GER
3:5(0:2 | 1:3 | 2:0)
CAN
 
Fazit: Am Ende unterliegt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zum WM-Auftakt gegen Kanada mit 3:5. Vor 4.632 Zuschauern in Helsinki nehmen die Jungs von Toni Söderholm letztlich ein achtbares Ergebnis mit und entscheiden zumindest das Schlussdrittel durch zwei Tore in doppelter Überzahl mit 2:0 für sich. Sicherlich profitierte die DEB-Auswahl dabei vom Schongang, den die Nordamerikaner eingelegt hatten. Doch immerhin zeigten die Deutschen mehrfach im Spiel Reaktionen, hatten richtig starke Phasen, die Hoffnung machten. Doch wenn die Kanadier konsequent zu Werke gingen, was sie vor allem im mittleren Spielabschnitt taten, dann wurde durchaus ein qualitativer Unterschied deutlich. Auch der Titelverteidiger besitzt noch Steigerungspotenzial und wird im weiteren Turnierverlauf mit seiner Auswahl von NHL-Spielern ein ganz heißer Anwärter auf Gold sein.
60.
Spielende
60.
Unterdessen ist die Schlussminute angebrochen. Immer wieder können sich die Kanadier befreien, Deutschland bekommt keinen Druck aufgebaut.
59.
Auszeit Deutschland! Mit einer Auszeit sollen die deutschen Spieler noch einmal ausgerichtet werden, 75 Sekunden befinden sich noch auf der Uhr. Und Grubauer geht wieder raus.
59.
Wegen eines Bullys in der neutralen Zone kehrt Philipp Grubauer erst einmal in die Kiste zurück. So ein wenig geht das dann hin und her für den Torhüter. Deutschland kann sich vorn einfach nicht festsetzen.
58.
In dieser Phase halten die Ahornblätter den Gegner vom eigenen Tor fern. Die Deutschen gelangen nicht kontrolliert in die Angriffszone, rennen immer wieder vergeblich an.
57.
Mehr als drei Minuten vor dem Ende nimmt Toni Söderholm seinen Goalie Philipp Grubauer vom Eis, um einen zusätzlichen Feldspieler zu bringen. Alles oder nichts!
56.
Natürlich besitzen die Kanadier die Qualitäten, um sich nun wieder freizuspielen. Die letzte Konsequenz aber lässt der Weltmeister jetzt vermissen, will die Führung nur über Runden bringen.
54.
Danach jedoch bleiben die Deutschen dran, agieren weiter druckvoll und halten sich überwiegend in der Angriffszone auf. 7:3 Torschüsse - so lautet die Zwischenbilanz in diesem Schlussdrittel.
53.
Es bleiben 22 Sekunden einfache Überzahl, doch da passiert nichts mehr. Dann dürfen die Kanadier ihre Reihen wieder auffüllen.
53.
Tor für Deutschland, 3:5 durch Moritz Seider. Rechts an der Bande hinter dem Tor führt Tim Stützle den Puck, sucht eigentlich im hohen Slot Marcel Noebels. Der verpasst das Ding in sehr aussichtsreicher Position. So landet die Scheibe im linken Bullykreis bei Moritz Seider. Dieser schaut ganz genau, visiert den rechten Torwinkel an und setzt den Handgelenkschuss in Überzahl ganz präzise dorthin.
52.
Schnell nisten sich die Jungs von Toni Söderholm in der Angriffszone ein. Mehrfach bieten sich Gelegenheiten, manchmal fehlt die Entschlossenheit.
51.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Morgan Geekie (Kanada). Überraschend muss zugleich auch Morgan Geekie wegen übertriebener Härte raus. Etwas unverhofft ergibt sich eine zweiminütige doppelte Überzahl für Deutschland.
51.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Josh Anderson (Kanada). Dann holen die DEB-Cracks wieder Schwung. Strafe angezeigt gegen Kanada! Philipp Grubauer eilt zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Erfolg hat das nicht. Dann wird die Strafe ausgesprochen - gegen Josh Anderson wegen Hakens.
50.
Kanada legt noch eine Schippe drauf. Offenbar möchte der Titelverteidiger jetzt endgültig alles klar machen. Doch die Deutschen werfen sich dagegen - und können sich wieder befreien.
49.
Von der linken Seite bringt Dylan Cozens die Scheibe zum Tor. Da herrscht nicht vollends freie Sicht. Das Hartgummi aber bleibt hängen. Im hohen Slot versucht sich Nicolas Roy, kommt aber ebenfalls nicht durch.
47.
Nun läuft die Strafzeit gegen Fabio Wagner ab. Erstmals nutzen die Kanadier ein Powerplay nicht zählbar aus. Das deutsche Penaltykilling darf sich also mal auszeichnen.
46.
Sehr nachdrücklich ziehen die Ahornblätter ihr Überzahlspiel auf. Da läuft die Scheibe, doch den richtigen Moment für den Abschluss finden die Männer von Claude Julien nicht. Dann gelangen die Deutschen dazwischen und befreien sich.
45.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Fabio Wagner (Deutschland). Nach einem Beinstellen gegen Kent Johnson muss sich Fabio Wagner in der Kühlbox einfinden.
44.
Großchance für Schmölz! Dann bietet sich die große Chance. Matthias Plachta findet Daniel Schmölz, der einen halben Meter vor dem Tor ganz allein steht, die Scheibe aber nicht im Tor unterbringt. Welch eine Großchance! Kurz darauf ist Kanada wieder komplett.
43.
Zwar hält sich die DEB-Auswahl in der Angriffszone auf, gelangt aber nicht richtig in die Aufstellung. Kanada arbeitet stark dagegen.
42.
Trotz des Powerplay-Tores bleibt Deutschland natürlich in Überzahl. Nur eine der Strafen ist damit hinfällig. Es sind noch deutlich mehr als anderthalb Minuten, die Adam Lowry verbüßen muss.
42.
Tor für Deutschland, 2:5 durch Matthias Plachta. Diese doppelte Überzahl nutzen die Deutschen. Tim Stützle zieht die Aufmerksamkeit auf sich, führt die Scheibe lange und spielt dann in den rechten Bullykreis. Dort packt Matthias Plachta einen krachenden Schlagschuss aus. Die Scheibe zischt durch die Beine eines Kanadiers und kann von Logan Thompson nicht gestoppt werden.
41.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Adam Lowry (Kanada). Mit einem Stockcheck gegen Matthias Plachta bringt Adam Lowry seine Mannschaft in die Bredouille. Doppelte Überzahl für Deutschland - und zwar mehr als anderthalb Minuten lang!
41.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Nicolas Roy (Kanada). Wegen eines Beinstellens gegen Matthias Plachta muss Nicolas Roy auf der Strafbank vorstellig werden.
41.
Zügig suchen die Deutschen den Weg zum Tor. Auf der rechten Seite legt Matthias Plachta kurz zu Moritz Seider ab. Dessen Handgelenkschuss macht Logan Thompson ohne Mühe fest.
41.
Beginn 3. Drittel
 
Drittelfazit: Inzwischen herrschen klare Verhältnisse in Helsinki. Die deutsche Mannschaft liegt gegen Kanada mit 1:5 zurück. Dabei hatten die Jungs von Toni Söderholm den mittleren Spielabschnitt ganz stark begonnen, gaben vorübergehend den Ton an und verzeichneten zwischenzeitlich 8:0 Torschüsse. Für die Bemühungen belohnten sich die Deutschen mit dem Anschlusstreffer. Doch damit weckte man den Weltmeister auf und lud ihn zudem mit Strafzeiten ein. Gnadenlos schlugen die Ahornblätter im Powerplay zu, nutzten beide Überzahlsituationen aus. Und nachdem die Nordamerikaner kurz vor der Pause nochmals nachlegten, kann es fortan nur noch um Schadensbegrenzung für die DEB-Auswahl gehen, die nach ihrem Treffer keinen einzigen Torschuss mehr anbringen konnte.
40.
Ende 2. Drittel
39.
Dann ziehen die Jungs von Toni Söderholm einen Klasse-Angriff auf. Im linken Bullykreis verzögert Tim Stützle, spielt dann quer auf den nachrückenden Moritz Seider. Dieser muss aus zentraler Position eigentlich schießen. Der Pass nach rechts ist nicht die richtige Idee. So verpufft die Szene.
38.
Tor für Kanada, 1:5 durch Noah Gregor. Dann geht es plötzlich ganz fix. So schnell können die Deutschen gar nicht schauen. Die Kanadier bringen den Puck tief. Links neben dem Tor spielt Max Comtois mit dem Rücken zum Mitspieler den genialen Pass in den linken Bullykreis. Noah Gregor feuert sofort. Und ehe der Gegner realisiert, was da passiert, zappelt die Scheibe im Netz.
36.
Deutschland bemüht sich nach Kräften, um den Faden wiederzufinden. Mit der gleichen Anzahl von Spielern auf dem Eis können die DEB-Cracks besser dagegenhalten.
35.
Gnadenlos reagieren die Nordamerikaner auf die starke deutsche Phase zu Beginn des Drittels und auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es sich um zwei Powerplay-Tore handelt, die dem Titelverteidiger diese klare Führung bescheren.
34.
Tor für Kanada, 1:4 durch Kent Johnson. Wiederholt schlagen die Ahornblätter in Überzahl zu. Mit einem feinen Querpass findet Dawson Mercer im rechten Bullykreis Kent Johnson. Der hat etwas zu viel Platz, deutet erst ein Abspiel an und wuchtet seinen Handgelenkschuss dann überaus präzise ins kurze Eck. Die Fanghand von Philipp Grubauer kommt einen Moment zu spät und kann das Geschoss nicht mehr stoppen.
34.
Und wieder Batherson! Diesmal bringt der Stürmer den Handgelenkschuss aus dem rechten Bullykreis zum Tor. Pierre-Luc Dubois versperrt Philipp Grubauer die Sicht, der dennoch pariert und auch beim kanadischen Nachsetzen zur Stelle ist.
33.
Erneut bringt Drake Batherson die Scheibe aufs lange Eck. Diesmal ist im Slot nicht viel los und Philipp Grubauer wehrt mit dem rechten Schoner zur Seite ab.
32.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Tim Stützle (Deutschland). An der Bande geht Tim Stützle gegen Adam Lowry mit hohem Stock zu Werke und fängt sich dafür zwei Strafminuten ein.
32.
Tor für Kanada, 1:3 durch Pierre-Luc Dubois. Lange brauchen die Kanadier in Überzahl nicht. Stark spielt das der Weltmeister aus. Dylan Cozens verlagert das Geschehen mit einem Querpass. Vom rechten Bullykreis passt dann Drake Batherson vors Tor. Nicolas Roy hält den Schläger rein. Auch Pierre-Luc Dubois ist da noch mit dem Schlittschuh dran. Die Scheibe landet im Tor. Über den Torschützen muss man sich bei der IIHF noch einig werden. Mit etwas Verzögerung fällt die Entscheidung zugunsten von Pierre-Luc Dubois.
32.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Samuel Soramies (Deutschland). Dann gibt es die dringend nötige Unterbrechung. Es öffnet sich die Tür zur Strafbank. Dort muss sich Samuel Soramies wegen eines Stockschlags einfinden.
31.
Strafzeit angezeigt gegen Deutschland! Es herrscht Dauerdruck, Deutschland kann sich nicht befreien - und nicht wechseln.
30.
In der Tat bemühen sich die Kanadier um mehr Spielanteile, lassen sich nun wieder nachhaltiger in der Angriffszone blicken. Die Männer von Claude Julien setzen sich richtiggehend in der Angriffszone fest.
29.
Jetzt erst verzeichnen die Kanadier ihren ersten Torschuss im mittleren Spielabschnitt. Deutschland steht übrigens bei acht. Der Anschlusstreffer ist allemal verdient. Wie reagiert der Weltmeister?
28.
Tor für Deutschland, 1:2 durch Marc Michaelis. Jetzt werden die Deutschen belohnt, arbeiten rechts an der gegnerischen blauen Linie gut. Dort setzt sich Leo Pföderl durch. Dann bringt Moritz Seider die Scheibe aufs lange Eck. Logan Thompson wehrt mit dem rechten Schoner ab. Marc Michaelis staubt freistehend ab, setzt den Puck oben ins rechte Eck.
27.
Sicherlich müssen die Kanadier nicht nervös werden. Die Männer von Claude Julien können ohne Frage die Geduld aufbringen und es sich anschauen, wie sich der Gegner ein wenig austobt. Schließlich führen die Ahornblätter mit 2:0.
25.
Tim Stützle ist übrigens wieder dabei. Die Blutung im Gesicht konnte also gestillt werden.
24.
Deutschland hat sich definitiv gesteigert. 5:0 Torschüsse nach der Pause bedeuten einen Beleg für das Bemühen der DEB-Cracks, die sich dafür aber irgendwann belohnen sollten.
23.
Jetzt treten die Kanadier wieder in Erscheinung, geben in der Angriffszone ihre Visitenkarte ab. Doch nennenswerte Torabschlüsse der Nordamerikaner bleiben seit Wiederbeginn aus.
22.
Mit einem feinen Querpass findet Daniel Fischbuch im linken Bullykreis Daniel Schmölz, der frei zum Abschluss kommt. Den Schuss blockt Logan Thompson ab und packt dann den Fanghandschuh auf die Scheibe.
22.
Deutschland versucht, zu Beginn des mittleren Spielabschnitts noch mehr Intensität reinzubringen. Damit lässt man den Gegner derzeit kaum noch zur Entfaltung kommen.
21.
Beim Zweikampf an der Bande bekommt Tim Stützle einen hohen Stock ins Gesicht und blutet. Zunächst wird vermutet, dass es sich um das Arbeitsgerät von Cole Sillinger handelt, der dann schon für zwei plus zwei Minuten auf der Strafbank Platz nimmt. Die Referees schauen sich das aber noch auf Video an und erkennen, dass es der Schläger von Matthias Plachta ist, der da im Gesicht von Stützle landet. Keine Strafe also!
21.
Von rechts draußen bringt Matthias Plachta das Hartgummi zum Tor. Den Handgelenkschuss lässt Logan Thompson ohne Mühe im Fanghandschuh verschwinden.
21.
Beginn 2. Drittel
 
Drittelfazit: Nach 20 Minuten liegt die deutsche Nationalmannschaft in ihrem Auftaktspiel bei der Eishockey-WM gegen Kanada mit 0:2 zurück. Damit findet sich die ambitionierte DEB-Auswahl so ein wenig auf dem Boden der Tatsachen wieder. Ohne Frage hielten die Deutschen über weite Strecken gut dagegen, waren zumeist eng an den Gegenspielern dran. Doch Torgefahr strahlte man allenfalls in einer Szene aus. Darüber hinaus agierte man eben nicht fehlerfrei. Und die NHL-Cracks aus Nordamerika nutzten diese Patzer eiskalt aus. Ansatzweise deuteten die Ahornblätter bereits an, dass mit ihnen im Turnierverlauf zu rechnen ist. Wenn sich der ausgeglichen stark besetzte Kader noch besser findet, dann wird es schwer gegen den Weltmeister anzukommen. Zugleich aber besitzen auch die Deutschen sehr wohl noch Steigerungspotenzial. Mal sehen, ob das heute noch zur Geltung kommt.
20.
Ende 1. Drittel
19.
Diesen neuerlichen Rückschlag kurz vor der Pause müssen die Männer von Toni Söderholm erst einmal verdauen und sich vermutlich zunächst in die Kabine retten. Dort kann man sich neu sortieren.
18.
Tor für Kanada, 0:2 durch Pierre-Luc Dubois. Allerdings besitzen die Nordamerikaner die Qualitäten, aus wenig viel zu machen - oder eben Fehler auszunutzen. Erneut klären die Deutschen nicht sauber. Rechts an der blauen Linie angelt sich Pierre-Luc Dubois den Puck und erledigt das dann allein. Aus zentraler Position setzt der Stürmer seinen Handgelenkschuss auf der Stockhandseite von Philipp Grubauer, der kaum etwas sieht, oben ins linke Eck.
17.
Jetzt suchen die Deutschen wieder verstärkt die Zweikämpfe, bearbeiten den Gegner in dessen Drittel. An Einsatz mangelt es der DEB-Auswahl wahrlich nicht. Leichtes Spiel haben die Kanadier ganz sicher nicht.
15.
In diesem Moment spielen sich die Jungs von Toni Söderholm mal eine gute Gelegenheit raus. Marc Michaelis schließt letztlich ab, bleibt allerdings ohne zählbaren Erfolg.
14.
In dieser Phase halten die DEB-Cracks wieder besser dagegen, kommen inzwischen insgesamt aber deutlich seltener zum Abschluss und werden dabei bei Weitem nicht so gefährlich. Doch natürlich ist es auch keine Überraschung, dass die favorisierten Kanadier hier überwiegend den Ton angeben.
12.
Nun wird es wieder richtig brenzlig. Cole Sillinger schießt, Adam Lowry setzt nach. Der Puck rutscht parallel zur Linie durch den Torraum. Kurz darauf hält sich erneut Josh Anderson nicht lange mit Vorreden auf, feuert nochmals vielversprechend.
11.
Nach einem gewonnen Bully fackelt Josh Anderson zentral an der blauen Linie nicht lange und schießt sofort. Philipp Grubauer pariert, doch sie Scheibe springt hoch, was nicht ungefährlich ist. Die Deutschen können klären.
11.
Kurz darauf schütteln die Deutschen den Schock des Gegentreffers ab. Kai Wissmann feuert rechts von der blauen Linie. Bei freier Sicht schnappt sich Logan Thompson das kleine Schwarze sicher. Wenig später versucht sich auch Matthias Plachta. Jetzt suchen auch die Jungs von Toni Söderholm verstärkt den Abschluss.
10.
Entsprechend weiß der Titelverteidiger nun, wo das gegnerische Tor steht. Die Nordamerikaner versuchen, umgehend nachzusetzen. Dann macht Philipp Grubauer die Scheibe fest.
9.
Tor für Kanada, 0:1 durch Cole Sillinger. Jetzt können sich die Deutschen nicht spielerisch befreien, bringen die Scheibe nicht über die Bande raus. Adam Lowry erobert den Puck. Danach hat Josh Anderson die Übersicht, legt kurz zurück zu Cole Sillinger. Aus leicht nach links versetzter Position bringt dieser einen präzisen Handgelenkschuss an. Der Puck zischt über die Fanghand von Grubauer hinweg in den rechten Torwinkel.
8.
Abschlüsse gibt es allenfalls aus wenig gefährlichen Position - jetzt von Drake Batherson erneut von rechts draußen. Philipp Grubauer pariert ohne Mühe.
7.
Torabschlüsse bleiben nach wie vor selten. Beide Mannschaften bearbeiten sich nach Kräften. Die Deutschen sind stets eng an den Kanadiern dran und verwickeln diese in Zweikämpfe.
6.
Von rechts draußen zieht Travis Sanheim ab. Den Handgelenkschuss sieht Philipp Grubauer rechtzeitig kommen und fischt die Scheibe locker weg.
5.
Ryan Graves bringt den Puck von der blauen Linie zum Tor. Da herrscht viel Verkehr. Das Ding wird abgefälscht und springt dann an der Kiste vorbei.
4.
Dann bringen die Ahornblätter Tempo rein. Noah Gregor marschiert über links ins Angriffsdrittel, passt quer. Unter Bedrängnis kann Morgan Geekie nicht viel ausrichten. Philipp Grubauer packt den Fanghandschuh auf das Hartgummi.
3.
Moritz Seider sorgt mit einem abgefälschten Schuss für den ersten Abschluss. Gefährlich ist das noch nicht. Dann zieht die DEB-Auswahl ihr Angriffsspiel mal gut auf, nistet sich in der Angriffszone ein. Dabei springt allerdings nichts raus.
2.
Nun kommen die Deutschen besser zur Geltung, lassen sich ebenfalls im gegnerischen Drittel sehen. Noch bleiben Abschlusshandlungen aus. Daniel Fischbuch geht gut nach, erobert die Scheibe und kommt im linken Bullykreis zu Fall. Eine frühe Strafzeit aber gibt es nicht.
1.
Kanada legt sofort den Vorwärtsgang ein. Vom Bully weg wird der Titelverteidiger gefährlich. Dylan Cozens legt für Nicolas Roy auf, der aus kurzer Distanz an Philipp Grubauer scheitert. Cozens kommt wenig später nochmals zum Abschluss, gelangt aber ebenfalls nicht am deutschen Goalie vorbei.
1.
Spielbeginn
 
Für Ordnung auf dem Eis soll ein bunt gemischtes Unparteiischengespann sorgen. Als Schiedsrichter sind der Lette Andris Ansons aus der KHL sowie Robin Sir aus Tschechien im Einsatz. Den beiden gehen die Linespersons Jake Davis aus den USA und Josef Spör aus Tschechien zur Hand.
 
Aufgrund der beiderseitig noch nicht abgeschlossenen Kaderplanungen stehen heute alle Akteure auf dem Spielberichtsbogen. Das sind jeweils sieben Verteidiger und vier komplette Sturmreihen. Zwischen den Pfosten beginnen Philipp Grubauer auf deutscher und Logan Thompson auf kanadischer Seite. Ein besonderes Turnier ist es übrigens für Bundestrainer Toni Söderholm, für den Finnen ist das hier eine Heim-WM.
 
Bei Team Kanada stehen bislang ebenfalls zwei Torhüter und 19 Feldspieler im Aufgebot. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Jungs aus der NHL. Jedoch fehlen die absoluten Top-Stars, die ganz großen Namen hat Headcoach Claude Julien nicht dabei. Als bester Scorer der zurückliegenden regulären NHL-Saison erwies sich Pierre-Luc Dubois von den Winnipeg Jets mit 60 Punkten. Auf deutscher Seite kam Rookie-Verteidiger Moritz Seider übrigens auf großartige 50 Zähler.
 
Toni Söderholm hat vorerst 21 Spieler in den Kader berufen und somit vier Plätze für eventuelle Nachrücker freigehalten. Dustin Strahlmeier, Mario Zimmermann, Taro Jentzsch und Alexander Karachun, die in Finnland vor Ort sind, müssen sich daher gedulden. Der Bundestrainer hofft noch auf Verstärkungen aus Nordamerika (NHL, AHL). Dabei soll Leon Draisaitl, der mit seinen Edmonton Oilers im anstehenden Spiel 7 der ersten Playoff-Runde gegen die Los Angeles Kings durchaus scheitern könnte, kein Thema sein. Aus der NHL sind bisher Tim Stützle (Ottawa), Philipp Grubauer (Seattle) und Moritz Seider (Detroit) herübergekommen - dazu Marc Michaelis von den Toronto Marlies aus der AHL.
 
Austragungsort der Spiele der Gruppe A ist die Helsingin jäähalli, also die Helsinki Eishalle. Hier standen sich zum Auftakt am Nachmittag Frankreich und die Slowakei gegenüber. Der favorisierte Olympiadritte setzte sich gegen die für die ausgeschlossenen Russen nachgerückten Franzosen mit 4:2 durch. In den beiden Gruppen mit je acht Mannschaften erreichen übrigens die besten Vier das Viertelfinale, der Letzte steigt ohne weiteres Playoff-Spiel direkt ab.
 
Herzlich willkommen zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2022 in Finnland! Gleich am ersten Tag greift die deutsche Nationalmannschaft ins Geschehen ein und bekommt es mit dem vom Namen her stärksten Gegner in der Gruppe A zu tun. Um 19:20 Uhr MESZ heißt es, gegen Kanada zu bestehen.