Mit dem Sieg von Timon Haugan beim Weltcupfinale in Sun Valley verabschieden wir uns nun auch von der Saison der Slalomfahrer. Im kommenden Winter im November beginnt dann die Olympiasaison für die Spezialisten.
Meillard fällt auf Rang vier in der Slalomwertung zurück
Loic Meillard versuchte im zweiten und finalen Durchgang noch einmal alles und verbesserte sich noch einmal um drei Plätze auf Rang fünf. Das reichte für den Eidgenossen aber nicht für die kleine Kristallkugel. Durch den Sieg von Timon Haugan und den zweiten Platz von Clement Noël ging es für den Eidgenossen sogar noch auf den vierten Rang in der Slalomwertung zurück. Tanguy Nef holt mit Rang neun seine achte Top-10-Platzierung in diesem Jahr im Slalom. Daniel Yule fällt durch einen größeren Fehler noch auf den 21. Rang zurück.
Straßer mit gutem Saisonabschluss
Linus Straßer holt im zweiten Lauf noch einmal alles aus sich raus und verbessert sich noch einmal um einen Platz. Damit belegt er mit 1,34 Sekunden Rückstand einen guten sechsten Rang.
Zweites Podest für Gstrein
Nach seinem dritten Platz in Schladming im Januar 2025 fährt der Österreicher auch beim Saisonfinale in Sun Valley erneut auf den dritten Platz und stellt damit sein bisher bestes Karriereergebnis im Slalom ein. Die weiteren Österreicher schaffen es leider knapp nicht unter die Top-10. Dominik Raschner verbessert sich im zweiten Lauf aber um sechs Plätze und belegt den elften Rang. Manuel Feller und Johannes Strolz holen mit den Rängen 14 und 15 noch gerade ein paar Weltcuppunkte. Michael Matt verpasst diese als 16. knapp.
Haugan gewinnt vor Noël und Gstrein
Der Norweger feiert nach Alta Badia und Schladming seinen dritten Saisonsieg im Slalom und springt durch den Sieg noch auf den dritten Rang in der Slalomwertung vor. Er gewinnt vor Clement Noël (+0:03 Sekunden) und Fabio Gstrein (+0:37), der damit zum zweiten Mal in seiner Karriere nach Schladming 2025 auf dem Podest steht.
Timon Haugan (NOR)
Der beste des ersten Durchgangs ist noch oben. Auch Haugan geht es riskant oben an und ist oben gut dabei. Er baut den Vorsprung auf dem Kurs bis zur vorletzten Zwischenzeit auf 34 Hundertstel aus. Im Schlussteil verliert er dann aber einiges und hat nur noch eine Hundertstel Vorsprung bei der letzten Zeitnahme. In der Doppelkombination schlängelt er sich dann elegant durch und rettet drei Hundertstel Vorsprung ins Ziel. Damit holt sich Haugan den nächsten Sieg im Weltcup. Durch den Sieg springt er in der Slalomwertung sogar noch auf den dritten Rang vor.
Clement Noël (FRA)
Für den Franzosen geht es jetzt nur noch um seinen fünften Saisonsieg. Der Franzose verliert oben schon fast seinen gesamten Vorsprung. Bis zur letzten Zwischenzeit baut er den Vorsprung aber auf 38 Hundertstel aus und rettet 34 Hundertstel ins Ziel. Kann er damit Haugan noch einmal gefährlich werden? Mit seinem starken Ritt verbessert sich Clement Noël in der Slalomwertung auf den zweiten Platz.
Henrik Kristoffersen (NOR)
Jetzt geht es um die kleine Kristallkugel im Slalom. Der Führende im Slalomweltcup steht oben. Henrik Kristoffersen hat nur 29 Hundertstel Vorsprung und rettet sich im ersten Teil gerade so durch die Tore. Anschließend verliert der Norweger aber auf den Österreicher und liegt schon 13 Hundertstel zurück. Im Zielhang holt der Skandinavier dann noch einmal auf den ÖSV-Athleten auf, doch fünf Hundertstel fehlen ihm am Ende für Rang eins. Dennoch der Norweger ist im Ziel und kann sich über die kleine Kristallkugel im Slalom freuen. Er schreit seine ganze Freude heraus.
Fabio Gstrein (AUT)
Die letzten Vier sitzen noch oben. Auch der Österreicher verliert oben im ersten Teil schon knapp drei Zehntel und rutscht zweimal leicht weg. Bei der letzten Zwischenzeit hat er aber noch 63 Hundertstel Vorsprung. Im Zielhang hat Fabio Gstrein zu kämpfen, doch am Ende reicht es mit 28 Hundertstel für Rang eins. Kann er damit das Podest noch einmal angreifen?
Lucas Pinheiro Braathen (BRA)
Lucas Pinheiro Braathen steht oben. Er geht mit einem Vorsprung von 1:14 Skeunden ins Rennen auf Meillard, doch bis zur ersten Zwischenzeit verliert er mehr als eine halbe Sekunde. Auch danach rutscht der Brasilianer leicht über den Ski und ist bei der letzten Zwischenzeit schon acht Hundertstel zurück. Im Zielhang hangelt er sich noch so gerade durch die Stangen und verdrängt Straßer mit 67 Hundertstel Rückstand auf den dritten Rang. Doch der gebürtige Norweger hat wohl kurz vor dem Ziel mit dem Innenski eingefädelt und ist raus.
Kristoffer Jakobsen (SWE)
Der letzte Schwede ist gestartet. Auch er verliert oben schon die zwei Zehntel Vorsprung und steht dann im Flachstück leicht quer. Anschließend fädelt er mit dem Außenski ein und ist raus. Damit ist Straßer schon einmal Siebter.
Linus Straßer (GER)
Auch Linus Straßer will jetzt noch einmal einen raushauen, doch oben sind schnell die zwei Zehntel Vorsprung weg. Auch danach verliert er rund zwei Zehntel und liegt vor der letzten Zwischenzeit schon vier Zehntel zurück. Mit 69 Hundertstel Rückstand reiht sich der Münchner auf dem zweiten Rang ein. Damit ist der Deutsche mindestens Achter.
Loic Meillard (SUI)
Die besten Acht stehen noch oben. Für Loic Meillard geht es heute noch um alles. Der Schweizer muss im zweiten Lauf richtig einen raus hauen, um Kristoffersen noch einmal gefährlich zu werden. Der Eidgenosse kommt gut raus und baut seinen Vorsprung gleich auf 97 Hundertstel aus. Auch danach bleibt er auf der Ideallinie und verliert nur eine Zehntel auf den US-Amerikaner. Im Zielhang holt der Eidgenosse noch einmal alles raus und kommt mit 98 Hundertstel Vorsprung über die Ziellinie. Ist das noch einmal eine Ansage an Kristoffersen?
Steven Amiez (FRA)
Der nächste Franzose ist gefordert. Steven Amiez verliert auf den ersten Metern schon fast drei Zehntel auf Ritchie und sitzt danach einmal sehr weit hinten. Anschließend rettet er neun Hundertstel Vorsprung bis zur nächsten Zwischenzeit. Doch mit den immer schwierigeren Bedingungen verliert er weiter und ist mit 48 Hundertstel Rückstand nur Vierter.
Manuel Feller (AUT)
Feller will auf dem Kurs zu viel und findet nicht die Ideallinie und liegt bei der letzten Zwischenzeit schon fast fünf Zehntel zurück. Auch im Zielhang bekommt er noch einmal drei Zehntel drauf und ist mit 85 Hundertstel Rückstand nur auf dem siebten Rang zu finden.
Victor Muffat-Jeandet (FRA)
Der Franzose zeigte im ersten Durchgang einen starken Lauf. Auch jetzt riskiert er viel und kommt mit zwölf Hundertstel Rückstand bei der letzten Zwischenzeit durch. Mit Ruhe kommt er in den Zielhang und reiht sich mit rund drei Zehnteln Rückstand auf Platz zwei ein. Damit ist Victor Muffat-Jeandet sehr zufrieden.
Armand Marchant (BEL)
Der Belgier verliert oben ein wenig auf Ritchie. Der Slalomfahrer aus Lüttich wirkt aber nicht spritzig genug und ist bei der Zwischenzeit vor dem Ziel schon vier Zehntel zurück. Im Zielhang verliert er weitere 27 Hundertstel und reiht sich mit 67 Hundertstel auf Rang vier ein. Damit würde er aktuell als 15. gerade noch Punkte holen.
Tanguy Nef (SUI)
Der vorletzte Schweizer ist im Kurs. Nef verliert auf der Strecke kaum etwas bis zur zweiten Zwischenzeit und liegt knapp zwei Zehntel vorne. Dann verliert er aber seine Ideallinie und kommt mit vier Zehntel Rückstand als Zweiter ins Ziel. Damit hat auch er ein paar Weltcuppunkte eingefahren.
Samuel Kolega (CRO)
Der letzte Kroate ist oben. Er war Zwölfter nach dem ersten Lauf, doch er erwischt nicht den besten Start, muss dann bei einem Linkstor gut gegensteuern und hat den Rhythmus danach ein wenig verloren. Kolega versucht es dann kurz vor der Haarnadel die Einfahrt in den Zielhang perfekt zu nehmen, doch er fädelt mit dem Innenski ein und ist raus.
Benjamin Ritchie (USA)
Der einzige US-Amerikaner hat oben rund drei Zehntel Vorsprung auf Raschner und startet fulminant. Bis zur zweiten Zwischenzeit verliert Ritchie nur eine Zehntel und baut dann bis zur letzten Zwischenzeit den Vorsprung auf fast eine halbe Sekunde aus. Im Zielhang schlängelt er sich durch die Tore und übernimmt mit 59 Hundertstel Vorsprung den Platz in der Leaders Box. Starker Lauf!
Dave Ryding (GBR)
Der einzige Brite ist gestartet und hat oben schon leichte Probleme, dennoch baut er den Vorsprung auf Raschner leicht aus und liegt drei Zehntel bei der letzten Zwischenzeit vor dem Ziel vorne. Im Zielhang hat Dave Ryding dann aber Probleme und steht fast. Das kostet Zeit und so geht es für ihn noch auf Rang sechs zurück.
Dominik Raschner (AUT)
Dominik Raschner hat oben schon sechs Zehntel auf Zubcic Vorsprung, doch der Kroate holte extrem viel im Schlussteil raus. Bei der letzten Zwischenzeit hat der Österreicher aber noch fünf Zehntel Vorsprung und erwischt die Doppelkombination besser als andere zuvor und rettet 20 Hundertstel Vorsprung ins Ziel.
Johannes Strolz (AUT)
Der nächste Österreicher ist gefordert. Der Vorarlberger ist nicht so ganz auf der Ideallinie und verliert oben kontant Zeit auf den Kroaten. Bei der letzten Zwischenzeit liegt er aber weiter 27 Hundertstel vor Zubcic, doch im Zielhang kommt er ein wenig aus dem Rhythmus und ist mit 14 Hundertstel Rückstand nur Zweiter. Schon fünf Plätze hat der Kroate schon gut gemacht.
Albert Popov (BUL)
Albert Popov hat oben im Starthaus fünf Zehntel Vorsprung. Er geht aggressiv raus und verliert bis zur ersten Zwischenzeit nur zwei Zehntel. Abschließend fährt er sehr dynamisch und baut den Vorsprung auf den Kroaten sogar auf 42 Hundertstel aus. Im Schlussteil geht ihm aber ein wenig das Tempo aus und so reicht es für den Bulgaren am Ende nur für Rang fünf.
Paco Rassat (FRA)
Der erste Franzose ist im Kurs, doch schon weit oben fädelt Paco Rassat ein und scheitet damit zum dritten Mal nacheinander aus.
Alex Vinatzer (ITA)
Der Italiener hat sich während der Saison verletzt und quält sich ein wenig durch die letzten Wochen der Saison. Der Italiener macht auf dem Flachstück aber Zeit gut und ist bei der letzten Zwischenzeit 15 Hundertstel vorne. Unten war der Kroate aber stark und so reicht es für den Italiener mit 19 Hundertstel Rückstand nur für Rang drei. Da wird es wohl keine Punkt für Vinatzer geben.
Daniel Yule (SUI)
Auch Daniel Yule will es jetzt wissen. Der Eidgenosse kann oben seinen Vorsprung auf Zubcic ausbauen und liegt rund 16 Hundertstel bei der letzten Zwischenzeit vorne. Dann kann er sich aber nur noch auf dem Innenski durch die Skistangen-Dschungel retten und verliert viel Zeit. Am Ende platziert sich der Schweizer mit 58 Hundertstel Rückstand auf dem letzten Rang.
Filip Zubcic (CR0)
Auch der Kroate war mit seinem Lauf nicht zufrieden. Auch jetzt verliert er gleich auf dem ersten Stück schon seine zwei Zehntel Vorsprung. Dann bleibt Zubcic aber dran und verliert nur noch ein Zehntel Im Zielhang macht er sich klein und holt noch einiges an Tempo heraus und übernimmt mit 18 Hundertstel Vorsprung die Führung vom Österreicher.
Michael Matt (AUT)
Der erste von fünf ÖSV-Athleten ist im Kurs. Michael Matt hat 15 Hundertstel Vorsprung auf den Norweger und mit Wut im Bauch baut er den Vorsprung auf den Skandinavier auf fast eine Sekunde aus. Anschließend macht aber auch Matt einen kleinen Fehler steht mehrmals leicht quer und rettet nur noch zehn Hundertstel ins Ziel.
Theodor Braekken (NOR)
Der Junioren-Weltmeister eröffnet den zweiten Durchgang. 25 Athleten sind am Start und der Norweger steht oben schon früh quer und verliert im Flachstück schnell die Zeit. Mit 1:46,31 Minuten stellt er die erste Bestzeit im zweiten Durchgang auf.
Alle fünf ÖSV-Athleten dabei
Alle fünf ÖSV-Athleten haben den Sprung in den zweiten Durchgang geschafft und beste Chancen auf das Podium hat noch Fabio Gstrein. Er ist nach dem ersten Lauf mit 43 Hundertstel Rückstand auf Platz vier und hat nur drei Zehntel Rückstand auf Kristoffersen. Auch Manuel Feller ist noch unter den besten Zehn platziert. Dominik Raschner, Johannes Strolz und Michael Matt sind bereits als Neunte, Achte und Zweites des zweiten Durchgangs dran.
Nur ein Schweizer unter den den Top-10
Nur Loic Meillard schaffte es im ersten Lauf unter die besten Zehn. Für den Schweizer geht es im zweiten Lauf um alles. Der Eidgenosse liegt nach dem ersten Durchgang mit 1,68 Sekunden Rückstand nur auf dem achten Rang. Wenn er die kleine Kristallkugel noch gewinnen will, muss der Schweizer auf einen Ausfall oder auf ein nicht-erreichen der Top-15-Plätze von Kristoffersen hoffen. Aktuell müsste er 47 Punkte gutmachen. Zudem haben sich auch Daniel Yule und Tanguy Nef für den zweiten Lauf qualifiziert.
Straßer Siebter nach dem ersten Lauf
Was ist für den einzigen Deutschen im Starterfeld im zweiten Lauf noch drin? Der Münchner wurde im ersten Durchgang etwas unglücklich ausgebremst und geht nun gleich als Siebtletzter in den Hang. Kann er noch ein paar Plätze gut machen oder belegt er wie in den letzten beiden Rennen den siebten Rang?
Willkommen zurück
Auch für die Männer steht in rund einer Viertelstunde der letzte Lauf an. Um 20 Uhr geht es für die Slalomfahrer in den letzten gesetzten Kurs. Für Henrik Kristoffersen geht es mit Loic Meillard und Clement Noël um die kleine Kristallkugel. Timon Haugan liegt nach dem ersten Durchgang auf Siegkurs und hatte keine Chance mehr auf den Sieg in der Slalomwertung.
Bis später!
Damit verabschieden wir uns erst einmal vom Slalom der Männer. Um 20 Uhr steht dann der finale Lauf für die Slalomfahrer in Sun Valley an. Auch da werden wir wieder live dabei sein.
Straßer verhindert Zusammestoß
Linus Straßer hielt oben im ersten Durchgang noch richtig mit und war nur wenige Zehntel hinter Haugan zurück. Dann bremste ihn aber ein freiwilliger Helfer unfreiwillig aus. Der Münchner verhinderte zwar den Zusammenstoß, doch danach war beim WM-Dritten der Rhythmus weg und so liegt er nach dem ersten Lauf mit 1,47 Sekunden Rückstand nur auf dem siebten Rang.
Meillard mit keinem guten Lauf
Für Loic Meillard sind die Chancen auf die kleine Kristallkugel nach dem ersten Durchgang schon mehr als gering. Er liegt nach dem ersten Lauf mit 1,68 Sekunden Rückstand nur auf dem achten Rang und muss schon fast auf einen Ausfall von Henrik Kristoffersen hoffen. Seine Landsmänner Tanguy Nef und Daniel Yule sind auf den Plätzen 13 und 22 zu finden.
Gstrein schielt noch aufs Podium
Fabio Gstrein gelang von den Österreichern der beste Lauf und liegt vor dem finalen Saisondurchgang mit nur 43 Hundertstel Rückstand auf einem guten vierten Rang. Zweitbester ÖSV-Athlet ist Manuel Fettner mit 1,89 Sekunden Rückstand auf Platz zehn. Dominik Raschner, Johannes Strolz und Michael Matt belegen die Ränge 27,28 und 24.
Haugan führt vor Noël und Kristoffersen
Timon Haugan erwischt wieder einmal den besten Lauf im ersten Durchgang und führt nach dem ersten Durchgang mit einer Zehntel Vorsprung vor Clement Noël und Henrik Kristoffersen (+0,14 Sekunden). Wenn es auch nach dem zweiten Durchgang so steht, hat Kristoffersen die kleine Kristallkugel sicher.
Theodor Braekken (NOR)
Der Junioren-Weltmeister ist als letzter Athlet des ersten Durchgangs gestartet. Theodor Braekken kommt aggressiv raus und versucht oben die Abstände zu den Toren und die Schwünge klein zu halten. Anschließend steht er im Zwischenabschied kurz vor dem Zielhang noch einmal quer und so ist er mit 3,61 Sekunden auf Platz 25.
Johannes Strolz (AUT)
Der letzte Österreicher macht sich bereit. Johannes Strolz macht es oben besser als seine Landsmänner und ist oben nur 34 Hundertstel zurück. Anschließend verliert er dann aber die Ideallinie und hat teilweise viel Abstand zwischen den Toren. Dann sitzt er noch einmal ab und kommt mit 2,73 Sekunden als 18. ins Ziel.
Michael Matt (AUT)
Auch Michael Matt hat oben schon ganz schön zu kämpfen und sitzt einmal fast ab und erwischt nur noch mit Mühe das Linkstor. So ist der Lauf natürlich schon erledigt und er ist bei der zweiten Zwischenzeit schon 1,76 Sekunden zurück. Am Ende überquert er mit 3,46 Sekunden Rückstand als 23. die Ziellinie.
Dominik Raschner (AUT)
Drei Österreicher nacheinander gehen nun in den Kurs des britischen Trainers. Dominik Raschner macht den Anfang. Er hat eine solide Saison bisher bestritten, doch fünfmal schied er in diesem Jahr im Slalom auch schon aus. Oben stolpert der ÖSV-Athlet schon fast und ist schon mehr als eine halbe Sekunden zurück. Auch danach summiert sich sein Rückstand und belegt den 17. Rang.
Paco Rassat (FRA)
Der nächste Franzose ist gestartet. Auch er hat mit der Piste zu kämpfen und liegt bei der vorletzten Zwischenzeit schon mehr als zwei Sekunden zurück. Im Zielhang bleibt er dann einmal noch leicht hängen und so reicht es für Paco Rassat nur für Rang 18.
Armand Marchant (BEL)
Der einzige Belgier ist nun an der Reihe. Er ist oben rund vier Zehntel zurück, doch auch er trifft bei den Verhältnissen nicht mehr die Ideallinie und bekommt einiges an Zeit auf dem Kurs obendrauf. Bis zur letzten Zwischenzeit liegt er aber nur 1,67 Sekunden zurück. Im Zielhang verliert er dann aber noch einmal und ist Zwölfter.
Filip Zubcic (CRO)
Der Kroate will es heute wissen und ist oben an einem Rechtstor nach einem Absitzer schon fast raus. Filip Zubcic rettet sich aber noch um das Tor, doch ist dann aber schon mehr als zwei Sekunden zurück. Am Ende ist es für ihn Platz 19.
Victor Muffat-Jeandet (FRA)
Mehr als vier Jahre ist sein letzter Podestplatz schon weg. Der Franzose ist oben schon rund vier Zehntel zurück und muss teilweise weite Kurven fahren. Anschließend verliert er dann aber nur drei Zehntel. Bis zur vorletzten Zwischenzeit verliert Victor Muffat-Jeandet dann aber seinen Rhythmus und belegt im Ziel den elften Rang. Dennoch eine gute Fahrt für ihn. Er fuhr Anfang der Saison noch um die Plätze 50.
Benjamin Ritchie (USA)
Der Lokalmatador ist an der Reihe. Benjamin Ritchie geht oben voll motiviert in die Strecke und ist nur vier Zehntel zurück. Anschließend sitzt er aber zweimal stark ab und sein Außenski fährt ihm leicht weg und so ist er bei der vorletzten Zwischenzeit schon zwei Sekunden zurück. Die Fans peitschen ihn als 13. mit 2,37 Sekunden Rückstand über die Ziellinie.
Alex Vinatzer (ITA)
Der erste Italiener ist auf dem Kurs. Auch er liegt oben schon fast sechs Zehntel zurück und bekommt auch danach immer mehr auf die Bretter. Bei der vorletzten Zwischenzeit hat er schon 2,33 Sekunden zurück und im Ziel ist er mit 3,04 Sekunden auf Platz 15 zu finden.
Kristoffer Jakobsen (SWE)
Nach der Präparierungspause ist Kristoffer Jakobsen gefordert. Der Schwede hält die Schwünge zwischen den Stangen kurz und macht für seine Verhältnisse ein richtig gutes Rennen. Schon fünfmal in dieser Saison schied der Skandinavier aus, heute schafft er es ins Ziel und verdrängt Straßer auf den siebten Rang.
Tanguy Nef (SUI)
Der nächste Schweizer hat oben seine Probleme und liegt schon 41 Hundertstel hinter Haugan zurück. Auch danach verliert Tanguy Nef weiter und steht einmal quer. Mit 2,11 Sekunden ist es für den Eidgenossen Rang zehn.
Steven Amiez (FRA)
Der nächste Franzose ist gestartet. Der Athlet aus Couchevel hat oben schon leicht zu kämpfen, doch er hält das Tempo hoch und verliert bis zur zweiten Zwischenzeit nur rund sieben Zehntel. Anschließend sitzt er aber zweimal spät dran und überquert als Achter die Ziellinie.
Manuel Feller (AUT)
Der zweite ÖSV-Athlet hat sich oben oben viel vorgenommen und ist oben nur zwei Zehntel zurück. Danach erwischt Manuel Feller aber nicht die Ideallinie und verliert fast sieben Zehntel bis zur nächste Zwischenzeit. Auch danach summiert sich der Rückstand für ihn und er verhindert im Zielhang noch gerade einen Sturz und reiht sich auf Platz acht ein.
Daniel Yule (SUI)
Der nächste Schweizer ist unterwegs. Auch Daniel Yule müht sich im ersten Teil und ist ebenso schon fast fünf Zehntel zurück. Anschließend kommt der Eidgenosse nicht in seinen Rhythmus und sitzt zweimal hinten ab. Mit 3,11 Sekunden ist es aktuell der letzte Rang für ihn.
Dave Ryding (GBR)
Der Trainer von Dave Ryding hat den Kurs gesetzt, so müsste dem Briten der Lauf eigentlich liegen. Oben ist er aber schon fast eine halbe Sekunde zurück. Auch danach verliert Ryding pro Zeitnahme fast sechs Zehntel und belegt im Ziel mit 2,60 Sekunden Rückstand den neunten Rang.
Albert Popov (BUL)
Der einzige Bulgare beim Weltcupfinale ist gestartet. Albert Popov ist oben schon fast eine halbe Sekunde hinter Haugan zurück. Anschließend verliert der Bulgare knapp acht Zehntel auf den Norweger und auch danach bekommt er noch ein ganzes Zeitpolster drauf gebrummt und kommt mit 2,73 Sekunden Rückstand als Neunter ins Ziel.
Linus Straßer (GER)
Linus Straßer ist oben. Er ist oben sehr dynamisch dran und hat nur 14 Hundertstel Rückstand auf Haugan. Auch danach verliert er nur eine Zehntel auf den Norweger. Dann kollidiert der Münchner aber fast mit einem Rutscher und plötzlich der Rhythmus weg und er verliert im zweiten Teil fast noch eine Sekunde und ist mit 1,47 Sekunden nur auf Platz sechs. Was war das denn?
Samuel Kolega (CRO)
Der erste Kroate ist aber der Strecke. Auch er hat oben schon mächtig Probleme und ist etwas zu wild unterwegs. Samuel Kolega ist bei der zweiten Zwischenzeit schon 1,42 Sekunden zurück und auch danach ist er nicht auf der Ideallinie unterwegs und verliert fast noch einmal acht Zehntel. Das ist Rang sieben für ihn.
Loic Meillard (SUI)
Loic Meillard hat oben etwas zu verhalten begonnen und ist oben schon fast dreieinhalb Zehntel zurück. Auch danach findet der Eidgenosse nicht wirklich in seinen Rhythmus und bekommt bis zur dritten Zwischenzeit fast 1,31 Sekunden drauf. Im Ziel ist der Schweizer mit 1,68 Sekunden nur auf Platz sechs. Da sieht nicht gut für den Schweizer und der kleinen Kristallkugel aus.
Clement Noël (FRA)
Dem Franzose nutzt heute für die kleine Kristallkugel nur ein Sieg. Der Franzose ist oben etwas schneller als Haugan. Auch danach fährt Clement Noël eine sehr enge Linie und verliert rund vier Hundertstel auf den Norweger. Im letzten Teil macht er dann noch einmal Zeit gut und verdrängt mit einem Zehntel Rückstand Kristoffersen auf Rang drei.
Fabio Gstrein (AUT)
Der erste Österreicher ist in der Spur. Er kommt oben besser weg und liegt bei der ersten Zwischenzeit schon sieben Hundertstel vor Haugan. Anschließend verliert Fabio Gstrein aber rund drei Zehntel pro Zwischenzeit. Im Zielhang holt der ÖSV-Athlet dann noch einmal alles raus und belegt mit 43 Hundertstel Rückstand den dritten Rang und verdrängt Lucas Pinheiro Braathen auf Rang vier.
Lucas Pinheiro Braathen (BRA)
Lucas Pinheiro Braathen, der in Norwegen geboren ist und in dieser Saison sein Weltcup-Comeback gab, kommt auch oben etwas eng raus. Der Brasilianer riskiert dann aber viel und ist oben nur sechs Hundertstel zurück. Anschließend verliert der gebürtige Skandinavier aber ein wenig und auf Haugan und fährt nicht eine so harte Linie wie Haugan und so kommt er mit 54 Hundertstel Rückstand als Dritter ins Ziel.
Atle Lie McGrath (NOR)
Der nächste Norweger kommt oben nicht gut rein. Er wirkt etwas müde und fädelt dann mit dem Innenski ein und Atle Lie McGrath ist raus.
Timon Haugan (NOR)
Der nächste Norweger ist oben. Timon Haugan geht etwas wilder ins Rennen und ist bei der ersten Zwischenzeit zeitgleich. Danach verliert er auf seinen Landsmann nur zwei Hundertstel. Anschließend bleibt er angriffslustig und holt rund drei Zehntel auf Kristoffersen raus. Im Zielhang verliert er dann noch einmal fast zwei Zehntel, doch mit 51,39 Sekunden stellt er die neue Bestzeit.
Henrik Kristoffersen (NOR)
Der Weltcupführende im Slalom eröffnet den ersten Durchgang in Sun Valley. Bei rund vier Grad und bewölkten Wetter startet Henrik Kristoffersen ins Rennen. Wenn er heute den vierten Rang belegt, hat der Norweger die kleine Kristallkugel sicher. Der Skandinavier geht oben dynamisch weg. Dann sitzt er einmal aber leicht ab, doch er bleibt nah an den Stangen. Kristoffersen macht einen soliden und sicheren Lauf und kommt in 51,53 Sekunden ins Ziel.
Nur Straßer qualifiziert
Beim DSV hat es nur Linus Straßer geschafft, sich für das Weltcupfinale in Sun Valley zu qualifizieren. Der WM-Dritte von Saalbach konnte in dieser Saison nur beim Saisonhöhepunkt auf das Podest im Slalom fahren. Der Münchner könnte sich bei einem idealen Wettkampf von Rang zehn in der Slalomwertung noch auf den siebten Platz vorarbeiten. Heute geht der 32-Jährige mit der Startnummer neun ins Rennen.
Österreicher stellen das größte Starterfeld
Insgesamt sind 26 Slalomfahrer für das Rennen in Sun Valley qualifiziert. Davon sind allein fünf ÖSV-Athleten am Start. Keiner hat beim letzten Rennen noch die Chance auf die Diziplinwertung. Als erster Österreicher ist Fabio Gstrein mit der Startnummer fünf gefordert. Mit der Nummer 13 folgt dann Manuel Feller. Außerdem knapp dabei sind Dominik Raschner (23), Michael Matt (24) und Johannes Strolz (25).
Meillard schielt noch auf die Slalomwertung
Loic Meillard zog durch seinen Sieg in Hafjell auf den zweiten Rang in der Slalomwertung vor und will trotz der 42 Punkte Rückstand auf Kristoffersen noch einmal alles geben, um sich im letzten Rennen die kleine Kristallkugel zu sichern. Er geht heute mit der Startnummer sieben ins Rennen. Neben ihm sind auch Daniel Yule (Startnummer 12) und Tanguy Nef (15) in Utah am Start.
Dreikampf um die kleine Kugel
Auch bei den Männern ist der Kampf um die kleine Kristallkugel in der Disziplin Slalom noch nicht entschieden. Vor dem letzten Rennen führt Henrik Kristoffersen die Wertung mit 612 Punkten vor dem Slalom-Weltmeister Loic Meillard (565) und dem Franzosen Clement Noël (526) an. Sein Landsmann Timon Haugan ist als Vierter der Slalomwertung mit 509 Punkten schon zu weit zurück, um heute noch einmal angreifen zu können. Nur die besten 15 des zweiten Durchgangs holen Weltcuppunkte.
Guten Tag
Herzlich willkommen zur letzten Entscheidung beim Saisonfinale im Ski Alpin aus dem US-amerikanischen Sun Valley. Um 17 Uhr gehen die Slalomfahrer auf die Strecke.