Tour de France
20. Etappe
25.07.2026 / 170 km gesamt
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Morgen geht es weiter
Noch sind nicht alle Fahrer im Ziel, aber sie haben auch noch eine halbe Stunde Zeit. Wir behalten das natürlich weiter im Blick, verabschieden uns aber schon jetzt einmal für heute. Morgen geht es also ins große Finale. Um 17:50 Uhr wird es ein letztes Mal los gehen. Wir sind natürlich wieder mit dabei. Bis dahin und einen schönen Nachmittag!
 
Verkürzte Etappe morgen
Wo wir gerade von Paris sprechen: Morgen wird es eine verkürzte Etappe geben. Wegen der Waldbrände in Frankreich soll weniger Sicherheits- und Rettungspersonal gebunden werden um die letzte Etappe abzusichern. Stattdessen solle dieses, so die Organisatoren der Tour, in den betroffenen Gebieten unterstützen. Das habe man gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium beschlossen. Der Start der finalen Etappe morgen wird an die Ziellinie verlegt. Somit werden statt 133 Kilometern nur 89 gefahren. An der Spannung im Rennen um den Tagessieg wird das aber sicher nichts ändern.
 
Ackermann muss aussteigen
Aus deutscher Sicht gibt es leider die Info zu vermelden, dass Pascal Ackermann schon früh in dieser Etappe aussteigen musste. Seine Beine, so sagte er nach seinem Aus, hätten einfach nicht mehr mitgemacht. Das ist natürlich unglaublich bitter, so kurz vor der finalen Etappe in Paris auszuscheiden.
 
So stehts in den Wertungen
Wie bei einer solch schweren Bergetappe üblich, sind noch 134 Fahrer auf der Strecke. Wir können aber schon einmal auf die wichtigsten Ereignisse und Ergebnisse des Tages schauen. Dass Tadej Pogacar in Gelb nach Paris reist, war schon vor der Etappe zu erwarten. Und auch, wenn er einen möglichen Tagessieg heute hintenangestellt und seinen Kollegen del Toro unterstützt hat, ist ihm das Trikot nicht mehr zu nehmen. Del Toro wird nach diesem harten Kampf heute im weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers auf die Champs Elysee einbiegen. Und auch den dritten Platz in der Gesamtwertung hat er weiterhin inne.Durch sein souveränes Auftreten vor der einzigen Sprintwertung heute hat sich Mads Pedersen von Lidl-Trek das Trikot des besten Sprinters fest gesichert und kann das auch nicht mehr verlieren. Und Richard Carapaz? Der hat wohl einen Traumtag erwischt. Erst fast alle möglichen Bergpunkte eingesammelt, das Punktetrikot in trockene Tücher gebracht und dann auch noch den Tagessieg gefeiert. Es kann wohl nicht viel besser laufen.
 
UAE-Duo kommt gemeinsam
Hinter diesen ersten drei Männern fahren Tadej Pogacar und Isaac del Toro nebeneinander gen Ziel. Der aktuell so dominierende Pogacar hat sich heute in den Dienst seines jüngeren Kollegen gestellt und ihn zum dritten Platz im Gesamtklassement eskortiert.
 
Drama für Kuss
Aber dahinter spielt sich ein kleines Drama für Sepp Kuss ab. Denn nur wenige Sekunden vor dem Zielstrich wird er von Evenepoel erst ein- und dann überholt. Somit geht der zweite Platz an den Mann von Red Bull-Bora-Hansgrohe, Sepp Kuss (Visma Lease a Bike), wird Dritter.
Richard Carapaz gewinnt die 20. Etappe!
Richard Carapaz wird vom Jubel der Fans begleitet, grinst über das ganze Gesicht und reißt nach fünf Stunden die Arme in die Luft!
 
Kommt Evenepoel noch vorbei?
Okay, also der Sieg von Carapaz sollte ihm nicht mehr zu sehen sein. Aber was passiert dahinter? Ein Kilometer ist es noch, aber Kuss fällt weiter zurück und Evenepoel könnte noch an ihm vorbei gehen. Es sind noch wenige Sekunden zwischen den beiden.
 
Steht das Podest fest?
Zwei Kilometer vor dem Ziel scheint es, als wären die Plätze vergeben. Richard Carapaz fährt mit einem Vorsprung von 20 Sekunden vor Kuss, der seinerseits ebenfalls 20 Sekunden Platz vor Evenepoel hat.
 
Evenepoel fährt weg
Jetzt versucht sich Remco Evenepoel aus der mittlerweile klein gewordenen Gruppe zu lösen. Nach einigen Metern zieht Pogacar seinen Kollegen del Toro zwar wieder ran, der kann aber nicht mehr mithalten. Aber heute fährt der Mann in Gelb eindeutig für des Toro, denn er bleibt die ganze Zeit bei ihm.
 
Martinez lässt nach
In der Gruppe hinten schein Lenny Martinez nicht mehr alles mitgehen zu können.
 
Führungswechsel kurz vor dem Ziel
Durch diese zwei Probleme ist Carpaz natürlich an Kuss vorbei gekommen und so hat sich das Blatt gewendet. Nun fährt der Mann von Visma Lease a Bike acht Sekunden hinter Carapaz her und hat das Ding noch nicht aufgegeben.
 
Probleme bei Kuss!
Das war ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für ein Problem! Sepp Kuss ist im Tunnel entweder gestürzt oder gegen die Wand gekommen, musste ausklicken und verliert so natürlich mächtig Zeit. So kommt Carapaz auf vier Sekunden an ihn ran! Und dann stürzt Kuss schon wieder! In einer Kurve wird er zu weit nach draußen getragen, stürzt gegen eine niedrige Betonwand und kommt nur Zentimeter vor dem Ende des Fangzauns artistisch zum stehen. Was war das für ein Glück!
 
Carapaz will ran
Und da ist sie zurück, die Stimmung! Richard Carapaz drückt aufs Tempo und versucht, durch das Spalier der Zuschauer Sepp Kuss einzuholen, der acht Kilometer vor dem Ziel etwa 15 Sekunden Vorsprung hat. Von hinten wartet wohl keine Gefahr mehr, denn der Rückstand auf die Gruppe um Pogacar und del Toro beträgt eineinhalb Minuten. In dieser Gruppe wird dann der dritte Platz ausgefahren.
 
Einmal noch die Beine ausschütteln
Für die Fahrer geht es jetzt kurz bergab, ehe die auf bekanntes Terrain abbiegen. Der letzte Anstieg vor dem Ziel sind heute die letzten vier der 21 Kehren nach Alpe d'Huez. Und die sind sie ja auch gestern gefahren. Elf Kilometer sind es noch bis ins Ziel.
 
Ohne Zuschauer über die Bergwertung
Es ist ein ungewohntes Bild gerade. Denn weil der Platz nicht ausreicht, um die Zuschauer sicher zu platzieren, ist hier kein Publikum erlaubt. Die Fahrer kämpfen sich also allein die Kurven nach oben. Nur ab und an steht ein Betreuer am Rand, um Verpflegung zu reichen. Sepp Kuss lässt oben auch nichts mehr anbrennen und holt sich die vollen 20 Bergpunkte. Richard Carapaz bekommt 15.
 
Sie nähern sich den Punkten
Richard Carapaz arbeitet sich Stück für Stück wieder näher ran an Sepp Kuss. Jai Hindley konnte nicht mehr mitgehen. Es ist kein Kilometer mehr bis ganz nach oben. Wer von den beiden holt sich die 20 Punkte des Col de Sarenne?
 
Der Kampf um das weiße Trikot
Für Isaac del Toro ist es natürlich überaus attraktiv, sich hier heute einen großen Vorsprung auf Paul Seixas herauszufahren. Denn der Kampf um das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers ist ja noch überhaupt nicht entschieden. Vor dieser Etappe betrug der Rückstand vom Franzosen auf del Toro nur 24 Sekunden.
 
Kuss wieder alleine
Vorne hat sich zweieinhalb Kilometer vor der Bergwertung Sepp Kuss wieder abgesetzt und sechs Sekunden zwischen sich und die beiden Mitstreiter gebracht. Der Abstand der Gruppe des gelben Trikots wird immer kleiner. Mittlerweilse sind sie unter zwei Minuten unterwegs. Wenn sie angreifen wollen, kann es nur noch eine Frage von Minuten sein!
 
Seixas kämpft nicht mehr mit
Das war eine ganz klare Körpersprache: Paul Seixas schüttelt den Kopf und sagt nein zum Kampf um den Etappensieg. Das ist das Stichwort für des Toro und Pogacar, die sich anschauen und überlegen, wann oder wie sie Gas geben. Zunächst aber bleiben alle zusammen. Lässt del Toro seinen Kapitän ziehen?
 
Wieder ein Trio an der Spitze
Die vordersten Fahrer haben noch fünf Kilometer bis rauf auf den Berg und es könnte sogar sein, dass Carapaz und Hindley nochmal vorne ran kommen. Hinten haben Paul Seixas und Nicolas Prodhomme (beide Decathlon CMA CGM) die Führungsarbeit übernommen. Denn sie schielen natürlich auch auf einen möglichen Etappensieg. Aber in dieser Gruppe fahren eben auch Pogacar, del Toro, Evenepoel oder Martinez. Mit zwei Minuten und 18 Sekunden Rückstand wird es jetzt allerdings immer schwieriger, da ran zu kommen.
 
Die Spitze fällt auseinander
Der Col de Sarenne hat die Spitzengruppe geschrumpft: Juan Ayuso konnte vorne nicht mehr mithalten. Und kurz darauf ist auch Carapaz rausgefallen. Wie weit kommen Sepp Kuss (Visma Lease a Bike) und Jai Hindley (Red Bull-Bora-Hansgrohe) da vorne jetzt zu zweit?
 
Auf in den letzten großen Berg!
Und da sind sie drin im letzten Anstieg! Mit elf Prozent Steigung geht es unter der lauten Anfeuerung der Zuschauer nach oben. Der Abstand der Gruppe von Pogacar ist in den letzten Minuten um eine Minute geschrumpft. Da kennt der Mann im gelben Trikot kein Pardon.
 
Alles beim Alten
Noch immer in der Abfahrt hat sich an der Konstellation nicht viel geändert. Vorbei an steilen Felswänden, unter Bäumen hindurch und neben einem Gebirgsfluss bewegen sich die Fahrer zwar durch eine äußerst spannende Landschaft. Einen Blick werden sie dafür allerdings nicht haben. Das birgt einfach zu viele Gefahren, wenn man einmal nicht aufmerksam ist. Nicht mehr lange, dann sind sie unten angekommen. Und dann dürfen sie rein in den letzten Anstieg des Tages.
 
Sie rauschen durch die Abfahrt
Die Fahrer schlängeln sich mit hohem Tempo diese lange Abfahrt hinunter und müssen dabei gehörig aufpassen, dass da keiner ausrutscht. Die Spitze besteht immernoch aus Ayuso, Carapaz, Kuss und Hindley. Riccitello wird wahrscheinlich nicht mehr vorne ran kommen. Die kleine Gruppe aus Pogacar, del Toro, Evenepoel, Seixas und Martinez fahren weiterhin viereinhalb Minuten hinten. Klar. In einer Abfahrt lässt sich nur bedingt Zeit gutmachen.
 
Noch ist der Rennverlauf offen
Die Gruppe rund um das gelbe Trikot befindet sich noch im Anstieg und da blickt sich Tadej Pogacar immer wieder nach seinem Teamkollegen Isaac del Toro um. Wenn sich am Tempo dieser Gruppe nichts ändert, könnte der Tagessieger auch aus der vorderen Gruppe kommen.
 
Das Bergtrikot ist sicher
Holt sich Richard Carapaz jetzt die 20 Punkte, dann kann ihm das Punktetrikot geiner mehr nehmen. Und das klappt! Seine Mitfahrer lassen ihn gewähren und so ist der Equadorianer nicht mehr einzuholen.
 
Carapaz nicht mehr alleine
Carapaz konnte die Position allein an der Spitze nicht halten und ist jetzt im Quartett mit Kuss, Hindley und Riccitello auf den letzten 700 Metern in Richtung Bergwertung unterwegs. Gesäumt von vielen, vielen Fans geht es in einem ordentlichen Tempo nach oben. Weiter hinten kann Großschartner nicht mehr mitfahren und so sind es nur noch Pogacar und del Toro, die für UAE um einen Platz ganz vorne mitfahren. Im Moment fährt der Teamkapitän für del Toro.
 
Carapaz fährt alleine vor
Ziemlich genau fünf Kilometer vor der Bergwertung erhöht Richard Carapaz die Wattzahl deutlich und reißt sofort eine Lücke zwischen sich und den Rest seiner kleinen Gruppe. Schnell ist der Abstand so groß, dass ein Begleitmotorat hinter ihm einschert. Mit zehn Sekunden Abstand im Rücken tritt er vor der alpinen Kulisse konstant weiter. Reicht das bis nach oben?
 
UAE Team wird kleiner
Weil Adam Yates nicht mehr mithalten kann, sind es jetzt nur noch drei UAE Männer, die gemeinsam um den Tagessieg kämpfen können. Neben Pogacar und del Toro ist noch Großschartner dabei.
 
Sie arbeiten sich nach oben
Es ist schon ein eindrückliches Bild, wie die Fahrer Rad an Rad die steile Straße nach oben fahren. Dabei bekommt man einen guten Eindruck davon, wie steil es am Col du Galibier zu geht. Es sind jetzt noch sieben Kilometer bis ganz nach oben. An der Spitze ist Johannessen etwas rausgefallen und fährt nun fünf Sekunden hinterher.
 
Carapaz zieht an
Aber an der Spitze ging es kurz mal ab. Richard Carapaz hat zwölf Kilometer vor der Bergwertung so überhaupt keine Lust, sich in der großen Gruppe aufzuhalten und hat mal kurz das Tempo angezogen. Ein paar seiner Kollegen haben mitgezogen und so fahren sie nun zu acht weiter. Und die Namen da vorne können sich sehen lassen. Juan Ayuso ist ebenso dabei wie Sepp Kuss, Tobias Johannessen oder Thymen Arensman.
 
Stand der Dinge im Anstieg
Die Fahrer stecken mitten drin im Anstieg zum höchsten Punkt der Tour. Der Col du Galibier könnte heute für eine Vorentscheidung sorgen. In den vergangenen Kilometern sind immer wieder Fahrer rausgefallen, weil es einfach so anstrengend ist. Die hinteren Gruppen haben sich zusammen geschlossen und fahren nun gemeinsam mehr als dreieinhalb Minuten hinter der Führungsgruppe her.
 
Carapaz holt sich die nächste Bergwertung
An der Spitze haben sich Richard Carapaz und sein Teamkollege Ben Healy schon seit längerer Zeit ganz nach vorne geschoben und den Zug nach oben manövriert. Kurz vor der Wertung steht Carapaz dann in den Pedalen, fährt ohne einen Gegenangriff als erster über die Linie und hat jetzt die besten Aussichten, dieses Bergtrikot zu behalten. Jetzt geht es auf den Col du Galibier, wo er nochmal etwas einsammeln sollte.
 
UAE lässt keine Lücke zu
In der zweiten Gruppe hat Bahrain Victorious eben etwas das Tempo angezogen. UAE hat sich das aber nicht gefallen lassen und hat die kleine Lücke geschwind wieder geschlossen. Der Blick auf Tadej Pogacar zeigt dabei, der Mann kann noch.
 
Carapaz positioniert sich
Mittlerweile haben die Fahrer über die Hälfte der zu bewältigenden Höhenmeter abgearbeitet und die Bergwertung auf dem Telegraph ist für die Spitzengruppe nur noch drei Kilometer entfernt. Dort vorne hat sich Richard Carapaz auch schon wieder gut positioniert. Denn für ihn wird es gleich wieder wichtig. Paret-Peintre hängt mittlerweile fast zwei Minuten hinterher.
 
Noch sieben Kilometer bis zur nächsten Wertung
Sieben Kilometer vor der Wertungslinie verliert die Führungsgruppe doch hin und wieder Männer. Jetzt ist es Valentin Paret-Peintre, der nach seiner großen Anstrengung vorhin jetzt wohl nicht mehr genug Puste hat, um ganz vorne mitzuhalten.
 
Die Berge fordern ihre Opfer
Jetzt, wo die ersten Aufgaben der Etappe mittlerweile erfüllt sind, fallen einige Helfer langsam hinten raus. So zum Beispiel Bruno Armirail von Visma, der eben schon fast gegen die Steinmauer neben der Straße gefahren ist, weil er so ausgepumpt ist.
 
Auf in den nächsten Berg
Jetzt, da die Sprintwertung durch ist, liegt der Fokus wieder auf den Bergen. Es geht gleich in die Anfahrt zum Col du Telegraphe, wo eine Bergwertung der ersten Kategorie wartet. Die Gruppe ums gelbe Trikot fährt im Moment, angeführt von UAE, etwa drei Minuten hinterher.
 
Deffekt bei Wellens
Weiter hinten hatte Tim Wellens einen Defekt und ist aus der Gruppe um seinen Kapitän Pogacar rausgefallen. Damit hat ein wichtiger Mann jetzt erstmal wieder damit zu tun, ranzukommen. Und vorne ist Pedersen jetzt entspannt, verteilt erstmal Flaschen und funkt kurz mit dem Team.
 
Pedersen gewinnt den Zwischensprint
Einen Kilometer vor der Sprintwertung setzt sich Visma Lease a Bike an die Spitze der Führungsgruppe und zieht das Tempo schon mal etwas an. Mads Pedersen zieht 200 Meter vor seinem persönlichen Ziel rechts an den Kollegen vorbei, wird dabei auch nicht attackiert und hat damit das grüne Trikot sicher. Lediglich ankommen muss er noch.
 
Healy fährt etwas hinterher
Ben Healy ist aus der Führungsgruppe gefallen und fährt dieser nun mit etwa 20 Sekunden hinterher. Der Teamkollege von Richard Carapaz währe natürlich ein wichtiger Helfer. Aber vielleicht kommt der Mann von Education EasyPost ja wieder ran.
Sturz von van Wilder
Und wärend man sich vorne gemeinsam die Abfahrt runterschlängelt, ist weiter hinten Ilan van Wilder (Soudal Quick-Step) gestürzt und kann nicht weiter fahren.
 
Abstand von Pogacar-Gruppe bleibt gleich
In der Gruppe ums gelbe Trikot macht auch gerade das entsprechende Team die Führungsarbeit. UAE zieht die Truppe mit einem Rückstand von 1:33 Minuten hinter der Spitze her.
 
Da ist der Zusammenschluss
Es ist geschafft, die Gruppe um Pedersen hat sich Carapaz und Paret-Peintre geschnappt und fährt nun gemeinsam der Sprintwertung entgegen. Immer wieder führt die Strecke über kleine Brücken, die die Fahrer über kleine Täler oder ausgewaschene Bachbetten führen.
 
Die Gruppe kommt näher
Dann sind es jetzt noch 20 Kilometer bis zum Zwischensprint. Bis das Spitzenduo im Tal angekommen ist, wird es sicher von der Gruppe um Mads Pedersen eingeholt sein. Dieser dürfte sich dann die Sprintpunkte holen wollen und danach schauen, dass er vernünftig das Ziel erreicht.
 
Man wird ruhiger an der Spitze
Kaum hatten sich die beiden zusammengeschlossen, nehmen sie erstmal etwas raus. Das ist sicher auch vernünftig mit Blick auf die verbleibenden vielen, vielen Höhenmetern. Etwa eine Minute hinter ihnen fährt eine Gruppe um Juan Ayuso, in die auch gleich Mads Pedersen aufschließt.
 
Duo an der Spitze
Valentin Paret-Peintre gibt alles, um in der Abfahrt auf Carapaz aufzuschließen. Das ist natürlich ein ziemliches Risiko, sich bei dieser kurvigen Abfahrt so klein zu machen. Aber es wird belohnt, denn er ist dran am Führenden.
 
Wie entwickelt sich jetzt das Rennen?
Es ist jetzt natürlich spannend, ob Carapaz erstmal vorne bleibt, oder direkt wieder zurück geht und sich Körner spart. Zu Beginn der Abfahrt erweckt er den Eindruck, als dass er erstmal vorne bleiben will. Die Gruppe um das gelbe Trikot herum hat mittleriweile schon einen Rückstand von über zwei Minuten. Auf den noch allein fahrenden Pedersen sind es etwa 20 Sekunden.
 
Carapaz holt sich den Col de la Croix de Fer
Jetzt ist es amtlich. Richard Carapaz hat es durchgezogen, fährt als erstes über die Bergwertung und kassiert die vollen 20 Punkte. Valentin Paret Peintre bekommt 15 Zähler, Mads Pedersen nimmt 12 mit.
 
Pedersen macht mit
Und auch Mads Pedersen zieht nach. Er hat sich ebenfalls aus der Gruppe gelöstund sich sehr schnell selbst einen Abstand aufgebaut. Wenn von diesen drei Männern keiner mehr einbricht, dann könnten diese drei gleich die meisten Punkte einheimsen.
 
Attacke von Carapaz!
Dreieinhalb Kilometer vor der Bergwertung hat sich Richard Carapaz ein Herz genommen und ist angetreten. Sehr früh vor der Linie macht sich der Mann von Education EasyPost ein bisschen Platz nach hinten. Valentin Paret Peintre (Soudal Quick-Step) versucht mitzukommen, schafft es aber nicht ganz. Aber er düfte versuchen, sich die Punkte für den zweitplatzierten Fahrer einzupacken.
 
Armirail an der Spitze
Mit Blick auf den nächsten Stausee fahren die Fahrer die recht schmale Straße den Berg hinauf. Bruno Armirail von Visma Lease a Bike macht an der Spitze gerade die Führungsarbeit. Noch sind es fünf Kilometer bis zur Bergwertung und es geht sogar kurz nach unten. Einmal Luft holen und dann geht es wieder nach oben.
 
Das Rennen läuft seit einer Stunde
Gut eine Stunde ist das Rennen nun alt und die Fahrer haben sich bis auf neun Kilometer an die Bergwertung herangearbeitet.
 
Zusammenschluss der Gruppen
Aus zwei mach eins. Die beiden Gruppen mit gelbem und grünem Trikot machen jetzt gemeinsame Sache und klettern mit 40 Sekunden Rückstand weiter den Berg nach oben.
 
Die Ausreißer sind gestellt
Da sind die Ausreißer gestellt. Das Feld hat den Abstand immer weiter verkleinert und nun ist man mit 15 Mann an der Spitze unterwegs. Dort ist auch Richard Carapaz dabei, der mehr Bergpunkte braucht als Pogacar, um das Trikot zu behalten. Letzterer fährt etwa 20 Sekunden weiter hinten in einer ähnlich großen Gruppe. Auch Pogacars Teamkollege del Toro ist dabei. Ebenso wie Seixas oder Martinez.
 
Große Gruppe hinter dem Feld
Aus dem Peloton hat sich mittlerweile ein ganzer Haufen Fahrer nach hinten verabschiedet. So fährt eine Gruppe aus etwa 25 Fahrern nun eine halbe Minute hinter dem Feld her. Mit dabei ist mit Mads Pedersen (Lidl-Trek) der Träger des Sprinttrikots. Und auch ein Egan Bernal, Sean Quinn oder Nils Politt sind mit von der Partie.
 
Die Gruppe zerfällt
Wie gesagt: Es ändert sich dauernd etwas. Jetzt ist die Führungsgruppe auseinander gefallen und besteht nur noch aus Georg Steinhauser, Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) und Warren Barguil (Picnic PostNL).Es wird sich auch vorne noch viel ändern, denn es gibt einige Fahrer die aus verschiedensten Gründen vorne mit dabei sein wollen.
 
Viel Bewegung an allen Positionen
Das Feld hat sich jetzt schon etwas auseinander gezogen und viele Fahrer sind mittlerweile hinten rausgefallen. Aber auch die Lücke nach vorne hat sich auf 35 Sekunden verkleinert. Es ist jetzt schon klar: Wir werden heute nur wenige Momente des Durchatmens haben.
 
Auf in die erste Bergwertung
Und da sind sie drin im ersten Berg. 23,3 Kilometer sind jetzt bis zur ersten Bergwertung zu bezwingen. Das Feld hat sich ganz offensichtlich dazu entschieden, die Gruppe erstmal machen zu lassen, hält den Rückstand aber bei etwa einer Minute.
 
Der Vorsprung wächst
So, das war es mit ebener Strecke. Die Fahrer gehen das erste Mal aus dem Sattel und stellen sich den ersten Metern mit Steigung. Noch hält es sich in Grenzen und es geht entlang des Stausees. Aber nicht mehr lange, dann wird es richtig ernst. Der Abstand zwischen Gruppe und Feld beträgt mittlerweile eine Minute.
 
Gruppe festigt sich vorne
In dieser ersten Gruppe ist auch Georg Steinhauser (Education-EasyPost) dabei. Gemeinsam mit seinen fünf Mitstreitern ahben sie einen Vorsprung von etwa 20 Sekunden.
 
Die ersten Attacken laufen
Und gleich wird die erste Attacke gefahren. So richtig erfolgreich ist das aber nicht, denn die etwa 15 Fahrer kommen nicht vom Feld weg. Kurz darauf probieren es andere Männer wieder. Zu sechst haben sie sich einige Meter Abstand erarbeitet.
Und los geht es!
Im Feld gab es bei Paul Seixas ein technisches Problem mit dem Funk zu lösen, aber ansonsten blieb die Neutralisation ohne große Probleme. So geht es jetzt also los in die Etappe!
 
Die Ruhe vor dem Sturm
Die Berge vor sich und die einzigen flachen Kilometer des Tages unter den Rädern machen sich die Fahrer gerade auf den Weg in Richtung scharfem Start. Schon hier sind die Straßen gesäumt von Zuschauern. Noch sind es etwa drei Kilometer bis es los geht.
 
Wer wird bester Nachwuchsfahrer?
Auch in der Wertung des besten Nachwuchsfahrers ist noch nichts entschieden. Hier führt Isaac del Toro nur 24 Sekunden vor Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team). Lenny Martinez von Bahrain Victorious hat schon über drei Minuten Rückstand.
 
Das Feld rollt
Die Fahrer haben Aufstellung genommen und dürfen jetzt in die Etappe starten. Es geht nun wie immer zunächst neutralisiert los.
 
Die Ausgangsposition in Bergwertung und Gesamtklassement
Vor allem in der Bergwertung ist noch wirklich alles offen. Richard Carapaz (EF Education-EasyPost trägt das Punktetrikot mit 91 Zählern. Aber Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) sitzt ihm mit 90 Punkten im Nacken. Und auch  Valentin Paret-Peintre von Soudal Quick-Step ist mit 84 Zählern noch im Rennen.Im Gesamtklassement ist es natürlich deutlich weniger eng. Tadej Pogacar hat mittlerweile 7:11 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-Hansgrohe. Nochmal zweieinhalb Minuten später steht Isaac des Toro auf Platz drei. Gestern haben wir gesehen, wie ein Tadej Pogacar die Berge hochschnurren kann. Aber auch er kann zumindest in der Theorie Probleme bekommen und Zeit verlieren.Mit Pogacar, Evenepoel und del Toro haben wir auch drei Favoriten auf den Tagessieg auf dem Zettel. Es braucht bei einer solchen Etappe einfach die beste Form und Beine, die unglaublich fit sind.
 
Heute kann noch viel passieren
Wie diese Etappe ausgeht, lässt sich natürlich extrem schwer sagen. Die hohen Berge werden den Fahrern alles abverlangen und einige noch mehr fordern als andere. Heute können die absoluten Bergspezialisten nochmal zeigen, was sie drauf haben. Aber es können auch Klassementfahrer Probleme bekommen und weit zurückfallen. Diese Etappe hat das Zeug dazu, die verschiedenen Klassements nochmal durchzurütteln.
 
Die Strecke der Königsetappe
Den legendären Anstieg nach Alpe d'Huez gibt es heute nicht, denn der Ort wird von der anderen Seite aus angefahren. Auf die Fahrer wartet allerdings eine ganz andere Herausforderung: Auf der Königsetappe der diesjährigen Tour wollen 5450 Höhenmeter bezwungen werden. Christian Prudhomme, der Orga-Chef der Tour, bezeichnete die Etappe in der Zeitung 'Le Dauphine' als die härteste Bergetappe der Geschichte der Tour de France.Aber schauen wir zunächst auf den Streckenverlauf. Von Le Bourg d'Oisans geht es zunächst gen Norden. In Le Rivier d'Allemont macht die Strecke einen Knick nach Osten. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Fahrer schon mitten im ersten Anstieg, der sie auf 2067 Meter Höhe auf den Col de la Croix de Fer bringt. Hier wartet die erste Bergwertung der Hors Categorie. Danach dürfen sich zumindest die Beine kurz erholen, denn es geht wieder runter vom Berg. Nur unterbrochen von zwei kurzen Zwischenanstiegen fährt das Feld nach Saint-Julien-Mont-Denis, wo die einzige Sprintwertung des Tages abgenommen wird. Und dann? Dann geht es wieder hoch. Eine Bergwertung der ersten Kategorie wartet nach 87,6 Rennkilometern. Danach geht es direkt weiter nach oben zum Col du Galibier auf 2642 Metern. Hier wird dann natürlich auch die Wertung des Souvenir Henri Desgrange vergeben. Höher als dort waren die Fahrer im Laufe dieser Tour nicht. Auch hier natürlich: Hors Categorie. Auf der anderen Seite des Berges geht es wieder runter bis ins Tal der Romance. Westwärts geht es für die Fahrer weiter bis zur nächsten Bergwertung, der dritten der schwersten Kategorie. Auf dem Col de Sarenne werden nochmals wichtige Punkte für den Kampf um das Bergtrikot vergeben, ehe es in Alpe d'Huez über die Ziellinie geht.
 
Herzlich willkommen!
Herzlich willkommen zur 20. Etappe der diesjährigen Tour de France. Und das heißt Endspurt! Denn morgen schon wird das Feld in Paris über die Ziellinie rollen und drei Wochen großen Radsport hinter sich haben. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. Denn die heutige Etappe hat es in sich.  Von le Bourg d'Oisans geht es 170,9 Kilometer lang nach Alpe d'Huez. Der Zielort von gestern ist also auch heute wieder der Schlusspunkt. Um 11:20 Uhr soll sich das Feld in Bewegung setzen.