Tour de France
21. Etappe
26.07.2026 / 133 km gesamt
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Ausblick auf die kommenden Wochen
Die 113. Ausgabe der Tour de France ist beendet. Somit wird es um den Radsport in den nächsten Tagen ein wenig ruhiger werden. Allerdings gibt es viele Kriterien, die in den kommenden Tagen und Wochen auf dem Programm stehen. Auch die Deutschland-Tour sowie die Vuelta a España beginnen innerhalb der nächsten vier Wochen. Die nächste große Rundfahrt ist jedoch die Tour de France Femmes, die am kommenden Samstag in Lausanne startet. Somit bleibt der Radsport weiterhin präsent. Danke fürs Mitlesen und einen schönen Sonntagabend noch. Tschüss, bis dahin!
 
Keine Veränderungen in den Wertungen
Bereits vor dem letzten Tag waren die Wertungen nahezu entschieden. Aufgrund der Tatsache, dass alle Trikotträger das Ziel erreicht haben, bleibt es bei den bisherigen Ergebnissen. Tadej Pogacar sichert sich seinen fünften Gesamtsieg. Sein Teamkollege Isaac del Toro wird als bester Jungprofi Dritter. Mit Remco Evenepoel komplettiert als Zweiter das Podium. Das Bergtrikot bleibt auf den Schultern von Richard Carapaz, während Mads Pedersen Grün behält. Auch in der Teamwertung bleibt alles beim Alten, sodass Lidl-Trek als beste Mannschaft geehrt werden wird.
 
Spekakel am Ende
Mit einem wahren Spektakel und einem Doppelsieg von Alpecin-Premier Tech endet also die Tour de France 2026! Mathieu van der Poel kann seinen knappen Vorsprung verteidigen und gewinnt vor Jasper Philipsen und Mads Pedersen. Auf Rang vier fliegt Max Kanter, der mit einem starken Schlusssprint seine erste Frankreich-Rundfahrt durchaus passabel beendet. Tadej Pogacar spielt keine Rolle im Tagesklassement und fällt auf Platz 30 zurück.
 
van der Poel gewinnt
1000 Meter vor dem Ziel kommt die Verfolgergruppe immer näher. Nach der letzten Rechtskurve sind es noch rund 700 Meter. In diesem Moment probiert es Mathieu van der Poel im Solo und lässt Tadej Pogacar stehen. Der Mann in Gelb wird eingeholt. Doch der Niederländer jagt mit letzter Kraft in Richtung Ziel und sieht 200 Meter vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Aus dem Nichts kommt Mads Pedersen herangestürmt und schließt zum ehemaligen Weltmeister auf. Auf der Zielgerade fährt noch Jasper Philipsen am Dänen vorbei, doch der Belgier zeigt bei der Überquerung der Ziellinie bereits auf seinen Teamkollegen. van der Poel kann mit einem Tigersprung das Rad noch über die Linie schmeißen und gewinnt!
 
Decathlon macht es spannend
Das Decathlon CMA CGM Team gibt alles und kann die Lücke nach vorne auf acht Sekunden verkleinern. Damit könnte es doch noch zu einem Sprint aus einer größeren Gruppe kommen, falls sich das Führungs-Duo uneinig ist.
 
Gute Karten für van der Poel
Für Mathieu van der Poel ist die Ausgangslage nahezu ideal. Er ist mit Tadej Pogacar an der Spitze des Rennens. In der direkten Verfolgergruppe befindet sich nun auch wieder Jasper Philipsen, sodass der Niederländer auch eine zweite Karte spielen kann.
 
5000 Meter noch zu fahren
Die Gruppe um Matteo Jorgenson hat in der Abfahrt einige Meter gutmachen können, doch auf dem Weg zum Arc de Triomphe wird die Lücke wieder größer. Mit noch fünf Kilometern scheint es zum Sprint-Duell zu kommen.
 
Campenaerts fährt für Jorgenson
Victor Campenaerts führt eine sechsköpfige Gruppe an. In der sich auch sein Teamkollege Matteo Jorgenson befindet. Unterdessen blickt sich Tadej Pogacar immer wieder nervös um und wirkt auch nicht mehr so souverän wie in der bisherigen Tour.
 
Lücke wird kleiner
Die Kursänderung könnte dem Führungs-Duo einen Strich durch die Rechnung machen. Obwohl Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel zusammenarbeiten, wird die Lücke nach hinten kleiner.
 
van der Poel kontert
Tadej Pogacar setzt am letzten Aufstieg zur Côte de la Butte Montmartre zur Attacke an. Doch Mathieu van der Poel weiß mitzugehen und zieht kurz daraufhin sogar noch drüber. Die Lücke des Duos ist rund sieben Sekunden groß.
 
van der Poel mit Manndeckung
Mathieu van der Poel lässt seit einigen Minuten bereits das Hinterrad von Tadej Pogacar nicht aus den Augen und folgt dem Slowenen durch das komplette Feld.
 
Yates bringt das Feld in die letzte Runde
Adam Yates, der Anfang der Woche noch mit Magenproblemen unterwegs war, bringt das Feld der Favoriten auf die letzte Runde. In knapp 16 Kilometern endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France 2026!
 
Norwegerkurve macht Stimmung
Rund eineinhalb Kilometer vor dem Zielstrich gibt es die Norwegerkurve, in der die Norweger mit der bekannten Ruderbewegung für Stimmung sorgen. Unterdessen gibt es im Feld die Ruhe vor dem Sturm.
 
Zusammenschluss an der Spitze
Die Nachführarbeit von Paul Seixas zeigt Wirkung. Der Vierte in der Gesamtwertung kann die Lücke nach vorne wieder schließen und bringt seinen Teamkollegen Olav Kooij, der bereits einen Etappensieg bei der diesjährigen Tour de France einfahren konnte, in eine gute Ausgangsposition kurz vor dem Eingang in die letzte Runde.
 
Decathlon gibt nicht auf
Die ehemaligen Mitstreiter vom Quartett an der Spitze geben nicht auf. Das Decathlon CMA CGM Team probiert mit gleich vier Fahrern, die Spitzengruppe zurückzuholen, doch der Abstand beträgt noch rund 15 Sekunden.
 
Quartett führt das Rennen an
Remco Evenepoel konnte die Attacke von Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel nicht direkt mitgehen, doch der Belgier findet in der Abfahrt den Weg wieder an die Spitze des Geschehens. Mads Pedersen braucht etwas länger, doch auch der Däne schafft den Anschluss.
 
Wellens bereitet Attacke vor
Tim Wellens gibt nochmal alles und zieht mit einem letzten harten Leadout das Tempo hoch. Kurz darauf attackiert Tadej Pogacar. Mathieu van der Poel hält das Hinterrad. Dahinter klafft eine Lücke von 20 Metern, bevor Mads Pedersen kommt.
 
Kampf um die Positionen
Die nächste Überquerung von der Côte de la Butte Montmartre wirft seine Schatten voraus. Sowohl UAE Team Emirates - XRG als auch Red Bull-Bora-Hansgrohe kämpfen um die Positionen an der Spitze.
 
Zwei Runden noch
Netcompany INEOS bringt das Peloton durch das Ziel, sodass noch zwei Runden zu fahren sind. Mit 45 Sekunden Rückstand folgt Isaac del Toro, der jedoch das Unterfangen, die Gruppe der Favoriten einzuholen, aufgegeben hat. Auch Tom Pidcock wird heute nicht mehr um den Etappensieg eingreifen können, da er mit dem Mexikaner abgehängt ist.
 
Langgezogenes Feld
Das Fahrerfeld ist extrem langgezogen und wie eine Perlenkette aufgereiht. An der Spitze macht unterdessen Red Bull-Bora-Hansgrohe die Tempoarbeit. Isaac del Toro hat den Anschluss nach vorne noch immer nicht geschafft, sodass Tadej Pogacar aktuell auf seinen vermeintlich stärksten Helfer verzichten muss.
 
Rennen läuft zusammen
Das Spektakel nimmt vorerst wieder ab. Der Anstieg zur Côte de la Butte Montmartre hielt jedoch, was er versprochen hatte. Anschließend nehmen die Favoriten wieder Tempo raus und so läuft alles wieder zusammen.
 
Gruppe der Favoriten holt Ausreißer ein
Mads Pedersen geht in einem ersten Versuch all-out und brettert den Anstieg hoch. An seinem Hinterrad sind noch Mathieu van der Poel, Tadej Pogacar, Matej Mohoric, Jasper Stuyven, Michael Matthews, Maxim Van Gils und Kasper Asgreen, die sich vom Rest rund 15 Sekunden haben absetzen können.
 
Montmartre ist erreicht
Der Anstieg zur Côte de la Butte Montmartre ist wie bei den Olympischen Spielen 2024 sowie im Vorjahr prall gefüllt. An der Spitze des Hauptfeldes macht das Team von Mathieu van der Poel die Nachführarbeit, wodurch das Feld stark dezimiert wird.
 
del Toro mit Defekt
Während die Nachführarbeit immer schneller wird, zeigt Isaac del Toro (UAE Team Emirates - XRG) an, dass er einen Defekt hat. Der Mexikaner lässt sich zurückfallen und bekommt ein neues Rennrad. Dennoch verliert er rund 40 Sekunden auf das Peloton.
 
Stimmung ist gut
Nach dem Überqueren der Ziellinie gibt es einen Fistbump zwischen Tadej Pogacar und Remco Evenepoel. Auch ansonsten scheint die Stimmung im Peloton noch sehr gut zu sein. Obwohl die Ausreißer 40 Sekunden weg sind, gibt es keine Panik.
 
Zeitnahme ist erfolgt
Die sechste Runde ist vollendet und 41 Kilometer sind absolviert. Das bedeutet, dass die Zeitnahme für die Gesamtwertung erfolgt ist. Auf den restlichen 47 Kilometern geht es lediglich um den Etappenerfolg, sodass es keine Änderungen mehr geben wird. Gleichzeitig steht auf den letzten drei Runden in Paris nun auch die Côte de la Butte Montmartre auf dem Plan.
 
Azpappen hat Spaß
Am Arc de Triomphe gibt es einen Kreisverkehr, den das Duo bereits genommen hat. Dementsprechend fährt das Feld auf der anderen Straßenseite, was Xabier Mikel Azpappen dazu veranlasst, seinen Teamkollegen zuzuwinken.
 
Duo zieht weg
Im Hauptfeld kehrt ein wenig Ruhe ein. Diese Phase nutzen Xabier Mikel Azpappen und Thibault Guernalec für einen Angriff und setzen sich mit 20 Sekunden vom Rest ab.
 
Lidl-Trek fährt das Loch zu
Der Ausreißversuch von Baptiste Veistroffer endet sehr zeitig, da Lidl-Trek in der Nachführarbeit aufs Tempo drückt und die Lücke nach vorne schließt. Dementsprechend sind alle Fahrer wieder beisammen.
 
Unveränderte Situation
Baptiste Veistroffer schnappt sich die 25 Punkte beim Zwischensprint. Dahinter folgt das Peloton mit einem Abstand von rund zehn Sekunden, in dem es jedoch keine Bemühungen um die Zähler gibt. Mads Pedersen rollt dennoch als Fünfter über die Linie und bekommt weitere zwölf Punkte.
 
Zwischensprint steht an
Nach der nächsten Zieldurchquerung gibt es einen Zwischensprint, der jedoch keine Auswirkungen mehr im Kampf um das grüne Trikot hat, da Mads Pedersen mit 82 Punkten führt, während nur noch maximal 75 Zähler zu holen sind.
 
Sechs Runden noch
Wenig überraschend ist das Renntempo nun voll am Anschlag. Während Veistroffer als Solist unterwegs ist, gibt es im Peloton immer wieder Versuche, den Sprung nach vorne zu schaffen. Allerdings scheint sich das Feld alles andere als einig zu sein, wodurch neue Ausreißer immer wieder eingefangen werden.
 
Veistroffer wieder im Solo
Die Gruppe um Michel Heßmann kann sich nicht entscheidend absetzen, sodass der Ausreißversuch nach kurzer Zeit wieder vorbei ist. Allerdings probiert es Baptiste Veistroffer allein, sodass er es im Solo probiert. Ein durchaus gewagtes Unterfangen vom Franzosen.
 
Rennen startet
Direkt nach der zweiten Zieldurchquerung gibt es die ersten Attacken. Baptiste Veistroffer, Liam Slock, Nicolas Vinokurov, Mathis Le Berre und Michel Heßmann forcieren das Tempo. Somit gibt es nun ein Radrennen!
 
Frühe Zeitnahme
In den letzten Tagen und Stunden galt eigentlich, dass die Zeitnahme erst fünf Kilometer vor dem Ziel erfolgt. Doch diese Regelung ist nun überholt worden. Nun wird die Zeit genommen, bevor es erstmals über die Côte de la Butte Montmartre geht. Dementsprechend gibt es ab Kilometer 41 keine Änderungen mehr in der Gesamtwertung.
 
Die Ruhe vor dem Sturm
Das Peloton rollt weiterhin gemächlich vor sich hin, sodass es viel Zeit gibt, sich zu unterhalten. Allerdings wird diese Ruhe nicht mehr besonders lang anhalten. Das UAE Team Emirates - XRG formiert sich an der Spitze und scheint bei der nächsten Zieldurchquerung Tempo aufnehmen zu wollen.
 
Erste Runde ist geschafft
Noch sind nicht alle Fotos im Kasten, sodass es immer wieder Fahrer gibt, die sich an die Spitze des Rennens setzen. Das bedeutet auch, dass es während der zweiten Runde noch keine Attacken geben wird.
 
Zeit für Fotos
Die Mannschaft von Tadej Pogacar und Isaac del Toro fährt nach vorne. Das siebenköpfige Team hält sich in den Armen und so werden die Fotos des Tages geschossen. Anschließend findet sich Lidl-Trek um Mads Pedersen an der Spitze des Rennens wieder. Auch hier gibt es den Schulterschluss, ehe Quinn Simmons und Mathias Vacek einen kleinen Sprint anziehen. Auch für EF Education EasyPost gibt es Grund zum Feiern und so geht es auch für die Mannen um Richard Carapaz nach vorne.
 
Sondetrikot für UAE
Das UAE Team Emirates - XRG hat sich vor dem Start des 21. Tagesabschnitts eine Genehmigung für Sondertrikots geholt. Felix Großschartner, Nils Politt, Florian Vermeersch, Tim Wellens und Adam Yates sind in weißen Jerseys mit gelben Akzenten unterwegs. Dazu sind die Rennräder gelb lackiert, sodass die Mannschaft sowohl den Gesamtsieg als auch den besten Jungprofi ehren kann.
 
Tour d'Honneur
Obwohl das Rollen nach Paris hinein heute entfällt, gibt es eine gemütliche Anfangsphase. Sowohl die Trikotträger als auch das restliche Feld winken den Fans immer wieder zu, sodass niemand eine Attacke setzt. Demzufolge gibt es die altbekannte Tour d'Honneur.
Feld rollt los
Die vier Trikotträger Tadej Pogacar, Isaac del Toro, Richard Carapaz und Mads Pedersen rollen los und so ist die letzte Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt auch offiziell gestartet.
 
Carapaz mit doppelter Ehrung
Bevor es losgeht, steht eine weitere Wertung fest. Richard Carapaz wurde als kämpferischster Fahrer der Tour de France 2026 ausgezeichnet.
 
Fahrer stehen bereit
Die 158 verbleibenden Fahrer stehen allesamt an der Startlinie und warten, dass es losgehen kann. Dabei sind wie üblich die Trikotträger in erster Reihe. Allerdings verzögert sich der Start um einige Momente.
 
Favoriten des Tages
Das Profil ähnelt in den letzten 30 Kilometern einem Eintagesklassiker. Demzufolge sind heute vor allem die Klassikerspezialisten zu beachten. Allen voran ist dabei der Mann in Gelb zu nennen. Tadej Pogacar hat bereits 2025 gezeigt, dass er gerne in Paris gewinnen möchte. Damals musste er sich jedoch geschlagen geben. Bei etwas besseren Wetterbedingungen nimmt er nun einen erneuten Anlauf. Es wäre der erste Sieg eines Gesamtführenden auf den Champs-Élysees seit 1982, als Bernard Hinault in Gelb gewann. Ansonsten sind auch Remco Evenepoel, Isaac del Toro und Mathieu van der Poel zu nennen. Der letztgenannte wird mit Jasper Philipsen einen weiteren Trumpf in der Hinterhand haben. Der Belgier hat vor zwei Jahren bei Mailand-Sanremo bereits seine Klasse bewiesen und kam über den Poggio hinweg, bevor er den Sprint für sich entschied. Auch Matej Mohoric sowie Jasper Stuyven zeigten sich in den letzten Tagen in einer guten Verfassung. Sofern es zu einem Sprint aus einer kleineren Gruppe kommt, ist auch mit Mads Pedersen zu rechnen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wer alles ein großes Interesse an dem prestigeträchtigen Erfolg hegt.
 
Zuschauermagnet Montmartre
Die Olympischen Spiele 2024 von Paris werfen auch zwei Jahre später ihre Schatten auf die Frankreich-Rundfahrt. Die Große Schleife endet zwar wie gewohnt auf den Champs-Élysees, doch das Finale ist erneut etwas anspruchsvoller als gewohnt. Bereits im Vorjahr wurde der Anstieg zur Côte de la Butte Montmartre, der als wahrer Zuschauermagnet galt, in die letzte Etappe der Tour de France eingeführt. Genau an jenem Anstieg war es Wout van Aert, der dem bis dahin dominierenden Tadej Pogacar entfliehen konnte, ehe der Belgier im Solo zum Sieg fuhr. Auch heute steht die Hürde gleich dreimal auf dem Plan. Allerdings ist die Streckenführung ein wenig geändert worden, sodass der Weg von der Kuppe bis ins Ziel rund zehn statt sechs Kilometer beträgt. Somit gibt es mehr Zeit für eine geordnete Nachführarbeit, um doch noch einen Sprint zu forcieren.
 
Wertungen im Überblick
Die Entscheidung in der Gesamtwertung geht ganz klar an Tadej Pogacar. Die weiteren Wertungen waren in den vergangenen drei Wochen jedoch deutlich umkämpfter. So gab es erst am Vortag die Entscheidungen im Kampf um das grüne sowie um das gepunktete Trikot. In der Punktewertung setzte sich schlussendlich Mads Pedersen durch, der vor allem über die Zwischensprints seine Zähler einheimste. So war der Däne in der letzten Tour-Woche nahezu täglich in den Ausreißergruppen zu finden und schnappte sich auch auf Hochgebirgsetappen immer wieder wichtige Punkte, sodass er vor dem abschließenden Tagesabschnitt uneinholbar mit 82 Punkten führt. Das Trikot des Bergbesten gehört zum zweiten Mal Richard Carapaz, der ebenfalls in der zweiten Tour-Hälfte extrem offensiv fuhr. Neben seinen zwei Etappensiegen sammelte der Ecuadorianer 156 Punkte und wird mit dem Bergtrikot belohnt. In der Mannschaftswertung wird der deutsche Rennstall Lidl-Trek wohl die Führung behalten. Vor der abschließenden Etappe hat die Mannschaft rund um Juan Ayuso, Mattias Skjelmose und Mads Pedersen einen Vorsprung von 36:57 Minuten auf das UAE Team Emirates - XRG. Allerdings wird das UAE-Team durch Isaac del Toro eine weitere Wertung für sich entscheiden. Der Mexikaner ist nicht nur Gesamtdritter, sondern auch der beste Jungprofi, sodass das weiße Jersey auf seinen Schultern bleiben wird.
 
Rückblick auf die letzten drei Wochen
Der Grand Depart stieg im Jahr 2026 in Barcelona. Mit einem Mannschaftszeitfahren begann die Frankreich-Rundfahrt, bei dem es gleich das erste Ausrufezeichen gab. Das Team Visma | Lease a Bike um Kapitän Jonas Vingegaard überraschte nicht nur Red Bull-Bora-Hansgrohe, sondern verwies auch Netcompany INEOS sowie UAE Team Emirates - XRG auf die Ränge dahinter. Allerdings schlug die Mannschaft um den viermaligen Tour-Champion Tadej Pogacar gleich mehrfach zurück. So sicherte sich erst Isaac del Toro einen Tageserfolg, ehe der slowenische Überflieger einen Tag später ebenfalls gewann und Gelb übernahm. Obwohl Pogacar das gelbe Trikot zwischenzeitlich wieder abgab, ließ der 27-Jährige auf der ersten echten Bergetappe am Col du Tourmalet die Muskeln spielen und machte über zweieinhalb Minuten auf seine direkten Konkurrenten gut. Im Anschluss verteidigte er seinen Vorsprung, bevor er in der zweiten Woche weitere Angriffe setzte. Spätestens nach dem Ausscheiden von seinem ärgsten Konkurrenten Jonas Vingegaard gab es keinen Zweifel mehr, wer das Gesamtklassement gewinnen würde. Im Duell um die weiteren Podestplatzierungen entbrannte unterdessen ein Fünfkampf zwischen Remco Evenepoel, Isaac del Toro, Paul Seixas, Florian Lipowitz und Juan Ayuso. Während die Tour für den Deutschen nach einem Sturz jäh endete, setzte sich sein Teamkollege Evenepoel vor del Toro durch und wird am späten Abend in Paris ebenfalls geehrt werden.
 
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur 21. Etappe der Tour de France 2026! Ab 17:50 Uhr beginnt der letzte Tagesabschnitt bereits in Paris. Dabei dient die Ziellinie auf der Avenue des Champs-Élysees heute gleichzeitig auch als Startlinie, da das letzte Teilstück der Großen Schleife aufgrund von Bränden in der Umgebung verkürzt werden musste.