GER
3:4n.P.(2:1 | 0:2 | 1:0)
SUI
 
Fazit: Letztlich also unterliegt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihrem letzten Gruppenspiel bei dieser WM der Schweiz mit 3:4 nach Penaltyschießen. Tabellenplatz 2 hat sich die DEB-Auswahl durch den einen Punkt allerdings gesichert, genau wie die Nati der Gruppensieg nun nicht mehr zu nehmen ist. Insgesamt geht der eidgenössische Erfolg in Ordnung. Das Team von Patrick Fischer war vor 3.862 Zuschauern in Helsinki die etwas bessere Mannschaft und hatte die zwei überharten Fouls, die mit lächerlichen zwei Minuten bzw. skandalöserweise gar nicht geahndet wurden, überhaupt nicht nötig. Die Vorwürfe gehen da auch vielmehr an die Unparteiischen, die dafür sorgen sollten, dass so etwas sanktioniert wird. Darüber hinaus spielte die Schweiz im zweiten und dritten Drittel richtig stark. Dagegen erwiesen sich die Deutschen im ersten Spielabschnitt als die bessere Mannschaft und waren auch in der Verlängerung einem Siegtreffer deutlich näher. In jedem Falle sollten beide Mannschaften fürs Viertelfinale gewappnet sein, wie auch immer dann die Gegner heißen werden.
65.
Spielende
65.
Tor für die Schweiz, 3:4 durch Nico Hischier. Letztlich erwies sich gleich der erste Penalty als entscheidend. Nico Hischier kurvte dabei durch den rechten Bullykreis, deutete dann den Weg links an Philipp Grubauer vorbei an, bremste beinahe komplett ab, um den Puck danach mit langem Stock unter geduldigem Warten rechts vorbei am Goalie über die Linie zu schieben. Da anschließend auch der Schweizer Damien Riat traf und die deutschen Schützen allesamt scheiterten, haben die Eidgenossen das bessere Ende.
65.
Penalty verschossen Deutschland -> Daniel Fischbuch
65.
Penalty verschossen Schweiz -> Denis Malgin
65.
Penalty verschossen Deutschland -> Marcel Noebels
65.
Penalty verschossen Schweiz -> Pius Suter
65.
Penalty verschossen Deutschland -> Matthias Plachta
65.
Penalty verwandelt Schweiz -> Damien Riat
65.
Penalty verschossen Deutschland -> Stefan Loibl
65.
Penalty verwandelt Schweiz -> Nico Hischier
65.
Penalty-Schießen
65.
Zwischenfazit: Noch immer ist keine Entscheidung gefallen. Zwischen Deutschland und der Schweiz steht es auch nach der Verlängerung 3:3. Wir erleben also ein Penaltyschießen. Und das gab es in der Gruppe A bei dieser WM noch überhaupt nicht.
65.
Ende Verlängerung
64.
Diese Großchance der DEB-Auswahl hinterlässt Wirkung beim Gegner. Die Schweizer agieren in der Folge vorsichtiger. Dann schickt Matthias Plachta Moritz Seider rechts in die Angriffszone. Nach dessen Querpass kommt Marc Michaelis zum Abschluss. Reto Berra wehrt mit Glück ab, weiß nämlich eine Zeit lang nicht, wo sich der Puck befindet.
63.
Lange geben die Eidgenossen den Ton an. Doch dann eröffnet sich den Deutschen plötzlich die Großchance. Moritz Müller wartet auf der rechten Seite auf den richtigen Moment, um in den freien Raum zu spielen. In den stößt Yasin Ehliz, schließt mit der Rückhand ab, kommt aber nicht an Reto Berra vorbei, der dann den Fanghandschuh auf die Scheibe packt.
62.
Nach einem Zuspiel von Denis Malgin feuert Dario Simion rechts am Bullykreis. Philipp Grubauer pariert den Onetimer.
61.
Fünf Minuten stehen jetzt also noch auf dem Programm. Bei jeweils drei Feldspielern herrscht viel Platz auf dem Eis. Ein Vorteil für die schnellen Schweizer?
61.
Beginn Verlängerung
60.
Drittelfazit: Noch ist kein Sieger gefunden. Nach 60 Minuten steht es zwischen Deutschland und der Schweiz 3:3. Damit verteidigen die Eidgenossen die Tabellenspitze und haben den Gruppensieg sicher. Zugleich ist der DEB-Auswahl Platz 2 nun nicht mehr zu nehmen - egal, was in den weiteren Partien der Gruppe A heute noch passiert. Erst zum zweiten Mal gibt es in den Partien dieser Gruppe eine Overtime.
60.
Ende 3. Drittel
60.
Auszeit Deutschland! Was hat Toni Söderholm vor? Was möchte der Bundestrainer riskieren, um doch noch den Gruppensieg zu holen? Zwölf Sekunden noch auf der Uhr!
60.
Danach schwimmen sich die Deutschen wieder besser frei, um hinten nichts mehr anbrennen zu lassen. Zwingend zum Tor aber arbeiten die Jungs von Toni Söderholm nicht mehr.
59.
Großchance für die Schweiz! Plötzlich ist das DEB-Team hinten unsortiert. Nico Hischier schlägt im rechten Bullykreis einen Haken, passt quer zu Fabrice Herzog. Die Riesenchance vergibt dieser, verfehlt die Kiste aus allerbester Position.
57.
Deutschland gelingt es, sich regelmäßig zu befreien. Abschlusshandlungen bleiben derzeit allerdings aus. Stattdessen passt für die Schweiz Dominik Egli diagonal nach rechts vorn zu Nico Hischier. Dieser spielt in die Mitte. Damien Riat hält den Schläger rein. Das Hartgummi fliegt übers Tor.
56.
In dieser Phase ziehen die Schweizer die Zügel nochmals an. Dean Kukan feuert zentral von der blauen Linie. Den Handgelenkschuss macht Philipp Grubauer fest. Und Korbinian Holzer kümmert sich um den nachsetzenden Pius Suter.
55.
Meier an den Pfosten! Aus halbrechter Position zieht Timo Meier ab. Philipp Grubauer hat keine Sicht - und Glück, dass die Scheibe am rechten Pfosten landet und durch den Torraum zur Seite wegspringt.
54.
Nach einem gewonnen Anspiel links in der Angriffszone zieht Tobias Geisser zur Mitte und schießt dann aus der Drehung. Da zuckt die Fanghand von Philipp Grubauer heraus und fischt das kleine Schwarze weg.
54.
Beim aktuellen Stand der Dinge würden die Eidgenossen den Gruppensieg holen und Deutschland Platz 2 verteidigen - egal was in den weiteren Partien des Tages in der Gruppe A passiert.
53.
Leon Gawanke ist glücklicherweise wieder mit von der Partie - und jetzt auch im Powerplay auf dem Eis. Dann bemüht sich Marc Michaelis im linken Bullykreis um den Puck, wird von Calvin Thürkauf gehakt. Die Pfeife der Referees bleibt stumm. Auf die Unparteiischen können die Deutschen heute ohnehin nicht bauen, das dürften sie inzwischen wissen. Kurz darauf ist die Schweiz wieder komplett.
52.
Zügig geraten die Deutschen in die Formation. Aus dem rechten Bullykreis spielt Marcel Noebels kurz quer in die Mitte zu Leo Pföderl. Dieser sucht schnell den Abschluss. Die Scheibe rutscht links an der Kiste vorbei.
51.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Damien Riat (Schweiz). Bei der nächsten Unterbrechung wird das Urteil wegen des hohen Stocks gegen Matthias Plachta gesprochen. Damien Riat muss für zwei Minuten zuschauen.
50.
Strafe angezeigt gegen die Schweiz! Philipp Grubauer eilt zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis.
48.
Tor für Deutschland, 3:3 durch Matthias Plachta. Die deutsche Mannschaft antwortet auf ihre Weise. Was ist das für ein sensationelles Solo von Matthias Plachta? Der Stürmer bekommt die Scheibe in der neutralen Zone von Kai Wissmann, dringt ins Angriffsdrittel ein, windet sich durch zwei schweizerische Verteidigern hindurch, ist dann schon auf den Knien und hebt die Scheibe mit der Rückhand phänomenal oben ins rechte Eck. Sein drittes Turniertor ist vermutlich sogar das schönste seiner gesamten Karriere.
48.
Übrigens steht Leon Gawanke inzwischen wieder, hat zwei Stopfen in den Nasenlöchern. Offenbar ist die Nase glücklicherweise nicht gebrochen. Und wenn man keine Gehirnerschütterung feststellt, kommt der Mann vielleicht sogar noch einmal zurück.
46.
Was machen die Referees? Gawanke liegt benommen auf dem Eis, die Nase blutet. Vermutlich wird der Verteidiger nicht weiterspielen können. Eigentlich ist das eine Matchstrafe für Malgin. Doch es gibt nichts - also gar nichts! Nicht einmal lächerliche zwei Minuten! Welch skandalöse Entscheidung der Unparteiischen!
46.
Oh, die Eidgenossen schlagen eine harte Gangart an. Denis Malgin rammt seinen Ellbogen voll ins Gesicht von Leon Gawanke. Vom Puck ist keine Spur. Der Arm der Referees geht zunächst nicht hoch.
44.
Die Schweiz ist sehr darauf bedacht, jetzt nicht nachzulassen. Die Deutschen agieren momentan in etwa auf Augenhöhe. Hier ist noch gar nichts entschieden.
43.
Inzwischen haben die Deutschen die ominöse Anderthalb-Minuten-Marke überstanden. In den anderen Spielabschnitten hatte es da jeweils schon geklingelt.
42.
Einen eigenen Scheibenverlust bügelt Michael Fora selbst aus, wirft sich mit langem Stock in den Schuss von Yasin Ehliz, dem sich sonst freie Bahn geboten hätte.
41.
Erneut kommt die Schweiz schnell zum Abschluss. Timo Meier feuert aus dem rechten Bullykreis. Philipp Grubauer wehrt das Ding ab. Die Scheibe steigt nach oben und wird kurz darauf von einem deutschen Verteidiger unter Kontrolle gebracht.
41.
Beginn 3. Drittel
 
Drittelfazit: Führte Deutschland nach dem Auftaktdrittel noch verdient mit 2:1, so geht das 3:2 für die Schweiz nach dem mittleren Spielabschnitt ebenfalls in Ordnung. Die Eidgenossen drehten mit Beginn dieser 20 Minuten auf, waren diesmal bereits nach knapp anderthalb Minuten erfolgreich. Danach ließ die Nati nicht locker und gab überwiegend den Ton an. Die Schussbilanz von 11:9 zugunsten des Tabellenführers gibt die wahren Kräfteverhältnisse nicht ganz wieder. So hat die DEB-Auswahl über das gesamte Spiel mit 21:20 sogar noch leicht die Nase vorn. Ein Geschmäckle hat die schweizerische Führung allerdings schon. Ein böser Bandencheck von Fabrice Herzog gegen Samuel Soramies wurde unerklärlicherweise mit lächerlichen zwei Minuten geahndet. Mit Blick auf das leichte Halten, wofür wenig später Moritz Müller runter musste, fehlte völlig das Maß. Einmal agierten die Referees unpassend großzügig und dann mit Blick auf das intensive Spiel unangemessen kleinlich. Das folgende Schweizer Powerplay hatte deren Führung zur Folge.
40.
Ende 2. Drittel
39.
Tor für die Schweiz, 2:3 durch Denis Malgin. Ihre erste Überzahl nutzen die Schweizer. Timo Meier spielt von rechts zurück an die blaue Linie. Janis Moser leitet aus dem Zentrum weiter in den linken Bullykreis. Dort setzt Denis Malgin zum Schlagschuss an. Und der schlägt präzise oben im langen Eck ein. Mit seinem fünften Turniertor kommt der Stürmer nun auf insgesamt zwölf Punkte und übernimmt die alleinige Führung in der WM-Scorer-Wertung.
38.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Moritz Müller (Deutschland). Bei einem leichten Halten von Moritz Müller geht Nico Hischier zu Boden. Das setzt die erste Strafzeit gegen die Deutschen. Angesichts der Aktion von Fabrice Herzog vor dreieinhalb Minuten stellt sich hier schon die Frage nach dem Strafmaß.
37.
Nun hat es die Nati überstanden, darf mit der Rückkehr von Fabrice Herzog ab sofort wieder vollzählig übers Eis wandeln.
36.
Zügig gelangen die Deutschen in die Aufstellung. Dann entblößen sich die Schweizer durch einen nachlässigen Wechsel. Marcel Noebels scheint fast überrascht und schießt links am Tor vorbei.
35.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Fabrice Herzog (Schweiz). Fabrice Herzog checkt Samuel Soramies böse in die Bande, zieht ganz am Ende mit dem rechten Oberarm nach. Der Deutsche schlägt mit dem Gesicht gegen die obere Kante der Bande und blutet anschließend an der Oberlippe. Die Referees schauen sich das auf Video an und verhängen danach unverständlicherweise nur eine einfache Zweiminutenstrafe. Welch ein Glück für den Eidgenossen! Da hätte es zwingend mehr geben müssen.
33.
In dieser Phase halten die Deutschen wieder etwas besser dagegen, setzen selbst Akzente nach vorn und zeigen sich vermehrt in der Angriffszone.
32.
Von der linken Seite zieht Fabrice Herzog zum Tor. Die Scheibe landet bei Andres Ambühl, der es mit der Rückhand versucht. Der Puck springt an die linke Schulter von Philipp Grubauer und dann deutlich rechts am Tor vorbei.
31.
Dann sorgen die Deutschen für Entlastung. Das geht in erster Linie auf das Konto von Marc Michaelis, der immerhin auch mal eine Scheibe zum Tor bringt. Richtig zwingend aber wird es nicht.
30.
Christian Marti schießt halblinks von der blauen Linie. Rechts vor dem Tor lauert Nico Hischier auf die Nachschusschance, wird dabei im letzten Moment gestört.
29.
Danach setzen sich die Schweizer wieder im deutschen Drittel fest. Der Tabellenführer der Gruppe A will es nun wissen. Der DEB-Auswahl bleiben derzeit kaum Spielanteile.
28.
Sehr aktiv gehen die Schweizer zu Werke, verlieren dann aber den Puck. Matthias Plachta leitet den Gegenangriff ein, führt das Spielgerät über die rechte Seite in die Angriffszone. Dann sucht der Stürmer den mitgelaufenen Yasin Ehliz, findet diesen aber nicht.
26.
Jetzt schalten die Eidgenossen schnell um. Letztlich kommt Damien Riat zum Abschluss. Der erste Versuch wird von Fabio Wagner geblockt. Danach friert Philipp Grubauer das kleine Schwarze ein.
25.
Dann halten sich die Jungs von Toni Söderholm in der Angriffszone. Chancen aber bleiben aus. Erst jetzt setzt Leon Gawanke im linken Bullykreis einen Schlagschuss ab. Reto Berra hat freie Sicht und macht die Scheibe fest. Wenig später dürfen die Schweizer ihre Reihen mit der Rückkehr von Pius Suter wieder auffüllen.
24.
Diesmal geht es nicht so fix, das Anspiel geht verloren. In der Folge benötigen die Deutschen einige Zeit, um in die Powerplay-Formation zu gelangen.
23.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Pius Suter (Schweiz). Gerade noch Torschütze, stellt Pius Suter jetzt neben dem eigenen Tor seinen Stock zwischen die Beine von Marc Michaelis, der zu Fall kommt. Das setzt eine Strafe.
22.
Tor für die Schweiz, 2:2 durch Pius Suter. Unglaublich druckvoll legen die Eidgenossen los. Mehrfach brennt es lichterloh. Philipp Grubauer pariert mitunter stark. Doch dann ist auch der Goalie chancenlos. Aus dem rechten Bullykreis spielt Denis Malgin den Querpass zu Pius Suter. Aus halbrechter Position setzt dieser seinen Handgelenkschuss ins lange Eck und trifft zum dritten Mal bei diesem Turnier.
21.
Beginn 2. Drittel
 
Drittelfazit: Nach dem Auftaktdrittel führt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihrem letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz mit 2:1. Dabei hatten die Eidgenossen einen Blitzstart hingelegt und bereits nach anderthalb Minuten die Führung erzielt. Doch das schreckte die Deutschen nicht. Geduldig und mit immer mehr Nachdruck arbeiteten sich die Jungs von Toni Söderholm in die Partie. Die bislang einzige Strafzeit dieser Begegnung nutzte das beste Powerplay dieser WM zum Ausgleich. Gerade fünf Sekunden dauerte es in Überzahl, bis die Scheibe im Tor zappelte. Die DEB-Auswahl wurde immer stärker und schwang sich zum besseren Team auf, was auch 12:9 Torschüsse belegen. Stets wurde früh attackiert, es gab Scheibengewinne. Und die Qualitäten beim Bully zahlten sich dann nochmals aus, zogen die verdiente deutsche Führung nach sich.
20.
Ende 1. Drittel
19.
Dann melden sich die Eidgenossen mal wieder zu Wort. Denis Malgin feuert aus halblinker Position. Der abgefälschte Puck schlägt in der Bande links hinter dem Tor ein. Aus ganz spitzem Winkel versucht es Janis Moser, hat allerdings keinen Erfolg.
18.
Wiederholt läuft der Puck gut. Im rechten Bullykreis kommt Matthias Plachta zum Schuss. Reto Berra ist mit der Fanghand zur Stelle, bekommt das Ding aber nicht zu fassen. Marc Michaelis setzt nach, findet die Lücke aber nicht.
17.
Über Matthias Plachta, Marc Michaelis und Jonas Müller lassen die Deutschen die Scheibe richtig gut laufen. Dann gibt es noch den Schuss aus dem Hintergrund. Reto Berra bringt Ruhe rein.
16.
Tor für Deutschland, 2:1 durch Stefan Loibl. Diesmal gewinnt Stefan Loibl das Bully links in der Angriffszone. Dann verlagert Moritz Müller an der blauen Linie nach rechts zu Moritz Seider. Dieser bringt einen Handgelenkschuss an. Inzwischen mischt Loibl im Slot mit, wo viel Verkehr herrscht. Reto Berra sieht überhaupt nichts und kann den Schuss nicht stoppen. Letztlich wird das Tor Stefan Loibl zugesprochen, der den Puck nach Ansicht der IIHF offenbar noch leicht abgefälscht hat. Torpremiere für den Stürmer bei dieser WM!
16.
Der Ausgleich hat dem DEB-Team nochmals Aufschwung gegeben. Verdient ist dieser ohnehin, doch so langsam gewinnen die Deutschen sogar die Oberhand.
15.
Rechts von der blauen Linie bringt Korbinian Holzer einen Schlagschuss an. Da stehen viele Spieler im Weg. Folglich kommt das Ding auch nicht durch. Calvin Thürkauf blockt.
14.
Erneut arbeiten die Jungs von Toni Söderholm bereits im gegnerischen Drittel gut, holen sich die Scheibe. Stefan Loibl fackelt nicht lange und schießt aus der Drehung. Bei dem abgefälschten Geschoss muss Reto Berra auf der Hut sein.
13.
Auf der Gegenseite setzt sich Nico Hischier durch. Der beste Schweizer Torschütze im Turnier bringt das kleine Schwarze zum Tor. Philipp Grubauer macht das Ding fest.
12.
Tor für Deutschland, 1:1 durch Kai Wissmann. Nach dem gewonnen Anspiel von Lukas Reichel bekommt Kai Wissmann am linken Bullykreis etwas Platz, kann in Ruhe Maß nehmen und wuchtet seinen Schlagschuss ins kurze Eck. Ganze fünf Sekunden Überzahl benötigen die Deutschen für den Ausgleich. Der Verteidiger markiert seinen zweiten Turniertreffer.
12.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Dominik Egli (Schweiz). Erstmals öffnet sich die Tür zu einer der Strafbänke. Dort muss sich Dominik Egli nach einem Stockschlag gegen Leo Pföderl einfinden. Somit tritt jetzt das beste Powerplay gegen des zweitbeste Penaltykilling des Turniers an.
11.
Über die Zweikämpfe kommen die Deutschen gut zur Geltung. Dadurch bieten sich auch Möglichkeiten nach vorn. Rechts auf Torhöhe führt Daniel Fischbuch den Puck, sucht mit seinem Zuspiel Alexander Karachun, der nicht zum Abschluss kommt.
9.
Jetzt bahnt sich Samuel Soramies auf halbrechts seinen Weg und kommt letztlich auch zum Abschluss. Das Hartgummi rutscht links am Gehäuse von Reto Berra vorbei.
8.
Aktionen zum Tor bleiben derzeit aus. Auch das spricht dafür, dass defensiv inzwischen sehr konzentriert und konsequent gearbeitet wird.
7.
Mittlerweile haben sich beide Mannschaften gut sortiert. Es kehrt zwischenzeitlich auch mal etwas Ruhe ein. In jedem Fall wirkt die Partie recht ausgeglichen.
6.
An der gegnerischen blauen Linie erobern die DEB-Cracks die Scheibe. Kurz darauf schießt Daniel Schmölz innen am linken Bullykreis. Reto Berra pariert. Im Nachsetzen kommt Maximilian Kastner nicht zum Zug.
4.
Früh lassen die Schweizer ihre Qualitäten und die grandiose Form erkennen, bringen viel Tempo mit. Die Deutschen tun alles, um sich den frühen Rückschlag nicht anmerken zu lassen.
2.
Tor für die Schweiz, 0:1 durch Andres Ambühl. Nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone schalten die Eidgenossen schnell um. Andres Ambühl führt den Puck in der neutralen Zone, spielt nach rechts zu Enzo Corvi. Von diesem bekommt Ambühl die Scheibe umgehend zurück und setzt am rechten Bullykreis einen Schlagschuss an. Philipp Grubauer hat nicht vollends freie Sicht. Daher kommt seine Fanghand zu spät und kann den Einschlag oben im kurzen Eck nicht verhindern. Der WM-Rekordspieler erzielt seinen dritten Turniertreffer.
1.
Für Ordnung auf dem Eis sollen Linus Öhlund aus Schweden und Peter Stano aus der Slowakei sorgen. Den beiden Schiedsrichtern gegen die Linespersons Josef Spör aus der Tschechischen Republik und Emil Yletyinen aus Schweden zur Hand.
1.
Spielbeginn
 
Zwischen den Pfosten beginnen heute Philipp Grubauer auf deutscher und Reto Berra auf schweizerischer Seite. Das sind zwei NHL-erfahrene Goalies. Darüber hinaus muss Toni Söderholm für den Rest des Turniers auf einen seiner Spieler aus der besten Liga der Welt verzichten. Bei Tim Stützle möchte man es sich nicht mit dessen Ottawa Senators verscherzen und geht nach der Knieverletzung kein Risiko ein.
 
Mit Andres Ambühl haben die Schweizer den WM-Rekordspieler in ihren Reihen. Der Stürmer steht mittlerweile bei 121 WM-Einsätzen, hat im Verlauf des Turniers den ehemaligen deutschen Nationalspieler Udo Kießling (119) überholt. Auch die 17 WM-Teilnahmen des 38-Jährigen kann kein anderer Spieler der Geschichte vorweisen.
 
Ohne Frage spielte die Schweiz bislang ein bärenstarkes Turnier und mauserte sich zu einem Mitfavoriten. Das Team von Patrick Fischer gewann alle Partien innerhalb der regulären Spielzeit. Begonnen hatte alles mit einem 5:2 gegen Italien. Auch Dänemark (6:0), Kasachstan (3:2) und die Slowakei (5:3) hatten das Nachsehen. Und die Eidgenossen wiesen sogar die Kanadier in die Schranken (6:3). Zuletzt wurde Frankreich mit 5:2 bezwungen.
 
Gerade in Unterzahl treten die Schweizer stark auf, haben da nur ein Tor kassiert und sind Nummer 2 im Turnier - wie auch in Überzahl. Mit ebenfalls sieben Treffern und 33,33 Prozent sind die Eidgenossen hier den Deutschen hart auf den Fersen. Und mit dem Toreschießen klappt es auch bestens. 30 Mal hat die Nati eingenetzt - so häufig wie kein anderes Team bei dieser WM. Und die Effizienz passt mit 13,95 Prozent ebenfalls (3.).
 
In einigen Rubriken sind die Deutschen bei dieser WM sogar das Maß der Dinge. Die DEB-Cracks haben den so häufig beschworenen Scoring Touch, sind in Sachen Schusseffizienz führend (16,2 Prozent). Darüber hinaus funktioniert das Powerplay mit sieben Treffern und 36,84 Prozent - auch das ist Spitze. Darüber hinaus ist man die mit Abstand fairste Mannschaft - mit lediglich 14 Zweiminutenstrafen. Da lässt sich das eher mäßige Penaltykilling verschmerzen.
 
Gegen die Ahornblätter hatten die Deutschen zum Turnierauftakt mit 3:5 verloren. Danach allerdings gaben sich die Jungs von Toni Söderholm überhaupt keine Blöße mehr, regelten alle Partien innerhalb von 60 Minuten und räumten die Slowakei (2:1), Frankreich (3:2), Dänemark (1:0), Italien (9:4) und Kasachstan (5:4) aus dem Weg.
 
Überraschenderweise geht es dabei um den Gruppensieg. Zwischen den zweitplatzierten Deutschen und dem eidgenössischen Spitzenreiter liegen drei Zähler. Bei Punktgleichheit kommt zunächst der direkte Vergleich zur Anwendung. Gewinnt die DEB-Auswahl innerhalb von 60 Minuten würde sie erstmals überhaupt bei einer WM den Gruppensieg holen. Den Schweizern genügt also ein Punkt, um den Platz an der Sonne zu behaupten. Schlechter als Platz 2 kann es für die Nati nicht ausgehen. Deutschland hingegen könnte noch auf Rang 3 abrutschen - bei einer Niederlage in der regulären Spielzeit und einem gleichzeitigen Dreier der Kanadier gegen Frankreich. Und wenn dann auch noch Dänemark gegen die Slowakei gewinnt, hätten wir drei Teams mit 15 Punkten, dann ginge es unter Umständen noch runter auf Platz 4.
 
Herzlich willkommen bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland! Heute findet in Helsinki und Tampere die Vorrunde mit den letzten Gruppenspielen ihren Abschluss. Dabei treffen um 11:20 Uhr MESZ mit Deutschland und der Schweiz zwei bereits feststehende Viertelfinalisten aufeinander.