhindern. Bakkevig liefert technisch einige starke Schwünge ab und kommt am Ende ins Ziel. Damit wird er gleich noch einmal randürfen.
 
Jonas Stockinger (GER)
Jonas Stockinger wird seinerseits im zweiten Durchgang zulegen müssen, wenn er Punkte beim Finale mitnehmen möchte. Stockinger schüttelt im Ziel enttäuscht den Kopf, da hat er sich sicherlich auch mehr vorgenommen. Mit 2,56 Sekunden Rückstand ist er 19.
 
Joshua Sturm (AUT)
Joshua Sturm macht es im Anschluss besser. Auf der Piste ist das ganz große Ergebnis nicht mehr möglich und so ist jeder Platz wertvoll. Sturm setzt seine Schwünge gut, vermeidet die großen Probleme und landet auf dem starken elften Platz.
 
Patrick Feurstein (AUT)
Mit Patrick Feurstein ist der nächste österreichische Läufer gefragt. Der Lauf beginnt solide, doch dann unterläuft ihm ein großer Fehler. Er bleibt am Innenski hängen, gerät stark aus dem Gleichgewicht und steht kurz vor dem Ausfall. Mit viel Mühe bringt er sich noch um das Tor. Die Zeit ist damit natürlich dahin, doch immerhin rettet sich Feurstein noch in den Finaldurchgang.
 
Thibaut Favrot (FRA)
Thibaut Favrot ist mit starken Rückenschmerzen unterwegs und das zeigt sich dann auch früh. Er ist sehr passiv und abwartet unterwegs, bevor es dann am Tor vorbeigeht.
 
Anton Grammel (GER)
Anton Grammel kann sich beim Weltcupfinale Hoffnungen auf Punkte machen. Der DSV-Starter kommt gut in seinen Lauf hinein, meidet die großen Patzer und landet auf dem guten elften Platz. Punkte gibt es heute für die besten 15 Athleten.
 
Alban Elezi Cannaferina (FRA)
Alban Elezi Cannaferina sorgt für den dritten Ausfall im Rennen. Schon früh entwickelt sich sein Run zu einer wilden Fahrt, bevor er sich dann nicht mehr halten kann und ein Tor verpasst.
 
Filip Zubcic (CRO)
Viele Fehler stehen bei Filip Zubcic am Ende nicht zu Buche, doch der Rückstand ist trotzdem schnell hoch. Schließlich kann er nur Vinatzer hinter sich lassen.
 
Alexis Pinturault (FRA)
Für Alexis Pinturault ist es ein besonderes Rennen. In Lillehammer wird der Franzose seine aktive Karriere beenden. Entsprechend motiviert startet Pinturault in seinen Lauf und zeigt vor allem im oberen Abschnitt noch einmal eine starke Leistung. Dann wird es jedoch unruhig. Er rutscht fast auf dem Innenski weg und verliert die ideale Linie. Bei der Einfahrt in den Zielhang wird er weit herausgetragen und büßt entscheidend Zeit ein. Am Ende steht Rang 13 zu Buche.
 
Thomas Tumler (SUI)
Was geht noch für Thomas Tumler? Am Ende nicht viel. Der Schweizer startet eher verhalten in seinen Lauf und wirkt insgesamt etwas zu passiv. Früh unterläuft ihm zudem ein größerer Fehler, der ihn viel Zeit kostet. Auch im letzten Übergang passt die Abstimmung nicht mehr, sodass sich der Rückstand weiter vergrößert. Im Ziel gehört Tumler zu den Fahrern, die knapp zwei Sekunden aufgebrummt bekommen.
 
Raphael Haaser (AUT)
Es gibt den nächsten Ausfall! Raphael Haaser kommt nach den ersten Toren zu gerade raus und scheidet an der gleichen Stelle wie Odermatt zu Beginn des Durchgangs aus.
 
Timon Haugan (NOR)
Bislang hat noch kein Norweger die heimische Piste so richtig knacken können. Auch bei Timon Haugan ändert sich das nicht. Er ist oben noch ganz gut dabei, hält den Rückstand nach vorne in Grenzen, kann unten raus aber dann auch nicht mehr viel ausrichten. Mit 1,42 Sekunden Rückstand wird es Platz vier. Haugan schüttelt den Kopf. Damit ist er nicht zufrieden.
 
River Radamus (USA)
Weiter geht es mit River Radamus aus den USA. Bei ihm ist allerdings früh klar, dass er nicht weiter vorne eingreifen wird. Radamus hat vom Starthaus Probleme, kommt nie so richtig in seine Fahrt hinein und ist sehr passiv unterwegs. Dadurch reicht es am Ende nur für Platz zwölf.
 
Leo Anguenot (FRA)
Leo Anguenot geht oben mit viel Vertrauen in seinen Lauf hinein, legt alles in die Piste und liefert eine starke Auftaktzeit hin. Im Mittelteil verliert aber auch er dann an Zeit. Ein Fehler im Schlussabschnitt kostet dem Franzosen schließlich zusätzlich gut eine halbe Sekunde. Er setzt sich auf den siebten Platz.
 
Sam Maes (BEL)
Zuletzt hat niemand mehr der Fahrt von Pinheiro Braathen das Wasser reichen können. Keine Frage, die Piste dürfte von Fahrer zu Fahrer nicht leichter werden. Auch Maes hat ein paar unsaubere Stellen, kann sich schließlich aber noch auf den soliden sechsten Platz setzen.
 
Zan Kranjec (SLO)
Kann Zan Kranjec zum Saisonende noch einmal ein Ausrufezeichen setzen? Zumindest im ersten Durchgang gelingt ihm das nicht. Der Slowene wirkt über die gesamte Strecke hinweg einen Tick zu spät in seinen Schwüngen und findet nicht richtig in den Rhythmus. Am Ende summiert sich der Rückstand deutlich. Kranjec kommt mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Lucas Pinheiro Braathen ins Ziel.
 
Fabian Gratz (GER)
Fabian Gratz darf mit seiner Fahrt hingegen durchaus zufrieden sein. Oben raus hat er zwar auch kurz einmal ein Thema und Schwierigkeiten, dann aber liefert er einen starken Lauf ab und hält den Rückstand in Grenzen. Nach 0,77 Sekunden und Platz vier ist heute noch alles möglich für Gratz.
 
Alex Vinatzer (ITA)
In den ersten Toren läuft es noch gut für Alex Vinatzer, dann scheint aber auch er mit der Piste Probleme zu bekommen. Er kommt nicht mehr auf Zug, hat viele Rutschphasen und landet so noch hinter Aerni.
 
Luca Aerni (SUI)
Es scheint heute nicht der Tag für die Swiss-Fahrer zu sein! Auch Aerni hat große Schwierigkeiten. Er verliert am ersten Übergang die Richtung, übersieht dann eine Welle im Mittelteil und ist weit neben der Ideallinie unterwegs. Es wirft ihn zwei Sekunden hinter den Führenden zurück.
 
Loic Meillard (SUI)
Mit dem Ausfall von Odermatt ist auch für Meillard heute durchaus noch was möglich, vorausgesetzt, Pinheiro Braathen patzt dann im Finale und er siegt. Ähnlich wie der Teamkollege hat aber auch Meillard heute zu tun. Im oberen Abschnitt ist Meillard noch auf Augenhöhe mit Lucas Pinheiro Braathen. Im Mittelteil leistet er sich dann jedoch einen kleinen Fehler auf dem Innenski und muss kurz korrigieren. Bei der Einfahrt in den Zielhang wird er zudem etwas weit nach außen getragen und verliert weiter Zeit. Es reicht nur zu Platz drei.
 
Marco Schwarz (AUT)
Der ÖSV-Läufer kann im oberen Abschnitt noch gut mithalten und ist zunächst auf Augenhöhe mit der Spitze. Im Mittelteil unterläuft ihm jedoch bei einer Welle ein kleiner Fehler, der ihn direkt viel Zeit kostet.  Auch im unteren Streckenteil findet er nicht mehr richtig in seinen Rhythmus und verliert weiter an Zeit. Am Ende summiert sich der Rückstand auf 1,22 Sekunden, was aktuell Rang vier bedeutet.
 
Atle Lie McGrath (NOR)
Morgen wird Atle Lie McGrath selbst um die kleine Kugel im Slalom kämpfen, im Riesenslalom geht es für ihn nur um den Tagessieg. Die Zeit von seinem Jugendfreund  Pinheiro Braathen kann er am Ende aber auch nicht angreifen. Oben raus lässt er zu viel Zeit liegen. Unten geht es zwar wieder besser, am Ende fehlen aber trotzdem 0,97 Sekunden.
 
Lucas Pinheiro Braathen (BRA)
Lucas Pinheiro Braathen hat den großen Matchball im Kampf um die Riesenslalomwertung. Nach dem Ausfall von Marco Odermatt reicht dem Brasilianer ein vierter Platz zum Gewinn der Disziplinenwertung. Und Braathen liefert. Im oberen Streckenteil bleibt er fehlerfrei, trifft die Linie sauber und zeigt eine starke Fahrt. Im Ziel übernimmt er die Führung und setzt sich mit 0,21 Sekunden Vorsprung an die Spitze.
 
Henrik Kristoffersen (NOR)
Damit dürfte Henrik Kristoffersen nicht glücklich sein. Der Norweger hat im oberen Teil bereits einen großen Rückstand und kann den bis unten nicht mehr aufholen. Unten steht so bereits ein großer Rückstand zu Buche.
 
Stefan Brennsteiner (AUT)
Stefan Brennsteiner meistert die Wellen im oberen Streckenabschnitt deutlich besser als Marco Odermatt und hat keine Probleme, seine Linie zu halten. Ganz fehlerfrei bleibt aber auch seine Fahrt nicht. Dennoch bringt der Österreicher einen soliden Lauf ins Ziel und setzt die erste ernsthafte Marke. Die Zeit, die es nun zu schlagen gilt: 1:11.45 Minuten.
 
Marco Odermatt (SUI)
Der Schnee in Hafjell könnte für Marco Odermatt zur nächsten Enttäuschung führen. Schon früh hat der Schweizer Mühe, kann einen ersten Fehler gerade noch korrigieren. Kurz darauf folgt jedoch der nächste kritische Moment und diesmal endet es im Ausfall. Odermatt scheidet aus! Damit ist der Weg frei für Lucas Pinheiro Braathen, für den sich nun eine große Chance eröffnet.
 
Die Bedingungen
In Norwegen herrschen aktuell frühlingshafte Temperaturen, die sich auch auf der Strecke in Hafjell bemerkbar machen. Der Schnee ist über weite Teile der Piste weich. Im oberen Abschnitt kommt zudem noch ein leichter Wind hinzu.
 
Österreicher mit vier Startern
Die Österreicher sind heute mit vier Athleten beim Saisonfinale am Start. Stefan Brennsteiner (2) und Marco Schwarz (6) greifen im ersten Durchgang bereits früh in das Geschehen ein. Raphael Haaser (16) ist ebenfalls dabei. Knapp die Top 25 des Riesenslalomweltcups knackten Patrick Feurstein (23) und Joshua Sturm (24).
 
Drei deutsche Fahrer
Aus deutscher Sicht gehen drei Fahrer an den Start. Eine Top-Platzierung wäre für alle drei überraschend. Als 14. der Riesenslalom-Wertung geht Fabian Gratz als bester DSV-Starter ins Rennen. Er hat heute Startnummer zehn. Außerdem sind Anton Grammel (21) und Jonas Stockinger (25) mit von der Partie. Alexander Schmid verpasste das Weltcup-Finale hingegen knapp.
 
Zwei weitere Schweizer am Anlauf
Neben Odermatt, der heute als erster Starter in den ersten Durchgang geht und Loic Meillard haben zwei weitere Schweizer die Kriterien erfüllt, um beim Saisonfinale an den Start gehen zu dürfen. Luca Aerni ist als Achter im ersten Durchgang ebenfalls früh an der Reihe. Daneben mischt heute auch Thomas Tumler (17) mit.
 
Wer sichert sich die kleine Kugel?
Marco Odermatt hat den Gesamtweltcup sowie die kleinen Kugeln in der Abfahrt und im Super-G bereits eingesackt. Heute könnte es für den Schweizer die nächste Kugel geben. In der Riesenslalomwertung führt Odermatt mit 495 Punkten. Die größte Gefahr droht beim Finale durch Lucas Pinheiro Braathen, der 447 Punkte auf dem Konto hat. Auch Teamkollege Loic Meillard kann ihn in der Theorie noch einholen. Mit 407 Punkten bräuchte es aber sicherlich einen Ausfall von sowohl Odermatt als auch Pinheiro Braathen und den Sieg. Für einen Rennsieg werden 100 Punkte vergeben, Platz zwei erhält 80 Punkte, für Rang drei gibt es noch 60.
 
Guten Morgen!
Im Ski Alpin steht der Riesenslalom der Herren beim Weltcup-Finale in Lillehammer auf dem Programm. Der erste Lauf beginnt um 9:30 Uhr, das Finale folgt um 12:30 Uhr.