Tour de France
2. Etappe
05.07.2026 / 168 km gesamt
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Bis morgen
Damit ist der zweite Tag und die erste Straßenetappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt beendet. Inwieweit die morgige Etappe aufgrund der Waldbrände in den Pyrenäen stattfinden kann, wird im Laufe des Abends entschieden. Bis dann!
 
Engelhardt kämpferisch, Lipowitz ordentlich
Neben dem Niederländer Molenaar war der Deutsche Meister Felix Engelhardt heute lange teil der Fluchtgruppe. Für seine kämpferische Vorstellung wird der Deutsche mit der Auszeichnung als kämpferischster Fahrer des Tages gekürt. Für Lipowitz verlief dieser zweite Tag ordentlich. Er war bis zum Ende Teil der Spitzengruppe und konnte alle Verschärfungen mitgehen. Dass er beim Streckenprofil im Schlussspurt nicht den letzten Punch hatte, sollte nicht beunruhigen.
 
Vingegaard bleibt in Gelb
Der Vorsprung von Vingegaard im Gesamtklassement reicht aus, der Däne behält damit das Gelbe Trikot. Das Maillot Vert darf sich morgen der Tagessieger Del Toro überstreifen, auch in der Nachwuchsfahrer-Wertung ist er nun auf Rang eins. Das gepunktete Bergtrikot geht an Alex Molenaar, der heute in der Fluchtgruppe bei der Bergwertung der zweiten Kategorie die schnellsten Beine hatte.
 
Machtdemonstration von UAE Team Emirates
Das UAE Team Emirates lässt in der zweiten Etappe der Tour de France 2026 die Muskeln spielen und feiert einen Doppelsieg! Die mexikanische Nachwuchshoffnung Isaac del Toro gewinnt vor Tadej Pogacar, der seinem Teamkollegen den Vortritt lässt und Zweiter wird. Dass er das überhaupt machen kann, liegt auch daran, dass Jonas Vingegaard beim finalen Spurt nicht den Punch hatte, um mit den beiden UAE-Fahrern mitzuhalten. Der Däne, heute im Gelben Trikot, wird Vierter, weil Remco Evenepoel sich noch auf den letzten Metern vorbeischiebt.
 
Del Toro gewinnt vor Pogacar
Nein! Vingegaard fehlt im direkten Vergleich der letzte Punch. Pogacar kann den Mann in Gelb kontrollieren. Und in dieser Konstellation möchte Pogacar dann den Sieg del Toro überlassen. Das gelingt tatsächlich. Del Toro überquert vor Pogacar die Ziellinie! Dahinter überholt Evenepoel noch Vingegaard und wird Dritter.
 
Pogacar vs. Vingegaard?
Isaac del Toro fährt den Schlussspurt an. Pogacar und Vingegaard kämpfen dahinter, kommt es direkt zum Duell zwischen den Beiden?
 
Carapaz kann nicht wegziehen
Nach Johannessens Angriff möchte Carapaz die Lücke schließen, auch ihm gelingt es nicht. Die Gruppe ist zwar kleiner geworden, doch alle Hauptakteure sind noch mit dabei. Skjelmose von Lidl - Trek versucht es ebenfalls erfolglos.
 
Johannessen attackiert
Anders Johannessen von Uno-X Mobility geht schließlich aus dem Sattel, allerdings recht spät am Anstieg. Zudem lassen die Konkurrenten nur kurz eine Lücke reißen und kleben dann wieder an seinem hinteren Reifen.
 
GC-Favoriten bleiben cool
Die favorisierten GC-Fahrer können das Tempo alle mitgehen. Egan Bernal muss reißen lassen. Richard Carapaz ist hingegen weiterhin dabei.
 
Jorgenson und van der Poel weg
Nach dem Anstieg sind noch zweieinhalb Kilometer zu fahren. Vingegaards Helfer Jorgenson fällt heraus, überraschenderweise auch bereits jetzt Mathieu van der Poel. Die GC-Fahrer sind allesamt noch vorne dabei.
 
Positionskämpfe
Langsam werden vorsichtige Positionskämpfe geführt. Vingegaard und Pogacar sind mal kurz rausgegangen und nun wieder weiter vorne. Es geht in den Anstieg herein.
 
Ruhe vor dem Sturm
Aktuell ist es größtenteils flach, nur leicht wellig. Es werden nochmal Wasserflaschen gereicht - zum Trinken und zur Abkühlung. Wer macht dann das Rennen beim finalen Anstieg - ein GC-Fahrer oder einer der Puncheure?
 
McNulty immer noch vorne
Gut 30 Fahrer sind noch in der Spitzengruppe vertreten. Weiter ganz vorne: Brandon McNulty. Der US-Amerikaner fährt ein ganz starkes Rennen als Lokomotive.
 
Glocke klingelt
Die Glocke klingelt, die letzte Runde des Kurses ist eröffnet. Zwölf Kilometer sind noch zu absolvieren, ein drittes und letztes Mal geht's dabei den Montjuic herauf.
 
Starke Führungsarbeit von McNulty
McNulty leistet die Führungsarbeit an der Spitze des Feldes sehr cool und hartnäckig. Wieder holt der US-Amerikaner die beiden Bergpunkte. Jorgenson ist für Visma / Lease a Bike auch vorne mit dabei. Auch Pidcock hat sich nach vorne gearbeitet. Jai Hindley fällt erst kurz zurück, kommt dann aber wieder heran.
 
Zum zweiten Mal zum Montjuic
Vauquelin hat sich zurück in die erste Gruppe gearbeitet, wirkt aber erschöpft. Immer mehr Fahrer fallen heraus, der zweite Anstieg zum Montjuic steht an.
 
De Lie kämpft mit großem Rückstand
Weit hinter den Top-Fahrern kämpft der eigentlich starke Arnaud De Lie (Lotto - Intermarche) als letzter Fahrer dieser Etappe. Der Belgier ist krank in die Tour de France gestartet, ihm droht wie schon beim Giro d'Italia eine krankheitsbedingte Aufgabe.
 
Pidcock mit Schwierigkeiten
Auch Tom Pidcock könnte frischer wirken. Er ist zwar noch in der ersten Gruppe unterwegs, allerdings ans Ende dieser zurückgefallen.
 
Ärger bei Quentin Pacher
Quentin Pacher von Groupama - FDJ United ist wütend. Eine Flagge hat sich in seinem hinteren Reifen verfangen, daher muss er stoppen und den Fetzen der Flagge aus den Speichen reißen. Unnötig.
 
Auch Vauquelin mit Problemen
Auch Kevin Vauquelin kann nicht direkt folgen, keine gute Vorstellung von einigen französischen Fahrern beim ersten Anstieg. Evenepoel, Vingegaards Helfer Kuss und Ayuso sind hingegen vorne dabei. Auch Seixas mischt dort mit, hat dafür aber viel Kräfte lassen müssen.
 
McNulty holt sich drei Bergpunkte
Das Tempo ist hoch, einige prominente Fahrer müssen bereits abreißen lassen. Alaphilippe und Paret-Peintre, aber auch Ben Healy können das Tempo etwa nicht mitgehen. Vorne fährt Brandon McNulty kompromisslos, sein Kapitän Pogacar und Vingegaard folgen. McNulty holt sich am Ende des Anstiegs die zwei Bergpunkte, die hier vergeben werden. Pogacar und Vingegaard belassen es bei der Konstellation, so holt der slowenische Titelverteidiger einen Zähler.
 
Montjuic zum Ersten
Nun geht's in diesem Rundkurs zum ersten Mal rauf zum Montjuic. Kurz und knackig ist der Anstieg! Nur 1,6 km müssen die Fahrer absolvieren, dies allerdings mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,3%. UAE fährt von vorne. Pogacar fährt an zweiter Position, Vingegaard sofort dahinter.
 
Feld komplett
Seixas musste kräftig in die Pedale treten, ist nun aber am Feld angekommen. Weiterhin ein Nachteil für das französische Ausnahmetalent: Er ist vorerst am Ende des Pelotons postiert und muss sich erstmal vorarbeiten. Dieser Defekt wird den 19-Jährigen letztlich gut Kräfte gekostet haben.
 
Am Camp Nou vorbei
Es geht am Camp Nou des FC Barcelona vorbei. Kurz darauf werden Engelhardt und Molenaar endgültig gestellt, das war natürlich nur eine Frage der Zeit. Seixas kämpft hinten weiter um den Anschluss.
 
Enge Situation
Gerade nochmal gut gegangen: Ein Begleitwagen muss halten, auch das nächste Auto muss stoppen. Das führt beinahe zum Crash von Seixas, der jedoch schnell genug reagiert.
 
Engelhardt und Molenaar kämpfen
Engelhardt und Molenaar wollen ihre Flucht doch noch nicht aufgeben. Das Peloton war bereits auf fünf Sekunden und wenige Meter herangerückt, doch die beiden Ausreißer haben ihr Herz in die Hand genommen und den Vorsprung nochmal auf 15 Sekunden Rückstand ausgebaut. Kämpferischer Auftritt des deutsch-niederländischen Duos.
 
Hektik bei Seixas
Beim Decathlon CMA CGM Team herrscht kurz Hektik. Kapitän Paul Seixas hat einen Defekt und muss sein Rad wechseln. Erst im zweiten Anlauf bekommt er das richtige Rad und muss nun Gas geben.
 
Peloton schließt die Lücke
Plötzlich geht' schnell. Das Peloton macht das Loch noch vor dem Rundkurs zu, die Flucht von Engelhardt und Molenaar ist beendet. Die beiden Ausreißer haben gut zusammengearbeitet und geben sich zum Abschluss des Fluchtversuchs kurz anerkennend die Hand, werden dann aber gleich vom Peloton geschluckt.
 
Rundkurs beginnt bei Kilometer 30
Noch etwa zehn Kilometer sind zu absolvieren, bevor es in den Rundkurs von Barcelona geht. Der nächste Begleitwagen ist gefordert, nun vom Decathlon CMA CGM Team für den Niederländer Olav Kooij. Als Sprinter hat Kooij heute aber eh keine tragende Rolle.
 
Visma / Lease a Bike an der Spitze
An der Spitze des Feldes zeigt sich Visma / Lease a Bike mal zur Abwechslung. Derweil haben der US-amerikanische Meister Quinn Simmons sowie der Pole Michal Kwiatkowski technische Defekte und müssen hinter dem Peloton kräftig in die Pedale treten.
 
Del Toro wieder im Peloton
Del Toro muss in der Kolonne einen Schlangenkurs fahren und hohes Risiko gehen, um aufzuholen, macht das aber souverän. So kommt der Mexikaner recht zügig wieder im Hauptfeld an. Das hat ihm vielleicht ein wenig Kräfte gekostet, mehr aber nicht.
 
Engelhardt und Molenaar können ausbauen
Politt wird nach hinten ans Ende des Pelotons beordert. Doch sich hinter die Kolonne der Begleitwagen fallen zu lassen, ergibt keinen Sinn. UAE versucht natürlich, das Geschehen im Peloton nun ruhig zu halten. Für Engelhardt und Molenaar könnte sich die Flucht dadurch zumindest etwas verlängern, aktuell bauen die Beiden ihren Vorsprung wieder aus.
 
Del Toro mit neuem Rad unterwegs
Bitter für UAE: Isaac del Toro hatte einen technischen Defekt und die UAE-Begleitwagen haben den Mexikaner offenbar zunächst verpasst. Mehr als zwei Minuten Rückstand hat del Toro mit neuem Rad daher nun und muss hinter der Autokolonne nun ordentlich Arbeit leisten, um das Peloton wieder zu erreichen.
 
Welliges Terrain
Aktuell ist das Gelände leicht wellig und die Straßenführung sehr kurvig. Das Feld ist etwas nervös, einige GC-Fahrer sind weit vorne positioniert. Der Vorsprung von Engelhardt und Molenaar bleibt schon seit einigen Kilometern konstant. An einem zu früh offenen und potenziell hektischen Rennen dürften einige Teams nicht interessiert sein.
 
Van den Broek lässt sich fallen
Nach der Bergwertung muss van den Broek seine Beine kurz ausschütteln und lässt Molenaar und Engelhardt alleine weiterfahren. Er wird vom Peloton geschluckt, während die beiden anderen Ausreißer den Vorsprung vorerst halten.
 
Erneut Molenaar vor Engelhardt
Die Straßen sind voll, viele Radsportfans haben sich vor der Bergwertung versammelt und pushen Engelhardt, van den Broek und Molenaar hoch. Molenaar und van den Broek berühren sich kurz. Molenaar kann dennoch dynamisch antreten, van den Broek kann nicht mitziehen. Auch Engelhardt hat nicht so frische Beine wie Molenaar. So ist das Resultat der Bergwertung das Gleiche wie bei der Sprintwertung: Molenaar vor Engelhardt vor van den Broek.
 
Sekunden purzeln
Die Sekunden purzeln! Engelhardt, Molenaar und van den Broek treten nur noch knapp 45 Sekunden vor dem Fahrerfeld in die Pedale und der Vorsprung schmilzt nun in Windeseile. Noch ein Kilometer bis zur Bergwertung, das sollte im Normalfall aber reichen.
 
UAE übernimmt
Im Peloton hat Pogacars Team die Arbeit an der Spitze des Feldes übernommen. Das Team vom Mann im Gelb hat sich heute selten vorne sehen lassen, Vingegaard und Visma / Lease a Bike halten sich bislang zurück.
 
Kampf um Bergpunkte
Direkt auf die Sprintwertung folgt die Bergwertung der zweiten Kategorie. Engelhardt, Molenaar und van den Broek befinden sich bereits auf der Hälfte des 6,1 km langen Anstieges bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,5%. Das Peloton folgt und saugt sich weiter an die Fluchtgruppe heran.
 
Vorsprung stark geschrumpft
Der Sprint und die Vorbereitung auf diesen haben das Tempo im Peloton so stark erhöht, dass der Rückstand auf die Fluchtgruppe stark geschrumpft ist. Nur noch etwa 80 Sekunden sind Engelhardt und co. vor dem Hauptfeld.
 
Girmay im Peloton der Schnellste
Im Hauptfeld positionieren sich die Fahrer mit den schnellen Beinen. Biniam Girmay (NSN Cycling Team) kann sich letztlich knapp vor Pedersen durchsetzen und schnappt sich 14 Punkte, zwölf Zähler gehen an den Dänen von Lidl - Trek. Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech), Anthony Turgis (TotalEnergies) und Tim Merlier (Soudal Quick-Step) sortieren sich dahinter ein.
 
Molenaar holt sich 25 Punkte
In der Fluchtgruppe wird nicht einfach nur über die Sprintwertung gerollt, sondern voll gekämpft. Van den Broek fährt das von vorne an, geht aber etwas zu früh aus dem Sattel. Engelhardt zieht vorbei, muss auf den letzten Metern aber doch noch Molenaar vorbeiziehen lassen. 25 Punkte gehen an den Niederländer, 20 Zähler an den Deutschen Meister.
 
Zweieinhalb Minuten Abstand
Das Peloton hat den Abstand auf die Fluchtgruppe auf nun zweieinhalb Minuten verkürzt. Bei diesem Rückstand pendelt sich das Geschehen vorerst ein. Nun steht die Sprintwertung an.
 
Noch das Meer im Blick
Die Stadt Castelldefels haben sowohl Ausreißer als auch das Peloton bereits hinter sich gelassen. Aktuell passieren die Fahrer den Canal Olímpic de Catalunya, auf der Regattastrecke wurden die Kanuwettbewerbe der Olympischen Spiele 1992 ausgetragen. In wenigen Kilometern werden die Athleten dann in der Stadt Viladecans ankommen, in der die Sprintwertung wartet. Noch haben die Fahrer das Meer im Blick, bevor sie dann bald ins Landesinnere abbiegen.
 
Engelhardt beweist Radbeherrschung
Eine Rechtskurve in einen kurzen Tunnel ist Felix Engelhardt etwas zu schnell angefahren und hat leicht die Bordsteinkante mitgenommen. Kurzer Schreckmoment, aber es geht ohne Probleme weiter für den Deutschen Meister.
 
Peloton nimmt an Fahrt auf
Die Nachführarbeit im Hauptfeld macht weiterhin das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team von Tom Pidcock. Das Tempo wird langsam erhöht, der Abstand zu der Ausreißergruppe ist wieder auf weniger als drei Minuten geschrumpft.
 
Trikots zu vergeben
In der Ausreißergruppe dürfen sich die Fahrer auch Hoffnung auf die Trikots machen. In knapp zwanzig Kilometern steht die Sprintwertung an, direkt im Anschluss die erste Bergwertung zweiter Kategorie. Je nachdem, wie lange die Ausreißer an der Spitze bleiben, könnten zum Montjuic drei weitere Bergwertungen der dritten Kategorie folgen. Während das Grüne Trikot über den Tagessieg vergeben werden dürfte, dürfen die Ausreißer sich für das Gepunktete Bergtrikot Hoffnungen machen.
 
Vorsprung der Ausreißer nun konstant
Das Peloton lässt die Fluchtgruppe nicht weiter davonziehen. Seit geraumer Zeit beträgt der Vorsprung der drei Ausreißer etwa dreieinhalb Minuten. Engelhardt, Molenaar und van den Broek sind in der ersten Rennstunde übrigens knapp 51 km gefahren.
 
Wer ist interessiert am Tagessieg?
Bisher ist es weitestgehend flach zugegangen. Das wird sich in der zweiten Rennhälfte ändern, wenn im Rundkurs von Barcelona der dreifache Anstieg zum Montjuic ansteht. Das wirft natürlich auch die Frage auf, wer heute auf den Tagessieg schielen könnte. Die großen GC-Favoriten sind zu nennen: Pogacar, der Mann in Gelb Vingegaard, Evenepoel und auch der junge Seixas. Lipowitz könnte es bei diesem Profil etwas schwerer haben. Berechtigte Hoffnungen können sich auch Mathieu van der Poel, Kevin Vauquelin, Ben Healy und Tom Pidcock machen. Für Pidcock spricht etwa, dass sein Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team aktuell viel Nachführarbeit leistet.
 
Molenaar virtuell in Gelb
Virtuell ins Gelbe Trikot schlüpft übrigens Alex Molenaar, der von den drei Ausreißern gestern das stärkste Mannschaftszeitfahren fuhr. Der Vorsprung auf das Peloton ist um ein paar Sekunden geschrumpft.
 
Van den Broek wiederholt Fluchtversuch
Engelhardt probiert es bei seinem Tour-Debüt gleich bei der ersten Straßenetappe mit dem Fluchtversuch. Das hat sein heutiger Mitstreiter van den Broek bei seinem Debüt 2024 auch getan - und durfte am Ende jubeln. Zwar war er selbst nicht erfolgreich, verhalf seinem Teamkollegen Romain Bardet (damals dsm-firmenich PostNL), der 50 Kilometer vor dem Ziel aufschloss, aber zum Etappensieg.
 
Die zwei Niederländer der Fluchtgruppe
Werfen wir einen Blick auf die beiden Niederländer, die Engelhardt an der Spitze begleiten. Für Alex Molenaar ist es wie für Engelhardt das Tour-Debüt, er ist Teil des Teams Caja Rural-Seguros RGA, das eine Wildcard für die diesjährige Tour de France erhielt. Sein größter Erfolg war der Sieg der Rumänien-Rundfahrt 2019, nun möchte er sich auf großer Bühne präsentieren. Frank van den Broek ist bei den Grand Tours erfahrener, der 25-Jährige von Picnic PostNL war auch in den letzten beiden Jahren bei der Tour de France dabei.
 
Veistroffer muss reißen lassen
Die drei Ausreißer an der Spitze arbeiten gut zusammen. So muss Baptiste Veistroffer seinen Versuch, alleine die Lücke zu schließen, aufgeben. Mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand sind zu viel und so nimmt der Franzose wieder Tempo raus. Das Peloton hat den Rückstand nun auf fast vier Minuten anwachsen lassen und wird Veistroffer gleich wieder ins Feld aufnehmen.
 
Fluchtgruppe mit Engelhardt steht
Das Peloton ist zufrieden mit der Rennsituation, die Fluchtgruppe des Tages steht vorerst - und ist aus deutscher Sicht spannend. Denn Felix Engelhardt (Jayco AlUla) ist Teil der Gruppe. Bei seinem Tourdebüt im Trikot des Deutschen Meisters greift Engelhardt also direkt bei der ersten Möglichkeit beherzt an.
 
Defekt auch bei Degenkolb
Mit John Degenkolb (Picnic PostNL) ist ein Deutscher von einem technischen Defekt betroffen. Im Peloton wurde das Tempo nun aber deutlich herausgenommen. So ist er schnell wieder Teil des großen Fahrerfeldes.
 
Veistroffer sucht den Anschluss
Engelhardt und die beiden Niederländer sind inzwischen knapp 45 Sekunden vor dem Hauptfeld, das sich mit der Rennsituation scheinbar abgefunden hat. Der Franzose Baptiste Veistroffer macht sich alleinig auf den Weg zu den drei Ausreißern.
 
Engelhardt macht viel Führungsarbeit
Während Fahrer wie Dorian Godon und Aaron Gate kurz behandelt werden müssen und sich auf den Weg zurück ins Peloton machen und Kevin Vauquelin und Damien Howson die ersten Platten haben, leistet Engelhardt an der Spitze viel Führungsarbeit und bringt die drei Ausreißer weiter vom Hauptfeld weg. Der Vorsprung wächst an.
 
Steht die Gruppe schon?
Felix Engelhardt (Jayco AlUla), Frank van den Broek (Picnic PostNL) und Alex Molenaar (Caja Rural-Seguros RGA) sind weiterhin mit ihrem Ausreißversuch beschäftigt. Die Lücke besteht bereits etwas länger, möchte aber nicht so richtig größer werden. Aktuell haben sie etwa 15 Sekunden Vorsprung.
Kleiner Sturz
Am Ende des Pelotons hat es einen ersten, kleinen Sturz gegeben. Verwickelt ist unter anderem Biniam Girmay (NSN Cycling Team), der 2024 ja bereits die Punktewertung der Frankreich-Rundfahrt gewann. Dem Eritreer geht's aber gut, er sitzt kurz später wieder auf seinem Rad, um die Lücke zum Peloton zu schließen.
 
Deutscher probiert es
Nun geht mit Felix Engelhardt der amtierende Deutsche Meister (Jayco AlUla) aus dem Sattel. Mit Frank van den Broek (Picnic PostNL) und Alex Molenaar (Caja Rural-Seguros RGA) sind zwei Niederländer gemeinsam mit ihm unterwegs. Einige Meter haben sie bereits zwischen sich und das Hauptfeld gebracht.
Scharfer Start
Nun ist der scharfe Start erfolgt. Das Tempo zieht an, die ersten Attacken werden gefahren, aber zügig neutralisiert.
 
Politt mit kurzen Problemen
Der Edelhelfer vom amtierenden Tour-de-France-Sieger Pogacar muss wegen technischer Probleme kurz vom Rad steigen. Nils Politt ist aber schnell wieder zurück auf dem Sattel. Da der scharfe Start noch nicht erfolgt ist, kann er ganz gemütlich zum Feld zurückrollen.
 
Hitze zum Tour-Start
Bereits gestern mussten die Fahrer trotz späterem Start mit hohen Temperaturen klarkommen. Heute knallt zudem die Mittagssonne, die Temperaturen übersteigen die 30 Grad. Auch der Wind könnte heute eine Rolle spielen und für Hektik im Peloton sorgen.
 
Neutralisierter Start erfolgt
Das Fahrerfeld fährt gemütlich durch Tarragona, der neutralisierte Start ist erfolgt. Noch etwa sechs Kilometer stehen ganz gemütlich an, bevor das Rennen mit dem scharfen Start eröffnet wird.
 
Kletterer können sich warmfahren
Insgesamt werden auf 168,5 km Strecke heute etwa 2.500 Höhenmeter gefahren. Die Kletterer können die Beine beim dreimaligen Anstieg zum Montjuic schonmal warmfahren, denn morgen steht mit knapp 4.000 Höhenmetern verhältnismäßig früh die erste größere Kletterpartie an.
 
Einmal durch Katalonien
Die zweite Etappe der Frankreich-Rundfahrt 2026 führt von Tarragona nach Barcelona, meist entlang der katalonischen Küste. Kurz vor dem Flughafen der Millionenstadt geht's nochmal ins Landesinnere, wo es zuerst eine Sprintwertung gibt. Nach 86 weitestgehend flachen Kilometern wartet im Anschluss eine Bergwertung der zweiten Kategorie -  zum Côte de Begues. In Barcelona angekommen, geht's dreimal in einen Rundkurs, wo zum Castell de Montjuic jeweils Bergpunkte in der dritten Kategorie (1,6 km a 9,3%) vergeben werden.
 
Ab Tag eins GC-Kampf
Während in manch anderen Jahren vorerst ein Sprinter oder ein Ausreißer das Gelbe Trikot tragen durfte und die favorisierten GC-Fahrer erst im Laufe der ersten Woche übernahmen, gab es dieses Jahr sofort am ersten Tag den GC-Fight. Im neuen Modus des Mannschaftszeitfahrens führte Kapitän Jonas Vingegaard sein Team Visma | Lease a Bike zum Tagessieg. Damit hat er heute erstmals seit seinem Gesamtsieg 2023 wieder das Gelbe Trikot an. In der Gesamtwertung liegt er acht Sekunden vor dem Italiener Filippo Ganna und zwölf Sekunden vor seinem Rivalen und dem großen Tour-Favoriten Tadej Pogacar.
 
Herzlich willkommen
Nachdem der Grand Depart in Barcelona als Mannschaftszeitfahren stattfand, rollt sich bei der zweiten Etappe erstmals das Peloton ein und wird ebenfalls in Barcelona enden. Das Gelbe Trikot darf sich heute Jonas Vingegaard über die Schultern streifen. Um 13:45 Uhr wird sich das Fahrerfeld in Bewegung setzen.