Tour de France
3. Etappe
06.07.2026 / 195 km gesamt
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Ausblick auf morgen
Die 4. Etappe führt morgen über 182 Kilometer von Carcassonne nach Foix. Gerade die letzten rund 30 Kilometer bieten den Sprinterteams die Möglichkeit, sich noch einmal zu organisieren. Allerdings ist das Profil zuvor anspruchsvoll genug mit 2.700 Höhenmetern, dass wohl nur die bergfesten Sprinter in vorderster Linie um den Tagessieg mitfahren dürften. Hochspannung ist allemal vorprogrammiert. Bis morgen!
 
Rennfazit
Lange Zeit prägten die Ausreißer das Geschehen auf dem Weg in die Pyrenäen. Vor allem Alex Baudin (EF Education-EasyPost) zeigte eine starke Vorstellung, sammelte fleißig Bergpunkte und durfte zwischenzeitlich sogar vom Gelben Trikot träumen. Im Finale übernahm jedoch UAE Team Emirates - XRG kompromisslos die Kontrolle, zerlegte die Fluchtgruppe und bereitete den Angriff ihres Kapitäns perfekt vor. Im Schlussanstieg übernahm dann der Chef selbst. Tadej Pogacar zündete auf den letzten Metern den entscheidenden Antritt, gewann die Etappe und eroberte dank der Zeitbonifikation auch das Gelbe Trikot.
 
Pogacar erobert Gelb
Dank der 10 Sekunden Zeitbonifikation übernimmt Tadej Pogacar (UAE Team Emirates - XRG) das Gelbe Trikot. Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) liegt nun zeitgleich auf Rang zwei, dahinter folgen Remco Evenepoel (+23 Sekunden), Isaac Del Toro (+24) und Juan Ayuso (+27).
 
Podium: Pogacar, Vingegaard, Carapaz, Seixas
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates - XRG) gewinnt die 3. Etappe nach Les Angles und belohnt die Tempoarbeit seiner Mannschaft. Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) verliert im Sprint um den Tagessieg zwei Sekunden auf den Slowenen. Dahinter komplettieren Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) und Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team) das Tagespodium. Florian Lipowitz und Remco Evenepoel kommen gemeinsam mit weiteren Berufsradfahrern vier Sekunden nach dem Sieger ins Ziel.
 
Pogacar schlägt zu
Tadej Pogacar geht aus dem Sattel, zündet auf den letzten Metern den Turbo und stürmt als Erster über die Ziellinie. Jonas Vingegaard kann dem Antritt nicht folgen, der Slowene nimmt seinem größten Rivalen nochmal zwei Sekunden ab und rückt dem Gelben Trikot wieder ein Stück näher.
 
UAE eröffnet den Sprint
Isaac Del Toro zieht im Grünen Trikot an der Spitze an. Direkt dahinter lauert Tadej Pogacar, gefolgt von Jonas Vingegaard. Paul Seixas hält sich in aussichtsreicher vierter Position.
 
Flamme Rouge!
Die letzte Kurve ist genommen, jetzt geht es nur noch geradeaus in Richtung Ziel. Die Flamme Rouge ist passiert, der letzte Kilometer dieser dritten Tour-Etappe läuft!
 
Visma übernimmt das Kommando
Jetzt übernehmen Sepp Kuss und Matteo Jorgenson (beide Team Visma | Lease a Bike) die Tempoarbeit. Auch Quinn Simmons (Lidl-Trek) zeigt sich weit vorne. Isaac Del Toro hält sich zwei Positionen hinter seinem Chef Tadej Pogacar. Jetzt beginnt der Schlussanstieg nach Les Angles mit seinen fünf engen Serpentinen.
 
Superstars bringen sich in Stellung
Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard, Paul Seixas, Florian Lipowitz und Remco Evenepoel haben ihre Edelhelfer um sich geschart und positionieren sich ganz vorne. Jetzt geht es in den engen, serpentinenreichen Schlussanstieg, hier zählen jetzt natürlich die Positionskämpfe.
 
Kampf gegen das Zeitlimit
Am hinteren Ende des Rennens kämpft die Gruppe um Arnaud De Lie (Lotto Intermarche) weiter gegen das Zeitlimit. Der Rückstand beträgt inzwischen knapp 40 Minuten, die Karenzzeit liegt aktuell bei 45 Minuten und könnte bei den extremen Bedingungen noch leicht nach oben korrigiert werden.
 
Finale eröffnet
Es geht in Richtung des finalen Anstieg nach Les Angles. UAE Team Emirates - XRG führt das Peloton weiterhin in der ersten Reihe an und kontrolliert das Geschehen unmittelbar vor dem Finale.
 
Baudin gestellt
Jetzt ist Alex Baudin (EF Education-EasyPost) final vom Peloton gestellt. Als Belohnung für seinen engagierten Auftritt wird der Franzose morgen im Gepunkteten Trikot an den Start gehen. Noch rund zehn Kilometer sind es bis ins Ziel, inklusive des Schlussanstiegs nach Les Angles (1,7 km a 6,7 %).
 
UAE bereitet wohl den Angriff vor
UAE Team Emirates - XRG hält das Tempo im Peloton weiter extrem hoch. Alex Baudin (EF Education-EasyPost) dürfte nun jeden Moment eingesackt werden. Es wirkt zudem eher unwahrscheinlich, dass UAE diesen enormen Aufwand ausschließlich für den Etappensieg betreibt. Vielmehr deutet vieles darauf hin, dass Tadej Pogacar im Finale noch attackieren und Jonas Vingegaard ein paar Sekunden abnehmen möchte.
 
Favoriten lauern
Der Vorsprung von Alex Baudin (EF Education-EasyPost) schmilzt kontinuierlich. Tadej Pogacar fährt bestens geschützt im Windschatten seiner Teamkollegen und muss kaum selbst arbeiten. Direkt dahinter lauern Visma | Lease a Bike um Jonas Vingegaard, in dritter Position hält sich Red Bull - BORA - hansgrohe zurück, womöglich, um Remco Evenepoel für das Finale für einen Sprint in Position zu bringen.
 
Baudin kämpft allein
In der Abfahrt schmilzt Baudins Vorsprung auf nur noch 25 Sekunden. Vieles spricht dafür, dass der Soloritt des Franzosen bald endet. Allein gegen die Rennmaschinen von UAE an der Spitze des Pelotons dürfte kaum etwas auszurichten sein, selbst mit einer Minute mehr Vorsprung wäre das wohl eine Mammutaufgabe gewesen.
 
Baudin jetzt allein
Nicolas Prodhomme (Decathlon AG2R La Mondiale Team) will das Tempo von Alex Baudin (EF Education-EasyPost) nicht mehr mitgehen. Der Franzose ist nun als Solist unterwegs. Nachdem das Peloton bereits die Verfolgergruppe geschluckt hat, dürfte auch Prodhomme schon zeitnah eingesammelt werden.
 
Baudin sammelt weiter Punkte
Alex Baudin (EF Education-EasyPost) gewinnt auch die Bergwertung am Col du Calvaire (11,5 km a 4,2 %) und sichert sich zwei weitere Punkte. Nicolas Prodhomme (Decathlon AG2R La Mondiale Team) folgt auf Rang zwei. Damit übernimmt Baudin nun auch die Führung in der Bergwertung.
 
Peloton holt auf
2,5 Kilometer vor der Kuppe des Col du Calvaire wird Matteo Vercher (TotalEnergies) als erster Fahrer der Verfolgergruppe vom Peloton eingeholt. Auch Vlad Van Mechelen (Bahrain Victorious), George Bennett (NSN Cycling Team) und Raul García Pierna (Movistar Team) dürften wohl nicht mehr lange vorausfahren.
 
Gelb steht vor dem nächsten Trikottausch
Das Gelbe Trikot steht virtuell schon wieder vor dem Besitzerwechsel. Visma | Lease a Bike hätte die Lücke wohl gewähren lassen, doch UAE Team Emirates - XRG sorgt mit seiner Tempoarbeit offenbar dafür, dass Jonas Vingegaard weiter in Gelb bleibt. Vorne haben Alex Baudin und Nicolas Prodhomme bereits 36 Sekunden Vorsprung auf ihre Verfolger, das Peloton liegt eine Minute zurück.
 
Französisches Duo an der Spitze
Kaum ist die Tour auf französischem Boden angekommen, zünden zwei Franzosen einen Angriff. Alex Baudin (EF Education-EasyPost) und Nicolas Prodhomme (Decathlon AG2R La Mondiale Team) gehen aus dem Sattel und nehmen den Etappensieg ins Visier.
 
Politt wieder im Dienst
Nach seiner Reifenpanne ist Nils Politt (UAE Team Emirates - XRG) wieder zurück im Peloton. Der Deutsche geht direkt wieder an die Spitze und übernimmt sofort die Tempoarbeit für sein Team.
 
Baudin weiter virtuell in Gelb
Alex Baudin (EF Education-EasyPost) fährt aktuell weiter virtuell im Gelben Trikot. Mit 1:25 Minuten Vorsprung auf das Peloton liegt der Franzose derzeit 18 Sekunden vor Jonas Vingegaard und 24 Sekunden vor Tadej Pogacar. Viel spricht allerdings nicht dafür, dass die Superstars das Sextett an der Rennspitze bis ins Ziel gewähren lassen, dafür ist der Vorsprung inzwischen wohl zu gering.
 
Sextett an der Spitze
Zur Übersicht noch einmal die Spitzengruppe: Alex Baudin (EF Education-EasyPost), Nicolas Prodhomme (Decathlon AG2R La Mondiale Team), Vlad Van Mechelen (Bahrain Victorious), George Bennett (NSN Cycling Team), Raul García Pierna (Movistar Team) und Matteo Vercher (TotalEnergies).
 
Bonjour, la France!
Mit 1:35 Minuten Vorsprung passiert die sechsköpfige Spitzengruppe die spanisch-französische Grenze, die Tour de France ist damit in ihrem Heimatland angekommen. Von der ursprünglich 19-köpfigen Fluchtgruppe ist zu diesem Zeitpunkt nur noch dieses Sextett übrig geblieben.
 
UAE hält den Druck hoch
Über den Teamfunk bekommt Tim Wellens (UAE Team Emirates - XRG) die Anweisung, das Tempo so lange wie möglich hochzuhalten. Die Anzeichen verdichten sich, dass UAE heute noch etwas vorhat. Nils Politt muss derweil nach einer abgesprungenen Kette erst wieder den Anschluss an seine Teamkollegen herstellen.
 
Frankreich rückt näher
Als Nächstes wartet der Col du Calvaire (11,5 km a 4,2 %). Zuvor überquert das Peloton allerdings die spanisch-französische Grenze. Im Finale folgen mit dem Col du Calvaire und dem Schlussanstieg nach Les Angles (1,7 km a 6,7 %) noch zwei Bergwertungen der 3. Kategorie.
 
Macht UAE nochmal ernst?
Im Peloton bestimmt UAE Team Emirates - XRG das Tempo. Tadej Pogacar ist bestens von seinen Edelhelfern abgeschirmt, ist hier womöglich doch noch ein Angriff auf den Etappensieg in der Planung? Das Feld rotiert bei hohem Tempo konsequent durch. Vorne funktioniert die Führungsarbeit in der sechsköpfigen Spitzengruppe allerdings ebenfalls hervorragend, der Vorsprung hält sich bei 1:30 Minuten.
 
Sechsergruppe in der Abfahrt
Die sechsköpfige Spitzengruppe rauscht die Abfahrt hinunter und verteidigt ihren Vorsprung. Das Peloton um die Superstars gewährt den Ausreißern weiterhin rund 1:30 Minuten.
 
Bald wird es gespenstisch
Noch stehen auf den nächsten rund 25 Kilometern zahlreiche Radsportfans am Streckenrand. Die letzten 40 Kilometer werden aufgrund der Waldbrände in den Pyrenäen jedoch nahezu in gespenstischer Atmosphäre ausgetragen. Dort sind keine Zuschauer zugelassen, das Spektakel findet dann ausschließlich auf der Straße statt.
 
Baudin virtuell im Gepunkteten
Mit seinem Sieg an der Bergwertung sammelt Alex Baudin (EF Education-EasyPost) zehn Punkte und springt damit virtuell ins Gepunktete Trikot. Dahinter folgen Nicolas Prodhomme (8 Punkte), Raul García Pierna (6), Vlad Van Mechelen (4), Matteo Vercher (2) und George Bennett (1).
 
Baudin holt Bergwertung
Alex Baudin (EF Education-EasyPost) gewinnt die Bergwertung am Col de Toses und sichert sich wertvolle Punkte für das Gepunktete Trikot. Der Traum vom Gelben Trikot dürfte sich hingegen erledigt haben, dafür machen die Spitzenteams im Peloton dahinter inzwischen zu viel Druck.
 
Spitzengruppe formiert sich neu
Hinter dem Spitzentrio haben nun auch Alex Baudin, Nicolas Prodhomme und George Bennett wieder aufgeschlossen. Damit befinden sich aktuell sechs Fahrer an der Spitze des Rennens.
 
Trio setzt sich ab
Vlad Van Mechelen (Bahrain Victorious) und Matteo Vercher (TotalEnergies) haben zu Raul García Pierna (Movistar Team) aufgeschlossen. Das Spitzentrio dürfte die Bergwertung unter sich ausmachen. Alex Baudin verliert derweil rund 20 Sekunden auf die drei Führenden.
 
Die Giraffe macht Druck
Jetzt übernimmt Nils Politt (UAE Team Emirates - XRG), die Giraffe, die Tempoarbeit im Peloton. Die Verschärfung zeigt sofort Wirkung. Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) muss abreißen lassen. Der Rückstand des Pelotons auf die Spitze beträgt aktuell wieder knapp zwei Minuten.
 
Pedersen hat seinen Job erledigt
Wie nicht sonderlich schwer zu prognostizieren war, muss Mads Pedersen am Col de Toses abreißen lassen. Dem Dänen dürfte das herzlich egal sein, die 25 Punkte beim Zwischensprint hat er bereits im Gepäck. Auch Alex Aranburu verliert den Anschluss. Beide werden wenig später vom Peloton wieder aufgenommen.
 
Visma übernimmt die Kontrolle
Visma | Lease a Bike spannt sich an die Spitze des Peloton und erhöht das Tempo am Col de Toses. Raul García Pierna (Movistar Team) verteidigt an der Spitze noch rund 20 Sekunden Vorsprung, seine ehemaligen Mitstreiter liegen weitere 1:20 Minuten vor dem Feld. Damit ist Jonas Vingegaard nicht nur offiziell, sondern auch virtuell wieder Träger des Gelben Trikots.
 
García Pierna eröffnet den Anstieg des Tages
Raul García Pierna (Movistar Team) erreicht als Erster den Fuß des Col de Toses (9,5 km a 6,5 %). Der Spanier geht mit rund 20 Sekunden Vorsprung in den ersten Anstieg der 1. Kategorie dieser Tour de France.
Sturz im Peloton
Direkt nach einer scharfen 90-Grad-Rechtskurve gehen vier Fahrer im Peloton zu Boden. Unter anderem hat es Anders Halland Johannessen (Uno-X Mobility) erwischt. Der Norweger sitzt aber schnell wieder im Sattel und setzt die Reise fort, ernsthafte Verletzungen sind zunächst nicht zu erkennen.
 
Jetzt wartet der Col de Toses
Noch fünf Kilometer bis zum Fuß des Col de Toses (9,5 km a 6,5 %). Alex Baudin fährt in seinem auffälligen pinken Trikot weiterhin virtuell in Gelb, doch sein Vorsprung aufs Peloton ist auf 1:43 Minuten zusammengeschmolzen. Am ersten Anstieg der 1. Kategorie dieser Tour de France könnten die Superstars der Favoritenteams nun erstmals selbst ernst machen und kräftig aufs Gaspedal drücken.
 
Favoriten erhöhen das Tempo
Jetzt übernehmen UAE Team Emirates - XRG und Red Bull - BORA - hansgrohe die Tempoarbeit im Peloton. Das macht sich sofort bemerkbar. Der Vorsprung der Spitzengruppe schmilzt auf knapp unter zwei Minuten zusammen.
 
Kampf gegen das Zeitlimit
Bei der heutigen Etappe dürfte die Karenzzeit bei rund 45 Minuten liegen. Die Gruppe um Arnaud De Lie (Lotto Intermarche) hat mit inzwischen 13 Minuten Rückstand also noch ausreichend Puffer. Dennoch ist dieser Kampf gegen die Uhr und gegen den inneren Schweinehund am Ende des Rennens bei fast 40 Grad und knapp 4.000 Höhenmetern ein richtiges Brett. Bereits am dritten Renntag ist das eine Belastung, die natürlich ordentlich Körner kostet. Schon die Teampräsentation am Donnerstagabend in Barcelona hatte De Lie vorsichtshalber krankheitsbedingt aus dem Hotel verfolgt.
 
Halbzeit auf der Straße
100 Kilometer sind absolviert. Die 18-köpfige Spitzengruppe hat ihren Vorsprung bei 2:50 Minuten eingependelt und bestimmt weiterhin das Renngeschehen.
 
Pedersen schnappt sich Grün
Mads Pedersen (Lidl-Trek) bringt sich rechtzeitig in Position und fährt den Zwischensprint in Campdevanol von vorne, sichert sich souverän die vollen 25 Punkte. Damit übernimmt der Däne mit nun 37 Zählern auch virtuell die Führung in der Sprintwertung. Der gestrige Etappensieger Isaac Del Toro (UAE) folgt mit 30 Punkten.
 
Ein unfassbarer Härtetest
Die heutige Etappe ist nicht nur die zweitlängste der diesjährigen Tour, sondern zählt mit ihren knapp 4.000 Höhenmetern auch zu den anspruchsvollsten des gesamten Rennens. Lediglich zwei weitere Etappen bringen noch mehr Kletterei mit. Am dritten Tourtag ist das, gepaart mit den extremen Temperaturen, ein echtes Brett. Noch zwei Kilometer sind es bis zum Zwischensprint in Campdevanol.
 
Favoriten halten sich zurück
Bei inzwischen knapp 40 Grad und damit extremen Temperaturen zum Radfahren, bei denen sich viele Hobbyfahrer im Sommerurlaub wohl eher für einen Ruhetag am Pool entscheiden würden, reihen sich die Spitzenteams Visma | Lease a Bike, UAE Team Emirates - XRG und Red Bull - BORA - hansgrohe geschlossen im Peloton ein. Bei mittlerweile gut drei Minuten Rückstand scheint man überhaupt kein Problem damit zu haben, das Gelbe Trikot in Person von Jonas Vingegaard wohlmöglich vorerst an Alex Baudin abzugeben.
 
Pedersen hat Grün im Visier
Noch zehn Kilometer sind es bis zum Zwischensprint in Campdevanol. Mads Pedersen (Lidl-Trek) hat die Sprintpunkte fest im Blick. Sollte er dort voll abräumen, übernimmt der Däne virtuell das Grüne Trikot. Spätestens am Anstieg der ersten Kategorie an der spanisch-französischen Grenze dürfte für ihn dann aber Feierabend sein in der Gruppe des Tages.
 
Baudin virtuell in Gelb
Vorne rollt die Fluchtgruppe derweil weiter davon. Alex Baudin (EF Education-EasyPost) liegt mit rund einer Minute Vorsprung aktuell virtuell im Gelben Trikot. Für Lenny Martinez (Bahrain Victorious) läuft es weiter überhaupt nicht. Der Franzose hat bereits den dritten kleineren Defekt des Tages zu beklagen.
 
Bernal gibt den Kampf auf
Egan Bernal (Netcompany INEOS) nimmt komplett raus und fährt an den Teamwagen. Der Kolumbianer dürfte sich nun vom Peloton wieder aufnehmen lassen.
 
Bernal muss abreißen lassen
Für Egan Bernal (Netcompany INEOS) scheint der Zug abgefahren zu sein. Der Kolumbianer hat viel investiert, um den Sprung in die Gruppe des Tages zu schaffen, fällt nun aber offenbar nach einem Platten zurück. Mit bereits 40 Sekunden Rückstand dürfte es allein auf weiter Flur äußerst schwer werden, den Anschluss wiederherzustellen.
 
Fluchtgruppe wächst weiter
Die Spitzengruppe hat noch einmal Zuwachs bekommen. Nicolas Prodhomme, Harold Tejada, Alex Aranburu, Michael Storer, Joris Delbove und Abel Balderstone haben aus der Konterattacke heraus den Anschluss hergestellt. Damit umfasst die Ausreißergruppe 19 Fahrer.
 
Baudin mit Gelb-Chance
Besonders Alex Baudin (EF Education-EasyPost) dürften die Klassementfahrer im Auge behalten. Der Franzose liegt nur gut eine Minute hinter dem Gelben Trikot und könnte bei der ersten Zielankunft in Frankreich selbst nach Gelb greifen, sofern die Favoriten die Ausreißer lange genug gewähren lassen.
 
Ausreißergruppe bekommt grünes Licht
Über den Teamfunk von Visma | Lease a Bike ist zu hören, dass die Fluchtgruppe wohl stehen darf. Mit dabei sind Mads Pedersen, Alex Baudin, Vlad Van Mechelen, Egan Bernal, Louis Vervaeke, Luke Plapp, Mauro Schmid, Magnus Cort, George Bennett, Raul García Pierna, Nelson Oliveira, Clement Braz Afonso und Matteo Vercher. Das Peloton liegt bereits über eine Minute zurück.
 
Pedersen mischt mit
Auch Mads Pedersen (Lidl-Trek) springt nach vorne. Der Däne hat den Zwischensprint in Campdevanol mit seinen 25 Punkten im Blick und schließt zur Spitzengruppe auf.
 
Konterattacke hinterher
Während die Spitzengruppe ihren Vorsprung auf 30 Sekunden ausbaut, startet dahinter die nächste Offensive. Luke Plapp (Team Jayco AlUla), Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) und George Bennett (NSN Cycling Team) versuchen, zur möglichen Gruppe des Tages aufzuschließen.
 
Quartett versucht es
Jetzt gehen vier Fahrer: Louis Vervaeke (Soudal Quick-Step), Nelson Oliveira (Movistar Team), Matteo Vercher (TotalEnergies) und Magnus Cort (Uno-X Mobility) setzen sich aus dem Feld ab. Mehr als zehn Sekunden gesteht das Peloton dem Quartett allerdings nicht zu.
 
Weiter keine Fluchtgruppe
Nach knapp 60 Rennkilometern bleibt das Rennen etwas überraschend geschlossen. Zwar gab es immer wieder vereinzelte Attacken, doch keiner der Vorstöße war von Erfolg gekrönt. So rollt das Peloton weiterhin geschlossen in Richtung französischer Grenze.
 
Rückstand wächst deutlich
Für Arnaud De Lie (Lotto Intermarche) wird es zunehmend ungemütlich. Seine Gruppe liegt inzwischen knapp acht Minuten hinter dem Peloton zurück, das große Gruppetto gerät außer Sichtweite. Auch Alex Molenaar (Caja Rural-Seguros RGA) im Gepunkteten kämpft mit seiner Gruppe bereits bei rund fünf Minuten Rückstand.
 
Nächste Attacken verpuffen
Mathis Le Berre (TotalEnergies) ist bereits wieder gestellt. Kurz darauf versuchen es Quinn Simmons (Lidl-Trek) und Torstein Træen (Uno-X Mobility), für den Norweger bereits der zweite Vorstoß des Tages. Doch auch dieses Duo wird schnell wieder vom Peloton geschluckt.
 
Le Berre als Solist voraus
Mathis Le Berre (TotalEnergies) versucht es nun alleine. Der Franzose hat sich zehn Sekunden Vorsprung erarbeitet, doch auch dieser Vorstoß dürfte kaum von langer Dauer sein. Eine ernsthafte Fluchtgruppe hat weiterhin keine Chance sich zu etablieren.
 
Angriff verpufft
Zwischenzeitlich hatten sich unter anderem Georg Zimmermann (Lotto Intermarche) sowie sechs weitere Fahrer zu Egan Bernal (Netcompany INEOS) nach vorne abgesetzt. Lange hielt der Vorstoß jedoch nicht, das Peloton hat die Gruppe inzwischen wieder gestellt.
 
Molenaar genießt das Bergtrikot
Alex Molenaar (Caja Rural-Seguros RGA) schwärmte vor dem Start von seinem Auftritt im Gepunkteten: 'Es ist etwas ganz Besonderes. Meine Familie und Freunde kommen aus Barcelona.' Heute wird die Verteidigung allerdings schwer. Der Niederländer liegt aktuell rund drei Minuten zurück, während vorne noch weitere Bergpunkte auf dem Weg nach Les Angles warten.
 
Bernal verschärft das Tempo
Egan Bernal (Netcompany INEOS) attackiert im Feld und sorgt erstmals für richtig Zug am Berg. Das Peloton dünnt sich zunehmend aus.
 
Sprinter in Not
Die erste Kletterei fordert prominente Opfer: Biniam Girmay (NSN Cycling Team) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) verlieren den Anschluss ans Peloton.
 
Martinez stinksauer nach Defekt
Auch für Lenny Martinez (Bahrain Victorious) ist die Etappe früh von einem Rückschlag geprägt. Der Franzose muss das Rad wechseln und bekommt eine neue Rennmaschine hingestellt. Durch den ungeplanten Stopp verliert er knapp eine Minute auf das Peloton. Beim Wiederanfahren schleudert Martinez seine Trinkflasche sichtlich angefressen an den Straßenrand.
 
Auch Uijtdebroeks verliert früh den Anschluss
Während Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step) und Javier Romo (Movistar Team) nach der Bergwertung wieder vom Peloton eingeholt werden, gerät auch Cian Uijtdebroeks (Movistar Team) zunehmend in Schwierigkeiten. Der Belgier hat bereits den Anschluss verloren und liegt mit einem Rückstand von über 2:20 Minuten deutlich hinter dem Hauptfeld zurück.
 
Erste Bergpunkte vergeben
Bei Kilometer 18 ist die erste Bergwertung des Tages entschieden. Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step) erreicht die Kuppe der Côte de Sant Feliu de Codines als Erster und sichert sich damit zwei Punkte für die Bergwertung. Dahinter schnappt sich Javier Romo (Movistar Team) als Zweiter immerhin noch einen Zähler.
Erster Sturz im Feld
Derweil kommt es in einer engen Passage zum ersten Sturz des Tages. Unter anderem ist Mathias Vacek (Lidl-Trek)darin verwickelt. Für die betroffenen Fahrer ist das natürlich immer schmerzvoll so früh im Rennen, für De Lie könnte sich dadurch wiederum eine Lücke öffnen.
 
De Lie früh unter Druck
Für Arnaud De Lie (Lotto Intermarche) beginnt die Etappe alles andere als nach Plan. Bereits am ersten längeren Anstieg kämpft der belgische Berufsradfahrer sichtlich darum, den Anschluss ans Peloton zu halten. Die erste kleinere Kletterpartie fordert früh ihren Tribut.
 
Alaphilippe eröffnet den ersten Anstieg
Als Erster erreicht Julian Alaphilippe (Tudor Pro Cycling Team) den Fuß der Côte de Sant Feliu de Codines (3. Kategorie). Der erste nennenswerte Anstieg des Tages ist 8,2 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 4,5 Prozent auf.
 
Wieder alles zusammen
Der kurze Ausflug ist bereits wieder beendet. Nachdem auch Mads Pedersen (Lidl-Trek) zur Konterattacke ansetzte, wurde die kleine Fluchtgruppe vom Feld wieder gestellt. Damit ist das Rennen vorerst wieder komplett geschlossen.
 
Erste Fluchtgruppe formiert sich
Nach fünf Kilometern geht nun aber doch die erste Gruppe. Vier Fahrer setzen sich leicht vom Feld ab, darunter auch der Norweger Torstein Træen (Uno-X Mobility). Nach dem gestrigen WM-Erfolg der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien dürfte der Vikinger zusätzlich motiviert sein. Der Vorsprung der Spitzengruppe beträgt zunächst elf Sekunden.
 
Verhaltener Auftakt
Überraschend verhalten beginnt diese eigentlich wie gemachte Ausreißeretappe. Auch nach drei Kilometern hat sich noch kein Fahrer entscheidend absetzen können, das Peloton bleibt zunächst geschlossen.
Das Rennen ist freigegeben
Der scharfe Start ist erfolgt! Das Rennen ist eröffnet, doch zunächst bleibt es ruhig. Ernsthafte Attacken bleiben in den ersten Momenten aus, das Peloton rollt geschlossen aus Granollers heraus und tastet sich erst einmal in diese anspruchsvolle Etappe hinein.
 
Hitzeschlacht zeichnet sich ab
Bereits zum Start zeigt das Thermometer satte 34 Grad an. Zusammen mit fast 4.000 Höhenmetern auf knapp 200 Kilometern verspricht das eine echte Hitzeschlacht zu werden. Beim Einrollen stecken bei vielen Fahrern bereits die mobilen Eisbeutel unter dem Trikot. Bis zum scharfen Start dürften die ersten Kühlpacks bei diesen Temperaturen allerdings schon weitgehend weggeschmolzen sein.
 
Wahrzeichen von Granollers
Während der neutralisierten Startphase passiert das Peloton mit der La Porxada das wohl bekannteste Bauwerk von Granollers. Die markante Markthalle aus dem 16. Jahrhundert mit ihren steinernen Säulen zählt zu den architektonischen Wahrzeichen der Stadt und unterstreicht zum Tour-Auftakt noch einmal die besonders schöne Kulisse in Katalonien.
 
Neutralisierter Start
Der fiktive Start ist erfolgt! Das Peloton setzt sich in Granollers in Bewegung und rollt geschlossen durch die Straßen der katalanischen Stadt. Bevor der Kampf um die Fluchtgruppe eröffnet wird, stehen zunächst 8,5 neutralisierte Kilometer auf dem Programm.
 
Waldbrände überschatten die Frankreich-Premiere
Überschattet wird die erste Frankreich-Etappe von schweren Waldbränden im Departement Pyrenees-Orientales. Aus Sicherheitsgründen gelten entlang des französischen Streckenabschnitts außergewöhnliche Maßnahmen. Die Werbekarawane entfällt vollständig, Radsportfans dürfen sich weder am Streckenrand noch im Zielbereich versammeln. Damit dürfte das Peloton auf den letzten Kilometern eine nahezu gespenstische Atmosphäre erleben, wenn gegen 17:00 Uhr die ersten Berufsradfahrer über die Ziellinie brettern.
 
Deutsche Hoffnungen
Aus deutscher Sicht sorgte bislang vor allem Felix Engelhardt für positive Schlagzeilen. Der Profi von Jayco AlUla setzte sich mit einer beherzten Attacke in Szene, präsentierte dabei stolz sein Deutsches Meistertrikot und wurde anschließend als kämpferischster Fahrer des gestrigen Tages ausgezeichnet. Weniger optimal verlief der Tourstart dagegen für Florian Lipowitz (Red Bull-BORA-hansgrohe). Der Rundfahrer verlor auf den ersten beiden Etappen bereits rund 30 Sekunden auf Teamkollege Remco Evenepoel und etwa 45 Sekunden auf das Gelbe Trikot. Mit dem heutigen Abstecher in die Berge beginnt jedoch genau jenes Terrain, in dem Lipowitz seine größten Stärken besitzt und verlorene Zeit wieder wettmachen könnte.
 
UAE setzt die ersten Ausrufezeichen
Sportlich konnte sich UAE Team Emirates-XRG nach dem Grand Depart rehabilitieren. Nachdem Jonas Vingegaard am ersten Tag mit seiner Mannschaft im Teamzeitfahren glänzen konnte, antwortete Tadej Pogacar gestern eindrucksvoll und mit einer bemerkenswerten Geste. Der Weltmeister überließ seinem Teamkollegen Isaac Del Toro den Etappensieg und rollte unmittelbar dahinter über den Zielstrich, der Doppelsieg für UAE damit inklusive. Bei inzwischen 21 Tour-Etappensiegen liegt Pogacar allerdings noch deutlich hinter Sprintlegende Mark Cavendish (35) sowie Eddy Merckx (34). Umso bemerkenswerter ist es, dass der Slowene freiwillig auf einen weiteren Etappenerfolg verzichtete.
 
Wer greift nach dem Etappensieg?
Die Gesamtklassement-Favoriten dürften das Rennen zunächst kontrolliert angehen und sich je nach Rennverlauf eher zurückhalten. Ganz ausschließen lässt sich ein Angriff von Tadej Pogacar allerdings nie. Gerade wenn sich im Finale doch noch eine Gelegenheit bietet, weil eine mögliche Fluchtgruppe in Schlagdistanz bleibt, dürfte der Slowene nicht lange überlegen. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählen außerdem Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team), der bei der ersten Zielankunft auf französischem Boden besonders motiviert sein dürfte, sowie Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team) und Remco Evenepoel (Red Bull-BORA-hansgrohe). Gerade an den kurzen, explosiven Anstiegen können beide ihre besonderen Qualitäten ausspielen.
 
Das Profil: Wie gemalt für Ausreißer?
Mit der heutigen Etappe erreicht die Tour erstmals die Pyrenäen. Das Herzstück des Tages bildet die Collada de Toses, ein Berg der ersten Kategorie unmittelbar an der spanisch-französischen Grenze. Danach flacht das Profil trotz der fast 4.000 Höhenmeter etwas ab, ehe lediglich noch zwei Anstiege der dritten Kategorie folgen. Genau diese Streckenführung macht einen erfolgreichen Ausreißversuch nicht unwahrscheinlich. Nachdem in den ersten beiden Etappen vor allem die großen GC-Favoriten und ihre Teams das Geschehen bestimmt haben, könnte heute erstmals eine Fluchtgruppe bis ins Ziel durchkommen.
 
Bonjour und herzlich willkommen!
Bonjour und ein ganz herzliches Willkommen zur 3. Etappe der diesjährigen Tour de France! Nach dem Auftakt in und um die katalanische Metropole Barcelona verlässt das Peloton heute endgültig Spanien und nimmt Kurs auf Frankreich. Von Granollers nach Les Angles warten auf 195,9 Kilometern satte 3.850 Höhenmeter. Der scharfe Start erfolgt gegen 12:20 Uhr, die Zielankunft wird gegen 17:00 Uhr erwartet.