Morgen geht es von Gap über 127,9 Kilometer nach Alpe d'Huez und dort den legendären Anstieg hinauf. Der scharfe Start der 19. Etappe soll um 14:15 Uhr erfolgen. Natürlich sind wir rechtzeitig zur Stelle. Einstweilen danken wir für das Interesse und wünschen noch einen schönen Tag.
Kämpferischster Fahrer
Neben dem Etappensieg und dem Sprung in die Top 10 verdiente sich Richard Carapaz auch noch die Goldene Startnummer des angriffslustigsten Fahrers. Für den Südamerikaner ist das heute also ein Erfolg auf ganzer Linie. Beste Mannschaft bleibt übrigens Lidl-Trek, baut den Vorsprung gegenüber UAE auf über 22 Minuten aus.
Maillot Jaune
Gar nichts hat sich im Gesamtklassement getan. Obwohl Tadej Pogacar in Brandon McNulty einen Helfer verlor und die Frage bleibt, wie es um die Gesundheit der übrigen Fahrer von UEA Team Emirates XRG bestellt ist, hatte der Slowene ansonsten einen entspannten Tag im Peloton. Dieses wurde zum Ende recht klein, doch einen Angriff auf den Mann in Gelb gab es nicht. Die Abstände zu den Verfolgern blieben unverändert. Einzig Richard Carapaz tauchte als Zehnter neu in den Top 10 auf. Entsprechend tat sich auch an der Spitze der Nachwuchswertung nichts, das Weiße Trikot bleibt bei Isaac del Toro.
Pedersen punktet fürs Grüne
Bei den Sprintern hat sich Mads Pedersen mit seinem heutigen Husarenritt den Zwischensprint gesichert und seinen Vorsprung als Träger des Grünen Trikots auf 32 Punkte ausgebaut. Seine Konkurrenten, einschließlich Jasper Philipsen, sind komplett leer ausgegangen.
Kampf ums Bergtrikot
Paret-Peintre konnte heute vier der fünf Bergwertungen für sich entscheiden, das gepunktete Trikot aber trägt der Franzose auch morgen nur stellvertretend für Tadej Pogacar, der noch einen Punkt voraus ist. Als Dritter liegt Richard Carapaz auch nur noch sieben Zähler zurück. Das sind die drei Anwärter aufs Bergtrikot dieser Tour.
Verdienter Erfolg
Richard Carapaz feiert bei der Bergankunft in Orcieres-Merlette einen hoch verdienten Erfolg. Seine Mannschaft EF Ecucation-EasyPost hat eine Menge Arbeit geleistet. Am Ende veredelt das der 33-jährige Ecuadorianer mit seinem ersten Etappensieg bei der Tour und kann am Ende verschmerzen, dass er bei allen Bergwertungen zuvor Valentin Paret-Peintre den Vortritt hat lassen müssen.
Keine Attacken im Peloton
Im Hauptfeld scheint alles ruhig zu bleiben. Attacken gibt es nicht. Niemand testet aus, wie der Mann in Gelb heute drauf ist. So vergibt man die Chance, den eventuell angeschlagenen Tadej Pogacar in Schwierigkeiten zu bringen. Wir werden also wohl nie erfahren, ob der Slowene von den Problemen seines Teams betroffen ist.
Sieg für Carapaz!
Dann ist es vollbracht. Richard Carapaz fährt als Solist jubelnd ins Ziel. 45 Sekunden dahinter zieht Mauro Schmid den Sprint an, holt sich Platz zwei vor Matteo Jorgenson. Etwa eine halbe Minute später ist Valentin Paret-Peintre als Vierter da.
Flamme Rouge
Gleich hat es der Ausreißer geschafft. Der Führende begibt sich auf den letzten Kilometer.
Olympiasieger kurbelt unaufhörlich
Carapaz erreicht jetzt schon die abgesperrte Straße. Das hilft, denn einige knifflige Situationen mit Zuschauern hatten wir heute schon - gerade auch den Ecuadorianer betreffend.
Carapaz nicht zu halten
Richard Carapaz setzt sich ab, ist auf dem Weg zum Etappensieg. In der Verfolgung hat Valentin Paret-Peintre arg zu kämpfen, kann mit den anderen beiden nicht mithalten. Der Franzose braucht aber noch ein paar Zähler, um nicht mehr nur stellvertretender Träger des Bergtrikots zu sein.
Weiterer Angriff von Carapaz
Carapaz macht Druck, doch die Geschwindigkeit ist nicht hoch genug. Mauro Schmid und Matteo Jorgenson schließen wieder auf. Genau in diesem Moment greift der Olympiasieger von 2021 nochmals an.
Carapaz attackiert
Matteo Jorgenson forciert mal leicht. Kurz darauf geht Valentin Paret-Peintre aus dem Sattel. Doch so richtig auf Angriff fährt dann erst Richard Carapaz. Einzig der Franzose kann das Hinterrad des Ecuadorianers halten.
Sechs Fahrer, sechs Teams
An der Spitze sind alle Profis auf sich gestellt. Keiner hat einen Teamkollegen dabei. Am Ende der Gruppe quält sich Raul García, hält nur mit Mühe den Anschluss.
Zur Situation
In der Ausreißergruppe herrscht derzeit Runde, man fährt einträchtig den Berg hoch. Gefahr von hinten droht nicht. Die erste Verfolgergruppe liegt vier Minuten zurück, da glaubt man längst nicht mehr dran. Das Hauptfeld reduziert den Rückstand auf fünfeinhalb Minuten.
Lage im Peloton
Im Peloton stellt sich die Frage, welcher der Klassementfahrer Boden gutmachen möchte. Darüber hinaus könnten die gesundheitlichen Probleme im UAE Team Emirates XRG Thema werden. Sind diese an Tadej Pogacar vorbeigegangen? Oder ist der Slowene heute vielleicht angreifbar?
Schlussanstieg
Jetzt beginnt gleich auch offiziell der letzte Anstieg zum Ziel. Gut sieben Kilometer sind das bis hoch auf 1.825 Meter. Dabei sind im Schnitt 6,7 Prozent Steigung zu bewältigen. Allerdings geht es hinsichtlich der Steilheit relativ gleichmäßig zu.
Jorgenson greift an
Matteo Jorgenson testet mal an, reitet eine Attacke. Doch so richtig konsequent ist das nicht. Die Kontrahenten lassen sich nicht überraschen und bleiben dran.
Etappensieger aus der Spitzengruppe
Mittlerweile wachsen die Abstände aller Verfolgergruppen an. All diese Rennfahrer spielen für den weiteren Verlauf der Etappe wohl keine Rolle mehr. Das Peloton holt zwar auf, doch sechs Minuten dürften zu viel sein, um noch ganz nach vorn zu kommen. Der Tagessieger ist in der sechsköpfigen Spitzengruppe zu suchen - abzüglich Raul García, der sicherlich zurückfallen wird, wenn es steiler wird.
Orcieres
Zum sechsten Mal seit 1971 ist Orcieres Zielort einer Tour-de-France-Etappe, letztmals war das 2020 der Fall. Gestartet wurden hier übrigens drei Tagesabschnitte. Orcieres-Merlette ist ein Wintersportgebiet in den französischen Seealpen.
Kurze Abfahrt
Es folgt nur eine kurze Abfahrt - zwei, drei Kilometer lang. Und dann steigt die Srtaße schon wieder an - kontinuierlich über die restlichen 15 Kilometer bis ins Ziel. Der kategorisierte Anstieg beginnt hier aber noch nicht.
Paret-Peintre punktet fleißig
Während García den Anschluss tatsächlich wieder herstellt, fährt das Valentin Paret-Peintre von der Spitze und gewinnt auch die vierte Bergwertung des Tages. Abermals gibt das aber nur zwei Punkte und 500 Euro. Wie beinahe immer wird Richard Carapaz als Zweiter mit einem Zähler und 250 Euro entlohnt. Wir befinden uns hier in 1.237 Metern Höhe.
Probleme für García
An der Spitze wird es für Raul García jetzt zu viel. Der Spanier muss die Fluchtkameraden ziehen lassen. Doch der Movistar-Profi kämpft, ringt verbissen um den Anschluss.
Aufgabe McNulty
Soeben wird vermeldet, dass Brandon McNulty vom Rad gestiegen ist und die Tour beendet hat. Tadej Pogacar verliert einen Helfer.
Vierte Bergwertung
Nun nähern wir uns der vorletzten Bergwertung des Tages. Nochmals handelt es sich um eine dritte Kategorie. Der Weg zur Côte de Saint-Leger-les-Melezes ist nur zweieinhalb Kilometer lang, aber im Schnitt fast sieben Prozent steil.
Verfolger
Felix Engelhardt hält sich zumindest in der ersten Verfolgergruppe um Egan Bernal und Pablo Castrillo. Das sind sieben Radprofis, die anderthalb Minuten hinter der Spitze kurbeln, aufgrund der bisherigen Erkenntnisse aber keine Chance auf den Etappensieg besitzen. Auch der grüne Mads Pedersen fährt in seiner Gruppe immer noch vor dem Hauptfeld und versucht, den Tag möglichst kraftsparend zu Ende zu bringen.
Carapaz kann viel gewinnen
Dank der acht Minuten Vorsprung zum Peloton um das Gelbe Trikot und alle Klassementfahrer hat Richard Carapaz allerbeste Aussichten, es auf Platz zehn der Gesamtwertung zu schaffen. Zudem sind noch Bergpunkte für ihn zu holen und um den Etappensieg geht es für den Ecuadorianer auch noch. Das könnte ein richtig gelungener Tag für den Olympiasieger von 2021 werden.
Abgehängte Fahrer
Während der gesundheitlich angeschlagene Adam Yates gerade aus dem Peloton zurückfällt und es innerhalb der Karenzzeit ins Ziel schaffen sollte, sieht es für Brandon McNulty nicht so gut aus. Der US-Amerikaner ist gerade beim Sprint durchgekommen, hat also locker 25 Minuten Rückstand.
Sextett an der Spitze
Dann schließen die Bergflöhe Valentin Paret-Peintre und Richard Carapaz wieder auf. Damit haben wir sechs Fahrer an der Spitze. Die anderen vier sind Mauro Schmid, Tobias Johannessen, Matteo Jorgenson und Raul García.
Arbeit für Engelhardt getan
Natürlich arbeitet Engelhardt für den Teamkollegen Mauro Schmid. Und dabei reibt sich der Deutsche Meister jetzt vollkommen auf. Die Reserven neigen sich dem Ende, der 25-Jährigfe lässt reißen.
Unruhe an der Spitze
In der Spitzengruppe herrscht Unruhe, die Gruppe teilt sich. Felix Engelhardt gehört zu den fünf Fahrern, die sich absetzen. Doch so richtig einig scheint man sich nicht zu sein.
Noch 1.000 Höhenmeter
Momentan befinden wir uns auf einer Höhe von knapp 800 Metern. Fortan geht es tendenziell nur noch bergauf - zunächst ganz allmählich, später heftiger. Es sind schließlich bis ins Ziel gut 1.000 Höhenmeter zu erklimmen, damit fangen wir also jetzt schon an.
Dritte Rennstunde
Inzwischen haben wir die dritte Rennstunde bewältigt. In dieser wurden 40,3 Kilometer zurückgelegt. Für die gesamte Etappe sind wir bei einem Schnitt von 43 km/h.
Punkte und Geldprämien
Die weitere Punktevergabe ist von eher geringer Bedeutung, weil keiner der anderen Anwärter auf Grün dabei ist. Mauro Schmid streicht 20 Punkte und 1.000 Euro für die Mannschaftskasse von Team Jayco AlUla ein. 16 Zähler und 500 Euro gibt es für Tobias Johannessen. In der Gesamtwertung ums Trikot baut Pedersen jetzt auf 32 Punkte Vorsprung gegenüber dem schärfsten Verfolger Jasper Philipsen.
Pedersen holt 25 Punkte
Mads Pedersen hat in Mathias Vacek einen Teamkollegen von Lidl-Trek dabei. Doch viel Hilfe durch den Tschechischen Meister ist gar nicht nötig. Keiner der Konkurrenten meldet Einwände an. Der Däne sackt problemlos die 25 Punkte ein. 1.500 Euro gibt es obendrauf.
Le Drac
Nach wie vor ist der Fluss Drac beständiger Begleiter der Radprofis. Und das wird bis ins Ziel so sein, denn im Pelvoux-Massiv in der Nähe des Zielortes Orcieres entspringt der 130 Kilometer lange Fluss in 2.430 Metern Höhe.
Zur Situation
Beständig wächst der Rückstand des Pelotons, sechseinhalb Minuten sind das mittlerweile. Es wird immer deutlicher, dass Tadej Pogacar heute nicht auf den Tagessieg aus ist. Es könnte dennoch Attacken von Klassementfahrer geben, die ihre Position verbessern wollen. Der Etappensieger ist unter den vorausfahrenden Profis zu suchen. Und da kommen ja noch eine Menge in Frage.
Zwischensprint rückt näher
Jetzt sind es nur noch etwa zwölf Kilometer bis zum Zwischensprint in Corps. Das Ziel des Tages für Mads Pedersen rückt in greifbare Nähe. Alles andere als die volle Punktzahl dort für den Dänen wäre eine Überraschung.
Paret-Peintre punktet an der Côte des Terrasses
Obwohl nicht viel zu holen ist, sprintet Valentin Paret-Peintre auch bei dieser Bergwertung, sichert sich weitere zwei Punkte. 300 Punkte für die Mannschaftskasse von Soudal Quick-Step gibt es obendrauf. Der andere Zähler geht natürlich an Richard Carapaz, der nicht lange dagegenhält, sich die Kräfte spart.
Dritte Bergwertung
Nun steht die dritte Bergwertung des Tages an. Allerdings handelt es sich bei der Côte des Terrasses lediglich um eine dritte Kategorie. Für den Ersten gibt es spärliche zwei Punkte. Dafür ist ein 3,4 Kilometer langer und im Schnitt 6,6 Prozent steiler Anstieg zu bewältigen. Allerdings gehört ein kurzer Abschnitt dazu, der heftige zwölf Prozent steil ist.
Carapaz virtuell in den Top 10
An der Spitze ist Richard Carapaz nicht nur auf Punkte fürs Bergtrikot aus, der Ecuadorianer ist zudem Zwölfter im Gesamtklassement. Etwa anderthalb Minuten fehlen ihm zu den Top 10. Auch ein Platz unter den besten Zehn stellt für viele Teams einen erstrebenswerten Erfolg dar. Virtuell ist der Olympiasieger von 2021 da momentan dabei.
Große Verfolgergruppe
Die genannte Ausreißergruppe fährt etwa eine Minute vor den ersten Verfolgern. Dort sind 28 Radprofis um Quinn Simmons, 23. im Gesamtklassement, unterwegs. Der Rückstand des Hauptfeldes wächst immer weiter an, bewegt sich auf fünf Minuten zu.
Bergpunkte hat Pedersen schon
Mads Pedersen dürfte wissen, dass die heute gesammelten Bergpunkte seinem Grünen Trikot nicht zugutekommen. Doch allmählich nähern wir uns dem Zwischensprint. Nur darauf ist der Däne aus und in dieser Hinsicht in der Gruppe vollkommen konkurrenzlos.
Bergtrikot
Die übrigen Punkte verbuchen Mauro Schmid (2) und Mads Pedersen (1). Mit den jüngst gesammelten Zählern arbeitet sich Paret-Peintre auf neun an Trikotinhaber Tadej Pogacar heran. Carapaz liegt weitere zehn Punkte zurück.
Côte de Monteynard
Dann erreichen wir die Bergwertung auf 844 Metern Höhe. Dort bietet sich das bekannte Bild. Valentin Paret-Peintre ist spritzig und mal wieder nicht zu halten. Der Franzose streicht fünf Punkte ein, verweist wie zumeist Richard Carapaz auf den zweiten Platz. Fünf und drei Punkte sind damit vergeben, das gilt auch für die 500 bzw. 250 Euro.
Spitzengruppe wächst
Inzwischen hat die Gruppe um das Bergtrikot die acht Ausreißer erreicht. Damit haben wir dort vorn jetzt 14 Fahrer. Eine erste Verfolgergruppe weist anderthalb Minuten Rückstand auf, das Peloton ist dreieinhalb Minuten zurück.
Zweite Rennstunde
Während der zweiten Rennstunde haben die Profis zugelegt, gut 46 Kilometer zurückgelegt. In der Summe ergibt das für die gesamte Etappe im Schnitt 44,4 km/h.
Lac de Monteynard-Avignonet
Momentan führt die Fahrt am Lac de Monteynard-Avignonet entlang. An diesem langgezogenen See gibt es zwei Himalaya-Hängebrücken, die für schwindelerregende Höhen sorgen und in der Form einzigartig in Europa sind.
Zur Situation
Nach wie vor fahren die acht Ausreißer um Felix Engelhardt vorn. Die erste Verfolgergruppe um das Bergtrikot, zu der inzwischen auch Egan Bernal gehört, liegt etwas mehr als eine halbe Minute dahinter. Dann folgt eine weitere Gruppe, ehe mit zweieinhalb Minuten Rückstand das Peloton folgt.
Zweite Bergwertung
Nun steigt die Straße wieder an. Wir nehmen den knapp zehn Kilometer langen und im Schnitt fünf Prozent steilen Anstieg zur Côte de Monteynard in Angriff. Es handelt sich um eine Bergwertung der zweiten Kategorie.
Nebenfluss der Isere
Wasser haben die Profis heute ständig in Reichweite. Nachdem wir zu Etappenbeginn eine Zeit lang dem Lauf der Isere folgten, ist das aktuell deren Nebenfluss Drac.
Verfolger
Im Kampf ums Bergtrikot wird enormer Einsatz betrieben. Erneut hat Richard Carapaz die Initiative ergriffen. Das lässt Valentin Paret-Peintre nicht geschehen, setzt gleich nach, unterstützt von zwei Teamkollegen. So bildet sich eine neunköpfige Verfolgergruppe.
Felix Engelhardt
Weiterhin fährt Felix Engelhardt tapfer in der Ausreißergruppe mit. Der Deutsche Meister ist erstmals bei der Tour de France dabei, hat die beiden anderen Grand Tours jeweils zweimal bestritten. Der 25-Jährige war 2022 auch schon mal U23-Europameister.
Aussichten auf Trikots?
In der Kopfgruppe haben wir also Mads Pedersen, der es auf die Sprintpunkte für sein Grünes Trikot abgesehen hat. In Sachen Bergtrikot ist Tobias Johannessen am besten platziert - als Elfter mit 16 Punkten. Die noch auf der Straße liegenden 19 Zähler reichen für den Norweger nicht, um auch nur in die Nähe des Gepunkteten Textils zu gelangen. In der Nachwuchswertung wird Pablo Castrillo als Siebter notiert, weist aber fast anderthalb Stunden Rückstand zum Weißen Trikot auf.
Gregoire kommt vorn an
Kurz nach Abschluss der Abfahrt schafft es Romain Gregoire mit großem Einsatz, zur Spitzengruppe aufzuschließen. Damit haben wir nun acht Fahrer an der Spitze des Rennens.
Grenoble
Derzeit bewegt sich der Tour-Tross nahe an Grenoble vorbei. Die Großstadt im Südosten Frankreichs war schon sehr häufig Etappenort der Tour, ist in diesem Jahr aber nur eine Randnotiz wert. Aktuell geht die Fahrt in südlicher Richtung.
Lange Abfahrt
Derzeit befinden sich die Profis in einer langen Abfahrt. 13 Kilometer geht es bergab. Da kann es Gregoire mächtig rollen lassen, kommt aber bei Weitem nicht an die Ausreißer heran.
Kein großer Vorsprung
Auch diesen Ausreißern wird kein sonderlich großes Zeitpolster zugestanden. Mehr als eine Minute kommen auch die nicht weg. Für eine erfolgreiche Flucht bis ins Ziel ist das natürlich viel zu wenig. Allein in der Verfolgung befindet sich Romain Gregoire - welch aussichtsloser Kampf des Französischen Meisters!
Erste Rennstunde
Übrigens hat die Spitze des Rennens während der ersten Rennstunde 42,5 Kilometer zurückgelegt. Dieser Geschwindigkeitsschnitt würde auf eine Zielankunft gegen 17:10 Uhr hindeuten, wird aber vermutlich nicht zu halten sein.
Gruppe Carapaz kommt nicht weit
Lange hat die Verfolgergruppe um Carapaz nicht Bestand. Somit bleibt es bei den sieben Ausreißern, die eine halbe Minute vorausfahren. Bestplatzierter im Gesamtklassement ist hier Tobias Johannessen - als Sechzehnter mit mehr als 50 Minuten Rückstand.
Carapaz attackiert
Aus dem Feld attackiert Richard Carapaz, Valentin Paret-Peintre hängt sich dran. In einer Linkskurve steht plötzlich ein Zuschauer auf der Straße, schaut dem Kameramotorrad hinter her und sieht die Profis nicht heranfliegen. Im letzten Moment kann Carapaz den Zusammenstoß verhindern.
Pedersen in der Spitzengruppe
Inzwischen hat sich eine siebenköpfige Spitzengruppe gebildet. Mit dabei ist der Deutsche Meister Felix Engelhardt. Aber auch Mads Pedersen, der Mann in Grün, investiert heute wieder eine Menge, ist hier mit von der Partie und hofft, es irgendwie bis zum Zwischensprint zu schaffen. Bis dahin sind es allerdings noch 90 Kilometer.
Noch immer bergauf
Wie bereits angedeutet, hat die Bergauffahrt noch lange kein Ende. Nach der Bergwertung in 854 Metern Höhe geht es jetzt noch nach Saint-Nizier-du-Moucherotte bis auf 1.172 Meter hinauf. Kategorisiert ist dieser Anstieg allerdings nicht.
Die übrigen Punkte
Zählbares gibt es zudem für Mauro Schmid (4 Punkte), Mads Pedersen (2) und Sean Quinn (1). Im Klassement des Bergtrikots nähert sich Valentin Paret-Peintre dem führenden Tadej Pogacar, verkürzt den Abstand auf 14 Punkte.
Bergpunkte an der Côte d'Engines
Noch vor der Bergwertung schließt das Feld wieder auf. Das ist Maßarbeit für Valentin Paret-Peintre. Der stellvertretende Träger des Bergtrikots holt sich die zehn Punkte und 650 Euro für die Mannschaftskasse von Soudal Quick-Step. Als Zweiter kommt Richard Carapaz durch (8 Punkte, 400 Euro). Dritter wird Ben Healy (6, 150).
Nur noch ein Trio
Noch zieht keine Konstanz ein. Ben Healy fährt zwar weiter vorn, hat in Sean Quinn jetzt einen Teamkollegen an seiner Seite. Darüber hinaus ist dort nur noch Mauro Schmid dabei. Etwa 15 Sekunden fahren die Drei voraus.
Healy nicht mehr allein
Inzwischen haben sich Begleiter für Ben Healy gefunden. Vorn kurbeln jetzt elf Radprofis. Doch hinten haben weitere Fahrer Interesse, dort mitzumischen. Die Bildung der Gruppe dauert an.
Healy als Solist
Dann fährt Ben Healy allein voraus. EF Education-EasyPost ergreift also weiter die Initiative und versucht, Richard Carapaz den Weg zu bereiten. Hinten lässt mit Florian Vermeersch ein weiter UAE-Fahrer reißen. Tadej Pogacar verliert den nächsten Helfer. Sollten die alle gesundheitliche Probleme haben - so wie Adam Yates?
Ausreißer gestellt, neue Attacken
In diesem Augenblick schließt das Hauptfeld zu dem Trio auf. Doch Ruhe kehrt nicht ein, sofort gibt es neue Attacken.
Nur noch drei Männer vorn
Auch in der Spitzengruppe wird ausgesiebt. Aaron Gate und Lewis Askey fallen zurück. Somit bleibt ein Trio an der Spitze mit etwa 20 Sekunden Vorsprung.
Fahrer mit Problemen
Am Ende des Hauptfeldes fallen zahlreiche Fahrer zurück. Da sind Brandon McNulty und Tim Wellens von UAE sowie Georg Steinhauser von EF Ecucation-EasyPost dabei. Schwierigkeiten hat auch Georg Zimmermann.
Erste Bergwertung
Nun beginnt der Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages. Etwa 650 Höhenmeter sind zu bewältigen. Über gut elf Kilometer geht es im Schnitt 5,4 Prozent bergauf zur Côte d'Engines. Und nachdem die Bergpunkte vergeben sind, geht es übrigens weitere 15 Kilometer hinauf - noch weitere mehr als 300 Höhenmeter.
Abstand wird nicht größer
Bei etwa 45 Sekunden pegelt sich der Vorsprung der Ausreißer ein, wächst aber nicht weiter an. Das deutet darauf hin, dass man das Quintett nicht entscheidend weglassen möchte. Im Peloton kontrolliert EF Education-EasyPost das Tempo.
Keine Chance aufs Bergtrikot
Auch für das Bergtrikot stellen die Hasardeure kein Problem dar. Keiner dieser fünf Profis hat dort bisher Punkte gesammelt. Und die 29 Zähler, die heute vergeben werden, reichen nicht einmal, um unter die Top drei im Klassement des gepunkteten Trikots zu gelangen.
Keine Gefahr für Gelb
Für das Gesamtklassement sind die Flüchtigen übrigens keine Gefahr. Als Bestplatzierter weist Mathis Le Berre auf Platz 82 mehr als drei Stunden Rückstand auf.
Kleiner Vorsprung
Recht zügig legen die Ausreißer eine halbe Minute zwischen sich und das Peloton. Nicolas Vinokourov, Aaron Gate (XDS Astana Team), Lewis Askey (NSN Cycling Team), Jonas Abrahamsen (Uno-X-Mobility) und Mathis Le Berre (TotalEnergies) haben sich aus dem Staub gemacht.
Neuer Fluchtversuch
Jetzt gibt es die nächste Attacke. Fünf Fahrer setzen sich ab und hoffen mit dem Ergreifen der Initiative, zur Bildung der Gruppe des Tages beitragen zu können.
Fretin schon wieder hinter dem Feld
Auch ein Blick hinter das Hauptfeld ist momentan möglich. Dort fährt abermals Milan Fretin. Offenbar hatte der Belgier erneut technische Probleme und ringt wieder um Anschluss.
Parra nicht gestartet
Erstaunlich ruhig rollt das Peloton derzeit dahin. Das gibt uns Zeit, den Ausstieg von Jose Felix Parra zu vermelden. Wegen eines gebrochenen Handgelenks konnte der Spanier diese Etappe nicht mehr in Angriff nehmen. Uns blieben also 163 Radprofis.
Erster Versuch gescheitert
In der Tat schließt das Feld wenig später wieder auf, das Quartett wird gestellt. Wer ergreift jetzt die Initiative?
Sofortige Attacken
Umgehend wird attackiert, der Kampf um die Gruppe des Tages ist eröffnet. Vier Profis fahren vorneweg, doch es zeigt sich recht bald, dass dieser Angriff nicht von Erfolg gekrönt sein wird.
Scharfer Start
Bei Sonnenschein und 25 Grad hat sich das Fahrzeug der Tourdirektion knapp vor das Peloton gespannt. Doch da Milan Fretin eben einen Schaden hatte, verzögert sich die Rennfreigabe etwas. Dann ist der Belgier wieder da, somit erhebt sich Christian Preudhomme aus der Dachluke, schwenkt die gelbe Flagge und gibt das Rennen frei.
Angriffslustiger Pedersen
Mit der hervorgehobenen Startnummer des gestern als kämpferischster Fahrer ausgezeichneter Profi ist heute im Übrigen Mads Pedersen unterwegs. Der Däne hat eine Menge investiert und im Kampf um Grün am Ende dennoch viele Punkte verloren.
Probleme bei Seixas
Von entspanntem Dahinrollen kann bei Paul Seixas keine Rede sein. Der Franzose musste am Straßenrand aufgrund technischer Probleme halten und auf sein Teamfahrzeug warten. Nun muss sich der Vierte des Gesamtklassements sputen, um wieder ans Feld heranzurollen.
Geografische Orientierung
Aktuell befindet sich der Tour-Tross also im Südosten Frankreichs. Zunächst führt die Fahrt durch das Departement Isere. Dabei bewegen wir uns zumeist in südöstlicher Richtung. Für das letzte Drittels des 18. Tagesabschnitts rollt das Peloton dann ins Departement Haute-Alpes und verbleibt dort auch bis ins Ziel.
Es rollt
In diesem Moment setzt sich das Fahrerfeld der verbleiben 164 Profis in Bewegung. Fortan geht es etwa eine Viertelstunde lang in neutralisierter Fahrt durch die Straßen von Voiron und Umgebung. Erst zum zweiten Mal nach 1977 wird in dieser Gemeinde im Departement Isere eine Touretappe gestartet.
Die übrigen Trikots
Die beiden anderen Trikots sind in Besitz von UAE Team Emirates XRG. Das gepunktete Textil gehört Tadej Pogacar und wird stellvertretend von Valentin Paret-Peintre getragen. 24 Punkte liegen zwischen beiden Fahrern. Richard Carapaz lauert allerdings nur sechs Zähler hinter dem Franzosen. Diese beiden werden alles daran setzen, in die Gruppe des Tages zu gelangen. Und auch die weiteren Abstände in diesem Klassement gestalten sich sehr überschaubar. Bester Nachwuchsfahrer ist Isaac del Toro - allerdings mit nur 20 Sekunden Guthaben gegenüber Paul Seixas. Stärkstes Team ist Lidl-Trek - seit gestern wieder mit deutlich größeren Vorsprung gegenüber UAE (18:10 Minuten).
Maillot Vert
Deutlich spannender gestaltet sich der Kampf um Grün. Zwar holte sich Trikotinhaber Mads Pedersen gestern den Zwischensprint, spielt aber insgesamt gegen den inzwischen formstärkeren gestrigen Etappensieger Jasper Philipsen die zweite Geige. Der Belgier ist auf sieben Punkte herangerückt. Die Frage wird sein, ob von den Sprintern heute jemand die Energie aufwenden möchte, beim Zwischensprint noch vorn dabei zu sein. Im Ziel wird es für sie definitiv nichts Zählbares geben. Max Kanter ist in diesem Klassement übrigens nach wie vor Vierter.
Maillot Jaune
Nach wie vor liegt im Gesamtklassement Tadej Pogacar klar vorn. Den Zeitverlust von einer knappen halben Minute im Zeitfahren konnte der Slowene verschmerzen. Noch immer bleibt ihm ein Polster von viereinhalb Minuten gegenüber dem ersten Verfolger Remco Evenepoel. Zudem sind mit Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz die schärfsten Rivalen - gerade in den Alpen - nach Stürzen ausgeschieden. Der drittplatzierte Isaac del Toro liegt schon fast sieben Minuten zurück und ist zudem ein Teamkollege des viermaligen Toursiegers. Noch 20 Sekunden mehr Defizit weist Paul Seixas auf.
Tagesaufgabe
Anfangs geht es 25 Kilometer vollkommen flach dahin. Dann beginnt der erste Anstieg des Tages. Zwar wird diese Bergwertung der ersten Kategorie bereits nach gut elf Kilometern abgenommen, doch danach geht es noch weitere 15 Kilometer leicht bergan. Im weiteren Verlauf der Etappe gestaltet sich das Profil sehr hügelig mit drei Bergwertungen der zweiten bzw. dritten Kategorie und dazwischen dem Sprint des Tages. Richtig anspruchsvoll wird es am Schlussanstieg hinauf nach Orcieres-Merlette. In 1.825 Metern Höhe wartet das Ziel mit einer Bergwertung der ersten Kategorie. Insgesamt sind heute 3.900 Höhenmeter zu bewältigen.
Bonjour!
Herzlich willkommen zur Tour de France! Vor der heiß ersehnten Ankunft in Paris stellt sich dem Peloton in den kommenden Tagen noch ein ganz besonderes Hindernis in den Weg. Über drei Tage wird durch die Alpen gekraxelt, beginnend mit der heutigen 18. Etappe, die über 185,2 Kilometer von Voiron nach Orcieres-Merlette führt. Gegen 12:35 Uhr soll sich das Fahrerfeld in Bewegung setzen.